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Wohlfahrtsbriefmarken

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 Quelle: www.wohlfahrtsmarken.de

Porto mit Herz - Wohlfahrtsmarken sind Briefmarken die helfen

Nicht nur Privatpersonen, auch Gemeinden und diakonische Einrichtungen dürften Wohlfahrtsbriefmarken verkaufen; und sie dürfen die Erlöse behalten.

Trotz Telefon und E-Mail werden noch Briefe verschickt - zu Anlässen, zu denen der Absender gerne eine passende Briefmarke verwendet, die ruhig mehr kosten darf: die Wohlfahrtsbriefmarke. Die gibt es nicht nur bei der Post, sondern das ganze Jahr über auch bei Gemeinden und diakonischen Einrichtungen. Gemeinden und diakonische Einrichtungen verdienen an dem Verkauf - sie dürfen nämlich den Zuschlag behalten. Der Zuschlag ist der Betrag, den die Wohlfahrtsmarke über den aufgedruckten Briefmarken-Wert mehr kostet.

Dabei handelt es sich um Cent-Beträge; die Briefmarke für den Brief ist "nur" 25 Cent teurer. Bei Weihnachtsgrüßen und Einladungen geht es aber um größere Mengen. Wohlfahrtsmarken werden in ganz Deutschland von vielen freiwilligen Helfern verkauft, so dass sich die Cent-Beträge zu Millionen summieren.

Auch als Geschenk eignen sich Wohlfahrtsmarken, denn für jeweils zehn Briefmarken werden Klappkarten als Markenheftchen mit dem Motiv der Briefmarke gestaltet. Bei Sammlern sind die jährlich neu gestalteten Briefmarken wegen ihrer Motive sehr begehrt.

Die Zuschläge, die die Post für die Wohlfahrtsmarken einnimmt, werden an die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege ausgeschüttet - an Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Je nachdem, wie viele Marken die Mitglieder der einzelnen Spitzenverbände verkauft haben, wird das Geld der Post prozentual auf die Spitzenverbände verteilt.

Gemeinden können von diesem Geld Zuschüsse für ihre Projekte bekommen - Anträge nimmt das Diakonische Werk Rheinland entgegen.

Gemeinden und diakonische Einrichtungen kaufen die Briefmarken zum reinen Portowert, also ohne Zuschlag, ein. Die nicht verkauften Marken brauchen nicht zurück gegeben zu werden. Sie können ohne Zuschlag zum Frankieren der eigenen Dienstpost genutzt werden. Damit erhöht sich für den jeweiligen Spitzenverband der prozentuale Anteil aus dem Erlös durch den Postverkauf.

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter http://www.wohlfahrtsmarken.de/ oder unter http://www.diakonie-wohlfahrtsmarken.de/ .