Hintergründe und Analysen
Hilfe für Kinder in Not
Zwischenbericht zur Arbeit des "Runden Tisches"
Der Zwischenbericht der Landesregierung NRW zur Arbeit des „Runden Tisches“ vom März 2009 für mehr Teilhabe und Chancengerechtigkeit für alle Kinder in NRW gibt wieder, welche Zielsetzung und welcher Auftrag hinter dieser Arbeitsmethode steckt und fasst die bis jetzt bereits verrichtete Arbeit der Beteiligten am „Runden Tisch“ zusammen.
Unter gemeinsamer Federführung des MAGS und des MGFFI ist ein Runder Tisch „Hilfe für Kinder in Not“ eingerichtet worden. Auftrag und Zielsetzung ist es, fachübergreifende Strategie- und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Damit soll eine Politik erreicht werden, die noch besser und zielgenauer im Rahmen einer auf Nachhaltigkeit abzielenden, integrierten Strategie die Benachteiligung von Kindern bekämpft und Chancengerechtigkeit herstellt.
Akteure sind sowohl die politisch Verantwortlichen auf kommunaler, Landes-, Bundes- und EU-Ebene als auch Organisationen, Institutionen und die dort tätigen Fachkräfte sowie die Bürger/-innen selbst.
Die Landesregierung hat sich vor dem Hintergrund der Analyse, der bereits ergriffenen Maßnahmen und in Angriff genommener Projekte sowie weiterer grundsätzlicher Handlungsansätze auf Leitziele für den zukünftigen Prozess verständigt. Diese Leitziele sollen im Rahmen der Öffnung des „Rundes Tisches“ mit interessierten Akteurinnen und Akteuren des Landes diskutiert und weiter entwickelt werden. Es wurden insgesamt zehn Leitziele entwickelt, die unter folgenden Stichpunkten formuliert worden sind: Rahmenbedingungen gestalten, offensiv statt reaktiv (präventiver Ansatz), Handlungen strategisch ausrichten, Bildungsnetzwerke initiieren und ausbauen, Elternschaft ermöglichen, Eltern stärken, lokale Rahmenbedingungen verbessern, Sozialberichterstattung weiterentwickeln, kontinuierliche Wirkungsanalyse von Maßnahmen und Projekten, Akteure vernetzen.
Denn trotz vielfältiger Bemühungen zur Verbesserung der Situation von Familien und Kindern, die die Landesregierung bereits unternommen oder eingeleitet hat, wachsen in NRW immer noch Kinder in benachteiligten Verhältnissen auf. Je nach der sozialen Herkunft unterliegen Kinder auch in NRW Armut, Not und sozialer Segregation. Zur Schaffung gerechter Kinderwelten und zur Herstellung von mehr Chancengerechtigkeit für Kinder werden neue Impulse gebraucht.
Anhand des Inhaltsverzeichnisses unten können Sie sich die für Sie interessanten Themenbereiche des Berichtes heraus suchen.
Inhaltsverzeichnis
1 Auftrag und Zielsetzung der Landesregierung, Seite 5
2 Neue Risiken und Gefährdungen in der Kindheit, Seite 6
2.1 Soziale Benachteiligung – Umfang und Risikogruppe, Seite 6
2.2 Folgen sozialer Benachteiligung – Beeinträchtigungen in den Lebenslagen, Seite 8
2.2.1 Materielle Versorgung, Seite 8
2.2.2 Bildungsbeteiligung, Seite 8
2.2.3 Gesundheitliche Entwicklung, Seite 10
2.2.4 Soziale Ressourcen, Seite 10
2.2.5 Unterstützungsbedarf in der Erziehung, Seite 11
3 Zentrale Maßnahmen und Projekte der Landesregierung, Seite 12
3.1 Teilhabe sichern durch mehr Chancengerechtigkeit – Ausbau der Bildungschancen, Seite 13
3.1.1 Familien bilden und beraten, Seite 13
3.1.2 Frühe Förderung, Seite 14
3.1.3 Schulische Bildung stärken, Seite 15
3.1.4 Übergang in den Beruf verbessern, Seite 17
3.1.5 Integrationsbemühungen verstärken, Seite 18
3.2 Angemessenen Lebensstandard fördern, Seite 20
3.2.1 Erwerbsarbeit, Transferzahlungen, Seite 20
3.2.2 Überschuldung, Finanzkompetenz, Seite 23
3.2.3 Mittagsverpflegung in Ganztagsschulen, Seite 24
3.3 Gesunde Lebensumwelt stärken, Seite 24
3.4 Sozialraum gestalten, Seite 26
3.5 Aufwachsen ohne Vernachlässigungen, Seite 27
4 Offensiv statt reaktiv – kindbezogene Armutsprävention, Seite 29
5 Leitziele, Seite 30
6 Zusammenfassung, Seite 32
Material zum Herunterladen
- Hilfe für Kinder in Not.
Mehr Teilhabe und Chancengerechtigkeit für alle Kinder in Nordrhein-Westfalen. - Zwischenbericht der Landesregierung zur Arbeit des "Runden Tisches"
Zwischenbericht_Runder_Tisch_NRW_2009.pdf