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Spendenaktionen

10. September 2009

Westafrika: Flutopfer auf schnelle Hilfe angewiesen

Diakonie Katastrophenhilfe stellt 50.000 Euro für Betroffene bereit

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Stuttgart, 10. September 2009. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat 50.000 Euro Soforthilfe für die Opfer der schweren Überschwemmungen in Westafrika bereit gestellt. Das evangelische Hilfswerk konzentriert seine Unterstützung auf Burkina Faso. In dem stark überfluteten Land sind mehr als ein Dutzend Menschen umgekommen, über 150 000 sind obdachlos. Besonders betroffen ist die

Hauptstadt Ouagadougou. Dort ist nach Angaben der Helfer vor Ort das Hauptkrankenhaus schwer beschädigt. „Die Flutopfer suchen Schutz bei Verwandten und Freunden, aber auch in Kirchen und öffentlichen Gebäuden“, heißt es in einem Bericht. Sie sind dringend auf Hilfe angewiesen, weil sie alles verloren haben.

Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe hat mit der Verteilung von Hilfsgütern, wie Nahrungsmittel und Decken, begonnen. Damit können zunächst 30 000 Menschen versorgt werden. Die Maßnahmen werden abgestimmt mit anderen Mitgliedern des globalen kirchlichen Hilfsnetzwerks ACT (Kirchen helfen gemeinsam), die ebenfalls in Burkina Faso tätig sind. Die Folgen der Überschwemmungen seien für die Bevölkerung gravierend, berichten die Helfer. Die Betroffenen haben den Angaben zufolge fast alles verloren. Viele Tiere sind ertrunken und die Nahrungsmittelvorräte zerstört. Die medizinische Betreuung von Kranken sei problematisch, heißt es weiter.
Und in den überfüllten Notunterkünften könnten sich schnell Krankheiten ausbreiten. Die Mitarbeiter vor Ort betonen, dass besonders Kinder gefährdet sind. Jetzt müsse die Versorgung mit Nahrungsmitteln und vor allem mit sauberem Trinkwasser sichergestellt werden, heißt es.

Die Situation könnte sich noch verschärfen, warnen Beobachter. In den kommenden Tagen werden weitere Regenfälle erwartet. Von den Überschwemmungen sind Berichten zufolge bis zu 16 Länder in Westafrika betroffen. Hunderttausende Menschen sind hier obdachlos geworden und mussten vor den Fluten flüchten.

Um die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützen zu können, bitten die kirchlichen Werke der westfälischen und der rheinischen Landeskirche um Spenden: Kennwort: "Westafrika Fluthilfe".

Diakonisches Werk Rheinland: Konto 55 55 431, Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00
Diakonisches Werk Westfalen: Konto 21 000 35 033, KD-Bank eG Dortmund, BLZ 350 601 90

Für Rückfragen: Rainer Lang, Tel.: 0711 2159-147 oder 0174 313 56 51

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