Materialien für die Praxis
Das Dormagener Modell
Von der Verwaltung der Kinderarmut zur frühen umfassenden Hilfe

Das Dormagener Modell gilt als bestes Vorbild für eine funktionierende Kommune nach dem Konzept Netzwerk Frühförderung.
Dieser Beitrag stellt anhand des Dormagener Modells den Weg einer Kommune vor, die den Mut hatte, die Herausforderung zum Thema Kinderarmut und Kindeswohlgefährdung offensiv anzugehen. Die Stadt Dormagen hat Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen für betroffene
Kinder und ihre Eltern kommunal vernetzt realisiert. Kinderschutz wird hier mittlerweile präventiv und nicht mehr reaktiv betrieben und gleichzeitig wird durch eine frühe und gezielte Förderung der Armut bei Kindern erfolgreich entgegengewirkt. Die Autoren stellen die Grundzüge des Dormagener Präventionsprogramms vor. Hierbei geht es darum, praxisnah die inhaltliche Grundstruktur aufzuzeigen und das Ineinandergreifen verschiedener Bausteine zu verdeutlichen. Nicht zuletzt werden Kosten und Nutzen eines so umfangreichen Programms gegeneinander abgewogen.
Der Beitrag ist nach folgenden Punkten gegliedert:
1. Kinderarmut in Deutschland und die Folgen
2. Das Dormagener Modell: ein ganzheitliches Präventionsprogramm
2.1 Die inhaltlichen Ziele des Dormagener Modells
2.2 Die fünf Säulen des Dormagener Präventionsprogramms
3. Die Umsetzung: Worauf kommt es an?
3.1 Die organisatorischen Grundlagen
3.2 Erfolgsfaktoren während des Prozesses
4. Was kostet das bloß? Und was bringt es?
5. Fazit
Material zum Herunterladen
- Das Dormagener Modell:
- Was es beinhaltet und was man von ihm lernen kann.pdf
Weitere Informationen
- Stadt Dormagen - Modellstandort für die Bekämpfung von Kinderarmut
- www.dormagen.de/familiennetzwerk.html