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Projekte

"Tornister für Tom" - Düsseldorf

bunter Tornister mit Apfel

© iStock photo

Das Projekt "Tornister für Tom" bietet unkomplizierte materielle Hilfe für bedürftige Schülerinnen und Schüler vorrangig aus dem Grundschulbereich. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Schulen; die Hilfsleistungen beziehen sich hauptsächlich auf Schulsachen. Hierzu gehören z. B. Tornister, Schulbücher, Hefte und Stifte, aber auch Turnbeutel oder Hausschuhe für den "Offenen-Ganztages-Bereich" (OGATA). In Einzelfällen werden auch Klassenfahrten und andere Schulaktivitäten bezuschusst. Die Nachfrage nach Hilfen ist zum Schuljahrsbeginn erfahrungsgemäß besonders hoch und nimmt üblicherweise im Laufe des Schuljahres ab. Tornister für Tom existiert seit dem Schuljahr 2008/2009.

Grundidee/ Ziele?

Das Projekt Tornister für Tom wurde vor dem Hintergrund initiiert, dass die in den Schulen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie mit einer vermehrten Anzahl von Schülerinnen und Schülern konfrontiert wurden, denen grundlegende Schulmaterialien fehlten. Das Ziel ist es, auf diesem Wege gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehren vor Ort, Bedarfe früh zu erkennen und Hilfestellung zu leisten.

Wer soll profitieren?

Das Angebot richtet sich in erster Linie an Grundschülerinnen und Grundschüler aus einkommensschwachen Familien.

Trägerschaft und Kooperation

Träger des Angebots ist die Diakonie in Düsseldorf. Sie kooperiert dabei mit allen Schulen, in denen sie im Rahmen der Jugendhilfe (OGATA oder Schulsozialarbeit) tätig ist.

Wer macht es?

Die an den Schulen hauptamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie machen das Angebot persönlich unter den Lehrerinnen und Lehrern bekannt. Zusätzlich existiert eine kurze Verfahrensbeschreibung für die Schulen, die den Inhalt und den Ablauf des Hilfsangebots regelt. Der Kontakt zu den Empfängerinnen und Empfängern soll möglichst über Personen hergestellt werden, die eine persönliche Beziehung zu diesen haben und den Bedarf angemessen einschätzen können. In der Regel stellen die Lehrerinnen und Lehrer den Bedarf fest und beschaffen die Materialien, die dann über die zuständige Stelle der Diakonie abgerechnet werden. In Einzelfällen geht die Hilfe über die materielle Ebene hinaus.

 

Was wird benötigt?

Aktuell werden keine eigenen Räume und keine gesonderte Infrastruktur benötigt. Das Angebot wird über den OGATA-Bereich der Diakonie Düsseldorf abgewickelt.

Woher kommt das Geld?

Die Diakonie in Düsseldorf verfügt über eine umfangreiche Spenderdatei. Der größte Teil der Gelder für Tornister für Tom kam durch eine projektbezogene Mailing-Aktion im Sommer 2008 zusammen. Zusätzlich fließen Zweck ungebundene Einzelspenden mit in das Projekt ein.

Wie machen Sie Ihr Angebot bekannt?

Das Projekt wurde über die Öffentlichkeitsarbeit der Diakonie in Düsseldorf in der Presse platziert und in den Diakonie eigenen Veröffentlichungen publiziert. In erster Linie geht es aber darum, das Projekt in den Schulen bekannt zu machen, in denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie vor Ort tätig sind.

Was bringt es?

Im laufenden Schuljahr haben etwa 300 Schülerinnen und Schüler das Angebot "Tornister für Tom" in Anspruch genommen. Die Hilfsleistungen bestehen aus sehr konkreten Dingen; die damit verbundenen Kosten belaufen sich durchschnittlich auf ca. 20 €. Dabei wird der Erfolg nicht rein quantitativ bemessen. Maßgeblich ist vielmehr, dass die Hilfe qualitativ angemessen ist, von den Lehrerinnen und Lehrern intensiv begleitet wird und zielgerichtet ankommt.

Ansprechpartner

Diakonie Düsseldorf - Oberlinhaus
Gunther Rehnelt
Itterstrasse 80
40589 Düsseldorf
Tel. 0211 – 75 67 59 41


Hubert Balkhausen
Itterstrasse 80
40589 Düsseldorf
Tel. 0211 - 75 67 59 42

 

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