9. November 2011
Kinder und Jugendliche auf der Flucht
Perspektiven in Deutschland?
Über 50 Mitarbeitende aus der Flüchtlingsberatung, der Jugendhilfe, des Bundesamtes und von Ausländerbehörden sowie Rechtsanwälte nahmen am 25. und 26. Oktober 2011 an den 13. Ebernburger Gesprächen teil, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Diakonie RWL veranstaltet werden.
In der Tagung wurde die aktuelle Praxis der Aufnahme unbegleiteter Minderjähriger im Saarland und in Rheinland-Pfalz beleuchtet, Ziele und Abläufe des Clearingverfahrens für die besonders schutzbedürftigen Kinder und Jugendlichen in beiden Bundesländern erläutert und die für alle Beteiligten drängenden Fragen eines Aufenthaltsrechts in Deutschland für Jugendliche aus Drittstaaten diskutiert..
Ein weiterer Schwerpunkt des Tagungsprogramms war die aktuelle Situation in Afghanistan, die Brigadegeneral a. D. Bernd Kiesheyer sehr eindrücklich schilderte. Engagiert diskutierten die Teilnehmenden die Entscheidungs- und Rechtsprechungspraxis zu Afghanistan und aktuelle Fragen wie z. B. die Anhörung Asylsuchender mittels Videokonferenz.
Materialien
- Referat Thomas Berthold, Bundesfachverband UMF, München
- Ziele und Ablauf des Clearingverfahrens - Jugendhilfe und aufenthaltsrechtliche Schritte, Kinderrechtskonvention
- Referat Uschi Biedenkopf, Leiterin Jugendamt Regionalverband Saarbrücken
- Aktuelle Praxis der Aufnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge im Saarland
- Referat Alexander Wolff, Richter am OVG, Rheinland-Pfalz
- Aufenthaltsrecht für Jugendliche aus Drittstaaten?
- Referat von Bernd Kiesheyer, Brigadegeneral a.D.
- Bericht über die Lage in Afghanistan, insbesondere für Jugendliche
- Programm der Tagung
- Kinder und Jugendliche auf der Flucht – Perspektiven in Deutschland?