Robin Good - Familienfonds von Caritas und Diakonie Bonn
Was wird gemacht?
Robin Good hilft Familien, die in eine Notlage geraten sind. Er hilft aus, wenn nicht mehr genug Geld da ist, um Schulmaterialien für die Kinder anzuschaffen, eine warme Winterjacke zu kaufen oder einfach ein kleines Geschenk auf den Kindergeburtstagstisch zu legen. Mit den Mitteln aus dem Familienfonds Robin Good unterstützen der Caritasverband und das Diakonische Werk benachteiligte Kinder und Jugendliche aus der Region Bonn konkret und unbürokratisch – unabhängig von Nationalität, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit.
Grundidee / Ziele
Kinder brauchen Wärme, Geborgenheit und die Chance auf eine gesunde Entwicklung. Doch das ist heute und auch in unserer Region leider nicht selbstverständlich. Wirtschaftliche und psychosoziale Schwierigkeiten können Familien existenziell bedrohen. Wohnung, Kleidung, Strom und Heizung kosten genauso Geld wie die Bildung der Kinder und ihre gesundheitliche und soziale Entwicklung. Dieses Geld können manche Familien nicht mehr aufbringen. Robin Good soll in diesen Bereichen unterstützen. Gleichzeitig wird durch Öffentlichkeitsarbeit auf die Situation der Familien aufmerksam gemacht. Caritas und Diakonie betreiben damit Lobbyarbeit für Kinder und Familien in Bonn und der Region.
Wer soll profitieren?
Robin Good hilft Kindern, Jugendlichen und Familien, die in Armutssituationen leben.
Trägerschaft und Kooperation
Träger des Familienfonds Robin Good sind das Diakonische Werk der Evangelischen Kirchenkreise Bonn und Bad Godesberg-Voreifel sowie der Caritasverband für die Stadt Bonn e.V.
Wer macht es?
Die Steuerungsgruppe besteht aus dem Geschäftsführer des Diakonischen Werkes (DW), Herrn Hamacher, dem Caritasdirektor, Herrn Schneider, der Öffentlichkeitsreferentin des DW, Frau Hein und der Fundraiserin des Caritasverbandes (CV) Frau Szillat. Die Sozialarbeiter der Sozialberatungsstellen sowie die Abteilungs- und Bereichsleiter von DW und CV sind dafür verantwortlich, Anträge von Bedürftigen entgegenzunehmen und zu bewilligen. Verschiedene „Paten“ aus dem öffentlichen Leben nehmen an Veranstaltungen teil, um für den Familienfonds zu werben und Spendengelder aufzutreiben.
Was wird benötigt?
Benötigt wird vor allem Geld für die Finanzierung von hauptamtlichem Personal. Dieses Personal muss das Know-how im Fundraising, in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Verwaltung der Gelder besitzen. Im DW und bei der Caritas sind daher immer mindestens drei Arbeitsbereiche pro Projekt beteiligt. Die Finanzierung dieser Kosten teilen sich CV und DW, damit der Fonds nicht mit Verwaltungskosten belastet wird. Man sollte daher nicht die Illusion haben, dass der Fonds „nebenbei“ zu managen ist. Gerade wenn es gut läuft, braucht man Mitarbeitende, die sehr flexibel und bereit sind, auch außerhalb der gewöhnlichen Arbeitszeiten zu agieren. Hinzu bedarf es im Vorfeld ein gut durchdachtes Konzept.
Woher kommt das Geld?
Es finden gezielte Fundraisingaktivitäten statt, wie Mailings, Events, Aufrufe etc. Außerdem erhalten wir Spenden von Stiftungen und Service-Clubs.
Wie machen Sie Ihr Angebot bekannt?
Regelmäßige Pressegespräche, öffentliche Spendenaufrufe und eine interessant gestaltete Internetseite http://www.familienfonds-robin-good.de/robin-good.html sorgen für Grundsatzinformationen. Außerdem werden Informationsblätter verteilt und viele persönliche Gespräche von allen Beteiligten geführt.
Was bringt es?
In den ersten anderthalb Jahren konnten über 100.000 Euro an
Spendengeldern zusammentragen und an bedürftige Familien weitergegeben werden.
Vielen Familien wurden damit in einer Notsituation schnell und unbürokratisch geholfen. Sozialarbeiter aus den Sozialberatungsstellen haben einen „Topf“ an der Seite, aus dem sie in schwierigen Situationen schnell finanzielle Hilfe für eine Familie in Not zur Verfügung stellen können.
Wir können mit unserer Arbeit Kinderarmut in Deutschland nicht beseitigen, aber wir können helfen, Notsituationen zu überbrücken und schaffen damit auch viel öffentliche Aufmerksamkeit.
Weitere Informationen
Es wird noch für wichtig gehalten, die positive Zusammenarbeit zwischen den beiden großen kirchlichen Wohlfahrtsorganisationen zu benennen. Es geht beiden Verbänden eindeutig darum, schnelle Hilfe bereit zu stellen, ohne dass komplizierte Antrags- und Genehmigungsverfahren einen hohen Verwaltungsaufwand produzieren und die Gewährung der Hilfen verzögern.
Ansprechpartner
Diakonisches Werk: Birgit Donath
Kaiserstraße 125
53113 Bonn
Tel.: 0228 / 22 80 853
birgit.donath@dw-bonn.de
Caritasverband: Michaela Szillat
Fritz-Tillmann-Straße 8
53113 Bonn
Tel.: 0228 / 22 80 431
michaela.szillat@caritas-bonn.de