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Spendenaktionen

3. Oktober 2009

Sumatra: Ärzte und Hilfsgüter erreichen West-Sumatra

Vereinte Nationen rechnen mit Tausenden Toten

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Stuttgart, 3. Oktober 2009. Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra rechnen die Vereinten Nationen mit bis zu 4 000 Verschütteten. Das Beben der Stärke 7,6 hatte am Mittwoch den Westen Sumatras erschüttert. In der am schwersten betroffenen Stadt Padang sind rund ein Viertel der Häuser zerstört. Mehrere Dörfer in der Umgebung wurden völlig verwüstet. Die Regierung ging bisher von 777 Toten aus, die UNO spricht von mehr als 1 100 Toten. Die Verschütteten haben eine maximale Überlebenschance von fünf Tagen.

Mitarbeiter des globalen Kirchennetzwerks ACT (Kirchen helfen gemeinsam) arbeiten seit zwei Tagen unter Hochdruck rund um Padang. „Wir vermuten unter den Ruinen noch zahlreiche Opfer“, sagt Victor Rembeth von ACT International. Die Helfer konzentrieren ihre Arbeit vor allem in dem am meisten betroffenen Distrikt Pariaman. Dort stürzten mehr als 10 000 Häuser in sich zusammen. Die Infrastruktur ist fast völlig zerstört. Wer das Erdbeben überlebte, schläft nun meist in Zelten vor den zerstörten Gebäuden.

In Padang angekommen ist inzwischen auch der Pressesprecher der Diakonie Katastrophenhilfe, Rainer Lang. Der Journalist wird von ACT-Mitarbeitern begleitet. Lang will sich am Sonntag ein persönliches Bild von der Situation nördlich von Padang machen. Dort sollen einige Dörfer besonders schwer betroffen sein.

Hinweis für Journalisten: Rainer Lang steht Medien als Gesprächs- und Interviewpartner zur Verfügung. Bitte melden Sie sich, wenn sie einen direkten Kontakt zu ihm wünschen. Bitte beachten Sie die Zeitdifferenz zu Deutschland von +5 Stunden.

Die indonesische Inselgruppe gehört zu den am meisten von Erdebeben gefährdeten Regionen der Welt.

Um die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützen zu können, bitten die kirchlichen Werke der westfälischen und der rheinischen Landeskirche um Spenden: Kennwort: "Erdbeben Indonesien".

Diakonisches Werk Rheinland:
Konto 55 55 431, Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00

Diakonisches Werk Westfalen:
Konto 21 000 35 033, KD-Bank eG Dortmund, BLZ 350 601 90

Für Rückfragen: Peter Liebe, Tel.: 0174 3020158, E-Mail: p.liebe@diakonie-katastrophenhilfe.de

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