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Chancenreich gegen Kinderarmut

Armut von Kindern in der Famile

Positionspapier der AGJ

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) hat Anfang Oktober 2009 ein Positionspapier mit Stellungnahmen bezüglich der Armut von jungen Menschen im Bezugssystem Familie erstellt. Die AGJ führt aus, dass Kinder mehr denn je zuvor den Mittelpunkt der Familie bilden, diese aber aufgrund der steigenden Anforderungen in der Arbeitswelt bzw. aufgrund von mangelnden Ressourcen (finanziell, sozial und kulturell) ihre Aufgabe nicht immer im gewünschten Umfang wahrnehmen kann. Die Arbeitsgruppe nennt die materielle Ausstattung als entscheidenden Faktor der Kinder- und Jugendarmut, unterstreicht aber die Bedeutung von Teilhabemöglichkeiten in gesellschaftlichen Prozessen sowie den Gesundheits- und Bildungsaspekt.

 

Aspekte der Armut in Familien

In dem Positionspapier geht die AGJ auf drei Aspekte der Armut in Familien ein:

1. Transferpolitik
„Da die materielle Ausstattung das Kernproblem von Kinder- und Jugendarmut ist, aus der sich eine Vielzahl von Unterversorgungslagen ergeben können, ist zunächst die wirtschaftliche Stabilität und die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Handlungsfähigkeit von Familien im Lebensverlauf zu gewährleisten.“

2. Infrastruktur
„Familien benötigen im Lebensverlauf und besonders in bestimmten Lebenslagen eine Vielzahl von Unterstützungsleistungen. Diese sind erforderlich, um ad hoc gezielte Hilfestellungen abrufen zu können oder aber, um Familien zu entlasten und Freiräume zu eröffnen.“

3. Familien- und kinderfreundliche Umwelten
„Damit Kinder gerecht aufwachsen können, benötigen Familien neben monetären Leistungen und infrastrukturellen Angeboten grundsätzlich familien- und kinderfreundliche Umwelten sowie entsprechende Zeitressourcen.“

Die jeweiligen Punkte enthalten eine kurze Ausführung zum Sachverhalt sowie nötige, politische Anforderungen.

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