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19. September 2011

Zukunftsmodell für die Ausbildung in der Pflege

Kooperation zwischen Fachseminaren für Alten- und Krankenpflege und der EFH R-W-L erleichtert den Übergang ins Studium

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Foto: EFH R-W-L
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Um die Fachkraftausbildung in der Alten- und Gesundheits- und Krankenpflege durchlässiger zu gestalten, haben 18 Altenpflege und Krankenpflegeschulen aus Bochum und Umgebung einen Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Fachhochschule R-W-L geschlossen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich nun ab dem zweiten Ausbildungsjahr auf einzelne Module des Studiengangs Pflege vorbereiten und ein späteres Studium durch vorgezogene Modulprüfungen verkürzen. "Die Attraktivität einer Ausbildung in der Pflege steigt so auch für jene, die überlegen, ein Studium aufzunehmen", erläutert Beatrix Halm-Schloesser, Referentin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Der Übergang zwischen Ausbildung und Studium werde erheblich erleichtert.  

Fachseminar- und Schulvertreter und –vertreterinnen hatten gemeinsam mit Professorinnen und Professoren des Pflegestudiengangs der EFH R-W-L die Lernfelder der Fachkraft-Ausbildungen mit Modulen des Studiengangs Pflege verglichen und so aufeinander aufeinander bezogen, dass eine Verkürzung des Studiums in der Regel um 2 Semester möglich wird. Auszubildende können nun innerhalb von viereinhalb oder fünf Jahren zwei Abschlüsse absolvieren: Nach drei Jahren die staatliche Anerkennung als Altenpfleger/-in oder Gesundheits- und Krankenpfleger/-in und im Anschluss daran, nach anderthalb oder zwei Jahren, den Abschluss BA Pflege/Nursing Science.

 

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