7. Februar 2012
Flötentöne zu Gunsten von Brot für die Welt
Kölner Schüler sammeln 800 Euro

Der Sozialwissenschaftsunterricht im Kölner erzbischöflichen Irmgardis Gymnasium muss eindrücklich sein. Denn die 30 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a wollten nicht einfach nur theoretisch über Entwicklungshilfe und weltweite Armut reden. Sie fassten gemeinsam mit ihrem Lehrer Dieter Dücker den Entschluss selbst aktiv zu werden.
Sie recherchierten in Gruppenarbeit Material von verschiedenen Hilfsorganisationen und erkundigten sich über deren Projekte. Schließlich viel die Wahl auf Brot für die Welt. Die Schülerinnen und Schüler entschieden sich Geld für ein Projekt in Süd-Afrika sammeln.
Im Schulcafe wurden selbst gebackene Kuchen an Eltern und Lehrer verkauft und ein Flötenquartett wagte sich in der Vorweihnachtszeit in die Kölner Fußgängerzone, um mit Adventsliedern um Spenden zu werben. Insgesamt kamen mehr als 800 Euro zusammen, die die Klasse an Pfarrer Ulrich T. Christenn, den regionalen Brot für die Welt Beauftragten, stolz überreichte. Weil die Schülerinnen und Schüler genau wissen wollten, was mit ihrem Geld geschieht und ob es auch sinnvoll ausgegeben wird, löcherten sie den Vertreter von Brot für die Welt mit kritischen Fragen.