16. März 2011
Furchtbar ist, dass die Beben weiter gehen
Diakonie Katastrophenhilfe im Kontakt mit japanischen Gemeinden
Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe
- Rheinland
Konto 1023, Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank, BLZ 350 601 90 - Westfalen
Konto 21 000 35 033, Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank, BLZ 350 601 90
Die Schreckensmeldungen aus dem Katastrophengebiet in Japan werden täglich schlimmer. Die Zahl der Toten ist weit höher als zunächst angenommen. Dazu haben Erdbeben und Tsunami eine nukleare Katastrophe von ungeahntem Ausmaß ausgelöst. Nun will die Diakonie Katastrophenhilfe im Kontakt mit Kirchen in Japan Hilfsmaßnahmen einleiten.
Die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich im japanischen Katastrophengebiet. „Furchtbar ist für uns, dass die Beben immer weiter gehen“, heißt es in Mitteilungen aus evangelischen Gemeinden in Japan, mit denen die Diakonie Katastrophenhilfe in Kontakt ist. Jetzt kommt die große Angst vor der austretenden Radioaktivität hinzu. Dazu ist das öffentliche Leben vielerorts lahm gelegt.
Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft zur Solidarität mit den Menschen im japanischen Erdbebengebiet auf. „Als Diakonie Katastrophenhilfe stehen wir in engem Kontakt mit evangelischen Kirchen und Gemeinden in der Krisenregion und bereiten uns auf die Unterstützung für die am schwersten betroffenen Opfer und Hilfe für den Wiederaufbau vor“, so Pressesprecher Rainer Lang. Die Berichte aus den Kirchengemeinden in Japan unterstreichen, wie schwer viele tausend Menschen von der verheerenden Flutwelle nach dem Erbeben betroffen sind und wie tief die Verunsicherung durch die drohende radioaktive Strahlung ist. Gemeinsam mit den Kirchen werden jetzt erste Hilfsmaßnahmen in Angriff genommen.
Ganz wichtig in dieser schrecklichen Situation sei für die Menschen auch Trost und Zuspruch. Viele evangelische Gemeinden im Rheinland und in Westfalen bieten deshalb Gedenkgottesdienste an, laden zu Gebeten ein oder halten einfach nur ihre Kirchen offen. Darüber hinaus werden an zahlreichen Orten Kollekten und Spenden zu Gunsten der Erdbebenopfer gesammelt.
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden unter dem Kennwort „Allgemeiner Katastrophenfonds“ auf das Spendenkonto:
- Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland
Konto 1023, Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank, BLZ 350 601 90 - Diakonie Katastrophenhilfe Westfalen
Konto 21 000 35 033 Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank, BLZ 350 601 90
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Ulrich T. Christenn, Referent für Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland (Telefon 0211 6398-255, Telefax 0211 6398-277.
Sabine Portmann, Referentin für Diakonie Katastrophenhilfe Westfalen (Telefon 0251 2709-790, Telefax 0251 2709-904