8. März 2011
Nothilfe für Flüchtlinge in Nordafrika
Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden

Im Norden Afrikas sind hunderttausende Menschen auf der Flucht vor den Kämpfen in Libyen. Erste Nothilfsmaßnahmen sind angelaufen: Die Diakonie Katastrophenhilfe versorgt im ägyptisch-libyschen Grenzgebiet bei Salloum rund 5 000 Menschen gemeinsam mit der Caritas. Ein Team des globalen kirchlichen Netzwerks "ACT Alliance", an dem auch die Diakonie Katastrophenhilfe beteiligt ist, wirkt im tunesisch-libyschen Grenzgebiet. Für beide Hilfsmaßnahmen bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden.
Nach offiziellen Angaben sind bislang rund 200 000 Menschen aus Libyen in die völlig überforderten Nachbarländer geflohen. Die Flüchtlinge brauchen zunächst Nahrungsmittel und Trinkwasser. Benötigt würden aber auch dringend Sanitäreinrichtungen und weitere Notunterkünfte, berichten die Helfer. Die Diakonie Katastrophenhilfe warnt angesichts anhaltender Kämpfe in Libyen vor einer Verschärfung der humanitären Krise und ruft deshalb zu Spenden auf.
Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt diesen Spendenaufruf auf regionaler Ebene. Seit Jahren befassen sich die Diakonie RWL und die rheinische und westfälische Landeskirche mit der Flüchtlingssituation im nördlichen Afrika. Neben der akuten Nothilfe ist eine Unterstützung der demokratischen Entwicklungen in den Heimatländern der Flüchtlinge notwendig. Die angebliche Bedrohung Europas durch überwältigende Flüchtlingsbewegungen aus Nordafrika hat keinen Bestand. Für die Experten der Diakonie belegen die Entwicklungen in Ägypten und Tunesien, dass der Massenexodus nach Europa bisher ausgeblieben ist.
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden unter dem Kennwort "Krise Nordafrika".
Spendenkonto
Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland:
Konto 1023, Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank, BLZ 350 601 90
Diakonie Katastrophenhilfe Westfalen:
Konto 21 000 35 033, Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank, BLZ 350 601 90