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Dossiers und Debatten

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Altenarbeit im Gemeinwesen

Finanzierung gemeinwesenorientierter Seniorenarbeit

"In der Vergangenheit wurden unzählige Modellvorhaben zur Gestaltung quartiersbezogener Netzwerke für generationengerechte Kommunen erprobt. Trotz ihres nachweisbaren Erfolges wurde vieles wegen fehlender Anschlussfinanzierung beendet", so Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier in der Vorstellung eines neuen Konzepts für Nachhaltigkeit in der gemeinwesenorientierten Altenarbeit. Die Handreichung, an deren Erarbeitung die Diakonie RWL beteiligt war, sieht Lösungsmöglichkeiten in einer konsequenteren Bündelung von Ressourcen und Maßnahmen in Netzwerken und Trägerverbünden. Beispiele aus sieben Kommunen illustrieren, was bereits jetzt schon machbar ist. Die empfohlenen Maßnahmen wirken so wie ein "Altenhilfestrukturgesetz von unten". Forderungen an die Politik gibt es trotzdem.

Mehr zum neuen Konzept für Altenarbeit im Gemeinwesen: Vision, Finanzierung, Strukturen und Praxisbeispiele

Altenarbeit im Gemeinwesen: Bericht zur Tagung am 4. Oktober 2012 in Düsseldorf


Gemeinwesenorientierte Altenabeit im Spektrum der Altenhilfe

Altenhilfe im Gemeinwesen: Strukturen vernetzen, Netzwerke fördern
Ulrich Christofczik zum Stellenwert gemeinwesenorientierter Altenabeit im Spektrum der Altenhilfe

Weitere Videos der Diakonie RWL zum Thema


Krisen und suizidale Entwicklungen im Alter

Die Zahl der Suizide im Alter steigt kontinuierlich. Im Modellprojekt „Krisen und suizidale Entwicklungen im Alter“ werden an drei Standorten in NRW regionale Unterstützungsnetzwerke für Ältere aufgebaut, die ältere Menschen ansprechen und unterstützen sollen, bevor eine Krisensituation entsteht. Das Projekt soll das Problem der Alterssuizide stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken und Strategien zur Suizidprävention entwickeln. Im Zentrum steht der Aufbau von Netzwerken und zugehenden Beratungsangeboten.

Mehr zum Projekt "„Krisen und suizidale Entwicklungen im Alter“


Demographischer Wandel

Buchtitel der Expertise:

In der Expertise "Perspektiven der Diakonie im gesellschaftlichen Wandel", einer im Auftrag der Delegiertenversammlung des Diakonischen Werkes der EKD erstellte Analyse zu Zukunft der Diakonie, geht es auch um die Auswirkungen des demographischen Wandels. Auch dort wird für eine stärkere Vernetzung von Angeboten plädiert - und für eine kommunikative soziale Netzwerkarbeit: "Erfahrungen haben gezeigt, dass das  Potenzial einer primär auf Hilfeerbringung ausgerichteten Gewinnung ehrenamtlichen Engagements begrenzt bleibt. Als besonders wirksam haben sich demgegenüber Modelle zur sozialen Netzwerkarbeit erwiesen, die Kommunikation und Partizipation im Wohnumfeld stärken und das Potenzial an Selbsthilfekräften durch eine Kultur selbstverständlicher Hilfeerbringung erweitern." (42)

Der demographische Wandel und Herausforderungen für die Diakonie

Modelle sozialer Netzwerkarbeit in Kirchengemeinden

Gruppenfoto: Christa Stelling, Katja Wäller, Klaus-Joachim Börnke, Gabriele Winter, Karin Nell, Ulrich Christofczik, Gerrit Heetderks, Claudia Hartmann

Wie kann es gelingen, mehr Menschen – vor allem Ältere – für Kirche und Diakonie zu interessieren und Ressourcen von Kirchengemeinden besser in das Gemeinwesen einzubringen? Auf einer Tagung des Evangelischen Zentrums für Innovative Seniorenarbeit am 1. Oktober 2010 in Mülheim, wurde gezeigt, was Kirchengemeinden zum sozialen Leben im Stadtteil beitragen können. Im Zentrum stand das Netzwerk Mülheim-Saarn, das sein fünfjähriges Bestehen feierte.

Mehr zu Modellen sozialer Netzwerkarbeit in Kirchengemeinden

Netzwerk-sensible Seniorenarbeit

Themenschwerpunkt im Forum Seniorenarbeit NRW

Cover der Broschüre

Begegnungsräume zu schaffen und neue Kontakte zu ermöglichen, gehört zu den klassischen Zielen der offenen Seniorenarbeit. Die Chancen zur sozialen Vernetzung hängen dabei vielfach von der Gestaltung und Qualität der Begegnungsmöglichkeiten ab. Die so genannte Netzwerkarbeit mit Älteren ist einer der modernsten Ansätze dazu. Aber welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, dass freundschaftliche Kontakte entstehen und individuelle soziale Netze und informelle Unterstützungsstrukturen sich erweitern können? Um solche Fragen geht es im Themenschwerpunkt „netzwerk-sensible Seniorenarbeit“, der unter Beteiligung der Diakonie RWL im Forum Seniorenarbeit NRW erschien.

Netzwerk-Sensible Seniorenarbeit: Methoden und Praxisbeispiele

Weitere Themenschwerpunkte zu Engagement, Nachbarschaft und Netzwerkarbeit auf den Webseiten des Forum Seniorenarbeit NRW


"Gemeinde und Diakonie"

Vernetzt im Sozialraum

Handbuch Gemeinde & Diakonie (Titel)

Beim Aufbau von Netzwerken im Gemeinwesen kann auch daran gedacht werden, die Arbeit von Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen besser zu vernetzen. Ein Dossier zum Thema "Gemeinde & Diakonie" rückt diesen Aspekt der Netzwerkarbeit in den Fokus.

Weiter zum Dossier "Gemeinde & Diakonie"


Weitere Meldungen zum Thema


28. Januar 2016

Pflegeberatung

Unterstützung für das Leben mit Demenz

Eine Tür mit einem Willkommensschild steht offen

Wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird, gibt es plötzlich eine ganze Menge zu regeln, von der Beantragung der Pflegestufe bis zur Vorsorgevollmacht. Dabei helfen die kostenlosen Pflegeberatungsstellen der Diakonie. In Recklinghausen hat Beraterin Grit Ohler eine stetig wachsende Gruppe besonders im Blick: Menschen mit Demenz.

Pflegeberatung für Menschen mit Demenz

6. Mai 2015

Internationaler Tag der Pflege am 12. Mai 2015

Diakonie RWL beteiligt sich an Initiative der Freien Wohlfahrtspflege

Banner der Kampagne mit Aufschrift: Wir für Sie

In diesem Jahr wird die Freie Wohlfahrtspflege NRW den Internationalen Tag der Pflege, den 12. Mai, für eine gemeinsame Initiative nutzen. Unter dem Motto „Wir für Sie“ sollen vom 12. Mai bis zum 19. Mai die aktuelle Situation der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege in NRW, die Sicherung der pflegerischen Versorgung und die Bedeutung der Pflegeausbildung thematisiert werden. Zahlreiche diakonische Einrichtungen beteiligen sich mit Aktionen vor Ort. Die Initiative fordert: Pflege, die sich dem Wohl der pflegebedürftigen Menschen, der Menschenwürde und hohen Qualitätsstandards verpflichtet fühlt, braucht verlässliche sozialpolitische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Informationen und Materialien zur Initiative "Wir für Sie"

2. April 2015

Transparenz in der Pflege

Diakonie RWL begrüßt Abschaffung der Pflegenoten - Neue Prüfsysteme müssen besser abgestimmt werden

Portrait von Pfarrer Heine-Göttelmann

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begrüßt die geplante Abschaffung der Noten für Pflegeheime und ambulante Dienste. Es sei erfreulich, dass die Politik endlich auf die Kritik an den Pflegenoten reagiere, erklärt der Vorstand Christian Heine-Göttelmann am Donnerstag. „Ärgerlich bleibt dabei aber, dass die Mitarbeitenden in den Einrichtungen nun schon seit vielen Jahren mit einem Prüfsystem leben müssen, dessen Unzulänglichkeit von Anfang an bekannt war.“ Bereits 2010, ein Jahr nach Einführung des Benotungssystems, hat die Diakonie RWL in einer Analyse nachgewiesen, dass das System der Pflegenoten Kundinnen und Kunden in die Irre führt.

"Wohlbefinden, Gesundheit und Selbstständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner in den Blick nehmen"

11. Februar 2015

Gabriele Winter, Karin Nell, Gerrit Heetderks

Von 2002 an wurden in NRW Freiwillige zu „SeniorTrainerinnen/Seniortrainern“ ausgebildet. Grundlage der Qualifizierung war das Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)“. 2012 endete in NRW die Landesförderung für das Programm. Eine von der Diakonie RWL und dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein in Auftrag gegebene Studie zeigt jetzt, dass an vielen Modellstandorten in NRW Anlaufstellen und Bildungsanbieter das Programm fortsetzen. Viele Akteure vermissen aber eine überregionale Struktur für den Austausch von Konzepten und Erfahrungen und die Sicherung und Weiterentwicklung von Qualifizierungsstandards. Vorbilder gibt es in anderen Bundesländern.

Neue Unterstützungsstruktur für EFIs in NRW?

11. Juni 2014

Ulrich Christofczik wird zum 1. Januar 2015 Vorstand beim Evangelischen Christophoruswerk

Portraitfoto von Ulrich Christofczik

Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit (PAB) in der Diakonie RWL, ist vom Verwaltungsrat des Evangelischen Christophoruswerkes (Duisburg) zum hauptamtlichen Vorstand zum 1. Januar 2015 gewählt worden. Er tritt die Nachfolge von Hartfried Toennessen an, der Ende Februar 2015 in den Ruhestand geht. Der Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe bedauert die Entscheidung von Ulrich Christofczik. „Wir haben allerdings auch großes Verständnis und gratulieren Ulrich Christofczik zur Benennung. Die Leitung des Evangelischen Christophoruswerkes ist eine verantwortungsvolle Aufgabe“, so die Vorstände Pfarrer Professor Dr. Uwe Becker, Pfarrer Christian Heine-Göttelmann und Thomas Oelkers in einer gemeinsamen Erklärung. Ulrich Christofczik wird bis Ende des Jahres den Geschäftsbereich PAB leiten. Über die Regelung des Übergangs und der Nachfolge wird der Vorstand der Diakonie RWL noch beraten.

Wechsel zum Jahresende

4. Juni 2014

Menschen mit Behinderung müssen auch im Alter gut versorgt werden

Diakonie RWL fordert neue Konzepte

Die zunehmende Zahl der älteren Menschen mit Behinderung und erhöhtem Pflegebedarf stellt Träger und Einrichtungen heute vor große Herausforderungen. Konzepte zur bedarfsgerechten Versorgung müssen entwickelt, umgesetzt und dauerhaft finanziert werden. Die sozialen Sicherungssysteme ermöglichen durch die Versäulung der Leistungen wenig kreativen Spielraum.

Handlungsmöglichkeiten erarbeiten

5. Juni 2014

Rückblick

Berichte zum Aktionstag Altenpflege in Rheinland, Westfalen und Lippe

Banner mit Aufschrift: Rückblick zum Aktionstat Altenpflege in Rheinland, Westfalen und Lippe

Nach dem Motto "Die Diakonie lässt nicht locker", so die Überschrift in Bielefeld, haben sich in ganz NRW über 100 Träger mit ihren ambulanten und stationären Einrichtungen am Aktionstag Altenpflege beteiligt und auf die Situation der Altenpflege aufmerksam gemacht. Die Aktionen reichten von kleinen, internen Veranstaltungen mit Betroffenen, Angehörigen und Mitarbeitenden, z. B. in der Tagespflege mit Diakonie-Luftballons, bis hin zu Großveranstaltungen mit Demonstration und Sternfahrt wie in Düsseldorf, Münster, Bielefeld, Minden, Köln, Bonn und vielen anderen Städten.

Rückblick auf Aktionen zum Rettungspaket Altenpflege in RWL am 12. Mai 2014