100 satte Kinder - Köln

Was wird gemacht?
Mit Hilfe des Spenden-Projektes „100 satte Kinder“ sollen alle Kinder, die die Tageseinrichtungen des Diakonischen Werkes Köln und Region besuchen, am gemeinsamen Essen teilnehmen können.
Die Kindergartenkinder erhalten ein Frühstück, mittags wird ein warmes Essen frisch zubereitet. Am Nachmittag gibt es einen Obst-Imbiss. Dabei geht es nicht allein darum, satt zu werden: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen gerade beim Mittagessen Wert auf eine schöne und kindgerechte Atmosphäre, in der sich alle gemeinsam das Essen schmecken lassen. Diese so wichtige Erfahrung sollen alle Kinder erfahren dürfen.
Grundidee / Ziele
Bei etwa jedem vierten der rund 400 betreuten Kinder sind die Eltern nicht in der Lage, das Essensgeld zu zahlen. Die Gründe sind vielfältig: Viele Eltern sind arbeitslos oder haben schlecht bezahlte Jobs, viele sind überschuldet, oft spielen psychische und körperliche sowie Sucht-Erkrankungen eine Rolle.
Trotz Zuschüssen durch die Stadt Köln fehlen pro Kind immer noch 15 Euro monatlich, die über Spenden aufgebracht werden müssen. Bei 100 Kindern ergibt das einen Betrag von 1500 Euro pro Monat, damit diese Kinder nicht hungrig spielen und lernen müssen. Mit 1500 Euro im Monat können alle Jungen und Mädchen ein ausgewogenes Essen erhalten, welches die Kinder für ihre gesunde Entwicklung so dringend benötigen.
Wer soll profitieren?
Rund 400 Kinder besuchen die neun Tageseinrichtungen (Kindergärten und Horte) des Diakonischen Werkes Köln und Region. Alle Einrichtungen liegen in sozialen Brennpunkten in Köln (in den Stadtteilen Bilderstöckchen, Holweide, Kalk, Meschenich (Kölnberg), Mauenheim, Riehl, Stammheim und Vingst).

Trägerschaft und Kooperation
Träger der Tageseinrichtungen ist das Diakonische Werk Köln und Region.
Wer macht es?
Bekanntmachung und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt die Fundraiserin des Diakonischen Werkes Köln und Region. Die Leitungen der Tageseinrichtungen, die die Familien gut kennen und wissen wer tatsächlich in Not ist, entscheiden vor Ort, welche Familien von den Spenden unterstützt und vom Essensgeld befreit werden.
Was wird benötigt?
Geld: Schon mit 15 Euro kann ein Kind einen Monat lang mit Frühstück, Mittagessen und einem Nachmittagsimbiss versorgt werden. Die Spenden kommen zu hundert Prozent ohne Abzug den Kindern zu Gute.
Woher kommt das Geld?
Die Initiative wird finanziert durch Spenden, Kirchengemeinden, Sponsoren, Stiftungen etc.
Wie machen Sie Ihr Angebot bekannt?
Für das Angebot wird durch Informationsblätter, Presse, auf Gemeindefesten sowie Internet geworben.
Was bringt es?
Ein Pressebericht im Rahmen der Aktion „wir helfen“ im Kölner Stadtanzeiger brachte eine sehr positive Bilanz: In den folgenden Tagen meldeten sich Kirchengemeinden sowie Privatpersonen, die spenden wollten: von der 1000-Euro-Spende bis zum Dauerauftrag.
Ansprechpartner
Martina Schönhals (Fundraising)
Diakonisches Werk Köln und Region
Brandenburger Straße 23
50668 Köln
Telefon 0221-160 38 140
martina.schoenhals@diakonie-koeln.de