7. Dezember 2011
Diakoniesammlung läuft auf Hochtouren
Noch bis Samstag sind die Sammlerinnen und Sammler unterwegs
„Für“ heißt das Leitwort der Adventssammlung der Diakonie. In diesen Tagen gehen die Sammlerinnen und Sammler für die Diakonie in den evangelischen Kirchengemeinden in Nordrhein-Westfalen von Tür zu Tür, um Spenden zu sammeln für die Diakonie der Gemeinde.
„Für einen meiner geringsten Brüder…“
In dem Sammlungsmotto „für“ steckt das biblische Motiv der Nächstenliebe: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan!“ (Matthäus 25,40) Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit rücken die „geringsten“ Brüder und Schwestern von heute in den Blick der Medien und viele Menschen lassen sich zum Spenden anstiften. Soziale und seelische Not ist aber kein Saisonphänomen. Das wissen die diakonischen Einrichtungen und Dienste, die das ganze Jahr über Hilfe leisten, Beratungen anbieten und Menschen neue Hoffnung vermitteln. Mit den Spenden aus der Sommer- und der Adventssammlung kann viel Gutes getan werden – das ganze Jahr über. Der weitaus überwiegende Teil der Gelder wird für die Diakonie vor Ort eingesetzt.
Die Organisatoren der Sammlung hoffen, dass das milde Novemberwetter die Haussammlung günstig beeinflusst. Die Erträge der Sammlungen sind leicht rückläufig. In manchen Gemeinden, in denen sich nicht mehr genug Sammlerinnen und Sammler finden, die von Tür zu Tür gehen, weisen Gemeindebriefe auf die Sammlungen hin. Die Gemeindeglieder werden eingeladen, für ihre Spenden die beigelegten Zahlscheine zu nutzen. So sind die Sammlungen immer noch sehr erfolgreich: Caritas und Diakonie, die in der Sammlungskonferenz die Sammlungen gemeinsam vorbereiten, sammeln jährlich etwa zehn Millionen Euro.