3. November 2011
Straffälligenhilfe in Russland aufbauen
Delegation aus Vologda zu Besuch bei der Diakonie

Von links: Bruns (Diakonie RWL), Grunenberg (Diakonie Oberhausen), Greger (JVA Attendorn), Wisniewski (JVA Attendorn), Popova(Vologda), Verbeek(JVA Attendorn), Kudrinskaya(Vologda), Egorov(Vologda), Vertiev(Vologda)
"Wir können viele Ideen, Eindrücke und Konzepte mitnehmen": Eine Delegation aus Vologda, Irina Kudrinskaya, Anna Popova, Andrey Vertiev und Oleg Egorov, hat sich vergangene Woche über den Strafvollzug in NRW, die Freie Straffälligenhilfe in NRW und die besonderen Angebote der Diakonie in der Straffälligenhilfe informiert.
Im Rahmen des Programms wurde die Delegation im Justizministerium in NRW begrüßt. Hier ging es um Grundsätzliches zur Resozialisierung und zum Strafvollzug in NRW. Besuche und Gespräche in den Frauenjustizvollzugsanstalten Willich II und Gelsenkirchen gewährten unmittelbare Einblicke in den Ablauf des Strafvollzuges. Die jeweilige Anstaltsleitung und die Leiterinnen des Sozialdienstes der Anstalten informierten unter anderem über Behandlungsmaßnahmen und schulische sowie berufliche Qualifizierungs-möglichkeiten im Vollzug.
Beim Besuch der JVA Attendorn erläuterte Regierungsdirektor Wisniewski und Justizvollzugsamtsinspektor Verbeek den offenen Vollzug. Die Bedeutung evangelischer Seelsorge im Vollzug stieß bei der Delegation auf besonderes Interesse. Pfarrer Greger berichtete über seine Rolle und seine Aufgabe im Strafvollzug.