Nach der Naturkatastrophe in Haiti
Hilfe für die Opfer des Erdbebens
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti bittet die Schwesterorganisation von "Brot für die Welt", die Diakonie Katastrophenhilfe, um Spenden. "Das Ausmaß der Zerstörungen ist riesig", berichtet Rainer Lang von der Diakonie Katastrophenhilfe. Die Verteilung von Hilfsgütern geht voran: Ein zweiter Hilfsflug und ein Schiffstransport haben Haiti und die Schwerpunktregion um Jacmel im Südosten des Landes erreicht. Neben Großraumzelten, Nahrungsmitteln und Plastikkanistern sollen insgesamt 2 000 Zelte für Einzel-Familien, Decken, Plastikplanen sowie Haushalts- und Hygienesets verteilt werden. Der zweite Hilfsflug hatte zehn Tonnen Werkzeuge an Bord, mit denen ein "Food for work"-Projekt aufgestellt wird. Weiter geplant ist der Wiederaufbau von 300 beschädigten Häusern und zwei Schulen in der Region.
Die Diakonie Katastrophenhilfe leistet seit Jahren Hilfe in Haití, das als ärmstes Land in der westlichen Hemisphäre gilt und seit Jahrzehnten eine anhaltende soziale Krise durchlebt. Rund 70 Prozent der rund neun Millionen Haitianer leben in tiefer Armut, das Land ist in hohem Maße auf externe Hilfe angewiesen. Naturkatastrophen wie Hurrikans und Überschwemmungen peinigen das Land in regelmäßigen Abständen und verstärken die Misere.
Aktuelle Informationen zur Hilfe nach dem schweren Erdbeben in Haiti gibt es auf der Internetseite der Diakonie Katastrophenhilfe.
Brot für die Welt hat drei Projektpartner in Haiti: CES, dessen Mitarbeitende sich um Kinder mit Behinderungen kümmern, das Frauenprojekt CPFO und das Kleinbauernprojekt VMA.