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Materialien
Hier finden Sie interessante Materialien zum Thema Kinderarmut. Der Bereich ist grob unterteilt in Theorie und Praxis. Unter Praxis finden Sie Arbeitshilfen für den Alltag wie z.B. Ratgeber, Konzepte und Handlungsanleitungen. Unter dem Punkt Hintergründe und Analysen verbergen sich Sozialberichte, wissenschaftliche Texte, Dokumente zu Kinderrechten/Partizipation usw. Dieser Bereich wird von uns laufend erweitert. Sollten Sie vor Ort über ähnliche Materialien verfügen, lassen Sie uns diese gerne für die Erweiterung dieses Zweigs zukommen.
Materialien für die Praxis
Hintergründe
- Vorlage der Kirchenleitung an die Landessynode "Kinderarmut in Deutschland: Grundsätzliche Überlegungen und Aktionsvorschläge"
- LS_2009_Drucksache_29_pdf
- Chancenreich - gemeinsam aktiv gegen Kinderarmut: Broschüre mit Konzepten und Aktionsvorschlägen
- Broschüre zum Aktionsprogramm
3. April 2013
"am Leitbild der Dienstgemeinschaft ausgerichtet"
Diakonie RWL veröffentlicht Reader zum Dritten Weg

Am 20. November 2012 hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt in zwei Urteilen festgestellt: Ein am Leitbild der Dienstgemeinschaft ausgerichtetes Arbeitsrecht in Kirche und Diakonie ist grundgesetzlich geschützt. Ungeachtet dessen findet sich in vielen Medien eine weiterhin kritische Berichterstattung zum Konsensmodell der Tariffindung in Kirche und Diakonie ("Dritter Weg"). Eine von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe herausgegebener Reader dokumentiert Gerichtsurteile, Stellungnahmen und Pressestimmen zum kirchlichen Arbeitsrecht und erläutert Hintergründe zur Idee des "Dritten Wegs".
Die Broschüre online lesen oder kostenlos bestellen
29. August 2011
"Zwischen Freiheit und Fremdbestimmung"
Jahrestagung des Diakonischen Fachverbandes der Betreuungsvereine am 22. Und 23. September in Mainz
Die Jahrestagung und Mitgliederversammlung des Diakonischen Fachverbandes der Betreuungsvereine findet am 22. und 23. September in Mainz statt. Im Vordergrund stehen fachliche und rechtliche Fragen zum Betreuungsrecht und Probleme in der praktischen Umsetzung.
"Wir wollen eine Stärkung der Alternativen zur stationären Unterbringung"
29. August 2011
"Weil sie lacht"
Altenpflegeschülerinnen und Schüler beim Ev. Johanneswerk drehen Video zum Alltag in der Altenpflege

"Echtes Leid, echter Frust - das glaub mal. Aber wenn sie lachen, dann ist das auch echt, das fühlt sich so richtig an - das ist es einfach." - So erklärt Anna einem Schulfreund den Sinn ihrer Ausbildung zur Altenpflegeschülerin. Die Szene ist aus einem Video, das Altenpflegeschülerinnen und Schüler beim Ev. Johanneswerk in Bielefeld erstellt haben. Sie wollen damit das Image ihres Berufes verbessern.
Youtube-Video des Ev. Johanneswerks zum Beruf der Altenpflege aus der Sicht einer Altenpflegeschülerin
31. August 2011
"Die Armut bleibt"
Bildungs- und Teilhabepaket: Diakonie unterstützt die Inanspruchnahme

Wenn man ein Paket bekommt, freut man sich - normalerweise. Für das Bildungs- und Teilhabepaket gilt das eher nicht: Nicht genug, nicht wirklich hilfreich, nicht das, was Arme wirklich brauchen, so die Stimmen aus Diakonie und Wohlfahrtspflege zu Ursula von der Leyens Gabe gegen Kinderarmut. Dennoch ruft die Diakonie RWL ihre Mitgliedseinrichtungen auf, die betroffenen Kinder und Familien bei der Wahrung ihrer Ansprüche zu unterstützen. Der Schulstart in NRW gibt Anlass, insbesondere Schulkinder in den Blick zu nehmen.
Mehr zum Umgang der Diakonie mit dem Bildungs- und Teilhabepaket
5. September 2011
DVD zum Thema Integrationsarbeit
Gelungene Ansätze der Kooperation zwischen Integrationsagenturen und Migrantenorganisationen

"Es gibt viele gute Beispiele für die Kooperation von Integrationsagenturen und Migrantenselbstorganisationen", erklärt Ioanna Zacharaki von der Diakonie RWL. Die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte könne auf diese Weise erfolgreich vorangebracht werden. Eine neue, von der Diakonie RWL herausgegebene DVD, zeigt solche Kooperationsmodelle aus der Praxis. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe koordiniert etwa 30 Integrationsagenturen. Gefördert werden die Integrationsagenturen vom Land Nordhrein-Westfalen.
Online-Version der DVD und weitere Informationen
9. September 2011
Deutscher Fußball-Meister gesucht
Die Recklinghäuser Werkstätten der Diakonie spielen um den Titel Deutscher Fußball Meister

Vom 12. bis 15. September findet die 11. Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen statt. Vier Tage lang treten rund 250 Werkstattbeschäftigte – allesamt Landesmeister aus den 16 Bundesländern – in der Sportschule Wedau in Duisburg um den Meistertitel gegeneinander an. Mit dabei ist auch die Mannschaft der Recklinghäuser Werkstätten, die sich als Landesmeister in Nordrhein-Westfalen für die Teilnahme qualifiziert hat.
Mehr zur Deutschen Meisterschaft der Werkstätten
9. September 2011
Erst freiwillig, dann beruflich engagiert
Berufsbildungsmesse am 24. September in Gelsenkirchen

Jugendliche in den Freiwilligendiensten lernen die Praxis der sozialen Arbeit und der Pflege kennen. Der Personalbedarf in den Sozial- und Gesundheitsberufen ist hoch. Die Diakonie RWL veranstaltet jetzt für junge Menschen im Freiwilligendienst eine Berufsbildungsmesse in Gelsenkirchen.
Mehr zur Berufsbildungsmesse in Gelsenkirchen
12. September 2011
"Modellhafte Fortbildung"
Abschluss einer Qualifizierung zur Interkulturellen Mediation

"Konflikte sind nicht nur Gefahr und Bedrohung. Sie haben wie ein Gewitter eine reinigende Kraft, bringen Wandel, Abkühlung und Erfrischung" - so lautete eine der Grundbotschaften eines 200stündigen Qualifizierungsangebots zur Interkulturellen Mediation, das von der Diakonie RWL organisiert wurde. Mit einer Zertifikatsübergabe an 15 Teilnehmende aus der Integrationsarbeit wurde die zweijährige Qualifizierungsmaßnahme am 9. September in der Wolfsburg in Mühlheim abgeschlossen.
Mehr zur Qualifizierung zur Interkulturellen Mediation
12. September 2011
Gewalt in der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre
EKD und Diakonie bitten ehemalige Heimkinder um Verzeihung

Die Evangelische Kirche in Deutschland und die Diakonie bitten Betroffene der Heimerziehung der 1950er und 60er Jahre für das in evangelischen Heimen erfahrene Leid um Verzeihung. In einer gemeinsamen Erklärung bekannten sich der Vorsitzende des Rates der EKD, Präses Nikolaus Schneider, und der Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, zum Versagen der evangelischen Heimerziehung in den Nachkriegsjahren. Maria Loheide, Geschäftsbereichsleitung für Familie, Bildung und Erziehung in der Diakonie RWL, sieht in der Erklärung einen wichtigen Meilenstein im Umgang mit dem Leid, das Heimkindern zugefügt wurde.
Mehr zur Bedeutung der Bitte um Verzeihung und die Erklärung im Wortlaut
13. September 2011
"Starke Diakonie in Rheinland-Pfalz"
Trägerkonferenz der Diakonie in Rheinland Pfalz zieht positive Zwischenbilanz

Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, der pfälzische Oberkirchenrat Manfred Sutter, hat bei der Trägerkonferenz der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz am 9. September in Bad Kreuznach die Arbeit der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz gewürdigt. "Wir sind auf dem richtigen Weg", sagte Sutter. Auch Jens Rautenberg von der Diakonie RWL, einer der drei Geschäftsführenden der Arbeitsgemeinschaft, zog eine positive Zwischenbilanz: Die Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft sei sehr vertrauensvoll, die anstehenden Aufgaben gut aufgeteilt.
Mehr zur Trägerkonferenz der Diakonie in Rheinland-Pfalz
14. September 2011
Seit 20 Jahren Fortbildungen zur betrieblichen Suchtkrankenhilfe
Weitere Fortbildung in 2012 geplant

Seit 20 Jahren führt der Evangelische Fachverband Sucht Rheinland-Westfalen-Lippe Fortbildungen für Suchtkrankenhelfer/innen speziell in Behörden und Betrieben durch. Insgesamt wurden seit 1991 bisher etwa 300 Personen für diese Aufgabe durch die Diakonie RWL vorbereitet. Die Qualifizierung von Mitarbeitenden aus Betrieben soll zu einem innerbetrieblichen niedrigschwelligen “Erste-Hilfe-Sucht“ Angebot verhelfen.
Mehr zur Fortbildung zur betrieblichen Suchtkrankenhilfe
14. September 2011
2 000 Stimmen für eine gerechte Welt
Beim Gospelday singen 80 Chöre aus Rheinland, Westfalen und Lippe an mehr als 60 Orten und Brot für die Welt ist dabei

Gospelmusik ist mit mehr als 100 000 Aktiven in über 3 500 Chören aktuell sehr populär. Zum diesjährigen Höhepunkt der Aktion „Gospel für eine gerechtere Welt“ treten am 17. September beim „Gospelday“ bundesweit an 200 Orten über 250 Chöre auf. Allein in NRW sind es rund 75 Chöre an 60 Orten. Gemeinsam mit der Organisation „Creative Kirche“ engagieren sich der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ bei der Aktion.
Mehr über den Gospelday 2011
19. September 2011
Zukunftsmodell für die Ausbildung in der Pflege
Kooperation zwischen Fachseminaren für Alten- und Krankenpflege und der EFH R-W-L erleichtert den Übergang ins Studium

Um die Fachkraftausbildung in der Alten- und Gesundheits- und Krankenpflege durchlässiger zu gestalten, haben 18 Altenpflege und Krankenpflegeschulen aus Bochum und Umgebung einen Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Fachhochschule R-W-L geschlossen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich nun ab dem 2. Ausbildungsjahr auf einzelne Module des Studiengangs Pflege vorbereiten und ein späteres Studium durch vorgezogene Modulprüfungen verkürzen.
Mehr zur Kooperationsvereinbarung zwischen den Fachseminaren und der EFH RWL
19. September 2011
Hintergrundbericht: Beratungsarbeit für Arbeitslose
Zahl der Langzeitarbeitslosen stagniert auf hohem Niveau - Beratungsbedarf steigt

Mit dem neuen Förderprogramm des Landes NRW hat sich seit Beginn 2011 das unabhängige Beratungsangebot für Arbeitslose wieder verbessert. 2008 wurde die Förderung dieser Beratungsangebote seitens des Landes eingestellt. Vielen Beratungsstellen und Zentren von Kirche und Diakonie ist es gelungen, trotz Wegfalls der Landesförderung das Beratungsangebot durch kommunale Finanzierungen und eigene Mittel aufrechtzuerhalten. Landesweit sind es nun insgesamt 72 Beratungsstellen und 73 Zentren, die arbeitslosen Menschen Beratung und Unterstützung anbieten. Jede dritte Einrichtung ist in Trägerschaft von Diakonie oder Kirchengemeinden.
Hintergrundbericht aus der Beratungsarbeit für Arbeitslose
20. September 2011
Sucht und Sport
Fachtag des Fachverbandes Sucht RWL

Bereits zum achten Mal fand der Fachtag Sucht und Sport statt, in diesem Jahr zum ersten Mal in der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Resonanz war groß: Knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung des Evangelischen Fachverbandes Sucht RWL und des Behindertensportbundes NRW.
Mehr zum Fachtag Sucht und Sport
20. September 2011
Die Wucht der späten Erinnerungen
Der Therapeut Wolfgang Neumann über Kriegserfahrungen und ihre Bedeutung für die Altenheimseelsorge

Ein bedeutendes, aber schwer zu fassendes Thema hatte sich der 22. Altenheimseelsorge-Konvent der Evangelischen Kirche von Westfalen bei seiner Jahrestagung in Münster am 19. September vorgenommen: Der Bielefelder Psychotherapeut Dr. Wolfgang Neumann informierte über Kriegstraumata und ihre langfristigen Auswirkungen auf die Generation der heute alten und sehr alten Menschen.
Mehr über die Kriegserfahrungen und ihre Bedeutung für die Altenseelsorge
22. September 2011
Netzwerke aufbauen und die Bevölkerung sensibilisieren
Vertreterinnen diakonischer Frauenhäuser im Gespräch mit Kolleginnen rumänischer Frauenhäuser

"Hilfe für Frauen und Kinder, die in einem von Gewalt geprägten Umfeld leben" - Das ist der Titel eines Workshops, der vom 5. bis 9. September 2011 in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen in Hermannstadt/Sibiu stattfand. Auf dem Workshop sollten Wege zur nachhaltigen Entwicklung von Schutzhäusern für Kinder und Frauen in Siebenbürgen gesucht werden.
Mehr zur Vernetzung von Frauenhäusern in Rumänien
23. September 2011
"Diakonische Träger haben attraktive Vergütungen"
Stellungnahme der Diakonie RWL zu aktuellen Aktionen der Gewerkschaft ver.di

Die Gewerkschaft ver.di droht diakonischen Trägern mit Streikaktionen und Protesten, um Tarifverträge für die Diakonie zu erzwingen. Hierzu stellt Pastor Günther Barenhoff, Sprecher des Vorstandes der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fest:
Die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in der Diakonie sind attraktiv und innerhalb des Sozialsektors überdurchschnittlich. Hierzu zählen neben den Monatsvergütungen auch Kinderzuschläge, eine Jahressonderzahlung, eine kirchliche zusätzliche Altersversorgung und weitere attraktive Leistungen.
Mehr über den Dritten Weg und die Aktionen der Gewerkschaft ver.di
26. September 2011
"Verschleppung der Pflegereform in hohem Maß unverantwortlich"
Diakonie RWL: Sachlich ungerechtfertigte Verzögerung der Reform
Ende letzter Woche sollte das Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr (FDP) zur geplanten Pflegereform vorliegen. Stattdessen wird über die Finanzierung neu gestritten. Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL hält es "für unverantwortlich, dass dringende und in der Fachwelt von allen akzeptierte Reformen zu Lasten der pflegebedürftigen Menschen weiter aufgeschoben werden." Eine zügige Umsetzung lasse sich pragmatisch mit einer Mischstrategie aus Beitragssatz und dem Aufbau eines kapitalgedeckten Finanzfonds finanzieren. Ein solcher Vorschlag war bereits letztes Jahr vom Evangelischen Verband für Altenarbeit RWL vorgelegt worden.
Mehr zur Bedeutung der Pflegereform
27. September 2011
Brot für die Welt dankt Spendern am Erntedankfest
Besuch in über 40 westfälischen Gemeinden

An Erntedank sagt "Brot für die Welt" "Danke" für die langjährige Unterstützung westfälischer Gemeinden. In über 40 Kirchengemeinden überbringen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von "Brot für die Welt" einen persönlichen Dank und Gruß im Gottesdienst und berichten über die Projekte in den Ländern des Südens.
Mehr über den Dank an die Spender von Brot für die Welt am Erntedankfest
27. September 2011
Väterarbeit in Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen stärken
Praxisentwicklungsprojekt will Hilfen verbessern

Wie kann die Arbeit in Mutter-Vater-Kind Einrichtungen verbessert und an veränderte Bedürfnisse von jungen Müttern und Vätern angepasst werden? Mit dieser Frage befasste sich ein Praxisentwicklungsprojekt der Technischen Universität Dortmund, das im Rahmen eines Fachtages der Diakonie RWL in Kooperation mit der TU Dortmund vorgestellt wurde.
Mehr über das Praxisentwicklungsprojekt
27. September 2011
Ist eine betreuungsrechtliche Unterbringung noch zeitgemäß?
Jahrestagung des Diakonischen Fachverbands der Betreuungsvereine
Ist eine betreuungsrechtliche Unterbringung noch zeitgemäß? Diese Frage stand im Zentrum eines Fachtags im Rahmen der Jahrestagung des Diakonischen Fachverbandes der Betreuungsvereine am 22. und 23. September in Mainz. Konsens war, dass Unterbringungen in der betreuungsrechtlichen Praxis nicht ganz zu vermeiden sind. "Sie sollten aber nicht daraus resultieren, dass das Umfeld mit dem Verhalten der betroffenen Menschen nicht klar kommt", so Waltraud Nagel, Geschäftsführerin des Fachverbands.
Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen für den Fachverband wurde der alte Vorstand wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Olaf Potthoff vom Betreuungsverein des Diakonischen Werkes des Evangelischen Kirchenkreises Lennep.
Mehr zu den Themen der Fachtagung und zu den Vorstandswahlen
28. September 2011
Das Altenheim als Hospiz
Mitgliederversammlung des Fachverbandes Hospiz- und Palliativdienste

Ein Drittel aller Deutschen sterben in einem Pflegeheim. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einer solchen Einrichtung wird immer kürzer. Die klassischen Pflegeheime sind zu Sterbeheimen geworden in denen die Themen Sterbekultur, hospizliche Begleitung und palliative Versorgung immer wichtiger werden. Rund 50 Hospizexperten der Diakonie diskutierten dazu in Münster.
Mehr über Sterbebegleitung im Altenheim
28. September 2011
Altenheimseelsorge wohin?
Kontroverse Diskussionen beim Westfälischen Altenheimseelsorge-Konvent in Münster

Etwa 70 Engagierte aus der Altenheimseelsorge kamen am 19. September zur 22. Jahrestagung des Altenheimseelsorge-Konvents in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Im Anschluss an die Fachtagung zum Thema Kriegstraumata am Vormittag ging es um Personalpolitik. Die landeskirchliche Personal- und Strukturplanung sieht vor, diesen Sonderdienst in die Kirchengemeinden zurückzuverlagern.
Mehr über die kontroverse Diskussion beim Westfälischen Altenheimseelsorgekonvent
29. September 2011
Ich hab noch einen Koffer in Berlin
Diakonie RWL verabschiedet Maria Loheide

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in Münster haben Vorstand und Verwaltungsrat der Diakonie RWL die Leiterin des Geschäftsbereiches Familie, Bildung und Erziehung verabschiedet. Maria Loheide wechselt zum 1. Oktober nach Berlin. Sie wird neuer Sozialpolitischer Vorstand des Bundesverbandes. In den Grußworten, unter anderem von Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer aus dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, wurden die hohe Fachkompetenz sowie das unermüdliche Engagement für die Arbeit der Diakonie und die gute Vernetzung von Maria Loheide wertschätzend zum Ausdruck gebracht.
Hier finden Sie ein Interview mit Maria Loheide
30. September 2011
Wahlversammlung am 30. September 2011 in Bonn
Erster Gesamtausschuss in der Evangelischen Kirche im Rheinland und der rheinischen Diakonie
Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am Freitag, dem 30. September 2011, 34 Delegierte aus den Regionen der rheinischen Kirche und Diakonie im Haus der Kirche in Bonn ein. Es ging um die Wahl der 15 Mitglieder des neuen Gesamtausschusses nach dem Mitarbeitervertretungsgesetz (MVG). Der neue Gesamtausschuss will sich am 26. Oktober 2011 zu seiner konstituierenden Sitzung treffen. Dann wird auch der Vorsitz gewählt werden.
Mehr zur Wahl des ersten Gesamtausschusses in der Evangelischen Kirche im Rheinland und der rheinischen Diakonie
30. September 2011
Reportage: "Gib der Diakonie ein Gesicht"
Berufsbildungsmesse für Jugendliche aus Freiwilligendiensten

Am 24. September, einem Samstag, findet in der Gesamtschule einer von 30 Seminartagen im Rahmen des FSJ statt: in Gestalt einer Berufsbildungsmesse. Sie soll den Jugendlichen einen Überblick über Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten im sozialen Bereich vermitteln. Bei etwa 25 ausstellenden Einrichtungen, Fachverbänden und Fachhochschulen können sich die Freiwilligen der Diakonie ein umfassendes Bild verschiedener Zukunftsperspektiven machen. Orientierung lautet das zentrale Thema an diesem Samstag.
Reportage zum Verlauf der Messe und Videointerviews mit Teilnehmenden
5. Oktober 2011
Auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungsverständnis
Stellungnahme der Evangelischen Kirche im Rheinland
In öffentlichen Debatten hat sich ein neuer Begriff etabliert: Inklusion. Deutschland ist 2009 der UN-Behindertenrechtskonvention beigetreten, in der Inklusion ein zentraler Begriff ist. Dies hat Konsequenzen für das gesamte Bildungs- und Sozialsystem. Unter dem Titel: "Auf dem Weg zu einem neuen Bildungsverständnis" ist nun eine Stellungnahme der Evangelischen Kirche im Rheinland zu dem Thema erschienen. Mitgewirkt hat Barbara Montag von der Diakonie RWL.
Mehr zum Thema "Inklusion in der Bildung"
7. Oktober 2011
"Hier bin ich zu Haus!"
Konzepte der Quartiersentwicklung für individuelle Lebensformen im Alter

Seniorengerechte Wohnquartiere entstehen nicht von alleine, sie brauchen "Ermöglichungsstrukturen". Dazu gehören hauptamtliche Strukturen und verlässlich gesicherte finanzielle Rahmenbedingungen. Diese Thesen zogen sich als roter Faden durch die Mehrzahl der Beiträge auf der Tagung der Freien Wohlfahrtspflege NRW zum Thema Quartiersentwicklung. "Quartiersentwicklung kann nur durch eine dauerhafte finanzielle Unterstützung auch von Seiten des Landes realisiert werden", betonte der LAG-Vorsitzende Andreas Meiwes.
Mehr zum Thema Quartiersentwicklung
7. Oktober 2011
Abschiebebeobachtung schafft Transparenz und hat sich bewährt
Moderator des „Forum Flughäfen in NRW“ weist Vorwürfe zurück

Entschieden weist der Moderator des Forum Flughäfen in NRW (FFiNW), Kirchenrat Rafael Nikodemus, Vorwürfe des CDU-Innenpolitikers Reinhanrd Grindel zurück.
Grindel, CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied des Innenausschusses, hatte im Bundestag Vorwürfe gegenüber der Abschiebungsbeobachtung etwa am Flughafen Düsseldorf zu Protokoll gegeben "Für derartige Vorwürfe liegen keinerlei Bestätigungen oder Beweise vor", so Kirchenrat Nikodemus. Die Vorwüfe des CDU-Politikers seien "völlig unakzeptabel und haltlos."
Entschieden weist der Moderator des Forum Flughäfen in NRW (FFiNW), Kirchenrat Rafael Nikodemus, Vorwürfe des CDU-Innenpolitikers Reinhanrd Grindel zurück.
Grindel, CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied des Innenausschusses, hatte im Bundestag Vorwürfe gegenüber der Abschiebungsbeobachtung etwa am Flughafen Düsseldorf zu Protokoll gegeben "Für derartige Vorwürfe liegen keinerlei Bestätigungen oder Beweise vor", so Kirchenrat Nikodemus. Die Vorwüfe des CDU-Politikers seien "völlig unakzeptabel und haltlos."
Weitere Informationen zur Abschiebebeobachtung
11. Oktober 2011
Internationaler Austausch
Pflege-Führungskräfte aus Vologda (Russland) zu Besuch bei der Diakonie RWL

Eine hochrangige Delegation aus der Region Vologda in Russland besucht zurzeit die Diakonie RWL und zahlreiche Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe in Münster und im Münsterland. Geschäftsbereichsleiter Ulrich Christofczik begrüßte die Gäste in der Geschäftsstelle Münster und informierte sie über Grundzüge des deutschen Sozialsystems und die Hauptaufgaben der Diakonie.
Mehr über den Besuch der Pflege-Führungskräfte aus Vologda
11. Oktober 2011
Reportage: Vater-Kind-Wochenenden
Männerarbeit in der Evangelischen Kirche im Rheinland organisiert Väterangebote in Kindertagesstätten

Ein Projekt der Männerarbeit in der Evangelischen Kirche im Rheinland organisiert Vater-Kind-Wochenenden und andere Väterangebote in Kindertagesstätten. Das mit Landesmitteln geförderte Angebot soll dazu beitragen, Väter zu mehr Mitwirkung in Kindertagesstätten zu ermutigen und KiTas "zu mehr Väterfreundlichkeit anzuregen". In 2011 wurden bereits über 25 Wochenenden organisiert. Ähnliche Angebote gibt es seit langem schon in der Männerarbeit der Ev. Kirche von Westfalen.
Mehr zu Vater-Kind-Wochenende in Kindertagesstätten
11. Oktober 2011
Immer mehr kleine Kinder in Heimen und Pflegefamilien
Projekt der Diakonie RWL und der Fachhochschule Münster untersucht neue Konzepte

Immer mehr Kinder unter sechs Jahren müssen aufgrund von akuten Krisen in der Familie in Heimen und Pflegefamilien untergebracht werden. Deren Zahl stieg von 2005 bis 2009 um fast 70 Prozent. Nach Skandalfällen wie "Kevin" in Bremen und "Lea-Sophie" in Schwerin sowie einer Neufassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Schutz von Kindern im Jahr 2005 werden Jugendämter immer häufiger tätig.
Mehr über das Projekt der Diakonie RWL und der Fachhochschule Münster
11. Oktober 2011
"Unternehmen aktiv in der Pflege"
Projekt für mehr Kooperation zwischen Wirtschaft und Pflegeeinrichtungen
Das Bundesministerium für Gesundheit hat im Frühjahr 2011 in Zusammenarbeit mit Diakonie und Caritas das Projekt "Unternehmen aktiv in der Pflege" gestartet. Dabei sollen nicht nur Hinweise für gelingende und profitable Partnerschaften gefunden werden, sondern der Austausch von Pflegewirtschaft und Unternehmen intensiviert werden.
Informationen zum Projekt und Aufruf zur Mitwirkung
12. Oktober 2011
"Palliative Praxis - Projekte für alte Menschen"
Robert Bosch Stiftung fördert Projete zur palliativen Praxis
Die Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zur palliativen Praxis z.B. in Altenpflegeeinrichtungen, in der häuslichen Pflege oder in Akutkrankenhäusern. Das Programm richtet sich an Träger von ambulanten Diensten, Altenhilfeeinrichtungen und einzelnen Einrichtungen, aber auch an Arztpraxen, Krankenhäuser, Hospize, Kommunen und Landkreise im deutschsprachigen Raum. Die geförderten Projekte sind vielfältig. Neben Vernetzung und Kooperation mit anderen Institutionen, Trägern und Professionen können auch Sensibilisierung und Qualifizierung der Mitarbeiter und Entwicklung einer palliativ-hospizlichen Kultur Thema einer Projektanfrage sein. Für 2011 bis 2014 stehen insgesamt 2011 bis 2014 720 000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Programm „Palliative Praxis"
14. Oktober 2011
Künstliche Ernährung im Alter
Informationsbroschüre des AOK-Bundesverbandes
Der AOK Bundesverband hat eine übersichtlich strukturierte Broschüre sowie einen Arbeitsbogen zur Entscheidungshilfe zur künstlichen Ernährung im Alter veröffentlicht. Beteiligt waren neben den AOK-Vertretern auch Pflegewissenschaftler der Universität Witten/Herdecke. Gedacht ist die Broschüre und der Arbeitsbogen für Angehörige und alle, die privat oder beruflich als Pflegende, Ärzte, rechtliche Betreuer oder Therapeuten an stellvertretenden Entscheidungen für alte Menschen beteiligt sind, sie ist aber auch für Laien verständlich. Themen sind Ursachen von Ernährungsproblemen, Alternativen zum Einsatz von Magensonden (PEG) usw.
Die Broschüre und der Arbeitsbogen als PDF-Datei
17. Oktober 2011
Lichtblicke mit Rekordspendensumme
Aktion hat seit Bestehen mehr als 100 000 Kindern geholfen

Die Hilfsaktion Lichtblicke, die gemeinsam getragen wird von Diakonie, Caritas und den NRW-Lokalradios, hat ihr Geschäftsjahr mit einer Rekordspendensumme abgeschlossen. Über 3,6 Millionen Euro sind in der Saison 2010/2011 für notleidende Kinder und ihre Familien auf dem Spendenkonto eingegangen. Das sind 250.000 Euro mehr als im Geschäftsjahr zuvor.
Mehr zur Aktion Lichtblicke
17. Oktober 2011
"Modell einer gestuften und modularisierten Altenpflegequalifizierung"
Vorstellung eines Qualifikationsrahmens für den Beschäftigungsbereich der Pflege, Unterstützung und Betreuung älterer Menschen
Ein neues „Modell einer gestuften und modularisierten Altenpflegequalifizierung“ wird am 7. und 8. November 2011 in Berlin vorgestellt. Im Zentrum stehen die Ergebnisse eines Modellprojekts der FH Bielefeld mit dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung. Mit dem neu entwickelten Qualifikationsrahmen sollen sich Personalentwicklungen besser gestalten lassen. Das Modell setzt auf modularisierte Qualifizierungsangebote und einen neuen Qualifikationsmix in Teams im Beschäftigungsbereich der Pflege, Unterstützung und Betreuung für hilfsbedürftige alte Menschen.
Weitere Informationen zum Projekt und zur Abschlusstagung
20. Oktober 2011
Förderschulen auf dem Weg der Inklusion
Herbstversammlung des Fachverbandes Schulen mit sonderpädagogischer Förderung

Auf der Herbstversammlung des Evangelischen Fachverbandes „Schulen mit sonderpädagogischer Förderung“ hat Professor Dr. Clemens Hillenbrand, Uni Oldenburg, vor mehr als 30 diakonischen Schulvertretern einen auf empirischen Untersuchungen basierenden Vortrag zum Thema „… auf dem Weg der Inklusion“ gehalten. Dabei zeigte er auch Perspektiven der Förderschulen im Inklusionsprozess auf.
Mehr zur Herbstversammlung des Fachverbandes Schulen mit sonderpädagogischer Förderung
Oktober 2011
diakoniebrief 8
Mit allen Sinnen

Diakonie mit allen Sinnen - das ist das Thema dieses Heftes. Sinn, Sinne, Sinnlichkeit - ist das ein diakonisches, ein kirchliches Thema? Die Sinne kommen in jedem Gottesdienst vor, eine ordentliche Predigt endet mit der liturgischen Formel "Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus."
Diakoniebrief 8 - Mit allen Sinnen: online lesen
pdf-Datei zum Heruntenladen, diakoniebrief 8
24. Oktober 2011
Hilfe für Erdbebenopfer in der Türkei
Diakonie und Caritas stellen 100.000 Euro zur Verfügung

Nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei stellen die kirchlichen Hilfswerke Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international 100.000 Euro für die Soforthilfe zur Verfügung. Neben Nahrungsmitteln und Medikamenten werden vor allem Zelte, Decken und Gasheizgeräte benötigt, weil die Temperaturen in den betroffenen Gebieten um die Städte Van und Ercis nachts unter den Gefrierpunkt sinken.
Mehr über die Erdbebenhilfe der Diakonie
25. Oktober 2011
Gemeinde und Diakonie
Klausur-Tag zur diakonischen Profilierung in Gevelsberg

50 Akteure aus den gevelsberger Bethel regional Einrichtungen - sowohl Mitarbeitende als auch Bewohnerinnen und Bewohner - , aus Ortgemeinden und Diakonieausschüssen in der Region haben sich getroffen, um nach Ideen für neue Brückenschläge zwischen Diakonie und Gemeinde zu suchen und neue Kooperationen zu planen. Der Workshop wurde von der Stabsstelle "Diakonisches Profil und Kommunikation" der Diakonie RWL mit vorbereitet und begleitet. Initiativen für mehr Miteinander von Diakonie und Gemeinde werden von der Diakonie RWL auch an anderen Orten unterstützt.
Mehr zum Klausur-Tag "Gemeinde und Diakonie" in Gevelsberg
26. Oktober 2011

diakoniebrief 8
Mit allen Sinnen
Diakonie mit allen Sinnen - das ist das Thema dieses Heftes. Sinn, Sinne, Sinnlichkeit - ist das ein diakonisches, ein kirchliches Thema? Die Sinne kommen in jedem Gottesdienst vor, eine ordentliche Predigt endet mit der liturgischen Formel "Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus."
Diakoniebrief 8 - Mit allen Sinnen: online lesen
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31. Oktober 2011
"Gekonnt mit Armut umgehen?"
Analyse der Diakonie RWL zu Armutsproblematiken und Handlungsmöglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe

Viele Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind täglich mit den Auswirkungen von Armut konfrontiert. Die aus Armut resultierenden Probleme werden in der Praxis aber nicht immer als Armutsprobleme erkannt. Eine aktuelle Analyse der Diakonie RWL zeigt die Notwendigkeit, Armut zum ständigen Thema in der Kinder- und Jugendhilfe zu machen. Die Handreichung soll Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendhilfe für das Thema Armut sensibilisieren und zeigt Wege zu einer armutssensiblen Praxis auf, die armen Kindern bessere Teilhabechancen ermöglicht.
Analyse zum Thema Kinderarmut und zu praktischen Möglichkeiten armutssensiblen Handelns in der Kinder- und Jugendhilfe
3. November 2011
Straffälligenhilfe in Russland aufbauen
Delegation aus Vologda zu Besuch bei der Diakonie

"Wir können viele Ideen, Eindrücke und Konzepte mitnehmen": Eine Delegation aus Vologda, Irina Kudrinskaya, Anna Popova, Andrey Vertiev und Oleg Egorov, hat sich vergangene Woche über den Strafvollzug in NRW, die Freie Straffälligenhilfe in NRW und die besonderen Angebote der Diakonie in der Straffälligenhilfe informiert.
Mehr dazu lesen
27. Oktober 2011
Fachtagung Migration und Familie
Impulse für Familienbildung und Soziale Arbeit

Auf eine enorm große Resonanz stieß die Fachtagung: „Migration und Familie“, die von der Fachhochschule Düsseldorf in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und dem paritätischen Bildungswerk NRW am 19. Oktober 2011 in der FH Düsseldorf stattgefunden hat. Von den über 200 Anmeldungen durften nur 140 teilnehmen.
„Das Thema beschäftigt viele Akteure vor Ort. Die Teilnehmenden kamen aus unterschiedlichen Fachbereichen, wie Familienzentren, Jugendämter, Erziehungs-, und Familienberatungsstellen, Migrationsfachdienste, Bildungseinrichtungen u. a.“, berichtet Ioanna Zacharaki, Referentin für Integration und Interkulturalität der Diakonie RWL, die die Fachtagung mitorganisiert hat.
Mehr zur Fachtagung Migration und Familie
2. November 2011
Schutzbedarf und Schutzgewährung - Anspruch und Wirklichkeit
Gemeinsame Tagung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und der Diakonie RWL
Mehr als siebzig Mitarbeitende aus Flüchtlingsberatungsstellen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Ausländerbehörden und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nahmen teil an der Tagung „Schutzbedarf und Schutzgewährung – Anspruch und Wirklichkeit" am 11. und 12. Oktober 2011 in der Katholischen Akademie „ Die Wolfsburg“ in Mülheim/Ruhr.
Mehr dazu lesen
9. November 2011
Kinder und Jugendliche auf der Flucht
Perspektiven in Deutschland?
Über 50 Mitarbeitende aus der Flüchtlingsberatung, der Jugendhilfe, des Bundesamtes und von Ausländerbehörden sowie Rechtsanwälte nahmen am 25. und 26. Oktober 2011 an den 13. Ebernburger Gesprächen teil, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Diakonie RWL veranstaltet werden.
Mehr dazu lesen
7. November 2011
Koalitionsbeschlüsse zur Pflegeversicherung
"Beitragserhöhung allein verbessert nicht die Situation von Menschen mit Demenz"
"Eine Beitragserhöhung allein verbessert noch nicht die Situation von Menschen mit Demenz, nicht von ihren Angehören und auch nicht von jenen, die in der Pflege arbeiten", so Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Ein in der Fachwelt weit akzeptiertes Konzept zur inhaltlichen Reform der Pflegeversicherung liege seit 2009 vor.
Mehr zum Hintergrund der Debatte um die Pflegereform
9. November 2011
"Dieser Pflegekompromiss nutzt niemandem"
Papier der Diakonie RWL erläutert, warum eine umfassende Pflegereform notwendig ist

"Was die Koalitionsspitzen auf ihrem Gipfel am vergangenen Wochenende für die Pflege ausgehandelt haben, ist alles andere als ein Durchbruch", so das Urteil von Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Er verweist auf ein Papier der Diakonie RWL, das heute herausgegeben wurde. Darin wird erläutert, warum eine umfassende Pflegereform notwendig ist.
Kritik am Pflegekompromiss und das Hintergrundpapier zur Pflegereform
9. November 2011
Der Dritte Weg ist nicht das einzig Heilige, aber das theologisch Angemessenere
RWL-Vorstand Prof. Becker wirbt für die Verabschiedung des EKD-Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetzes

Auf ihrer Tagung in Magdeburg hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am 9. November 2011 mit sehr großer Mehrheit ein neues Arbeitsrechtsregelungs-Grundsätzegesetz beschlossen („Kirchengesetz über die Grundsätze zur Regelung der Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diakonie, Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetz der EKD –ARGG-Diakonie-EKD). Als EKD-Synodaler warb Prof. Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, im Plenum für eine Annahme der Vorlage.
Weitere Informationen zum neuen Diakonie-ARGG-EKD
10. November 2011
Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Griechenland
Netzwerk für neue Generation griechischer Zuwanderer

Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in Griechenland häufen sich die Anfragen von neuzugewanderten Griechinnen und Griechen bei den Migrationsdiensten. Bereits im Jahr 2010 stieg die Zahl der Neuzuwanderer aus Griechenland nach NRW auf 2754 und die Tendenz ist weiter steigend. Nun initiiert die Diakonie RWL gemeinsam mit vielen Partnern ein Netzwerk für die neue Generation griechischer Zuwanderer.
Mehr zur Initiierung des neuen Netzwerks
14. November 2011
"kultür bewegt" erhält Sonderpreis
NRW Gesundheitsministerin Barbara Steffens zeichnet Bethel-Stiftung aus

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hat Projekte aus Aachen, Duisburg, Wuppertal, Bottrop und Bielefeld mit dem Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Siegerprojekte hätten beispielhaft zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in NRW beigetragen, sagte Steffens bei der Preisverleihung in Düsseldorf. Ein mit 2.000 Euro dotierter Sonderpreis wurde dabei an die Stiftung Bethel in Bielefeld für das Projekt "kultür bewegt" vergeben.
Weitere Informationen zum Projekt "kultür bewegt"
"Ich bin dankbar, dass ich das in meinem Alter überhaupt noch kann"
Christa Oltrogge (80) kocht jeden Dienstag mit Kindern in Heiligenhaus

"Ich bin dankbar, dass ich das in meinem Alter überhaupt noch kann und dass ich die Zeit dafür habe. Mir wird hier gezeigt, dass meine Hilfe wirklich gebraucht wird. Ob bei den älteren oder bei den jungen Menschen – ich werde immer willkommen geheißen": Christa Oltrogge, 80 Jahre alt aus Heiligenhaus, kocht jeden Dienstag mit 15 Kindern zwischen sieben und elf Jahren in einem Kindergarten in Heiligenhaus. Sie engagiert sich damit im Projekt "KinderZeit Mobil", einem Projekt der Diakonie im Kirchenkreis Niederberg und der Velberter Tafel.
17. November 2011
"Trauerort für Menschen aus allen Kulturen"
Einweihung eines besonderen Trauerorts am Totensonntag in Düsseldorf

Wenn Verwandte und Freunde in der Heimat begraben werden, ist es für Zuwanderer oft unmöglich, an der Beisetzung teilzunehmen oder später das Grab zu besuchen. So gibt es für viele Migrantinnen und Migranten keinen Platz, zu dem sie in ihrer Trauer hingehen können, um sich den Verstorbenen nahe zu fühlen. Am 20. November, Totensonntag, wird nun in Düsseldorf im Hof der Berger Kirche ein "Trauerort für Menschen aus allen Kulturen" eingeweiht, die ihre Toten nicht vor Ort betrauern können.
Mehr zum "Trauerort für Menschen aller Kulturen"
21. November 2011
Einblicke in die Praxis der Abschiebebeobachtung
WDR-Reportage zur Abschiebebeobachtung der Diakonie RWL am Düsseldorfer Flughafen

"Mein Name ist Julia Grossmann und ich bin nicht von der Polizei" - so beginnt ein Gespräch der Abschiebebeobachterin der Diakonie RWL am Düsseldorfer Flughafen mit einem Mann, der als "illegaler Einwanderer" in sein Herkunftsland abgeschoben werden soll. Das Gespräch ist Teil einer WDR-Reportage über die Rolle der Abschiebebeobachtung. "Sie kann nur dabeistehen" heißt es dort. Und dann wird anschaulich gezeigt, welche Bedeutung das "Dabeistehen" für die betroffenen Menschen gewinnen kann.
Mehr zum Thema und Videoausschnitte aus der WDR-Reportage
25. November 2011
Wir wollen Arbeit!
Kirche und Diakonie beteiligen sich am Aktionstag gegen Langzeitarbeitslosigkeit im Saarland

Unter dem Motto "Wir wollen Arbeit!" veranstaltete der Saarland Sozialgipfel, in dem sowohl das Diakonische Werk an der Saar als auch die Evangelische Landeskirche mitarbeiten, am 24. November 2011 in Saarbrücken einen Aktionstag gegen Langzeitarbeitslosigkeit. Nach einer öffentlichen Pressekonferenz im Großen Saal der Arbeitskammer gab es Aktionen und Infostände in der Saarbrücker Innenstadt. Pfarrer Udo Blank, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar (DW Saar) und derzeit Vorsitzender der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar (LIGA Saar), wies auf gravierende Missstände hin und forderte eine verantwortungsvolle aktive Arbeitsmarktpolitik durch den Bund und das Saarland.
Weitere Informationen zum Aktionstag gegen Langzeitarbeitslosigkeit im Saarland
1. Advent 2011
"Der Adventskranz: Eine Erfindung der Diakonie"
Hoffnungslichter für Kinder in Armut in Attendorn, Berlin, Klagenfurt und Wien

Er ist ein Zeichen der Hoffnung und ein Symbol für Geborgenheit in der Familie: Der Adventskranz. Der Ursprung des Adventskranzes ist darüber lange in Vergessenheit geraten: Es waren verarmte Kinder aus den wachsenden Armenvierteln in Hamburg, denen ein Gründervater der modernen Diakonie, Johann Hinrich Wichern, mit abgezählten Kerzen die verbleibende Zeit bis Weihnachten, bis zu den kleinen Geschenken und dem Weihnachtsessen, verständlich machte. Wichern-Adventskränze erinnern nun an die historische Bedeutung des Brauchs: Vor der Erlöserkirche in Attendorn oder im Berliner Reichstag - und an einer zunehmenden Zahl weiterer Orte.
Mehr zum Adventskranz als Zeichen gegen Kinderarmut
27. November 2011
Land zum Leben - Grund zur Hoffnung
In Dortmund eröffnet "Brot für die Welt" die 53. Aktion

Land zum Leben - Grund zur Hoffnung, unter diesem Motto steht die 53. Aktion von "Brot für die Welt". Am 1. Adventssonntag eröffnete das evangelische Hilfswerk in Dortmund das neue Aktionsjahr mit einem feierlichen Gottesdienst, der bundesweit von der ARD übertragen wurde. Im Gottesdienst predigte der Präses der westfälischen Kirche, Alfred Buß.
Weitere Informationen zur bundesweiten Eröffnung des 53. Aktionsjahres
29. November 2011

Taste the waste – Drehort Backstube wird zum Kino
„Brot für die Welt“ und „Ihr Bäcker Schüren“ präsentieren den aktuellen Kino-Dokumentarfilm in Wuppertal und Hilden
50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Im Dokumentarfilm „Taste the waste“ werden diese Missstände aufgedeckt.
Mehr über "Brot für die Welt" und "Taste the waste"
30. November 2011
"Dienstgemeinschaft ist mehr als der Dritte Weg"
Mitarbeitende der Diakonie RWL diskutieren mit Prof. Dr. Dieter Beese

Im Rahmen eines "Studientages Diakonisches Profil" diskutierten am letzten Mittwoch Mitarbeitende der Diakonie RWL mit Superintendent Prof. Dr. Dieter Beese Fragen des kirchlich-diakonischen Selbstverständnisses. Zentraler Begriff war dabei der Dritte Weg, und zwar als Ausdruck kirchlicher Dienstgemeinschaft. Dabei greife die Fokussierung in der öffentlichen Debatte insbesondere auf das Streikrecht zu kurz, sagte Beese. Öffentlich sei zu klären, ob das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen weiterhin in dem Umfang anerkannt bleibe wie bisher. Nach innen müsse diskutiert werden, inwieweit theologische Diskurse handlungsleitend für Kirche und Diakonie in ihrem Verhalten sein sollten.
Mehr zur Diskussion und die Thesen zum Dritten Weg zum Herunterladen
30. November 2011
Verleihung des "AGpR - Förderpreises Gemeindepsychiatrie"
Prof. Dr. Uwe Becker: "Exklusionsprozesse im Blick behalten"

Am 17. November wurde im jüdischen Gemeindezentrum Duisburg zum ersten Mal der "Förderpreis Gemeindepsychiatrie" vergeben. Ausrichter war die Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrie Rheinland e.V. Jurymitglied Prof. Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, mahnte bei der Festveranstaltung, die vielfältigen Prozesse aktiver Exklusion nicht aus dem Blick zu verlieren. Der mit 5000 Euro dotierte Preis ging an eine inklusive Bogensportgruppe vom Sozialpsychiatrischen Zentrum in Wermelskirchen.
"Nicht wundern, wenn psychische Belastungen auch psychsich krank machen" - mehr zum Statement von Prof. Becker und zu den Preisträgern
30. November 2011
evta.-Fortbildungsprogramm 2012
Erweiterte Fortbildungsangebote für Mitarbeitende in Tageseinrichtungen für Kinder

Der Evangelische Fachverband der Tageseinrichtungen für Kinder in Westfalen und Lippe (evta.) stellt sein Fortbildungsprogramm für das Jahr 2012 vor. Das Fortbildungsheft gliedert sich, wie vorhergehende Programmhefte des evta, nach Fortbildungsangeboten, die nach Qualifikationsbereichen zugeschnitten sind und in jene, die qualifikationsniveauübergreifend ausgeschrieben sind. Neu sind Kooperationsangebote mit der Fachhochschule Münster, die nun speziell für Geschäftsführungen und speziell für Leitungskräfte und Pädagogische Fachkräfte ausgeschrieben sind.
Mehr zum neuen Fortbildungsprogramm des evta.
1. Dezember 2011
Familienbildung ist Prävention und Lebensbildung
Lob für Politik bei der Evangelischen Familienbildung

Die Evangelische Familienbildung spürt Aufwind. Bei der Mitgliederversammlung des Evangelischen Familienbildungswerkes Westfalen und Lippe stellte Geschäftsführerin Corinna Sühlsen in ihrem Jahresbericht heraus, dass die aktuelle Landespolitik dem Grundsatz folgt "Vorsorge ist besser als Nachsorge".
Mehr über die Mitgliederversammlung des Evangelischen Familienbildungswerkes Westfalen und Lippe
1. Dezember 2011
Zuschauer spenden 2,7 Millionen Euro
REKORDERGEBNIS FÜR „BROT FÜR DIE WELT“ UND MISEREOR BEI ZDF-SPENDENGALA
Mit einem Rekordergebnis endete die große ZDF-Benefizgala „Die schönsten Weihnachtshits“: Genau 2.735.855 Euro spendeten die Zuschauer für die Projektarbeit der kirchlichen Hilfswerke „Brot für die Welt“ und MISEREOR. 4,7 Millionen Menschen verfolgten die Sendung, die Jörg Pilawa für seine erkrankte Kollegin Carmen Nebel moderierte, vor dem Bildschirm.
Mehr dazu lesen
2. Dezember 2011
Wenn alte Menschen nicht mehr weiterwissen: Projekt Lebenslinien entwickelt neue Strategien gegen Alterssuizide

"Gemeinsam Wege aus der Krise finden" - so hieß die erste große Fachtagung des Großprojekts "Lebenslinien. Krisenbewältigung im Alter" am 29. November im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. 130 Interessierte waren gekommen, um sich auszutauschen und kundig zu machen. Es geht um ein weitgehend verdrängtes und beschwiegenes Thema.
Mehr über das Projekt Lebenslinien, Krisenbewältigung im Alter
2. Dezember 2011
Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche im Rheinland
Projekt für minderjährige Flüchtlinge der Diakonie Wuppertal ausgezeichnet

Das Projekt ›Do it!‹ der Diakonie Wuppertal wird mit dem Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche im Rheinland ausgezeichnet. Das 2007 gestartete Projekt qualifiziert und begleitet ehrenamtliche Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wird am Samstag, 3. Dezember, von Oberkirchenrat Klaus Eberl im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung in Kaiserswerth überreicht. Zwei weitere Projekte aus dem Rheinland erhalten die gleiche Auszeichnung. Der Ehrenamtspreis wird alle zwei Jahre vergeben.
Mehr zu den mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichneten Projekten
5. Dezember 2011
Abschied von Pfarrer Dietrich Humrich
Pfarrer Karl-Horst Junge übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrates der Diakonie RWL

Nach rund 23 Jahren als Theologe im Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie geht Pfarrer Dietrich Humrich zu Ende des Monats in den Ruhestand. Pfarrer Humrich beendet auch sein Engagement als Vorsitzender des Diakonischen Rates des DW Rheinland sowie als stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Diakonie RWL. Humrich war auch Vorsitzender der Mitgliederversammlungen des DW Rheinland und der Diakonie RWL. Bei der Verabschiedungsfeier am 2. Dezember in Bad Kreuznach würdigte Dr. Moritz Linzbach, Vorstand der Diakonie RWL, Humrichs Engagement für die Diakonie.
Mehr zum Abschied von Pfarrer Dietrich Humrich und zur Nachfolge
6. Dezember 2011
Hungerkrise droht in West-Afrika
Diakonie Katastrophenhilfe weitet Hilfsprojekte im Niger aus

Während im ostafrikanischen Dürregebiet noch Millionen hungern, droht im Westen des Kontinents eine weitere Hungerkrise. Beobachter warnen vor einer Hungersnot im Sahel. Schon jetzt sind in Niger rund eine Million Menschen von Nahrungsmittelhilfe abhängig. Die Diakonie Katastrophenhilfe, die schon seit Jahren in dem immer wieder von Dürren betroffenen Land tätig ist, hat jetzt ihre Hilfe ausgeweitet und ruft dringend zur Unterstützung der Notleidenden auf.
Diakonie Katastrophenhilfe gegen Hunger in West-Afrika
7. Dezember 2011
Diakoniesammlung läuft auf Hochtouren
Noch bis Samstag sind die Sammlerinnen und Sammler unterwegs
„Für“ heißt das Leitwort der Adventssammlung der Diakonie. In diesen Tagen gehen die Sammlerinnen und Sammler für die Diakonie in den evangelischen Kirchengemeinden in Nordrhein-Westfalen von Tür zu Tür, um Spenden zu sammeln für die Diakonie der Gemeinde.
Mehr zur laufenden Adventssammlung lesen
7. Dezember 2011
In Westfalen steigt die Zahl der auf der Straße lebenden Menschen ohne Wohnung
Westfälischer Herbergsverband e.V. legt Statistik für 2010 vor

Der Westfälische Herbergsverband e.V. (WHV) der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe verzeichnet seit Jahren einen Anstieg der Menschen, die auf der Straße leben und die Beratungsstellen der Wohnungslosenhilfe von Diakonie und Caritas in Westfalen aufsuchen. Das zeigt eine jetzt vorgelegte Statistik.
Mehr über die Statistik 2010 des Westfälischen Herbergsverbandes
13. Dezember 2011
Beteiligung am Fonds für ehemalige Heimkinder - Arbeitsminister Schneider sichert den Erhalt der Standards in der Behindertenhilfe zu
Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen tagte in Münster

Die Diakonie in Nordrhein-Westfalen beteiligt sich am staatlichen Fonds für die Betroffenen der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre. Einen entsprechenden Beschluss fasste am Montag, 12. Dezember 2011, die Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen in Münster.
Mehr über die Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen
13. Dezember 2011
„Ich lese für dich – dein Papa“
Weihnachtsgeschichten für Kinder von inhaftierten Vätern

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne und an dich denke. Du allein wirst diese Sterne sehen und wissen, dass dein Papa für dich da ist!“ liest ein inhaftierter Vater für seine vierjährige Tochter. Er sitzt im geschlossenen Vollzug und seine Tochter ist zu Hause. Sie hört seine Stimme auf CD, aufgenommen im Rahmen des Weihnachtsprojekts der Anlaufstelle Freiräume in Kooperation mit dem geschlossenen Vollzug Bielefeld.
Mehr dazu lesen
15. Dezember 2011
Zertifizierung im Trialog
Gütesiegel für sozialpsychiatrische Angebote der Bergischen Diakonie

Bundesweit ist die Bergische Diakonie als erster Träger ambulanter und stationärer Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen mit dem Zertifikat nach ProPsychiatrieQualität (PPQ) ausgezeichnet worden. Das Gütesiegel ProPsychiatrieQualität (PPQ) ist das einzige sozialpsychiatrische Qualitätssystem in Deutschland, welches von einer anerkannten Zertifizierungsgesellschaft überprüft wird. Die Zertifizierung legt besonderen Wert auf die dialogische Einbeziehung aller Beteiligten, den so genannten "Trialog".
Mehr zum Gütesiegel "ProPsychiatrieQualität" und zur Zertifikatsübergabe an die Bergische Diakonie
16. Dezember 2011
Aktion Lichtblicke mit Rekordergebnis: 3,6 Millionen Euro für arme Familien in NRW
Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Mehr als 3,6 Millionen Euro konnte die Aktion Lichtblicke im Spendenjahr 2010/2011 an Spendengeldern einnehmen. Damit wurde das gute Ergebnis des Vorjahres noch einmal deutlich übertroffen. Etwa 9 000 Kinder, Jugendliche und ihre Familien erhielten Lichtblicke-Hilfen. Die Mitgliederversammlung wählte für die nächsten drei Jahre jetzt in Oberhausen auch einen neuen Vorstand.
Mehr über die Aktion Lichtblicke und den neuen Vorstand
15. Dezember 2011
"Fachkräftemangel in der sozialen Arbeit und Pflege erfordert große organisatorische und finanzielle Anstrengungen"
Pfarrer Udo Blank von der Diakonie gibt turnusgemäß den Vorsitz in der LIGA Saar ab

Der scheidende Vorsitzende der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar, Pfarrer Udo Blank, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar, warnte vor einem Fachkräftemangel in der Pflege und der pädagogischen Arbeit. „Wir haben größte Sorge, ob wir Einrichtungen nicht schließen müssen, weil wir keine Mitarbeiter mehr haben“, so Blank.
Weitere Informationen zur Stabsübergabe in der LIGA Saar
16. Dezember 2011
"Richtiges Signal gegen den Politikstau bei der Pflegereform"
Rücktritt von Dr. Jürgen Gohde vom Vorsitz des Pflegebeirats

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt die Haltung von Dr. Jürgen Gohde, der mit seinem Rücktritt ein Signal gegen den Politikstau beim Thema Pflege setzt. "Wir können nur hoffen, dass der Protest von Dr. Gohde bei der Bundesregierung zur Einsicht führt, dass die Pflegereform nicht länger verzögert werden darf" erklärte Ulrich Christofczik, Leiter des Geschäftsbereichs Pflege, Alten- und Behindertenarbeit des größten Landesverbandes der Diakonie.
Mehr zu den Hintergründen des Rücktritts von Dr. Jürgen Gohde vom Pflegebeirat
19. Dezember 2011
Elternarbeit in der Erziehungshilfe
Diakonie-Fachtagung präsentiert Forschungsergebnisse

Ziel von Elternarbeit in der Erziehungshilfe ist es, Kompetenzen von Eltern, die durch die ambulanten Dienste beraten werden oder deren Kinder in Heimen untergebracht sind, zu stärken. Wie eine solche Arbeit mit Eltern in den Hilfen zur Erziehung gelingen kann, beschreiben neueste Forschungsergebnisse, die auf einer Fachtagung am 15. Dezember vorgestellt wurden.
Mehr zur Elternarbeit in der Erziehungshilfe
21. Dezember 2011
Diakonie begrüßt Bundeskinderschutzgesetz
Viele Fragen der Umsetzung aber noch ungeklärt

„Wir begrüßen das Bundeskinderschutzgesetz. Aber wir bedauern, dass das Gesundheitswesen keinerlei Beitrag zur Verwirklichung des Kinderschutzes bei der Finanzierung der Familienhebammen sowie der Netzwerke Früher Hilfen erbringen will“, so Maria Loheide, Sozialpolitischer Vorstand des Diakonischen Werkes der EKD, auf einer Fachtagung zum Bundeskinderschutzgesetz der Diakonie RWL.
Mehr zum Bundeskinderschutzgesetz
21. Dezember 2011
Wenn Pflegeprüfung und Pflegepraxis sich begegnen
Kontroverse Diskussionen bei Diakonie-Fachtagung

Mehr als 70 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte Frauke Bußkamp, Referentin für ambulante Pflege der Diakonie RWL, noch kurz vor Weihnachten am 14. Dezember zu einer Fachtagung der besonderen Art begrüßen. „Die Pflegedokumentation aus Sicht des MDK“ war das Thema. Janina Bialon vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen Westfalen-Lippe stellte sich den kritischen Anfragen der Diakoniestations-Leitungen.
Mehr zur Fachtagung Ambulante Pflege
21. Dezember 2011
Hoffnung für Osteuropa
Hilfsaktion von Evangelischer Kirche und Diakonie fördert neue Projekte

Seit 1994 fördert die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ soziale und kirchliche Projekte zwischen Estland und Bulgarien. In diesem Jahr werden neun Projekte mit insgesamt mehr als 84.000 Euro gefördert. Gesammelt wurden diese Spenden in Gottesdienstkollekten in rheinischen Kirchengemeinden.
Mehr über Hoffnung für Osteuropa
4. Januar 2012
Rente mit 67?
Prof. Dr. Uwe Becker kritisiert aktuelle Debatte zum Renteneintrittsalter

Prof. Dr. Uwe Becker hat in einem Gespräch mit dem epd die Äußerungen von Horst Seehofer (CSU) an der Rente mit 67 als „sozialpolitische Kosmetik“ kritisiert. „Der Aufruf an die Wirtschaft, mehr ältere Menschen zu beschäftigen, ist ein ergebnislos verhallender Appell“, sagte Becker, Vorstand der Diakonie RWL, dem epd am Montag in Düsseldorf. Nötig seien vielmehr humane Arbeitsverhältnisse, damit Menschen bis ins Rentenalter berufstätig bleiben können.
Mehr zur Kritik von Uwe Becker am Verlauf der Debatte zur Rente mit 67
6. Januar 2012
"Soziale Berufe kann nicht jeder"
Diakonie-Onlineportal zu sozialen Berufen

"Soziale Berufe kann nicht jeder": Unter diesem Motto steht ein neues interaktives Web 2.0-Angebot zu sozialen und pflegerischen Berufen. In dem Portal informiert der Diakonie Bundesverband junge Menschen über Ausbildungen, Studiengänge und Berufe. Ziel ist es, junge Menschen für soziale und pflegerische Berufe zu gewinnen. Im Hintergrund stehen Prognosen zum drohenden Fachkräftemangel.
Mehr zum neuen Online-Portal
9. Januar 2012
Interview mit Pfarrer Karl-Horst Junge
Pfarrer Karl-Horst Junge übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrates der Diakonie RWL

Pfarrer Karl-Horst Junge ist seit 1. Januar 2012 Vorsitzender des Verwaltungsrates der Diakonie RWL sowie Vorsitzender des Diakonischen Rates des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland. Pfarrer Junge ist seit 1987 Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks Essen sowie seit mehreren Jahren Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände in Essen.
Interview mit Pfarrer Karl-Horst Junge
9. Januar 2012
Anlauf- und Beratungsstellen für Heimkinder
Beteiligung der Diakonie in RWL am staatlichen Fonds
Ehemalige Heimkinder in Rheinland, Westfalen und Lippe können seit Jahresbeginn bei Anlauf- und Beratungsstellen der Landschaftsverbände Anträge auf Unterstützung stellen. Die Stellen gehören zu den regionalen Einrichtungen, die in den westdeutschen Bundesländern und Berlin eingerichtet wurden. Die Diakonie in Rheinland-Westfalen-Lippe beteiligt sich am staatlichen Fonds.
Mehr zur Entschädigung und Unterstützung für ehemalige Heimkinder
10. Januar 2011
Sterbebegleitung als Auftrag von Kirche
Der Fachverband Hospiz in der Diakonie RWL begrüßt Diskussion auf der rheinischen Landessynode

„Die biblisch begründete Sorge um den Nächsten, ist Auftrag der Kirche sich auch um Sterbende zu kümmern. Darum begrüßen wir es ausdrücklich, dass sich das oberste Gremium der Evangelischen Kirche im Rheinland mit dem Thema Sterben und Sterbebegleitung beschäftigt“, so Hartmut Uebach, Vorsitzender des Fachverbandes "Hospiz- und Palliativdienste" in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe am Rande der Landessynode in Bad Neuenahr.
Mehr über Sterbebegleitung und Hospiz
10. Januar 2012
Welche praktische Bedeutung haben die christlichen Wurzeln für die Diakonie heute?
Bundesweite Online-Diskussion zu Zukunftsthemen der Diakonie

Seit gestern läuft die erste bundesweite Online-Diskussion, die in der Diakonie geführt wird. Sie wurde ausgelöst durch eine Expertise, die 2011 von der Diakonischen Konferenz beauftragt und vom Vorstand der Diakonie RWL, Prof. Dr. Uwe Becker, herausgegeben wurde.
Beim ersten Thema, das bis zum 22. Januar 2012 diskutiert werden kann, geht es um die praktische Bedeutung der christlichen Wurzeln für die Diakonie heute. Nach Abschluss der Diskussion wird es eine Dokumentation geben, in der die Beiträge aus dem Forum strukturierter zusammengefasst werden.
Mitlesen und Mitdiskutieren
10. Januar 2012
Haiti: Zwei Jahre nach Erdbeben ist weitere Hilfe nötig
EVANGELISCHES HILFSWERK STELLTE BISHER 15 MILLIONEN EURO BEREIT

Zwei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti ruft die Diakonie Katastrophenhilfe dazu auf, die Opfer der Katastrophe weiter zu unterstützen. Eine halbe Million Menschen müssen in Lagern leben. Das evangelische Hilfswerk errichtet zurzeit im Südosten Haitis mit Unterstützung des kanadischen Roten Kreuzes 600 Häuser. Seit dem Beben stellte die Diakonie Katastrophenhilfe mehr als 15 Millionen Euro für Nothilfe und Wiederaufbau bereit.
Mehr dazu lesen
11. Januar 2012
Seelsorge in der Altenhilfe – verteilt auf viele Schultern
7. Symposion Altenseelsorge tagt vom 17. bis 19. September 2012 in Wuppertal
Seelsorge in Einrichtungen der Altenhilfe gehört zu den selbstverständlichen Bestandteilen einer kirchlichen Grundversorgung. Jedoch die Veränderungen in der Wohnsituation zu kleinen Einheiten, die stark steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen und der hohe Anteil dementiell erkrankter Menschen verändert die Situation in der Altenhilfe erheblich. Gleichzeitig geht die Zahl kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für eine professionelle Seelsorge zur Verfügung stehen, zurück. Neue Formen der Seelsorge müssen entwickelt werden. Das 7. Symposion Altenseelsorge, das zweite in Trägerschaft der Diakonie RWL, geht diesen Fragen nach. Neben Vorträgen von kompetenten Referenten werden auch Workshops angeboten, die Raum für Erfahrungsaustausch und Gespräch bieten.
Informationen zum Symposium finden Sie auf beigefügtem Flyer.
Vorankündigung des Symposions als PDF-Datei
18. Januar 2012
"Soziale Polarisierung ist Ursache der Finanzkrise"
Diskussionsveranstaltung zur Rolle der Diakonie im Kontext sozialstaatlicher Entwicklungen

"Die Soziale Polarisierung in Deutschland, in Europa und in den anderen Metropolen der Weltwirtschaft ist die Ursache für die sich verschärfende Finanzkrise - und nicht die Finanzkrise Ursache für sozialen Abbau. Es ist umgekehrt." Wir brauchen dringend eine Korrektur in den Verteilungsabläufen. Dazu gehöre auch die Stärkung des Sektors sozialer Dienstleistungen - so eine der Thesen von Professor Dr. Ernst-Ulrich Huster im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung der Diakonie RWL am 11. Januar 2012 in Düsseldorf. Die Veranstaltung stand im Zusammenhang mit dem bundesweiten Online-Dialog zu Thesen aus der von Prof. Dr. Becker herausgegebenen Expertise "Perspektiven der Diakonie im gesellschaftlichen Wandel". Prof. Dr. Huster war an der Erstellung der Expertise beteiligt.
Mehr zum Thema und zum Online-Dialog
26. Januar 2012
"Tätigkeit der Arbeitsrechtlichen Kommission hat sich bewährt"
Begleitkommission der Diakonie RWL zieht positive Bilanz

"Die Tätigkeit der Arbeitsrechtlichen Kommission RWL hat sich bewährt. Die kirchliche Arbeitsrechtssetzung im Dritten Weg hat sich als arbeitsfähig erwiesen", so die Bilanz des Vorsitzenden der Begleitkommission der Diakonie RWL, Thomas Oelkers. Er verwies dabei auf die positiven Ergebnisse aus dem letzten Jahr.
Mehr zur Bilanz der Begleitkommission
30. Januar 2012
Helga Siemens-Weibring wird neue Geschäftsbereichsleiterin FABE

Helga Siemens-Weibring aus Essen übernimmt zum 1. Mai 2012 in der Diakonie RWL die Aufgabe der Leiterin des Geschäftsbereichs Familie, Bildung und Erziehung. Der Geschäftsbereich umfasst u. a. die Arbeitsbereiche Tageseinrichtungen für Kinder/Familienzentren, Erziehungshilfe, Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit und Schulen, Familienberatung, Familienbildung, Frauenprojekte sowie den Bereich der Freiwilligendienste.
Weitere Informationen zur neuen Geschäftsbereichsleiterin FABE
31. Januar 2012
Kampagne "Ich will arbeiten"
Arbeitsminister Guntram Schneider hält Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche

„Ich will arbeiten“ ist das Motto einer Kampagne des Evangelische Kirchenkreises und der Diakonie in Duisburg. Am 26. Februar geht es um „Notwendigkeit und Grenzen eines sozialen Arbeitsmarktes“. Zu diesem Thema äußert sich dann in einer Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Mehr zur Kampagne "Ich will arbeiten" und zur Veranstaltung mit Minister Schneider
1. Februar 2012
Fachtagung "Gewalt in der Pflege"
Günther Barenhoff: Pflegende Angehörige brauchen mehr Entlastung

"Durch Überforderung oder Unkenntnis kommt es in der häuslichen Pflege leicht zu Gewaltproblemen. Pflegende Angehörige brauchen deshalb dringend mehr Entlastung und Unterstützung", so die Forderung von Pastor Günther Barenhoff, Vorsitzender des Landespflegeausschusses NRW, bei der Eröffnung einer großen Fachtagung zu Gewalt in der Pflege in Düsseldorf. Erforderlich seien der weitere Ausbau und die bessere Vernetzung von Unterstützungsangeboten im Wohnquartier. Das Land NRW sei hier auf einem guten Weg.
Mehr zur Eröffnungsrede von Pastor Barenhoff auf der Fachtagung "Gewalt in der Pflege"
2. Februar 2012
Dauerhafte Hilfe für Wohnungslose
"Nicht nur die Kälte gefährdet wohnungslose Männer und Frauen"

„Niemand in den großen Städten muss in dieser Zeit draußen schlafen“, sagt Jan Orlt, Referent für Wohnungslosenhilfe der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Auch die Diakonie unterhält eigene Einrichtungen für Wohnungslose vor allem im städtischen Raum. In kleineren Kommunen empfiehlt der Diakonie-Referent bestimmte öffentliche Gebäude zugänglich zu lassen. Ab und zu müsse ein Auge zugedrückt werden und es solle zum Beispiel nicht aus den Bahnhöfen verwiesen werden. Das gelte auch für Menschen, die sich nachts nicht von ihrem Hund trennen wollen.
Mehr zum Thema Wohnungslosenhilfe
12. Januar 2012
Altersgerechte, inklusive Quartiersentwicklung - WohnQuartier4
Neues Beratungs- und Fortbildungsangebot der Diakonie RWL für Gemeinden und Einrichtungen

Bei Auftaktveranstaltungen in Münster und in Düsseldorf hat Raumplanerin Christiane Grabe das neue Beratungs- und Fortbildungsangebot der Diakonie RWL zur altersgerechten und inklusiven Quartiersentwicklung vorgestellt. Wie können wir unsere gut ausgebaute evangelische Infrastruktur und die Präsenz unserer professionellen Beratungs- und Hilfeangebote in den Quartieren erhalten? Wie wollen wir unserer Mitverantwortung für die Stadtentwicklung unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gerecht werden? An Beispielen aus der Praxis wurde gezeigt, was möglich ist.
Mehr zum Beratungsangebot von WohnQuartier4
6. Februar 2012
Barbara Steffens diskutiert über Erfahrungen und Konzepte der Altenhilfe
Probleme bei Regelprüfungen nach dem Wohn- und Teilhabegesetz

Wie kann man die Zukunft der Altenpflege gestalten? Um über die Erkenntnisse eines großen Trägers zu diskutieren, besuchte NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens am Freitag das Ev. Johanneswerk an seinem Hauptsitz in Bielefeld. Für den Besuch entschied sich Ministerin Steffens, nachdem das Johanneswerk ihr eine Untersuchung über die Regelprüfungen in Alteneinrichtungen zur Verfügung gestellt hatte. Bei dem Besuch diskutierten Barbara Steffens, Dr. Bodo de Vries, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Johanneswerks, Günter Garbrecht (Mitglied des Landtags und Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales) und Ulrich Christofczik (Diakonie RWL) auch über die Pflege-Reform 2012.
Mehr zum Gespräch mit Ministerin Steffens
6. Februar 2012
Strategiediskussion im Lichthof
Klausurtagung des Geschäftsbereichs PAB in Gelsenkirchen

Mehr als 50 Mitarbeitende des Geschäftsbereichs Pflege, Alte und Behinderte der Diakonie RWL trafen sich zu einer Klausurtagung im Gelsenkirchener Lichthof. Intensiv wurde mit dem Vorstand der Diakonie RWL, Pastor Günther Barenhoff, über die Zukunft des Verbandes und des Geschäftsbereichs diskutiert.
Mehr zur PAB Klausur
7. Februar 2012
Flötentöne zu Gunsten von Brot für die Welt
Kölner Schüler sammeln 800 Euro

Der Sozialwissenschaftsunterricht im Kölner erzbischöflichen Irmgardis Gymnasium muss eindrücklich sein. Denn die 30 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a wollten nicht einfach nur theoretisch über Entwicklungshilfe und weltweite Armut reden. Sie fassten gemeinsam mit ihrem Lehrer Dieter Dücker den Entschluss selbst aktiv zu werden.
Schülerinnen und Schüler spenden an Brot für die Welt
9. Februar 2012
Trauer um Hans-Otto Lillig
Langjähriger Geschäftsführer der Evangelischen Krankenhaus-Gemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel ist im Alter von 84 Jahren gestorben

Nach langer Krankheit ist der langjährige Geschäftsführer der Evangelischen Krankenhaus-Gemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel, Hans-Otto Lillig, im Alter von 84 Jahren gestorben. Lillig lenkte die Geschicke des Gesundheits-Unternehmens von 1970 bis 1993.
Trauer um Hans-Otto Lillig
10. Februar 2012
Evangelische Stiftung Volmarstein übernimmt zwei Krankenhäuser in Dortmund
Die Evangelische Stiftung Volmarstein wird neuer Träger der beiden evangelischen Krankenhäuser Lütgendortmund und Bethanien in Dortmund. Die bisherigen Gesellschafter, die Kirchengemeinde Hörde und die Christus-Kirchengemeinde Dortmund, hatten nach einem strategischen Partner gesucht, um beide Standorte langfristig zu sichern.
Mehr über die neue Trägerschaft
17. Februar 2012
Sie hat die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe mit auf den Weg gebracht
Diakonie RWL trauert um Ulrike Gliech

Am 13. Februar 2012 ist Ulrike Gliech wenige Tage vor ihrem 54. Geburtstag verstorben. Seit dem Jahr 2000 hatte Ulrike Gliech im Diakonischen Werk Lippe gearbeitet, zunächst als Leiterin der Abteilung Finanzen und Verwaltung. Seit 2006 war sie bis zu ihrer schweren Erkrankung kaufmännischer Vorstand des Diakonischen Werkes der Lippischen Landeskirche. In dieser Funktion war sie auch an dem Prozess des Entstehens der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe wesentlich beteiligt. (Foto: Ulrike Gliech im Kreis der RWL-Vorstände Dr. Moritz Linzbach, Dr. Uwe Becker, und Günther Barenhoff (v.l.) Quelle: KD-Bank)
„Ich habe an Ulrike Gliech nicht nur ihren großen Sachverstand geschätzt, sondern auch ihre ansteckende Fröhlichkeit und ihre wertschätzend Art, mit der sie Menschen begegnet ist“, so Pastor Günther Barenhoff, Sprecher des Vorstandes der Diakonie RWL.
22. Februar 2012
Arbeit der Integrationsagenturen gewürdigt
Bezirksregierung Arnsberg übergibt Förderbescheide

Am 15. Februar 2012 hat der Regierungspräsident der Bezirksregierung Arnsberg, Dr. Gerd Bollermann, der Diakonie RWL und anderen Wohlfahrtsverbänden die Förderbescheide für die Integrationsagenturen für das 1. Quartal 2012 übergeben. Bei der Übergabe der Förderbescheide in Dortmund würdigte er die Arbeit der Integrationsagenturen: "Sie leisten einen wichtigen Beitrag, über den wir künftig noch enger im Dialog bleiben wollen“.
Mehr zur Arbeit der Integrationsagenturen in NRW
22. Februar 2012
Caritas und Diakonie gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
Aufruf zur Beteiligung an der Schweigeminute am 23. Februar, 12 Uhr
„Rechtsextremismus und Rassismus müssen entschieden bekämpft werden“, fordern die Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes (DCV), Peter Neher und des Diakonischen Werkes der EKD, Johannes Stockmeier, anlässlich der morgigen Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt in Berlin. Caritas und Diakonie unterstützen den Aufruf zur Schweigeminute am Tag der Gedenkveranstaltung um 12 Uhr.
"Rassismus im Alltag nicht verharmlosen"
23. Februar 2012
"Die berufliche Perspektive muss her"
Diakonie im Kreis Mettmann berät und vernetzt familienfreundliche Arbeitgeber

Viele Alleinerziehende haben Schwierigkeiten, in Beschäftigung zu kommen. Zu den Hürden zählen unflexible Arbeitszeiten, fehlende Betreuungsmöglichkeiten für Kinder in Randzeiten und unzureichende Qualifizierung. Ein Kooperationsprojekt von Diakonie und AWO in Mettmann will diese Situation verbessern. Das Jobcenter Mettmann unterstützt das Projekt.
Mehr zum Arbeitgeber-Netzwerk in Mettmann
28. Februar 2012
"Das Diakonische entdecken"
Fachtag zum Profil diakonischer Berufsbildung

Worin besteht das Evangelische in diakonischen Bildungseinrichtungen? Welche Einrichtungen befassen sich mit ihrem "Diakonischen Profil"? Und was wird von zukünftigen Diakoniemitarbeitenden an diakonischer Bildung erwartet? Mit diesen Fragen setzten sich auf einer Fachtagung am 8. Februar Leitungskräfte aus evangelischen Bildungseinrichtungen auseinander. Eingeladen waren Fachseminare für Altenpflege, Fachschulen für Gesundheits-und Krankenpflege, Fachschulen für Sozialpädagogik und Förderschulen.
"Den Praxisalltag diakonisch reflektieren"
1. März 2012
"Perspektiven von Migranten in öffentlichen Debatten besser berücksichtigen"
Referentin der Diakonie RWL bei der Gedenkfeier für die Opfer der rechten Terrormorde

"Ich finde, die Veranstaltung war überfällig. Es war gut, einen Staatsakt von oberster Ebene mit allen Verfassungsorganen zu veranstalten. Das war ein wichtiges Signal", erklärt Ioanna Zacharaki, Referentin für Integration in der Diakonie RWL, die zur zentralen Gedenkfeier für die Opfer des rechten Terrors in Berlin eingeladen worden war. "Die Einladung an mich verstehe ich als Anerkennung der Integrationsarbeit, die wir hier in der Diakonie RWL leisten", so Zacharaki.
"Sichtweisen von Migrantinnen und Migranten müssen mehr Eingang in öffentliche Debatten finden"
2. März 2012
Kinderarmut hat viele Gesichter
Fachtag "Mittendrin - Armutssensibles Handeln in der Kinder- und Jugendarbeit"
Bedürftige Kinder gehen ohne Frühstück aus dem Haus, erfinden aus Scham über mangelnde Sportkleidung Ausreden, weshalb sie nicht am Sportunterricht teilnehmen. Bei einem Fachtag in Waldbröl am 24. Februar wurden individuelle und gesellschaftliche Ursachen von Kinderarmut thematisiert. Teilnehmende waren Mitarbeitende aus Kindertagesstätten, Familienzentren, Gemeinden, Beratungsstellen, Jugendtreffs und kommunalen sozialen Einrichtungen und Ämtern.
Bericht zum Fachtag "Mittendrin - Armutssensibles Handeln in der Kinder- und Jugendarbeit"
2. März 2012
Führung, Spiritualität, Gesundheit
Fachtagung zum Thema Gesundheit am 18. Juni 2012 an der FH der Diakonie in Bielefeld-Bethel
Wie kann gesundheitsförderliches Führungsverhalten im Alltag gestaltet werden? Welche Rolle spielen Religiosität und Spiritualität dabei in diakonischen Einrichtungen? Auf Fachtagung werden Forschungsprojekte zum Thema Arbeit & Gesundheit vorgestellt und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Führungskräfte und Mitarbeitende aufgezeigt.
Die Tagung wird von der FH der Diakonie gemeinsam mit dem DW der EKD und dem Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD veranstaltet.
Weitere Informationen und Anmeldung
5. März 2012
Bahnhofsmission für alle
Bücherbollerwagen in Bad Oyenhausen

Seit Sommer 2011 steht vor den Räumen der Bahnhofsmission Bad Oeynhausen einen Bollerwagen mit ausrangierten Büchern. Die Bücher können kostenlos mitgenommen werden. Der Inhalt des Bollerwagens verändert sich täglich. Mehrfach am Tag werden Bücher von Reisenden mitgenommen und von neuen Spenderinnen und Spendern wieder aufgefüllt.
"Beitrag zur Zugänglichkeit der Bahnhofsmission"
7. März 2012
Mit Sport gegen die Sucht
Neue Initiative der Diakonie Ruhr-Hellweg

Gekommen war sie, um als trockene Alkoholikerin bei der Suchtberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg ihrer Erkrankung die Stirn zu bieten. Jetzt bringt Gabriele Vallée selbst frischen Wind in die Therapie und Nachsorge von Suchterkrankten im Kreis Soest. Mehr noch: Sie beschreitet ganz neue Wege.
Mehr zum Rehabilitationssport bei Suchterkrankungen
8. März 2012
Frauen brauchen einen sicheren Zugang zu Land
"Brot für die Welt": Stellung der Frau in der Landwirtschaft stärken

„Will man den Hunger in der Welt effektiv überwinden, ist es unerlässlich, die Stellung der Frauen in der Landwirtschaft zu stärken", sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel. Zum Weltfrauentag am 8. März hat die Direktorin von „Brot für die Welt“ darauf hingewiesen, dass in den armen Ländern bis zu 80 Prozent der Grundnahrungsmittel von Frauen in kleinbäuerlicher Landwirtschaft produziert werden. Frauen verfügen jedoch nur über zehn Prozent der Anbaufläche und ihnen gehört lediglich ein Prozent aller Landtitel. Frauen könnten einen größeren Beitrag zur Bekämpfung des Hungers leisten, wenn sie Sicherheit über ihre Landnutzung erhielten, so Füllkrug-Weitzel.
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13. März 2012
Auszeichnung für Bahnhofsmission Düsseldorf
"Beispiel für die engagierte Arbeit der Bahnhofsmissionen in RWL"

"Möhnen in der Altstadt klagten über mickrige Beute" meldete die Rheinische Post zu Karneval in Düsseldorf. Viele Männer hatten ihre Krawatte an Altweiber abgenommen oder zuhause gelassen. Auf große Nachfrage traf so ein Angebot der Düsseldorfer Bahnhofsmission: Dort konnten Männer gebrauchte Krawatten kaufen, mit dem Erlös wird die Arbeit der Bahnhofsmission unterstützt. Als Anerkennung für die erfolgreiche Aktion gab es jetzt einen "Fundraising-Preis" der Diakonie RWL.
Mehr zur Auszeichnung für die Arbeit der Bahnhofsmission
13. März 2012
Günther Barenhoff: Regeln des Marktes dürfen nicht zur beherrschenden Größe werden
„Wir müssen uns immer wieder dagegen wehren, dass die Regeln des Marktes – Ökonomisierung des Sozialen – zur beherrschenden Größe werden“, so Günther Barenhoff, Sprecher des Vorstandes der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf einer Fachtagung mit dem Titel „Von der inneren Mission in die Sozialindustrie?“. Die Diakonie sei im umfassenden Sinne Teil der Zivilgesellschaft. Sie stehe zwischen Markt und Staat. Daraus ergebe sich eine ganz besondere Spannung und zugleich Chance.
Mehr zu Rahmenbedingungen sozialer Arbeit
14. März 2012
Diakonie unterstützt Bündnis für gute Pflege
Barenhoff bedauert, dass es nicht gelungen ist, ein Bündnis auf breiterer Basis zu Stande zu bringen

Der Bundesverband der Diakonie begrüßt ausdrücklich die Initiative "Bündnis für gute Pflege" und teilt die Positionen und Forderungen des Bündnisses. "Die Diakonie hat ein großes Interesse, sich gemeinsam mit allen Sozialpartnern für eine würdevolle Pflege zu engagieren und sich für gute Arbeits- und Rahmenbedingungen einzusetzen", erklärt Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand des Diakonie Bundesverbandes am Freitag in Berlin in einer Presseerklärung des Bundesverbandes.
Weitere Informationen zum Bündnis für gute Pflege
15. März 2012
Arbeitsrechtliche Kommission verhandelt Tariferhöhungen für den BAT-KF
Ohne Refinanzierungsausgleich gefährden Forderungen Arbeitsplätze
Am 14. März 2012 trafen sich Dienstgeber und Dienstnehmer in der Arbeitsrechtlichen Kommission unter anderem zur Verhandlung neuer Tarife im BAT-KF. Der BAT-KF regelt die Arbeitsverhältnisse von etwa 100 000 privatrechtlich Beschäftigten in Kirche und Diakonie im Bereich der Evangelischen Kirchen in Rheinland, Westfalen und Lippe.
Weitere Informationen zu den Tarifverhandlungen in der Arbeitsrechtlichen Kommission
16. März 2012
Im Gespräch: "Altenarbeit 2030"
Jahrestagung des Evangelischen Verbands für Altenarbeit RWL zur Zukunft der Pflege

Der Evangelische Verband für Altenarbeit in den Diakonischen Werken Rheinland, Westfalen und Lippe (EVA) hat auf seiner Jahrestagung am 15. März in Gelsenkirchen die zügige Umsetzung eines neuen Pflegebegriffs gefordert. Die Reform der Pflegeversicherung müsse dabei so gestaltet sein, dass sie Pflegebedürftigen Wahlfreiheit ermöglicht und unabhängig von der Versorgungsform gleiche Bedingungen bietet. Die Menschen im Quartier bräuchten ein "Netzwerk der Vielfalt" mit ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten.
"Versäulte Strukturen offener, ambulanter, teilstationärer, stationärer Arbeit besser vernetzen"
16. März 2012
Starke Nachfrage nach Freiwilligendiensten
Andrang bei der Messe "Horizon" für Studium und Abiturientenausbildung

Regelrecht belagert wurde der Informationsstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe zu den Freiwilligendiensten auf der Messe Horizon in Münster Ende Februar. An zwei Tagen strömten mehr als 8.000 Jugendliche, überwiegend zwischen 16 und 19 Jahre, in die Halle Münsterland. Ihnen ging es vor allem um die Frage: was kommt nach der Schule?
Mehr zur Messe Horizon in Münster
16. März 2012
Wir brauchen eine Regierung mit sozialpolitischem Herzblut
RWL-Vorstand Professor Dr. Uwe Becker sieht eine nachhaltige Sozialpolitik als Maßstab für gute Politik in NRW

"Wir brauchen eine Regierung mit sozialpolitischem Herzblut, und das ist nicht zwingend eine Frage des Parteibuchs.", so RWL-Vorstand Professor Dr. Uwe Becker im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Nachdem im Bundesland Nordrhein-Westfalen Neuwahlen angekündigt worden waren, fragte der epd, welche Themen aus Sicht des kirchlichen Wohlfahrtsverbandes für die weitere politische Entwicklung wesentlich seien.
Weiter Informationen zur Frage nach einer nachhaltigen Sozialpolitik
20. März 2012
Somalia: Gegen Eskalation militärischer Gewalt
HILFSWERK FORDERT SCHUTZ DER ZIVILBEVÖLKERUNG UND DIALOG

In Somalia ist die Zivilbevölkerung nach Einschätzung der Diakonie Katastrophenhilfe immer stärker von militärischer Gewalt betroffen. Vor der am 22. März beginnenden Sitzung des Rats für Außenbeziehungen der EU in Brüssel wendet sich das evangelische Hilfswerk gegen eine Ausweitung der militärischen Mittel. So erwägt die EU, den Einsatz gegen die Piraten auf die Küstengebiete auszudehnen. Dies führt nach Ansicht des Hilfswerks nur zu weiteren Leiden der Bevölkerung.
Mehr dazu lesen
21. März 2012
Für ein solidarisches Miteinander der Generationen
Günther Barenhoff in Höxter zum Thema "Neuer Generationenvertrag"

Zukunftsthemen werden in diesen Tagen in der Evangelischen Kirchengemeinde Höxter behandelt – und das von Rednern, die etwas zu sagen haben. Klaus Töpfer sprach zum Thema „Aussöhnung zwischen Arm und Reich“ und jetzt plädierte Günther Barenhoff, Vorstandssprecher der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, für ein konstruktives Miteinander aller Generationen angesichts demografischer Herausforderungen.
Weitere Informationen zum Thema "Neuer Generationenvertrag"
22. März 2012
"Wir lassen Euch nicht im Stich"
Die Klasse 4b der Kreuz-Grundschule in Dortmund engagiert sich für Kinder im Township

Es begann nach den Herbstferien 2011 – Klassenlehrerin Petra Linke begann mit ihren Kindern in der Klasse 4 b eine Unterrichtseinheit zum Thema Kinderrechte. Die Kinder erfuhren sehr viel Neues über die Lebensumstände von Kindern in anderen Erdteilen. Besonders empört waren sie über das Leben der Straßenkinder.
Mehr zum Engagement der Klasse 4b
22. März 2012
Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW
Diakonie begrüßt Öffnung für Flüchtlinge

Ab sofort will das Land Nordrhein-Westfalen seine Integrationsangebote für alle Menschen mit Migrationshintergrund öffnen, die sich vorübergehend in unserem Bundesland aufhalten. Dies gilt für Zugewanderte und ehemalige Flüchtlinge gleichermaßen.
Mehr zur Öffnung für Flüchtlinge
22. März 2012
"Inklusion betrifft alle Kinder, Jugendlichen und deren Familien"
Die Fachtagung Inklusion und Erziehungshilfe sucht den Weg von der Vision in den Alltag

Das Inklusive möglich machen … - hier geht es um eine Vision, um Konzepte, vor allem aber um eine Veränderung der Praxis, die das Recht auf Ungleichheit in unserer Gesellschaft ermöglicht. Was bedeutet Inklusion für die Erziehungshilfe? Damit befasste sich der Fachtag „Das Inklusive möglich machen…“ des Evangelischen Fachverbandes für Erzieherische Hilfen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.
Mehr zur Fachtagung "Das Inklusive möglich machen ..."
27. März 2012
Glücksspielsucht bekämpfen
Keine generelle Kooperation mit der Automatenindustrie

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert, die Glücksspielsucht entschiedener zu bekämpfen. „Angesichts der steigenden Zahl von Spielsüchtigen muss die Politik dafür sorgen, dass suchtfördernde Merkmale der Glücksspielautomaten gesenkt werden“, so Ralph Seiler, Geschäftsbereichsleiter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.
Mehr zur Glücksspielsucht
28. März 2012
Nicht ohne uns - Beteiligung in Regionalen Bildungsnetzwerken und Lokalen Bildungslandschaften
Neue Broschüre

Netzwerke wohin man schaut: nachdem in der Bildungspolitik erkannt wurde, dass man vor Ort mehr direkte Zuständigkeiten für Bildungspolitik benötigt, werden in Städten, Kreisen und Regionen Bildungsnetzwerke und Bildungslandschaften aufgebaut. Da es mehrere konkurrierende und sich ergänzende Netzwerkmodelle gibt, ist mittlerweile eine ziemlich unübersichtliche Netzwerklandschaft entstanden. Für die Träger der Kinder- und Jugendhilfe, bei denen Bildungsfragen spätestens seit der ersten PISA-Studie intensiv bearbeitet werden, stellt sich die Frage, was von solchen Netzwerken zu halten ist und ob man sich dort engagieren sollte. Die Broschüre stellt die unterschiedlichen Modelle der Bildungsnetzwerke vor, berichtet von ersten Erfahrungen in den Netzwerken und ermuntert die diakonischen Träger, sich aktiv mit ihren Themen dort einzubringen.
PDF-Dokument der Broschüre zum Herunterladen
28. März 2012
Die Arbeitsrechtliche Kommission auf Bundesebene einigt sich auf Gehaltserhöhung
9 000 Beschäftige in RWL erhalten 2,9 Prozent mehr Gehalt
Dienstnehmer und Dienstgeber haben sich in der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes der EKD (ARK DW EKD) am 27. März 2012 auf eine Tariferhöhung geeinigt. Bundesweit erhalten die Beschäftigten, die nach dem AVR vergütet werden, danach 2,9 Prozent mehr Gehalt. Im Verbandsgebiet Rheinland-Westfalen-Lippe werden etwa 9 000 von insgesamt 130 000 Mitarbeitenden nach dem AVR bezahlt.
Weitere Informationen zum Tarifabschluss im AVR
30. März 2012
Ein Jahr Bildungs- und Teilhabepaket
Interview mit Nikolaus Immer und Helga Siemens-Weibring
Am 29. März 2011 trat das von der Bundesregierung verabschiedete Gesetz zum Bildungs- und Teilhabepaket in Kraft, laut Familienministerum „der offizielle Startschuss für bessere Chancen von bedürftigen Kindern in Deutschland.“
Das Gesetz war eine Reaktion der Politik auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom Februar 2010: Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums sichere „jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind.“, so das Verfassungsgericht.
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30. März 2012
Das Bildungs- und Teilhabepaket ist bei zu vielen Kindern nicht angekommen
Die Diakonie RWL beklagt einen hohen formalen Aufwand und kritisiert besonders die Benachteiligung von Flüchtlingskindern

„Das Bildungs- und Teilhabepaket ist bei zu vielen Kindern und Jugendlichen noch nicht angekommen“, so Nikolaus Immer, Geschäftsbereichsleiter für Soziales und Integration bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Dies zeigten Erfahrungen diakonischer Einrichtungen – von Kindertagesstätten über die Träger der offenen Ganztagsschule bis hin zu Beratungsstellen –, die sich von Anfang an bereit erklärt hatten, an der Umsetzung des Paketes mitzuwirken.
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31. März 2012
Das Recht auf Leben ist keine Pflicht
Ulrich Christofczik kommentiert aktuelle Entwicklungen beim Thema Sterbehilfe

Für das Monatsmagazin "chrismon plus rheinland" kommentiert Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichleiter für Pflege, Alten- und Behindertenhilfe bei der Diakonie RWL, die Gründung von Sterbekliniken in den Niederlanden. Er spricht sich dafür aus, die Bedürfnisse der betroffenen Menschen ernst zu nehmen und sie nicht moralisch zu verdammen. Deshalb habe die Hospizbewegung noch viel zu tun, in vielen Einrichtungen der Altenhilfe wie auch im häuslichen Bereich bedürfe es weiterer Anstrengungen.
Kommentar zu Sterbhilfe und Hospizbewegung
5. April 2012
"Mit Fingerspitzengefühl und Respekt"
Diakoniepraktikum der Evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen

„Ich seh´ ja alles ganz verschwommen!“, „Da wird einem ja richtig schlecht!“ – Die Suchtbrillen auf der Nase sollen Lena und Ali den Parcours, der vor ihnen aufgebaut ist, möglichst unfallfrei durchfahren. Durch die Suchtbrillen ist ihre Sicht aber so beeinträchtigt, als seien sie volltrunken.
Sucht- und Rollstuhlparcours, Gehörlosengruppe und Blindenstation – mit diesen Angeboten wirbt Heike Lorenz, Leitende Sozialarbeiterin des Diakoniewerkes Gelsenkirchen und Wattenscheid, bei Oberstufenschülerinnen und -schülern für Praktika in der sozialen Arbeit.
"Ein Gefühl dafür entwickeln, wie wir anderen Menschen helfen können"
11. April 2012
Beratungsarbeit mit christlichen Fundamenten
Diakonie RWL begleitet Studientage zur tieferen Erschließung diakonischer Wurzeln für die tägliche Arbeit

Das Beratungs- und BildungsCentrum der Diakonie Münster hatte seit dem letzten Jahr viele Veränderungsprozesse zu gestalten. Die "Evangelischen Beratungsdienste" mit Schwerpunkt in der psychosozialen Arbeit wurden zur "Beratungs- und BildungsCentrum GmbH" mit erweiterten Schwerpunkten entwickelt. Fundamente aus der christlichen und diakonischen Geschichte sollten in den Prozess bewusst einfließen. Begleitet von der Stabsstelle Diakonisches Profil und Kommunikation fand dazu am 21. März ein Studientag statt. Der Studientag ist ein Beispiel für das erweiterte Beratungsangebot der Diakonie RWL zur Reflexion des "Diakonischen Profils" in der Diakonischen Arbeit.
"Diakonische Identität entdecken und gewinnbringend in den Arbeitsalltag einfließen lassen"
13. April 2012
Rahmenempfehlung
Prävention von Gewalt in Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe

Der Fachverband Behindertenhilfe und Psychiatrie der Diakonie RWL plädiert dafür, dass Einrichtungen der Eingliederungshilfe sich dauerhaft mit dem Thema "Gewalt" auseinandersetzen. Unterstützung soll eine Handreichung bieten, die Mitglieder des Fachverbandsvorstands erarbeitet haben.
"Wir ermuntern alle Mitgliedseinrichtungen, ihre Erfahrungen weiter mit uns zu teilen"
20. April 2012
Syrien: Menschen sind auf Hilfe angewiesen
EVANGELISCHES HILSWERK STELLT 130.000 EURO FÜR NOTHILFE BEREIT

Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt rund 130.000 Euro als Nothilfe für Opfer des Konflikts in Syrien bereit. Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung des evangelischen Hilfswerks, ist besorgt, dass es weiterhin zu Kämpfen kommt.
Mehr zu der Lage in Syrien
20. April 2012
Trauer um Arnd Denkhaus

Am 17. April 2012 ist der langjährige Vorsitzende des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland, Arnd Denkhaus, im Alter von 87 Jahren verstorben.
Zum Tod von Arnd Denkhaus
23. April 2012
Diskussion zur Zukunft der Pflege
"Die eigentlichen Pflegekatastrophen passieren im Moment im häuslichen Bereich"

Bei einer Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Pflege im Quartier am 16. April in Düsseldorf hat Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter bei der Diakonie RWL, eine differenziertere öffentliche Diskussion gefordert. "Eine Million Pflegebedürftige werden ausschließlich durch Angehörige begleitet, mit hohem Maß an eigenem Engagement und oftmals weit über die Grenzen gehenden persönlichen Belastungen. Und doch: Die eigentlichen Pflegekatastrophen passieren im Moment im häuslichen Bereich". Erforderlich sei der Ausbau ambulanter Strukturen, die "nicht günstiger sein werden als die stationäre Versorgung", so Christofczik. Auf dem Podium waren neben Ulrich Christofczik Barbara Steffens, Dr. Peter Michell-Auli, Prof. Dr. Thomas Klie, Prof. Dr. Klaus Dörner und Beate Linz.
Weitere Statements und Videodokumentation
24. April 2012
Drohender Personalabbau in der Krankenversorgung
Diakonie RWL unterstützt Kampagne der Krankenhausgesellschaft NRW für eine verlässlichere Finanzierung der Krankenhäuser

Für die Jahre 2012 und 2013 werden in vielen Branchen deutliche Tarifsteigerungen erwartet bzw. wurden bereits vereinbart - so auch in den Gesundheitsberufen. Für die erforderliche Refinanzierung jedoch fehlen immer noch die notwendigen Mittel. Die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen hat nun, mit Beteiligung der Diakonie RWL, eine Kampagne für eine verlässlichere Finanzierung der Krankenhäuser gestartet.
"Die Halbwertzeit bestehender Regelungen nimmt stetig ab"
25. April 2012
"Berichterstattung über die Ergebnisse der Pflegestudie am Rande der Falschmeldung"
Ulrich Christofczik kritisiert die undifferenzierte öffentliche Diskussion über die Qualität der Pflege

"Die Qualität der Pflege in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hat sich verbessert", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Spitzenverbände der Medizinischen Dienste (MDS) und der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Grundlage der Erklärung ist der 3. Pflege-Qualitätsbericht des Medizinischen Dienstes. "Jeder fünfte Heimbewohner eingesperrt - die Kassen schlagen Alarm" heißt es dagegen in aktuellen Medienberichten. Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) und früher selbst Leiter eines Altenheims, reibt sich verwundert die Augen: "Reden hier wirklich alle von der selben Studie?".
"Die oftmals unfaire Berichterstattung in den Medien frustriert die Mitarbeitenden in der Pflege"
26. April 2012
Leben und Arbeiten in Deutschland
Netzwerk „Griechische Akteure in NRW“ veröffentlicht zweisprachigen Wegweiser für neu zugewanderte Griechinnen und Griechen

Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in Griechenland steigt die Zahl der Neuzuwanderer aus Griechenland nach Deutschland. „Allein im Jahr 2011 kamen 10 000 Griechinnen und Griechen, viele davon auf der Suche nach besseren Arbeitsmöglichkeiten“, erklärt Ioanna Zacharaki, Referentin für Integration und Interkulturalität der Diakonie RWL Ein zweisprachiger Wegweiser „Leben und Arbeiten in Deutschland“ soll den neu zugewanderten Griechinnen und Griechen nun den Start in Deutschland erleichtern.
Mehr zu dem zweisprachigen Wegweiser lesen - Kontakt und Bestellmöglichkeit
1. Mai 2012
Rubbellose bringen Geld für die Einrichtung
Lotterie der Wohlfahrtsverbände "Helfen + Gewinnen" startet am 1. Mai 2012
Vielen Einrichtungen fehlt Geld. Geld für Bastelmaterial und neue Spiele in der Kita, für einen Kicker-Tisch im Jugendtreff, für ein neues Radio im Seniorenhaus. Wenn institutionelle Förderung und Spenden dafür nicht reichen, sind Eigeninitiative und Fantasie gefragt.
Die Lotterie "Helfen + Gewinnen" ist eine einfache und zudem sichere Möglichkeit, sich zusätzliche Finanzmittel zu beschaffen.
Mehr zur Lotterie der Wohlfahrtsverbände "Helfen + Gewinnen"
27. April 2012
Weite Wege über Land - kurze Wege zur Hilfe:
Diakonie in Warburg zeigt die Chancen einer etwas anderen Diakonie

Nordrhein-Westfalen ist das Land der Städte. Die überwiegende Zahl der Gemeinden bezeichnet sich als Stadt und vor allem begreift sich die Bevölkerung als städtisch. Kann man im Zeitalter der Globalisierung Stadt und Land überhaupt noch voneinander unterscheiden? Andererseits: Gibt es nicht doch noch riesige Unterschiede etwa zwischen „Ruhrstadt“ und „Provinz“? Die Diakonie auf dem Land ist anders und hat andere Umfeldbedingungen, das zeigt eine Erlebnisreise zur Diakonie in Warburg – Beispiel für eine etwas andere Diakonie.
Mehr lesen zur Diakonie in Warburg
27. April 2012
Diakonie RWL begrüßt Überprüfung des Hartz IV-Regelsatzes
Urteilsbegründung des Berliner Sozialgerichts gleicht der Argumentation einer Diakonie-Studie von 2010 - darin wurde ein verfassungskonformer Regelsatz von 433 Euro errechnet

Die Diakonie RWL begrüßt die Entscheidung eines Berliner Sozialgerichts, die Berechnung des Hartz IV-Regelsatzes erneut dem Bundesverfassungsgericht vorzulegen. "Man darf sich fragen, wie sehr das Bundesverfassungsgericht darüber amüsiert sein wird, dass die Bundesregierung ohne plausible Begründung für die Regelsatzberechnung bei Erwachsenen die unteren 15 Prozent der Einkommen zur Grundlage genommen hat und Menschen mit aufstockenden, ergänzenden Leistungen des SGB II in die Referenzgruppe einbezogen hat, was das Bundesverfassungsgesetz untersagt hatte", erklärte Professor Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL. Becker verwies auf die Ergebnisse einer Studie zur verfassungsgemäßen Berechnung der Regelsätze, die von mehreren Landesverbänden der Diakonie, u. a. der Diakonie RWL, im November 2010 vorgelegt wurde.
Regelleistungsbemessung auf der Basis des Hartz IV-Urteils des Bundesverfassungsgerichts
30. April 2012
Rechtsextreme Jugendkulturen - Musik, Lifestyle und Symbolik
Fachtagung informiert

Was führt dazu, dass unauffällige Jugendliche sich rechtsextremem Gedankengut anschließen? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Fachtagung der Evangelischen Konferenz für Familien- und Lebensberatung in Dortmund. Ziel des Fachtages war es, einen ersten Überblick über die Erscheinungsformen von Rechtsextremismus unter Jugendlichen zu geben.
Mehr zu rechtsextremen Jugendkulturen
2. Mai 2012
NRW bleib sozial! Nachgehakt!
54 Forderungen der Freien Wohlfahrtspflege für eine soziale Politik in NRW

Unter dem Motto "NRW bleib sozial! Nachgehakt!" weist die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in NRW vor den Landtagswahlen auf besonders dringliche sozialpolitische Handlungsbedarfe hin. Die Aktion führt eine Kampagne für "ein soziales Nordrhein-Westfalen" fort, die 2006 als Protest gegen die Sparpolitik der damaligen Landesregierung gestartet wurde. Zur Wahl 2010 gab es 40 Fragen an die politischen Parteien, die nun zu 54 konkreteren politischen Forderungen ausgebaut wurden.
"Angebot zu einer Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit"
3. Mai 2012
Stadt nimmt geplante Einsparungen bei Krisenhilfe Bochum zurück
Arbeit für Suchtkranke läuft wie bisher weiter

„Wir haben gekämpft und freuen uns, dass wir die Stadt Bochum überzeugen konnten, die geplanten Einsparungen von 1,5 Vollzeitstellen und zusätzlich weitere 75 000 Euro in der Methadonambulanz bei der Krisenhilfe Bochum zurückzunehmen. Alles andere hätte uns ruiniert“, so Silvia Wilske, Leiterin der Krisenhilfe e.V. Bochum. Seit 37 Jahren engagiert sich die Krisenhilfe als diakonischer Träger in der Jugend- und Drogenberatung.
Mehr zur Arbeit fur Suchtkranke bei der Krisenhilfe Bochum
3. Mai 2012
Mitgliederversammlung des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.
Fallmanagement und Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen im Krankenhaus
Am 25. April fand in Speyer die Mitgliederversammlung des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. (VEK-RPS) statt. Schwerpunktthemen waren Praxisbeispiele zu Case Management und zum Thema Selbsthilfe. Der Vorsitzende des VEK-RPS, Dr. Werner Schwartz, der seit März des Jahres auch den Vorsitz der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz führt, gab zum Abschluss der Mitgliederversammlung einen Überblick über die Krankenhauspolitik auf Landesebene.
"Modernes Casemanagement in Speyer und Selbsthilfefreundliches Krankenhaus in Paderborn"
4. Mai 2012
Erstes evangelisches Kinder- und Jugendhospiz
Eröffnung nach mehr als drei Jahren Planung in Bielefeld-Bethel

Unzählige bunte Luftballons über Bethel zeugten von der Eröffnung des Kinder- und Jugendhospizes Bethel am 2. Mai. Sie stiegen mit guten Wünschen für das neue Haus in den blauen Himmel auf. Eineinhalb Jahre nach dem Baubeginn wurde die Einrichtung unter anderem im Beisein von Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, sowie prominenten Paten, wie Fritz Pleitgen und Friedrich Nowottny, eröffnet.
Mehr über das Kinderhospiz der Diakonie
8. Mai 2012
Zukunft der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in der Diakonie
Mitgliederversammlung und Fachtag des Evangelischen Fachverbandes für berufliche und soziale Integration (FABI)

Auf der Tagung des Evangelischen Fachverbands für berufliche und soziale Integration (FABI) am 8. Mai 2012 im Wichern Kultur- und Tagungszentrum Dortmund ging es um neue Strategien für die Ausrichtung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften. Die Tagung stand im Schatten der so genannten "Instrumentenreform", die zu einem erheblichen Abbau von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen führt.
Inhalte der Tagung, Ergebnisse der Vorstandswahlen und Videointerviews
9. Mai 2012
"Persönlicher Kontakt hilft gegen Vorurteile"
Fachtagung zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der Einwanderungsgesellschaft

Ein sperriger Begriff, ein unschönes Thema und eine Herausforderung auch für Diakonie und Kirche: Darum geht es bei Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Eine Fachtagung in Münster informierte und brachte Forschung und soziale Praxis ins Gespräch.
Mehr zur Fachtagung Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
15. Mai 2012
Niemand soll zurück bleiben
Diakonieexperten freuen sich auf die Umsetzung der geplanten Projekte durch die neue Landesregierung

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begrüßt ausdrücklich, dass die Landtagswahlen für eindeutige Mehrheitsverhältnisse im neuen Landtag gesorgt haben. In den Bereichen Pflege, Arbeitsmarkt und Erziehung wurden von der bisherigen Landesregierung, die ja auch die neue sein wird, wesentliche Impulse gesetzt. Diese zielen aus der Sicht der Diakonie RWL in die richtige Richtung und sollten jetzt konsequent umgesetzt werden.
Gegenüber dem Evangelischen Pressedienst bezogen der Leiter des Geschäftsbereiches Pflege-, Alten- und Behindertenarbeit, Ulrich Christofczik, sowie Nikolaus Immer, Leiter des GB Soziales und Integration, und Helga Siemens-Weibring, Leiterin des GB Familie, Bildung und Erziehung, Stellung.
Positionierung der Diakonie RWL zu den Herausforderungen für die Landespolitik
10. Mai 2012
Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware
Westfälischer Herbergsverband fordert: Jetzt gegensteuern

Der Bestand an preisgünstigen Mietwohnungen nimmt dramatisch ab. In den vergangenen zehn Jahren ist allein in der Stadt Dortmund die Zahl der Sozialwohnungen von 55.000 auf 30.000 gesunken. „Das ist eine Tendenz, die wir in ganz Nordrhein-Westfalen seit einigen Jahren mit großer Sorge sehr deutlich wahrnehmen“, kommentiert Jan Orlt, Geschäftsführer des Westfälischen Herbergsverbandes (WHV) – Fachverband der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe – die Situation.
Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware
16. Mai 2012
Caritas und Diakonie starten Sommersammlung
„Von Mensch zu Mensch“ heißt das Motto der Sommersammlung von Caritas und Diakonie. Vom 19. Mai bis zum 9. Juni sind die ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler in Nordrhein-Westfalen in den Gemeinden unterwegs, um Spenden zu sammeln für Menschen, die Hilfe brauchen.
Mehr zur Sommersammlung lesen
16. Mai 2012
Rund 140 000 Beschäftigte bei Kirche und Diakonie bekommen mehr Geld
In der Arbeitsrechtlichen Kommission RWL einigen sich Dienstnehmer und Dienstgeber auf höhere Tarife
Die Arbeitsrechtliche Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe hat in ihrer Sitzung am heutigen Mittwoch Gehaltserhöhungen für die rund 140 000 Angestellten in Kirche und Diakonie in der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche beschlossen. Zum 1. Juni steigen die Gehälter um 3,5 Prozent, ab 1. April 2013 um weitere 2,8 Prozent.
Weitere Informationen zum Verhandlungsabschluss der Arbeitsrechtlichen Kommission
18. Mai 2012
Integrierst du schon oder schiebst du noch ab?
Anspruch und Praxis im Umgang mit Flüchtlingen

Wie stellt sich der in Konventionen, Verträgen und Gesetzen formulierte Anspruch an unseren Umgang mit Flüchtlingen in der Praxis dar? Über dieses Thema diskutierten auf der "22. Behördentagung" am 8. und 9. Mai Vertreterinnen und Vertreter von Ausländerberatungsstellen, Flüchtlingsinitiativen, Ausländerbehörden und Ministerien aus NRW. In einem einführenden Vortrag vom Ethik-Experten Professor Dr. Tobias Trappe ging es um die Arbeitssituation der Beschäftigten in der Ausländerverwaltung.
"Mehr Möglichkeit zur menschlichen, direkten, persönlichen Begegnung mit Asylsuchenden"
22. Mai 2012
"Die Fahne der Diakonie hissen"
Ein Interview mit Jutta Vormberg (Paderborn) zur Diakonie im ländlichen Raum

Diakonie auf dem Dorf ist anders als Diakonie in der Stadt. Das ist eine Binsenweisheit. Aber worin besteht das spezifisch Andere einer Diakonie im ländlichen Raum? Was zeichnet Diakonie auf dem Land aus? Was kann Diakonie in der (Groß)Stadt womöglich lernen von einer Diakonie, die von sozialer Nähe wie räumlicher Weite zugleich geprägt ist? Dazu ein Interview mit Jutta Vormberg, Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter.
Mehr lesen zur Diakonie im ländlichen Raum
23. Mai 2012
Die politische Dimension der Diakonie
Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland e. V.

"Das Soziale hat mehr Systemrelevanz als der Bankensektor" erklärte Diakonie-Vorstand Professor Dr. Uwe Becker auf der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland am 23. Mai in Duisburg. Aufgabe der Diakonie sei es, die politischen Ursachen sozialer Notlagen öffentlich zu benennen. Sozialpolitische Analysen standen entsprechend in Zentrum des Vorstandsberichts und eines Vortrags von Professor Dr. Stefan Sell. Mit großer Einmütigkeit wurde zugleich in einem Beschluss der Mitgliederversammlung die geplante Verstärkung der Partizipationsmöglichkeiten bei der Entwicklung des Diakonie RWL e. V. in seinen Grundprinzipien bestätigt. Die Amtszeit des Diakonischen Rates des Diakonischen Werkes Rheinland wurde einstimmig bis 2014 verlängert.
Mehr zu den Inhalten und Beschlüssen der Mitgliederversammlung
31. Mai 2012
Diakonie-Vorstand Professor Becker: Verdrängung der Armen aus der Öffentlichkeit hat System

„Die Politik konzentriert sich nur noch auf diejenigen, die relativ leicht in den Arbeitsmarkt vermittelbar sind. Die anderen werden aus der öffentlichen Aufmerksamkeit entlassen in die desolate Sphäre des Privaten“, so der Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., Professor Dr. Uwe Becker. Die zunehmende Ausgrenzung der Schwächsten in der Gesellschaft habe seit Jahren System in der Sozialpolitik der Bundesregierung, angefangen bei den Hartz IV-Gesetzen bis hin zum aktuellen Rückbau von Fördermaßnahmen für Langzeitarbeitslose, der so genannten Instrumentenreform.
"Politik sollte sich mehr für die Folgen von Armut interessieren"
31. Mai 2012
Lass dich vom Leben überraschen – Freiwillig engagieren in der Bahnhofsmission

Unter diesem Leitspruch stand in diesem Jahr der Tag der Bahnhofsmission der bundesweit am Samstag, 21. April 2012, begangen wurde. Unter dem Motto „Schilder der Vielfalt“ haben die Mitarbeitenden der Bahnhofsmission Essen an diesem Tag ein besonderes Highlight gesetzt. In einem 1,5stündigen Aktionszeitraum sind insgesamt 27 Mitarbeitende im Bahnhof präsent gewesen und haben für jede Menge Aufmerksamkeit gesorgt.
Mehr lesen zum "Tag der Bahnhofsmissionen" 2012
31. Mai 2012
Die Besten für die Jüngsten
Helga Siemens-Weibring, Bildungsexpertin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, plädiert für mehr qualifiziertes Personal

„Wird der frühe Besuch einer Kita meinem Kleinkind am Ende mehr schaden als nutzen?“, so fragen bereits Eltern von „u3-Kindern“ angesichts der Überlegungen aus dem Bildungsministerium in Berlin, die derzeit öffentlich gemacht werden.
„Aus fachlicher Sicht halten wir eindeutig fest: Der frühe Besuch einer Kita fördert die Entwicklung der Kleinsten, und zwar dann, wenn die Qualität und die Rahmenbedingungen in der Kita stimmen“, so Helga Siemens-Weibring.
"Frühkindliche Bildung ist die Grundlage für alle folgenden Bildungsprozesse“
1. Juni 2012
Aktionsplan gegen Armut
Nikolaus Immer Sprecher der Landesarmutskonferenz Rheinland-Pfalz

Die Landesarmutskonferenz Rheinland-Pfalz (LAK RLP) hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 30. Mai 2012 in Mainz ein Positionspapier zum Kampf gegen Armut in Rheinland-Pfalz verabschiedet. Die Landesarmutskonferenz ist ein Zusammenschluss von Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen, Wissenschaft und Selbsthilfeinitiativen. Nikolaus Immer, Geschäftsbereichsleiter für Soziales und Integration in der Diakonie RWL und Sprecher der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in der LAK RLP, wurde als einer der beiden Sprecher der Landesarmutskonferenz benannt. Er folgt Professor Dr. Franz Segbers, der am 31. Mai 2012 aus dem Sprecherkreis ausgeschieden ist.
"Signal für einen gesellschaftlichen Aufbruch"
1. Juni 2012
Diakonie-Vorstand gegen Rückzug kirchlicher Sozialarbeit
Pastor Günther Barenhoff betont die Verantwortung für Arbeitsplätze

Pastor Günther Barenhoff, Sprecher des Vorstands der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, hat vor einem Rückzug der Diakonie gewarnt. Auf einer Tagung der Evangelischen Kirche von Westfalen betonte Barenhoff am Freitag in Schwerte die Verantwortung für die Beschäftigten: Ihre Arbeitsplätze wären gefährdet, wenn diakonische Träger Handlungsfelder aufgäben. Erforderlich sei eine ausreichende Refinanzierung der sozialen Arbeit, die von der Diakonie und anderen Wohlfahrtsträgern stellvertretend für den Sozialstaat geleistet wird.
"Die Diakonie schafft Arbeitsplätze"
4. Juni 2012
"Zukunftsweisende Trägerkonstellation"
Kreiskirchliches Diakonisches Werk und Wittekindshof gründen gemeinsame Gesellschaft in der Eingliederungshilfe

Das Diakonische Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten e.V. und die Diakonische Stiftung Wittekindshof werden gemeinsam die Gesellschaft „SeLe“ - Selbstbestimmte Lebensräume - gründen, um zukünftig im mittleren Ruhrgebiet Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderungen zu entwickeln. „Das ist ein modellhaftes Beispiel für die in Zukunft notwendige Kooperation verschiedener diakonischer Träger, um Menschen die Unterstützung zu ermöglichen, die sie brauchen“, erläutert Diakon Ulrich Christofczik, Leiter des Geschäftsbereiches Pflege, Alten- und Behindertenarbeit der Diakonie RWL.
"Wir wollen da tätig werden, wo Angebote fehlen"
5. Juni 2012
Hessentag 2012
Blaue Couch der Diakonie

Die „Blaue Couch“ ist eine Veranstaltungsreihe der Diakonie Lahn Dill. Während des Hessentages in Wetzlar, vom 1. bis 10. Juni 2012, spricht Moderatorin Maren Hoffmann-Rothe in der Himmelskirche auf der „Blauen Couch“ täglich mit Fachleuten aus Politik und aus sozialer Arbeit und Fachleuten in eigener Sache.
Zur Reportage "Nah an die Grenze gehen - vor allem an die eigene!"
5. Juni 2012
Altenpflegeumlage startet am 1. Juli 2012
Ulrich Christofczik: Pflegeversicherung muss Zukunftsinvestitionen für Ausbildung in der Altenpflege besser finanzieren

Zum 1. Juli 2012 wird in NRW ein neues System zur Finanzierung der Altenpflegeausbildung eingeführt. Die Einrichtungen der Altenpflege müssen künftig in einen Ausbildungsfonds einzahlen. Aus diesem Fonds werden die Vergütungen für alle Auszubildenden übernommen.
"Die Preiserhöhungen dürfen nicht zu Lasten der Pflegebedürftigen gehen."
6. Juni 2012
"Die 5 Euro helfen niemandem"
Günther Barenhoff fordert mehr Geld für die Pflege statt Zuschüsse für Versicherungen

Pastor Günther Barenhoff, Sprecher des Vorstandes der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., hat den von der Bundesregierung geplanten Zuschuss zur privaten Pflegeversicherung kritisiert. "Die 5 Euro helfen niemandem", sagte Barenhoff gegenüber dem Sender phoenix. Der geplante Zuschuss für Versicherungen habe viele Parallelen zum Thema Betreuungsgeld.
"Die fünf Euro für die Versicherungswirtschaft kann man viel sinnvoller einsetzen"
12. Juni 2012
Brot für die Welt
Zweitbestes Spendenergebnis der letzten zehn Jahre
„Brot für die Welt“ präsentierte in Berlin die Bilanz für 2011. Im vergangenen Jahr erhielt das evangelische Hilfswerk 56,3 Millionen Euro an Spenden und erzielte damit das zweitbeste Ergebnis der letzten zehn Jahre. „Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für ihre große Hilfsbereitschaft“, sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt". Die Spenden flossen in die Arbeit der 968 Projekte. 7,8 Millionen – 13,9 Prozent – kamen aus dem Bereich Rheinland, Westfalen und Lippe.
Mehr zum Spendenergebnis von Brot für die Welt
13. Juni 2012
Reportage
Beschäftigungsförderung trotz Sparmaßnahmen

Vom Arbeitsmarkt scheinen derzeit nur noch Erfolgsmeldungen zu kommen: Monat für Monat geht die Zahl der Arbeitsuchenden zurück, die Zahl der Vermittlungen steigt. Daneben gibt es allerdings auch eine große Gruppe von arbeitsmarkfernen Menschen, die von diesen Verbesserungen aufgrund ihrer Lebens- oder Ausbildungssituation nicht profitieren. Deren Stand wird sich künftig eher noch verschlechtern, da parallel zur Neuordnung der Eingliederungsmaßnahmen für (langzeit-)arbeitslose Menschen im Arbeitslosengeld II-Bezug durch das am 1. April 2012 in Kraft getretene „Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“ weitere erhebliche Einsparungen in Milliardenhöhe in diesem Feld geplant sind. Wie wirken sich diese Veränderungen auf die Arbeit von Dienstleistern am Arbeitsmarkt aus?
Erfahrungen aus Köln beim Verein „Zug um Zug e.V.“
15. Juni 2012
Ein Tag zum Austausch und voneinander Lernen
Fachtag Stadtteilmütter-Projekte in Düsseldorf

Unter dem Leitsatz „Ein Tag zum Austausch und voneinander Lernen“ stand am 31. Mai 2012 der Fachtag Stadtteilmütter-Projekte in Düsseldorf, der in Kooperation der Diakonie RWL, des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit stattgefunden hat.
Welchen Beitrag leisten Stadtteilmütter-Projekte für die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte? Wie wirken sie nachhaltig für eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft? Und bewirken sie auch eine Integration in Arbeit?
Mehr zum Fachtag Stadtteilmütter-Projekte lesen
16. Juni 2012
Ehrenamt im Wandel
Bewegter Hospiztag der Diakonie RWL in Bad Sassendorf

Für rund 150 Haupt- und Ehrenamtliche aus der Hospizarbeit der Diakonie RWL war der diesjährige Hospiztag eine bewegende Veranstaltung. Gemeinsam diskutierten sie wie sich das ehrenamtliche Engagement im letzten Jahrzehnt verändert hat. Bewegungsübungen, Murmelrunden, eine Theaterszene und mitreißende Musik ließen dabei niemanden ruhig sitzen.
Mehr über den Hospiztag der Diakonie RWL
18. Juni 2012
Diakonie in der Gemeinde
Handreichung für Presbyterien und Kirchenvorstände

Eine Handreichung für Presbyterien und Kirchenvorstände ist von der Diakonie RWL herausgegeben worden, um die Arbeit in der Gemeindediakonie zu unterstützen. "Mit unserer Handreichung möchten wir Ihnen Mut machen zu Ihrem Dienst, wir möchten Sie unterstützen in allen Fragen, wie sich die Arbeit an Ihrem Ort gut gestalten und auch weiterentwickeln lässt." So beschreibt Volker König die Gründe, die den Landesverband bewogen haben, das kleine Buch herauszugeben. Erfahrene Praktiker aus den Kirchenkreisen hatten sich bereit erklärt, die Handreichung mit zu entwerfen und auch darüber hinaus unterstützend für weitere Fragen zur Verfügung zu stehen.
Die Steuerungsgruppe, die wichtigsten Inhalte, Download- und Bestellmöglichkeit
20. Juni 2012
Fixierungen in Pflegeeinrichtungen müssen nicht sein
Diakonie RWL stellt Konzepte vor

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe spricht sich in einer Erklärung ihres Fachverbandes für Altenarbeit (EVA) gegen Fixierungen in Pflegeeinrichtungen aus. Sie will Einrichtungen bei der Umsetzung von Konzepten unterstützen, mit denen Fixierungen vollständig vermieden werden können.
Fixierungen in Pflegeeinrichtungen müssen nicht sein
22. Juni 2012
Einfluss von TV-Beratung auf professionelle soziale Arbeit kann auch zur Enttabuisierung beitragen
Ruf der Schuldnerberatung hat nicht gelitten

Das Fernsehen ist voll von TV-Formaten, die medienwirksam Beratung anbieten. Die „Super-Nanny“ bringt Familien in Ordnung, andere Sendungen helfen „Raus aus den Schulden“. Die Formate stehen heftig in der Kritik. Einige sind mittlerweile schon wieder vom Bildschirm verschwunden. Das Fernsehen greift ähnliche Probleme auf wie Beratungsstellen von Kirchen und Wohlfahrtsverbänden.
Einfluss von TV-Beratung auf soziale Arbeit
27. Juni 2012
"Sozialer Empfangsraum" - Angehörige(n) helfen, damit Straffällige wieder ins Leben zurückfinden
Fachtagung der Straffälligenhilfe der Diakonie RWL

„Angehörigenarbeit und Bedeutung sozialer Beziehungen für Straffällige“, so lautete das Thema der Fachtagung des Evangelischen Fachverbandes Straffälligenhilfe der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Expertinnen und Experten waren ins „Lighthouse“ nach Essen gekommen, um Impulse zu hören und Praxiserfahrungen auszutauschen. Wenn ein Familienvater in den Knast muss, dann bleiben Kinder außerhalb der Mauern zurück – das belastet die Betroffenen und erschwert die Integration.
"Haftstrafen treffen Verurteilte - und ihre Familien"
28. Juni 2012
In der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ist das Interesse an Bundesfreiwilligendienst und Freiwilligem Sozialen Jahr groß

Nach einem Jahr Bundesfreiwilligendienst ist das Interesse vieler Jugendlicher, aber auch älterer Menschen groß, den Bundesfreiwilligendienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe zu absolvieren. Dreimal so viele Freiwillige wie Mitte 2011 lernen bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe soziale Arbeit vor Ort kennen. Insgesamt waren es 1 800 Freiwillige, davon 800 im Bundesfreiwilligendienst und 1 000 im Freiwilligen Sozialen Jahr.
Keine personellen Engpässe durch Wegfall der Zivis
28. Juni 2012
Qualitätsmanagement in Evangelischen Kindertageseinrichtungen in Rheinland, Westfalen und Lippe weiterentwickelt
20 Auditorinnen und Auditoren erhalten Zertifikat

Die beiden Fachverbände der Evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder in Rheinland, Westfalen und Lippe haben in Kooperation mit dem Diakonischen Institut für Qualitätsentwicklung im Diakonischen Werk der EKD die ersten 20 Auditorinnen und Auditoren für die Durchführung von Qualitätsprüfungen in evangelischen Kindertageseinrichtungen geschult. Sie werden zukünftig für die beiden Fachverbände Zertifizierungsaudits für das bundesweit für evangelische Kindertageseinrichtungen geltende Qualitätssiegel „Evangelisches Gütesiegels BETA“ durchführen.
Qualitätsmanagement in Evangelischen Kindertageseinrichtungen
28. Juni 2012
Ambulante Pflege muss ordentlich bezahlt werden
Schere zwischen Kosten- und Vergütungsentwicklung klafft auseinander

Die Entgelte im Bereich der häuslichen Krankenpflege reichen nicht aus. „Trotz bestehender Überschüsse der Krankenkassen von knapp 20 Milliarden Euro klafft die Schere zwischen Kosten- und Vergütungsentwicklung immer weiter auseinander“, so Reinhard Quellmann, Vorsitzender des Fachverbandes Ambulante Pflege der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf der Mitgliederversammlung in Essen.
Ambulante Pflege muss ordentlich bezahlt werden
3. Juli 2012
Seelsorge – verteilt auf vielen Schultern. Wenn das mal gut geht!
7. Symposion Altenseelsorge in Wuppertal

Zum 7. Symposion Altenseelsorge treffen sich Experten aus dem Bereich der Altenhilfe sowie Theologen und Sozialarbeiter vom 17. bis 19. September 2012 in Wuppertal. „Verändert sich die Vorstellung dessen, was Altenseelsorge ist?“ „Wie kann die ‚Muttersprache der Kirche’ für die alten Menschen gewährleistet sein?“
Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich der Altenseelsorge
3. Juli 2012
Rechtsgutachten belegt Schutzverpflichtung des Bundes für Frauen bei Gewalt
Diakonie RWL hofft auf bessere Finanzierung von Frauenhäusern

Schutz und Hilfe bei häuslicher und sexualisierter Gewalt sind für Frauen in Deutschland vielerorts wegen Finanzierungsmängeln nicht ausreichend gewährleistet. Das jetzt veröffentlichte Rechtsgutachten "Der Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder" belegt die rechtliche Schutzverpflichtung des Bundes.
Schutzverpflichtung des Bundes für Frauen bei Gewalt
10. Juli 2012
Wechsel im Ev. Fachverband für Schulen mit sonderpädagogischer Förderung der Diakonie RWL
Burkhard Grün neuer Vorsitzender

Burkhard Grün aus Neukirchen-Vluyn wurde bei der Mitgliederversammlung in Villigst zum neuen Vorsitzenden des Ev. Fachverbandes für Schulen mit sonderpädagogischer Förderung gewählt.
Burkhard Grün neuer Vorsitzender
27. Juni 2012
Miteinander die Zukunft gestalten
Analysen der Diakonie RWL zum Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen in NRW

Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen in NRW setzt auf gesellschaftlichen Dialog. Unter der Überschrift "Verantwortung für ein starkes NRW - Miteinander die Zukunft gestalten" werden auf 188 Seiten die Vorstellungen der neuen Landesregierung beschrieben. Erste Analysen zu ausgewählten Aspekten des Koalitionsvertrags wurden dazu von der Diakonie RWL vorgelegt.
Analysen zum Koalitionsvertrag aus den Geschäftsbereichen der Diakonie RWL
11. Juli 2012
Freiwilliges Engagement in Einrichtungen und Diensten der Diakonie
Eine repräsentative Studie
Im Rahmen des Jahresthemas der Diakonie 2011 „Freiwilliges Engagement“ und des EU-Jahres hat die Diakonie eine bundesweite Studie in Auftrag gegeben zum freiwilligen Engagement in den diakonischen Arbeitsfeldern. 700 000 Ehrenamtliche engagieren sich bundesweit in diakonischen Arbeitsfeldern, eine beachtliche Zahl.
Die Studie als PDF-Datei zum Herunterladen
10. Juli 2012
Innovation of Society management
Chinesische Delegation informiert sich bei der Diakonie RWL über Wohlfahrtssysteme in Deutschland

Seit dem 23. Juni waren 17 Delegierte um Herrn Wang Gang, Deputy Secretary General des Standing Committee of Xiamen Municipal People’s Congress, auf zahlreichen Stationen quer durch Deutschland unterwegs, um sich einen Einblick zu verschaffen über die Organisation und die Finanzierungsmodalitäten deutscher Wohlfahrtspflege. Im Rahmen ihres Besuchsprogramms waren sie auch zu Gast bei der Diakonie RWL als größtem Diakonie-Landesverband in Deutschland. Volker König, Leiter der Stabsstelle Diakonisches Profil und Kokmmunikation, begrüßte die Delegation in Kaiserswerth.
Chinesische Delegation zu Gast in Kaiserswerth
13. Juli 2012
Diakonie in der Gemeinde
Regionalkonferenzen für Diakoniepresbyterinnen und Diakoniepresbyter

Mit den Presbyteriumswahlen in den drei Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe haben an vielen Orten Menschen die Verantwortung für die diakonische Arbeit der Kirchengemeinden neu übernommen. Die Diakoniebeauftragten oder Diakoniepresbyterinnen und -presbyter in ihrer Arbeit zu unterstützen, ihnen Anregungen und Impulse für eine zeitgemäße gemeindediakonische Arbeit zu geben, dazu dienen unterschiedliche Regionalkonferenzen, die in Zusammenarbeit von Diakonischen Werken und der Stabsstelle Diakonisches Profil und Kommunikation initiiert und durchgeführt werden.
Mehr zum Ablauf der Regionialkonferenzen
17. Juli 2012
Bündnis für gute Pflege
Diakonie RWL begrüßt Beitritt von Diakonie und DEVAP

Der Diakonie Bundesverband und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) sind der Initiative "Bündnis für gute Pflege" beigetreten. Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit, begrüßt den Schritt von Bundes- und Fachverband. "Wir brauchen zu diesem wichtigen Politikbereich, in dem sich in den letzten Jahren viel zu wenig bewegt hat, ein möglichst breites Bündnis, das sich für Verbesserungen der Rahmenbedingungen in der Pflege einsetzt" erklärte Christofczik.
Zusammenschluss von rund 20 gemeinnützigen Organisationen
18. Juli 2012
Flüchtlinge sind keine Menschen dritter Klasse
Die Diakonie RWL begrüßt die erneute Bestätigung des Grundrechtes auf ein menschenwürdiges Existenzminimum durch das Bundesverfassungsgericht

"Wir begrüßen ausdrücklich das Urteil des Bundesverfassungsgericht zum sogenannten Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).", sagt Nikolaus Immer, zuständig für den Bereich Migration und Flüchtlinge bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL). Seit Jahren beklagen Mitarbeitende der 130 Beratungsdienste der Diakonie RWL die menschenunwürdigen Zustände.
"Wer hier ist, aus welchen Gründen auch immer, muss einen Anspruch auf Gewährleistung des Existenzminimums haben"
19. Juli 2012
Es gibt ein Recht auf Leben, aber keine Pflicht zu leben
Diakonie RWL zum Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Sterbehilfe

Mit Zustimmung reagieren die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und der Fachverband Hospiz- und Palliativdienste auf das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zur Sterbehilfe. Deutsche Behörden und Gerichte müssen das Ansinnen eines Angehörigen prüfen und dürfen es nicht einfach abweisen, denn ethische Fragestellungen am Lebensende lassen sich nicht pauschal beantworten, sondern müssen individuell betrachtet werden.
Diakonie RWL zum Urteil des EGMR zur Sterbehilfe
20. Juli 2012
Blaue Karte der Diakonie
Service der Diakonie Düsseldorf für Notfallsituationen ist überregional nutzbar

Die Vereinbarung zwischen der Diakonie Düsseldorf und der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ist seit Anfang Juli 2012 unterschrieben und die "Blaue Karte" um eine wichtige Funktion erweitert worden. Die Karte ermöglicht das Hinterlegen von Informationen für Notfälle bei einer Servicestelle, die rund um die Uhr erreichbar ist. Das Angebot der Diakonie Düsseldorf ist von nun an in Kooperation mit den Betreuungsvereinen im gesamten Verbandsgebiet nutzbar, bestätigt Waltraud Nagel, Referentin für Betreuungsvereine in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.
Viele Funktionen mit einer Karte
25. Juli 2012
300 000 Euro für Arbeitsmarktprojekte im Saarland
Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit der rheinischen Kirche unterstützt diakonische Träger

Mit 258 000 Euro hat die Evangelische Kirche im Rheinland aus ihrem Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Projekte bei diakonischen Trägern im Saarland unterstützt. Sie können 2012 bis auf 300 000 Euro aufgestockt werden. Dies gab Nikolaus Immer, Leiter des Geschäftsbereiches Soziales und Integration der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, am 28. Juni bei einem Besuch verschiedener Einrichtungen des Diakonischen Werkes an der Saar bekannt. „Die Arbeitsmarkt-Projekte dienen vor allem dazu, den betroffenen Menschen bei der Bewältigung ihrer schwierigen Lebenssituation zu helfen und Unterstützung bei der sozialen und beruflichen Eingliederung oder Wiedereingliederung zu ermöglichen“, sagte Immer.
Folgende Diakonische Träger werden unterstützt: das Diakonische Werk an der Saar (DWSAAR) mit 106.000 Euro, die Neue Arbeit Saar (NAS) mit 40.000 Euro, die Arbeitslosenselbsthilfe Neunkirchen (ASH) mit 70.000 Euro und die Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeitslosenberatung und Beschäftigung Burbach mbH (GABB) mit 40.000 Euro.
Immer kündigte an, dass die Zuschüsse gegenüber dem letzten Jahr steigen. „Sie können 2012 bis auf 300.000 Euro aufgestockt werden. Damit wollen wir das arbeitsmarktpolitische Engagement der saarländischen Landesregierung unterstützen.“ Durch zusätzliche Mittel versucht das Land in diesem Jahr den Kahlschlag durch die sogenannte Instrumentenreform des Bundes abzumildern und Projekte bei den Trägern arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen teilweise zu erhalten. Immer dankte den saarländischen Trägern für das große Engagement in diesem Arbeitsfeld.
Die Evangelische Kirche im Rheinland schüttet 2012 rund 2,5 Millionen Euro aus ihrem Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit an kirchliche und diakonische Träger aus. Gefördert werden 85 Träger aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Die Mittel werden in Ergänzung öffentlicher Programme (der Europäischen Union, der Bundesagentur für Arbeit, von Bund, Ländern und Kommunen) nach Vorlage einer aussagekräftigen Konzeption bereitgestellt, wenn die in den Richtlinien genannten Voraussetzungen erfüllt sind.
Der Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit wurde erstmals im Jahr 1984 aufgelegt. Er wird von der Evangelischen Kirche im Rheinland in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland betrieben.
Arbeitslosenfonds unterstützt diakonische Einrichtungen im Saarland
26. Juli 2012
Brieftaubenzüchter spenden für Lichtblicke

„Schon ein bisschen Aufwand“ – so bescheiden charakterisiert Brieftaubenzüchter Andreas Lücke die pfiffige Internet-Auktion zugunsten der Aktion Lichtblicke. 200 wertvolle, gespendete Brieftauben fanden einen neuen Besitzer und vielen Familien in Not im Münsterland und in NRW kann über die Aktion Lichtblicke mit den dafür gespendeten Geldern geholfen werden.
Spende für Lichtblicke
27. Juli 2012
Mechtild Krahl-Tümmler in den Ruhestand verabschiedet
Diakonievorstand Dr. Linzbach dankt der langjährigen Leiterin der Januscz-Korczak-Schule in Boppard

Seit 2004 leitete Mechtild Krahl-Tümmler die evangelische sozialpädagogische Ausbildungsstätte "Janusz-Korczak-Schule" in Boppard. Dr. Moritz Linzbach, Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, dankte Frau Krahl-Tümmler für ihre engagierte pädagogische Arbeit und verabschiedete sie in den Ruhestand. Am 21. Juni 2012 musste der Schulbetrieb der Janusz-Korczak-Schule mit der Abschlussfeier des letzten Jahrgangs der Absolventinnen und Absolventen aus finanziellen Gründen geschlossen werden.
Die Leiterin der Januscz-Korczak-Schule in Boppard geht in den verdienten Ruhestand
3. August 2012
Berufliche Perspektiven verbessert
Einsatz der ersten Stadtteilmütter-Gruppe in Essen abgeschlossen

Nach einem Jahr Einsatz in der Praxis wurde die erste Gruppe der Stadtteilmütter aus dem Projekt Stadtteilmütter in NRW - Aktiv für Arbeit und Integration in Essen verabschiedet. Die 20 Stadtteilmütter, die bei der Neuen Arbeit Essen beschäftigt waren, hatten vor Ihrem Einsatz eine Qualifizierung absolviert, um Familien mit Migrationshintergrund in benachteiligten Stadtvierteln in Arbeits- und Bildungs- sowie Erziehungs- und Gesundheitsthemen zu informieren und Unterstützung für sie zu leisten. Das Projekt diente auch dazu, den zuvor im ALG II-Bezug stehenden Stadtteilmüttern bessere berufliche Perspektiven zu eröffnen.
Kontakt zu über 1000 Familien
7. August 2012
Stiftung Eben-Ezer feiert 150-jähriges Jubiläum
Interview mit Pastor Hermann Adam - Theologischer Direktor

Die Stiftung Eben-Ezer in Lemgo feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum. Rund 1 100 Menschen mit Behinderungen und psycho-sozialen Unterstützungsbedarfen nehmen die Angebote Eben-Ezers wahr. Pastor Hermann Adam beschreibt im Interview entscheidende Stationen in der Geschichte der Einrichtung und das Besondere an der Arbeit von Eben-Ezer.
Stiftung Eben-Ezer feiert in diesem Jahr 150-jähriges Jubiläum
8. August 2012
Reportage: Fachverband fordert umfassendes Beratungsrecht bei Überschuldung
Mitgliederversammlung des Evangelischen Fachverbands für Schuldnerberatung RWL am 25. Juni in Düsseldorf

Auf der Mitgliederversammlung des Evangelischen Fachverbands für Schuldnerberatung am 25. Juni in Düsseldorf hat der Vorsitzende des Fachverbands, Ulrich Hamacher, ein Beratungsrecht für alle Menschen mit Schuldenproblemen gefordert. In vielen Kommunen würden nur noch Beratungsleistungen für Arbeitssuchende (nach SGB II) und Empfänger von Sozialhilfe (nach SGB XII) refinanziert. Das gehe an den realen Problemen vorbei erklärte Hamacher am Rande der Mitgliederversammlung. Die rund 50 Teilnehmenden nahmen sich einen Tag Zeit, um die zunehmende Einengung von Schuldnerberatung durch Kostenträger zu analysieren und Projekte und Strategien des Fachverbands zu diskutieren.
Reportage: "Schuldnerberatung im Steuerungsgeflecht von Verbraucherinsolvenz und aktivierender Arbeitsmarktpolitik"
10. August 2012
Hilfe für Flutopfer in Asien
Philippinen: Millionen betroffen - Erinnerung an Elbeflut am 12. August 2002

Millionen Menschen sind von schweren Überschwemmungen in Asien betroffen. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat 130 000 Euro für die Unterstützung von Flutopfern in Asien bereit gestellt: 80 000 für Indien und 50 000 für die Philippinen. Das evangelische Hilfswerk betont, wie wichtig die schnelle Hilfe für die Betroffenen ist, von denen viele Slumbewohner im Großraum Manila sind. Welche schwere Schäden die Fluten verursachen können, haben die Menschen in Deutschland vor zehn Jahren bei der Elbeflut erfahren. Schwere Regenfälle hatten am 12. August eine Katastrophe im Osten Deutschlands ausgelöst.
Hilfe für Flutopfer in Asien
10. August 2012
Spiritualität zwischen Bettenmachen, Körperpflege und Medikamentengabe
"DiakonieCare" bietet Pflegenden neue Zugänge zu spirituellen Kraftquellen

Viele, die einen Pflegeberuf ergreifen, sagen, dass ihnen Kontakt zu anderen Menschen besonders wichtig ist. Der Impuls, anderen Zuwendung und Anteilnahme zukommen zu lassen, geht dann im hektischen Arbeitsalltag aber leicht verloren. Dabei sind es besonders die Momente der Nähe, aus denen Mitarbeitende in der Pflege ihre Kraft beziehen, erklärt Prof. Tim Hagemann von der FH Bielefeld, der eine Studie zu "Arbeit, Gesundheit, Spiritualität und Religiosität" durchgeführt hat. Unter dem Namen "DiakonieCare" gibt es nun ein Fortbildungsangebot, das Pflegekräften neue Kompetenzen für Kurzgespräche mit Tiefgang und neue Zugänge zu spirituellen Kraftquellen vermittelt.
DiakonieCare für Pflegeberufe: Kursinhalte und Anbieter in RWL
10. August 2012
Lehrkräftemangel in der Pflege
Neuartige Weiterbildung für Lehrkräfte in Fachseminaren für Altenpflege

Der Fachkräftemangel in der Altenpflege wird sich in den kommenden Jahrzehnten weiter verschärfen. Bereits jetzt fehlten in Deutschland nach einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln 30 000 Fachkräfte im Pflegebereich. Die Ausbildung von mehr Fachkräften für die Altenpflege stößt aber auf Grenzen, die in der Öffentlichkeit bislang wenig beachtet wurden: Es gibt einen erheblichen Lehrkräftemangel. Und die Zahl der Absolventen aus pflegepädagogischen Studiengängen reicht im Moment nicht aus, dies auszugleichen. Vor diesem Hintergrund bieten die Kaiserswerther Seminare, das Bildungsinstitut des Bereichs Bildung und Erziehung der Kaiserswerther Diakonie, eine berufsbegleitende pädagogische Weiterbildung an, die für eine Festanstellung als Lehrerin oder Lehrer in der Altenpflege qualifizieren soll.
Mehr zum neuen Angebot: Interview mit Dirk Niedoba, Bereichsleiter Bildung & Erziehung der Kaiserswerther Diakonie
13. August 2012
Menschen mit Demenz feiern Gottesdienst
Gottesdienstentwürfe jetzt mit Audio-CD

"Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar - Menschen mit Demenz feiern Gottesdienst". So heißt die erfolgreiche Broschüre der Diakonie RWL, erarbeitet von einem Team des Altenheimseelsorgekonvents der Evangelischen Kirche von Westfalen. Die überarbeitete Neuauflage liegt jetzt vor und hat eine wesentliche "Zugabe" bekommen: Alle für die Gottesdienste genannten Lieder sind von dem Organisten Hanns-Peter Haase aus Melle auf einer Audio-CD eingespielt worden.
Besondere Gottesdienste für besondere Menschen
21. August 2012
Brot schmeckt uns - rund um die Welt
"Brot für die Welt" stellt pädagogisches Material für Kindergärten zur Verfügung

Kinder sind neugierig und wollen die Welt verstehen. Schon die Kleinsten fragen Erwachsenen Löcher in den Bauch: Warum gibt es Menschen, die hungern? Woher kommt unser Essen? Warum haben die einen so viel davon, dass sie Essen wegwerfen und die anderen zu wenig?
Kindgerechte Antworten auf diese Fragen gibt eine druckfrische Arbeitsmappe von „Brot für die Welt“, die an rund 1500 evangelische Kindertagesstätten in Rheinland, Westfalen und Lippe verschickt wurde.
"Brot für die Welt" stellt pädagogisches Material zur Verfügung
30. August 2012
Sonntag der Diakonie: Feiern, begegnen, informieren

Zu den großen, offiziellen kirchlichen Festtagen zählt er nicht, der Sonntag der Diakonie. Aber in vielen Kirchengemeinden wird er begangen, in Westfalen meist als eine Art beweglicher Feiertag Anfang September. Dann wird auch die Kollekte gesammelt „für den Sonntag der Diakonie“. Ein spezieller Sonntag der Diakonie bietet die Chance, Gottesdienstgemeinde und Diakonie zusammenzubringen und Impulse für diakonische Gemeindeentwicklung zu setzen.
Zum Sonntag der Diakonie in Dortmund, Wuppertal und anderswo
31. August 2012
Kommentar
"Wir müssen uns darauf einstellen, dass mehr Flüchtlinge kommen"

Die Zahl der Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl beantragen, ist in den letzten Monaten gestiegen, so auch in NRW. Viele Flüchtlinge müssen deutlich länger als früher auf die Bearbeitung ihrer Anträge warten. Damit stößt auch die Kapazität der zentralen Unterbringungseinrichtungen in NRW an Grenzen. Karin Asboe, Referentin für Flüchtlingsarbeit in der Diakonie RWL, warnt vor aktueller "Katastrophenrhetorik" und fordert eine Verbesserung der Asylverfahren.
Karin Asboe: Kein exorbitanter Anstieg in der Zahl der Asylsuchenden, aber schon lange Handlungsbedarf
6. September 2012
"Ich weiß, was Armut ist"
Armen eine Stimme geben: Die Perspektive von Menschen in der Grundsicherung

Immer mehr Menschen in NRW sind einkommensarm - insgesamt rund 2,8 Millionen Menschen, das sind fast 16% der Bürgerinnen und Bürger in NRW. Diese Zahlen finden sich im nordrhein-westfälischen Sozialbericht 2012, der gestern vorgelegt wurde. Welche Schicksale sich hinter diesen Zahlen verbergen, zeigt eine am gleichen Tag vorgelegte Dokumentation der Freien Wohlfahrtspflege NRW. In elf Lebensgeschichten und fünf Filmbeiträgen werden die Erfahrungen und Perspektiven von Menschen in Armut dargestellt.
Professor Dr. Uwe Becker: "Es ist gut, dass die Freie Wohlfahrtspflege der Diffamierung von Menschen in Armut etwas entgegensetzt"
6. September 2012
Das Soziale ist nicht systemrelevant
Professor Dr. Uwe Becker: Politik verschließt die Augen angesichts massenhafter Armutsphänomene - Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung

Diakonie-Vorstand Pfarrer Professor Dr. Uwe Becker kritisiert die verbreitete Ignoranz gegenüber dem Phänomen einer sich auch in Deutschland ausbreitenden Armut. "Während alle staatliche und öffentliche Aufmerksamkeit der Stabilisierung des (Finanz)Systems gilt, findet, weniger beachtet, weil offenbar nicht wirklich systemisch, für Millionen Europäer eine Talfahrt statt, die ihr Leben ins Trudeln bringt", erklärt Becker in einem Gastbeitrag für die heutige Ausgabe der Süddeutschen Zeitung (Seite 2). Diese Instabilität sei der in Kauf genommene Preis für die Stabilität des Systems.
"Immer nur die Banken" - Der Beitrag aus der SZ als Volltext
7. September 2012
Akzente setzen bei heiterer Gelassenheit
Helga Siemens-Weibring als Geschäftsbereichsleiterin der Diakonie RWL eingeführt

Helga Siemens-Weibring, seit dem 1. Mai 2012 Leiterin des Geschäftsbereiches Familie, Bildung und Erziehung der Diakonie RWL, ist am 30. August 2012 im Rahmen eines Gottesdienstes in der Düsseldorfer Neanderkirche in ihr Amt eingeführt worden.
"Unautoritäre Art, Autorität zu sein"
12. September 2012
Integrationsagenturen leisten wichtige Arbeit vor Ort
Bezirksregierung Arnsberg übergibt Förderbescheide

Am 6. September 2012 hat der der Bezirksregierung Arnsberg, Dr. Gerd Bollermann, der Diakonie RWL und anderen Wohlfahrtsverbänden die Förderbescheide für die Integrationsagenturen für das letzte Quartal 2012 übergeben. Mit der persönlichen Übergabe der Förderbescheide sucht der Regierungspräsident den Kontakt zu Vertretern der Verbände und informiert sich über die aktuellen lokalen Schwerpunkte bei der Arbeit der Integrationsagenturen: „Im Rahmen der Etablierung der Kommunalen Integrationszentren ist die Abstimmung und Zusammenarbeit aller örtlichen Akteure in der Integrationsarbeit sehr wichtig.“
Förderschwerpunkte und Struktur der Integrationsagenturen
12. September 2012
"Gute Regierungserklärung mit Lücken"
Diakonie RWL: Landesregierung muss an Vision einer inklusiven Gesellschaft für alle festhalten

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) fordert die Landesregierung auf, an der Vision einer "inklusiven Gesellschaft für alle" festzuhalten. "Eine gute Regierungserklärung mit Lücken", erklärte Olaf Maas, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Maas: "Wir begrüßen sehr, dass sich die Ministerpräsidentin in ihrer Regierungserklärung zum Aktionsplan ‚NRW Inklusiv´ bekannt hat. Wir sind aber enttäuscht, dass es in den direkten Ausführungen dazu nur um das Thema Schule ging."
Positionspapier zum Thema Inklusion und ein Interview mit Olaf Maas und Helga Siemens-Weibring
13. September 2012
Internetzeitalter stellt wohnungslose Menschen vor große Herausforderungen
Diakonie RWL unterstützt bei der Job- und Wohnungssuche im Web

Viele Wohnungslose haben keinen Zugang zum Internet. „Mehr als 26 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung haben noch immer keinen Internetzugang, darunter sind viele wohnungslose Menschen, die deshalb Schwierigkeiten haben bei der Job- und Wohnungssuche“, so Jan Orlt, Geschäftsführer des Westfälischen Herbergsverbandes – Fachverband für Wohnungslosenhilfe in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (WHV).
„Wir setzen uns dafür ein, dass wohnungslose Menschen Zugänge zum Internet erhalten"
6. September 2012
Vater-Kind-Wochenende trotz Gefängnis
„Spielräume“: Seminar für Väter aus dem offenen Strafvollzug und deren Kinder

Ein Bericht von Paula R., 14 Jahre:
„Am Freitag bin ich mit Marvin, Lisa und Papa von Mama zum Vater-Kind-Wochenende nach Meinerzhagen gefahren worden. Als Mama weggefahren ist und alle anderen da waren, haben wir Familienplaka-te gemacht. Jede Familie hatte ein eigenes, worauf jeweils von jedem die Lieblingsfarbe, -spiel, -essen und –Ort/Land drauf stand. Danach haben wir sie an die Wand gehängt, einen großen Stuhlkreis gemacht und jede Familie hat ihr Plakat vorgestellt.
Mehr zu dem Wochenendseminar lesen
17. September 2012
Reportage
Michael Wirth von der Diakonie Lüdenscheid besuchte syrische Flüchtlinge in Jordanien

Seit 26 Jahren ist Michael Wirth in der Migrationsarbeit aktiv. Aber jetzt machte der Leiter des Fachbereichs Migration beim Diakonischen Werk des Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg eine "Erlebnisreise", die selbst ihn erschütterte. Er fuhr zu syrischen Flüchtlingen, die in Jordanien in Lagern leben. Eine Wüstenerfahrung im doppelten Wortsinn.
Syrische Flüchtlinge in Jordanien
21. September 2012
Bundesverdienstkreuz für Karsten Gebhardt

Der Vorsitzende des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland/Westfalen/Lippe e. V., Karsten Gebhardt, wurde heute für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.
Engagement und Tätigkeiten von Karsten Gebhardt
21. September 2012
Reportage
Weinberge, Weizenfelder und wirtschaftliche Not - in Trier hilft die Landwirtschaftliche Familienberatung

Die Ähren wiegen ihre Köpfe gemächlich im Wind. Doch so malerisch das Landschaftsbild auf den ersten Blick auch scheinen mag - die Idylle trügt. Längst hat der Strukturwandel in der Landwirtschaft ganze Landstriche erfasst und viele Bauern in den finanziellen Ruin getrieben. Die Landwirtschaftliche Familienberatung (LFB) des Bistums Trier und der Evangelischen Kirche im Rheinland berät die Betroffenen und hilft, neue Perspektiven zu entwickeln.
Reportage über die Arbeit der Landwirtschaftlichen Familienberatung in Trier
24. September 2012
"Herzlich willkommen - wer immer Du bist"
Eröffnung der interkulturellen Woche in Unna

„Herzlich willkommen, wer immer Du bist“ so lautet das Motto der interkulturellen Woche, die jetzt für Nordrhein-Westfalen in Unna eröffnet wurde. Im Festgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche predigte Kirchenrat Tobia Treseler von der Lippischen Landeskirche. Diskussionsrunden mit Experten fragten nach der Umsetzung des neuen Teilhabe- und Integrationsgesetzes und den Fortschritten für Flüchtlinge.
Von der Willkommenskultur zur Zugehörigkeitsstruktur
24. September 2012
"Seelsorge - verteilt auf vielen Schultern"
7. Altenseelsorge Symposion

Das 7. Altenseelsorge-Symposion fand nun zum zweiten Mal in Wuppertal statt. Über 100 Fachleute aus der Seelsorge und dem Management in der Altenhilfe diskutierten Fragen der Zukunftsgestaltung seelsorglicher Begleitung von alten Menschen in Diakonie und Kirche. Ein besonderer Höhepunkt war das prominent besetzte Podium mit NRW-Ministerin Barbara Steffens und Vertreterinnen und Vertretern von Kirche, Diakonie und Wissenschaft.
"Zugang zu Seelsorge und anderen spirituellen Angeboten gehören zum Selbstbestimmungsrecht"
25. September 2012
Und sie feierten ein Fest
Traditionelles Weihnachtsheft der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Seit vielen Jahren erscheint zur Advents- und Weihnachtszeit unser Weihnachtsheft mit besinnlichen Geschichten, Gedichten und Gedanken zur Advents- und Weihnachtszeit. Das Weihnachtsheft 2012 trägt den Titel „Und sie feierten ein Fest“.
Weitere Informationen und Bestellschein
25. September 2012
Diakonie-Sammlung im Saarland
Rundfunkgottesdienst zur Eröffnung der Diakonie-Sammlung

Mit einem Gottesdienst aus der evangelischen Kirche in Lebach, der vom Saarländischen Rundfunk auf SR2 KulturRadio übertragen wird, eröffnet das Diakonische Werk an der Saar (DWSaar) seine diesjährige Diakonie-Sammlung: am Sonntag, 30. September, um 10 Uhr.
Mehr zur Diakonie-Sammlung im Saarland
27. September 2012
Austausch für Praktikerinnen und Praktiker
Erstes Tagesgruppenforum des Fachverbandes für erzieherische Hilfen in der Diakonie RWL

“Das neue Forum für Tagesgruppen des Fachverbandes für erzieherische Hilfen soll einen fachlichen Austausch bieten für Praktikerinnen und Praktiker in der Erziehungshilfe in Rheinland, Westfalen und Lippe“, so Dr. Nicole Knuth, Referentin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Unter dem Motto „Entwicklungsraum Tagesgruppe“ fand das Treffen mit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 13. September in Dortmund statt.
Entwicklungsraum Tagesgruppe
27. September 2012
"Brot für die Welt" sagt Danke
Über 70 rheinische und westfälische Kirchengemeinden erhalten Besuch zu Erntedank

Das Erntedank-Fest ist ein guter Anlass einmal Dankeschön zu sagen. Darum besuchen Mitarbeitende und Freiwillige der Hilfsaktion „Brot für die Welt“ in diesem Jahr rheinische und westfälische Kirchengemeinden und bedanken sich für deren Engagement zugunsten von „Brot für die Welt“.
"Brot für die Welt" sagt Danke
27. September 2012
Mitarbeitende haben in der Diakonie attraktive Arbeitsbedingungen
Evangelischer Wohlfahrtsverband präsentiert Umfrageergebnisse zu seinen Arbeitsverhältnissen
Ein geringer Anteil an Zeitarbeit, nur wenige Ausgliederungen in gewerbliche Gesellschaften, eine im Sozialbereich außergewöhnlich hohe Tarifbindung mit überwiegender Anwendung kirchlich-diakonischer Arbeitsrechtsregelungen oder branchenspezifischer Tarifverträge - dies ergab die bislang umfangreichste Untersuchung zu den diakonischen Arbeitsverhältnissen, die heute in Berlin vorgestellt wurde.
Arbeitsbedingungen in der Diakonie
27. September 2012
Inklusion auch am Sterbebett
Diakonie RWL diskutiert Sterbebegleitung bei Menschen mit Behinderung

Menschen mit geistiger Behinderung brauchen die gleiche Zuwendung und Begleitung auf ihrem letzten Weg wie Menschen ohne Behinderung. Bisher fehlen allerdings flächendeckende Angebote und die Erfahrungen, um den besonderen Bedürfnissen von Sterbenden mit Behinderung hospizlich gerecht zu werden. Darum will die Diakonie RWL ihre Einrichtungen und Dienste für das Thema sensibilisieren.
Mehr zur Sterbebegleitung und Trauerarbeit bei Menschen mit geistiger Behinderung
1. Oktober 2012
Ulrich Christofczik: Für die Herausforderungen der alternden Gesellschaft muss gesorgt sein
Abend der Diakonie in Tecklenburg

„Wenn für die Rettung der Banken ausreichend Geld zur Verfügung gestellt wird, muss auch für die Herausforderungen der alternden Gesellschaft gesorgt sein“, konstatierte Ulrich Christofczik während eines Vortrags anlässlich des diesjährigen Abends der Diakonie des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg auf Haus Marck bei Tecklenburg am 26. September. Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., setzte damit ein eindringliches Fragezeichen hinter eine "fehlgeleitete Ordnungspolitik" und stellte deren Nutzen infrage. Seiner Ansicht nach fehle dieses Geld in anderen Bereichen und besonders in den Systemen der sozialen Sicherung.
"Die finanzielle Ausstattung des Pflegesektors durch die Politik wird zunehmend schlechter"
1. Oktober 2012
Kontinuität und Aufbruch in der evangelischen Straffälligenhilfe
Evangelische Konferenz für Straffälligenhilfe wählt Vorstand und verabschiedet neue Satzung
Die Mitgliederversammlung der Evangelischen Konferenz für Straffälligenhilfe (EKS) hat mit der Wahl ihres Vorstands und der Verabschiedung einer neuen Satzung am 24. September 2012 in Fulda die Weichen für die Arbeit in den nächsten vier Jahren gestellt. Inhaltlicher Auftakt war zudem ein am 25. September 2012 am gleichen Ort gemeinsam mit dem Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe veranstalteter Fachtag zum Thema „Sucht und Haft“.
Kontinuität und Aufbruch in der evangelischen Straffälligenhilfe
4. Oktober 2012
Dank für das Brot in der Welt
Kita-Aktionstag „Unser täglich Brot“ in Lippe

Der Duft nach frisch gebackenem Brot, nach Waffeln und Kuchen zog einen Tag durch mehr als 20 evangelische Kindertageseinrichtungen in Lippe. Sie beteiligten sich am Kita-Aktionstag „Unser täglich Brot“ von Diakonie und „Brot für die Welt“ in Lippe.
Mehr über den Brot-Aktionstag in Lippe
5. Oktober 2012
"Wegbegleiter für Jugendliche bei der Erfahrung von Freiheit"
Mitgliederversammlung der BAG EJSA in Düsseldorf

"Jugendsozialarbeit ist ein Wegbegleiter für Jugendliche bei der Erfahrung von Freiheit" erklärte Pfarrer Professor Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, bei der Eröffnung des zweiten Tags der Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA). Auf Einladung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und der Evangelischen Jugend im Rheinland fand die diesjährige Mitgliederversammlung und Fachtagung der BAG EJSA am 25. und 26. September in Düsseldorf statt.
"Zugangsweise zur Lebenswelt von Jugendlichen, die nicht zuallererst nach Funktionalität fragt"
8. Oktober 2012
Von der Heimerziehung in die Selbstständigkeit - Junge Menschen arbeiten an ihrer Zukunft

„Ablösung und Integration: Übergänge in die Zeit nach dem Heim“, so lautete das Thema einer Fachtagung des Evangelischen Fachverbandes für Erzieherische Hilfen der Diakonie RWL in Münster. Gemeinsam mit der Fachhochschule Münster führt der Fachverband ein langfristiges Forschungsprojekt durch. Betroffenenorientierung wird dabei ernst genommen. Junge Menschen berichten, was der Heimaufenthalt für ihr Leben bedeutet.
Weitere Informationen zur Fachtagung
9. Oktober 2012
Wie geht Inklusion
Ev. Fachverband für Erzieherische Hilfen besucht soziale Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen in Kopenhagen – ein Reisebericht
Da bekannt ist, dass das dänische Schul- und Jugendhilfesystem schon seit vielen Jahren nach der Idee der Inklusion arbeitet, führte eine Studienreise des Ev. Fachverbandes für Erzieherische Hilfen nach Kopenhagen. Mit vielen Fragen, wie ein ganzer Staat die Vision der Inklusion umsetzt, haben 22 Kolleginnen und Kollegen aus den Mitgliedseinrichtungen und -diensten Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen in Kopenhagen besucht.
Studienreise nach Kopenhagen
8. Oktober 2012
20 Jahre Betreuungsrecht
Professor Dr. Uwe Becker: Rückbau öffentlicher Daseinsvorsorge macht Betreuung zum Notanker

1992 trat das Betreuungsgesetz in Kraft, mit dem 300 Paragrafen in etwa 50 Gesetzen geändert wurden. Auf einer Fachtagung am 27. und 28. September in Düsseldorf wurde nun von Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis eine kritische Bestandsaufnahme gezogen. Eingeladen hatte der Diakonische Fachverband der Betreuungsvereine in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.. Professor Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, verwies bei der Tagung auf den Zusammenhang von Betreuungserfordernissen und dem Rückbau öffentlicher Daseinsvorsorge.
Mehr zu den Vorträgen und zur Mitgliederversammlung
8. Oktober 2012
Pflichtaufgabe für Kommunen
Altenarbeit im Gemeinwesen: "Demografisch geboten - politisch notwendig - verlässlich finanziert"

130 Verantwortungsträger aus der Altenhilfe von Evangelischer Kirche, Diakonie, Politik und anderen Verbänden haben am 4. Oktober in Düsseldorf über die Entwicklung generationenfreundlicher Wohnviertel diskutiert. In einer abschließenden Erklärung wurde von den Veranstaltern eine verlässlichere Finanzierung gemeinwesenorientierter Altenarbeit gefordert.
Unterstützung von Franz Müntefering und weitere Plädoyers für eine verlässliche Finanzierung der Altenarbeit
12. Oktober 2012
"Berufliche Bildung statt Fachkräftemangel"
Berufskollegs der Diakonie gründen eigenen Fachverband

Die 16 evangelischen Berufskollegs im Rheinland, in Westfalen und Lippe sind jetzt in einem eigenen Fachverband organisiert. Am 4. Oktober wurde der "Evangelische Fachverband für Berufskollegs (EFBK) der Diakonie RWL" gegründet. Er ersetzt den Arbeitskreis der evangelischen Berufskollegs im Rheinland, in Westfalen und Lippe.
"Reaktion auf die wachsende Bedeutung der Berufskollegs"
15. Oktober 2012
"Flucht ist kein Verbrechen"
Europäische Asylrechtstagung kritisiert Inhaftierung von Asylsuchenden

Auf der 14. Europäische Asylrechtstagung in Warschau wurde die Einrichtung von Haftanstalten für Asylsuchende an den EU Außengrenzen scharf kritisiert. Die gängige Praxis in Staaten wie Polen, Ungarn oder auch Malta widerspreche der Genfer Flüchtlingskonvention und elementaren Menschenrechten. "Flucht ist kein Verbrechen und die Inhaftierung Asylsuchender deshalb völlig inakzeptabel" erklärte Karin Asboe, Flüchtlingsreferentin der Diakonie RWL, die an der Konferenz beteiligt war.
Heftige Kritik an der geplanten Neufassung der EU-Asyl-Aufnahmerichtlinie
16. Oktober 2012
"Wie kommen die Armen zu ihrem Recht?"
Konferenz für Diakonie und Entwicklung in Düsseldorf

Die erste gemeinsame Konferenz des neuen Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung hat heute mit einem Eröffnungsgottesdienst und einem Empfang der Landesregierung NRW in Düsseldorf begonnen. Auf der Konferenz werden der Aufsichtsrat und die Ausschüsse des aus der Fusion von Evangelischem Entwicklungsdienst und Diakonischem Werk der EKD mit "Brot für die Welt" hervorgegangenen Werkes gewählt. Das Treffen steht unter dem Thema "Wie kommen die Armen zu ihrem Recht?".
Auftakt der Konferenz Diakonie und Entwicklung in Düsseldorf
18. Oktober 2012
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung wählt Aufsichtsgremien
Angelika Weigt-Blätgen Vorsitzende der Konferenz - Professor Dr. Becker im Aufsichtsrat

Im Mittelpunkt der konstituierenden Sitzung der Konferenz Diakonie und Entwicklung standen naturgemäß Wahlen. Zur Vorsitzenden der Konferenz wurde Angelika Weigt-Blätgen gewählt. Sie ist die leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen. Pfarrer Professor Dr. Uwe Becker wurde als eines von zehn Mitgliedern in den Aufsichtsrat des neuen Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung gewählt.
Weitere Wahlergebnisse zum Aufsichtsrat und zu den Ausschüssen des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung
25. Oktober 2012
Ungelernte Mitarbeitende in Pflege und Hauswirtschaft bekommen doch Gehaltserhöhung
Dienstgeber und Dienstnehmer aus Kirche und Diakonie in Rheinland-Westfalen-Lippe einigen sich in der Arbeitsrechtlichen Kommission
Nach intensiven kontroversen Beratungen hat die Arbeitsrechtliche Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) in ihrer Sitzung am 24. Oktober 2012 in Dortmund beschlossen, dass auch die ungelernten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege und in der Hauswirtschaft in Kirche und Diakonie 3,5% mehr Gehalt bekommen, spätestens zum 1. Januar 2013.
Weiter zur Einigung der Arbeitsrechtlichen Kommission RWL
26. Oktober 2012
"Wichtiges Laboratorium der Arbeitsmarktpolitik"
"rückenwind-Projekte" in Brüssel präsentiert

"rückenwind" ist ein bundesweites ESF-Programm zur Förderung der Personalentwicklung in der gemeinnützigen Sozialwirtschaft. Drei "rückenwind-Projekte" aus unterschiedlichen Bereichen wurden am 16. Oktober bei einem Fachgespräch in Brüssel vorgestellt - darunter zwei Projekte der Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe. Nikolaus Immer, Geschäftsbereichsleiter für Soziales und Integration der Diakonie RWL, lobte das Programm als wichtiges "Laboratorium der Arbeitsmarktpolitik".
Mehr zu den präsentierten rückenwind-Projekten
26. Oktober 2012
Ohne Finanzierung wird Inklusion zur Illusion
Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe: Aktionsplan der Landesregierung erfordert eine bessere Ausstattung der öffentlichen Kassen

Am kommenden Montag, dem 29. Oktober, wird NRW-Sozialminister Guntram Schneider den Aktionsplan der Landesregierung "Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv" öffentlich vorstellen. Die Diakonie RWL hat das Papier bereits gesichtet und bietet in einer Analyse Hintergründe und Bewertungen.
"Anfragen an ein gutes Konzept"
31. Oktober 2012
Ausbau der Betreuung von unter Dreijährigen darf Standards in Kitas nicht absenken
Delegiertenversammlung des Ev. Fachverbandes der Tageseinrichtungen für Kinder in Westfalen und Lippe

„Die evangelischen Träger beteiligen sich vor Ort engagiert am Ausbau der Betreuung von unter Dreijährigen in den Kitas“, so Helga Siemens-Weibring, Geschäftsbereichsleiterin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf der Delegiertenversammlung des Evangelischen Fachverbandes der Tageseinrichtungen für Kinder in Westfalen und Lippe (evta) am 29. Oktober in Dortmund. Der Ausbau der Plätze für unter Dreijährige habe für das Land zurzeit Priorität, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab einem Jahr gewährleisten zu können.
Betreuung von unter Dreijährigen
31. Oktober 2012
"Freiräume" feiert Jubiläum
5 Jahre für Kinder und ihre inhaftierten Eltern

Bielefeld/NRW. Unter dem Motto: „Was wir alleine nicht schaffen, dass schaffen wir dann zusammen“ wurde in Kooperation mit dem geschlossenen Vollzug Bielefeld–Brackwede das fünfjährige Bestehen der Anlaufstelle „Freiräume“ in der Kirche der JVA gefeiert.
Mehr zu "Freiräume" und zum Jubiläum
2. November 2012
"Brücken bauen"
Informationstreffen zu Projekten und Fördermöglichkeiten für Osteuropa

Am 17. Oktober trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Initiativen und Projekten, die partnerschaftliche Kontakte zu osteuropäischen Gemeinden und Einrichtungen unterhalten. Ausführlich vorgestellt wurde die Arbeit der Initiative "Brücken bauen" aus Bensberg (Bergisch Gladbach). Michaela Hof, Referentin in der Diakonie RWL, informierte über Förderprogramme der Aktion Mensch für Osteuropa.
Mehr zum Projekt "Brücken bauen" und zu Fördermöglichkeiten der Aktion Mensch für Osteuropa
5. November 2012
"Auf jeden Fall ein Super-Beruf!"
Fachtag informiert Studierende über Arbeitsfelder in der Erziehungshilfe

Beim Fachtag „Beruf mit Zukunft“ konnten Studierende von Berufskollegs, Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten in der Region Bergisches Land einen praxisorientierten Einblick in das Arbeitsfeld Erziehungshilfe in diakonischen Einrichtungen bekommen. „Wir möchten möglichst frühzeitig Interesse wecken für die pädagogische Arbeit in stationären Einrichtungen und vermitteln, dass der Beruf des Erziehers oder der Sozialpädagogin keine Sackgasse ist, sondern viele Entwicklungschancen und einen sicheren Arbeitsplatz bietet“, so Bärbel Hoffmann von der Diakonie Wuppertal.
Praxisorientierter Einblick in das Arbeitsfeld Erziehungshilfe
6. November 2012
Das Betreuungsgeld geht zu Lasten des notwendigen Kita-Ausbaus
Diakonie-Vorstand Uwe Becker kritisiert den Kompromiss zum Betreuungsgeld als politischen Kuhhandel

"Das von der Koalition vereinbarte Betreuungsgeld bringt den Familien wenig.", sagte der Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Professor Dr. Uwe Becker, dem Evangelischen Pressedienst. Die Entscheidung in Berlin sei vor allem ein politischer Kuhhandel zwischen den Parteien der Regierungskoalition. "Angesichts der finanziellen Schieflage vieler Kommunen und dem nach wie vor nötigen Ausbau von Kindertagesstätten kann sich der Staat die Kosten des Betreuungsgeldes aber gar nicht leisten.", so Becker weiter.
Weiter zum Betreuungsgeld
12. November 2012
Kleine Kinder in Heimen und Pflegefamilien brauchen eine klare Perspektive
Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fordert schnelle und eng getaktete Hilfeplanung

Die Anzahl von Kindern unter sechs Jahren in Heimen und Pflegefamilien in NRW ist seit 2005 um über 60 Prozent angestiegen. Jugendämter sehen sich immer häufiger verpflichtet, jüngere Kinder in Krisensituationen aus ihren Familien herauszunehmen. Der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen in der Diakonie RWL fordert in einem Papier von allen Beteiligten, die Arbeit mit kleinen Kindern weiter zu qualifizieren. Das Papier bietet allen Verantwortlichen Orientierung und zeigt auf, was bei der Begleitung von betroffenen Kindern und Familien zu bedenken ist.
"Familie als Kooperationspartner"
16. November 2012
Die Zahl junger Menschen in Heimen und Pflegefamilien steigt - der Bedarf an Leistungen der Erziehungshilfe ist noch viel größer
Jahrestagung und Mitgliederversammlung des Ev. Fachverbands für Erzieherische Hilfen RWL

Jugendhilfe nach Kassenlage? Gestalten unter Kostendruck: Zu diesem Thema trafen sich am 13. November 2012 fast 100 Vertreterinnen und Vertreter von Erziehungshilfeeinrichtungen zu ihrer Jahrestagung und Mitgliederversammlung des Ev. Fachverbands für Erzieherische Hilfen RWL.
Jugendhilfe nach Kassenlage?
20. November 2012
Zwischentöne bei der Zwischenbilanz
Fachtagung des Projekts Lebenslinien zur Beratung von Älteren in Krisensituationen

Wie können ältere Menschen in Krisensituationen gemeinsam Wege aus der Krise finden? Fast zwei Jahre nach dem Start des großen Projekts „Lebenslinien“ trafen sich mehr als 100 Experten und Interessierte zum Austausch in Bielefeld.
Zwischenbilanzen bei den Lebenslinien
20. November 2012
Bundesarbeitsgericht bestätigt Dritten Weg
Gewerkschaften dürfen bei konsequenter Umsetzung des kirchlichen Konsensmodells nicht zu Streiks aufrufen

"Verfügt eine Religionsgesellschaft über ein am Leitbild der Dienstgemeinschaft ausgerichtetes Arbeitsrechtsregelungsverfahren, bei dem die Dienstnehmerseite und die Dienstgeberseite in einer paritätisch besetzten Kommission die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten gemeinsam aushandeln und einen Konflikt durch den neutralen Vorsitzenden einer Schlichtungskommission lösen (sog. Dritter Weg), dürfen Gewerkschaften nicht zu einem Streik aufrufen", heisst es in einer Pressemitteilung des Bundesarbeitsgerichts zum heutigen Urteil. Voraussetzung sei, dass Gewerkschaften dabei organisatorisch eingebunden sind und das Verhandlungsergebnis verbindlich ist. Der Sprecher des Vorstands der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Günther Barenhoff, begrüßt das Urteil des Bundesarbeitsgerichtes.
Bewertungen von Günther Barenhoff, Manfred Rekowski und Albert Henz
27. November 2012
Helmut-Simon-Preis
Auszeichnung für Projekte zur Unterstützung von Menschen in Armut

Sechs Diakonische Projekte zur Unterstützung von Menschen in Armut wurden am 27. November bei einem Festakt mit Ministerpräsident Kurt Beck in Mainz mit dem Helmut-Simon-Preis ausgezeichnet. Auszeichnungen erhielten u. a. ein Tagesaufenthalt für Wohnungslose der kreuznacher diakonie und ein Dolmetscher-Angebot für Flüchtlinge des Diakonischen Werks Trier und Simmern-Trarbach.
Mehr zu den ausgezeichneten Projekten
28. November 2012
Zwischen diakonischem Anspruch und ökonomischen Zwängen
Fachtagung der Diakonie RWL und der Diakonie Deutschland zum neuen Psychiatrie-Entgeltsystem

Das Gesetz zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PsychEntgG) bildet den gesetzlichen Rahmen für ein durchgängiges, leistungsorientiertes und pauschalierendes Vergütungssystem in der Krankenhauspsychiatrie. Dieses basiert auf tagesbezogenen Pauschalen und ist ab 2013 bzw. 2014 auf freiwilliger Basis, ab 2015 dann verpflichtend von den Krankenhäusern anzuwenden. Bis 2016 gilt dabei Budgetneutralität, ab 2017 sind die krankenhausindividuellen Entgeltwerte in fünf Konvergenzschritten an einen landesweiten Basisentgeltwert heranzuführen, der ab 2022 die einheitliche Abrechnungsgrundlage für alle psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhäuser bzw. Abteilungen eines Bundeslandes darstellt.
Mehr zur Fachtagung und zum neuen Psychiatrie-Entgeltsystem
28. November 2012
Mitgliederversammlung des Evangelischen Fachverbands für Behindertenhilfe und Psychiatrie RWL
Sozialraumorientierung in der Behindertenhilfe - Sparmodell oder qualitativer Fortschritt?

Der Evangelische Fachverband für Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Westfalen-Lippe hat auf seiner Mitgliederversammlung am 26. November in Gelsenkirchen über Konzepte der Sozialraumorientierung diskutiert. Zudem fanden Neuwahlen zum Vorstand statt.
"Wohlfahrtspflege kann bei der Ausgestaltung kommunaler Aktionspläne viel bewegen"
November 2012
Verbandsübergreifende Kooperation und Praxisaustausch der Integrationsagenturen in Nordrhein-Westfalen
Mehrere verbandsübergreifende Workshops haben im Jahr 2012 im Förderprogramm der Integrationsagenturen stattgefunden, um den überregionalen Praxisaustausch zu fördern. Angesichts des Inkrafttretens des Teilhabe- und Integrationsgesetzes im Land Nordrhein-Westfalen in 2012 steht die kommunale Integrationsarbeit vor neuen Herausforderungen. Dementsprechend wurden in den Workshops Themen aufgegriffen, wie z. B.:
- Gestaltung von Kooperation und Vernetzung der zivilgesellschaftlichen Akteure vor Ort
- Gesundheitspflege und Migration
- Interkulturelle Öffnung wie auch
- Bürgerschaftliches Engagement von Migrantinnen und Migranten
- Kooperation mit Migrantenselbstorganisationen
PDF-Dokument der Dokumentation zum Herunterladen (16 MB)
28. November 2012
Für sicheren Lebensunterhalt und Gerechtigkeit
Präses Schneider bittet um Kollekten für Brot für die Welt

Mehr als 1000 Projekte unterhält die Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ in fast 80 Ländern. Zwei von ihnen erwähnt Präses Nikolaus Schneider in seiner Bitte um Kollekten an den Adventssonntagen.
Kollektenaufruf zu Gunsten von Brot für die Welt
3. Dezember 2012
Dr. Weckelmann wird neuer Beauftragter bei Landtag und Landesregierung NRW
Vorgänger Kirchenrat Rolf Krebs tritt in den Ruhestand

Dr. Thomas Weckelmann (39) wird neuer Beauftragter der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche bei Landtag und Landesregierung in Nordrhein-Westfalen. Am 1. März 2013 tritt Weckelmann die Nachfolge von Kirchenrat Rolf Krebs an, der in den Ruhestand geht. Krebs, früher Superintendent des westfälischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken, war seit 2004 Beauftragter der drei Landeskirchen.
Mehr zu Dr. Weckelmann und seiner neuen Tätigkeit
6. Dezember 2012
Übergänge in die Zeit nach dem Heim
Ehemalige Heimjugendliche haben klare Ziele, brauchen für eine berufliche Integration aber mehr Unterstützung
Was ist „gute“ Heimerziehung? In einer Langzeituntersuchung der Fachhochschule Münster und des Fachverbands für Erzieherische Hilfen in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe werden ehemalige Heimjugendliche nach ihren subjektiven Einschätzungen zur Heimerziehung befragt. Ergebnisse aus der zweiten Befragungsphase wurden jetzt vorgelegt. Dem Projekt ist es gelungen, zentrale Faktoren herauszuarbeiten, die den Übergang in die Zeit nach dem Heim und die berufliche Integration begünstigen.
Beziehungsgestaltung ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg
7. Dezember 2012
Familienbildung begegnet „Familien heute“
Familienbildungswerk diskutiert die neue Hauptvorlage

Familien heute stehen im Mittelpunkt der Arbeit der Familienbildungsstätten, die dem Evangelischen Familienbildungswerk Westfalen und Lippe angeschlossen sind. „Familien heute“ ist der Titel der neuen Hauptvorlage der westfälischen und der lippischen Landeskirche. Bei der Mitgliederversammlung wurde das Impulspapier zu Fragen der Familie intensiv diskutiert.
Familien stärken durch Familienbildung
7. Dezember 2012
"Geschätzter Dialogpartner im Gesundheitswesen"
Geschäftsführer der Evangelischen Valeo-Kliniken ist Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW

Jochen Brink, Geschäftsführer der Evangelischen Valeo Kliniken mit Krankenhäusern in Lippstadt, Hamm, Gronau und Münster wurde gestern von den Mitgliedern zum Präsidenten der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen gewählt. Er vertritt in den nächsten drei Jahren die Interessen der mehr als 400 Krankenhäuser im bevölkerungsreichsten Bundesland.
Zuspitzende politische Debatte über die Finanzierung der Krankenhäuser
12. Dezember 2012
"Das darf nicht sein"
Umgang mit Grenzverletzungen in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe

Gewaltfreie Erziehung ist in der Erziehungshilfe heute selbstverständlich. Nach der Aufarbeitung der Skandale der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren werden in den Einrichtungen Partizipation und Transparenz groß geschrieben. „Und doch passiert es in unseren Mitgliedseinrichtungen und Diensten, dass Grenzüberschreitungen vorkommen und gegenüber Kindern und Jugendlichen Gewalt angewendet wird“, so Hiltrud Wegehaupt-Schlund, Referentin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf einer Fachtagung.
Umgang mit Grenzverletzungen in der Erziehungshilfe
12. Dezember 2012
Bethel-Vorstand Thomas Oelkers wechselt als juristischer Vorstand zur Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Der Verwaltungsrat der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe hat Thomas Oelkers (54) zum neuen juristischen Vorstandsmitglied gewählt. Thomas Oelkers, derzeit im Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, wechselt zum 1. März 2013 nach Düsseldorf. Er tritt die Nachfolge von Dr. Moritz Linzbach an, der Ende Mai 2013 in den Ruhestand tritt.
"Kompetente und erfahrene Leitungspersönlichkeit"
17. Dezember 2012
Das Bundesarbeitsgericht hat das kirchliche Arbeitsrecht bestätigt. Ein ordentliches Verfahren schließt den Streik aus.
Auf der Jahreshauptversammlung informiert das Diakonische Werk Westfalen seine Mitglieder über Perspektiven des kirchlichen Arbeitsrechts.

„Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat das kirchliche Selbstbestimmungsrecht bestätigt. Der Weg der Aushandlung von Tarifen in Arbeitsrechtlichen Kommissionen mit verbindlicher Schlichtung ist rechtens. Dieses geordnete Verfahren des dritten Weges schließt einen Streik aus.“ So fasste Pastor Günther Barenhoff, Vorstand des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche von Westfalen (DW Westfalen), für die Delegierten der Hauptversammlung des Werkes das Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 20. November 2012 zusammen. Dies gelte für alle Mitarbeitenden, die nach kirchlichem Tarif bezahlt werden – unabhängig davon, wie sie eingesetzt sind, ob als Pflegekraft, Erzieherin, Hausmeister oder Verwaltungskraft.
Mehr zur Jahreshauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen
18. Dezember 2012
"Schule und bürgerschaftliches Engangement"
Neuer Sammelband erscheint im Jahr 2013
2013 wird ein Sammelband „Schule und bürgerschaftliches Engagement“ erscheinen. Die Herausgeberinnen und Herausgeber sind Birger Hartnuss, Dr. Reinhild Hugenroth und Thomas Kegel. Der Band fasst die Diskurse der Fachtagungen, die in den verschiedenen Bundesländern stattfanden, zusammen.
19. Dezember 2012
"Einen Tag Auszeit nehmen"
Neuartiges Bildungsangebot zu Spiritualität, berufliche Identität und Balance

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und das Pädagogisch-Theologische Institut der Evangelischen Kirche im Rheinland bieten zum ersten Mal in Kooperation das Format "Perspektiventage" an. An drei Montagen im Jahr 2013 laden sie in das Haus der Begegnung nach Bonn ein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Diakonie und Kirche können dort einen Tag Auszeit nehmen, um auf sich selbst, den eigenen Berufskontext und den Gesamtraum Diakonie und Gemeinde zu schauen.
Perspektiventage
19. Dezember 2012
Stark im Ehrenamt
Themenpatin Karen Sommer-Loeffen beantwortet Fragen von Ehrenamtlichen im Internet-Portal Gemeindemenschen.de

Ihre Kirchengemeinde oder diakonische Einrichtung gut aufgestellt für ehrenamtliche Mitarbeit? Kann ich auch nur ab und zu mal ehrenamtlich helfen? Auf solche Fragen gibt das neue Internetportal www.gemeindemenschen.de, das der Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland unter Mitarbeit der Diakonie RWL gestartet hat, Antworten für Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie. Auf konkrete Fragen antwortet dabei auch Karen Sommer-Loeffen, Referentin für Ehrenamt bei der Diakonie RWL.
Unterstützung für Ehrenamtliche auf www.gemeindemenschen.de
23. Dezember 2012
Tradition am Heiligen Abend
Kollekte zu Gunsten von Brot für die Welt

Das Krippenspiel der Kinder, der leuchtende Weihnachtsbaum neben der Kanzel, das Lied „Oh Du fröhliche“ zum Ausgang und die Kollekte zu Gunsten von Brot für die Welt, das hat Tradition in den evangelischen Gemeinden in Rheinland, Westfalen und Lippe. Im Heiligabend-Gottesdienst soll etwas von der Weihnachtsfreude an Hungernde und Notleidende weitergegeben werden.
Mehr über die Heiligabend-Kollekte für Brot für die Welt
3. Januar 2013
"Liebesfilm zum Thema Demenz"
Kinofilm könnte öffentliche Debatte über die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz anstoßen

"Aus der Tragödie meiner Mutter ist kein Krankheits-, sondern ein Liebesfilm entstanden", sagt David Sieveking, der über 18 Monate in verschiedenen Etappen das Leben seiner demenzkranken Mutter für einen Kinofilm dokumentiert hat. Der Film wird unter dem Titel "Vergiss mein nicht" ab dem 31. Januar in deutschen Kinos gezeigt. "Der Film hat das Zeug dazu, eine öffentliche Debatte über die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz anzustoßen", so Rudolf Michel-Fabian, Referent bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.
"Irgendwann waren die Türen, der Schreibtisch, das Telefon meiner Mutter voller Zettel"
4. Januar 2013
"Wenn die Armut weiter zunimmt, brauchen wir über Inklusion nicht zu reden"
Professor Dr. Uwe Becker im Streitgespräch mit Minister Guntram Schneider

Mit Kampagnen zur Sensibilisierung und zur Bewusstseinsbildung mit Workshops und Preisverleihungen wird eine inklusive Gesellschaft nicht erreicht. Ernst gemeinte Inklusion ist kostenaufwendig. Mit diesen Thesen fordert Professor Dr. Uwe Becker in einem Streitgespräch mit Minister Guntram Schneider mehr Ehrlichkeit in der öffentlichen Debatte über Inklusion. "Wenn sowohl die öffentliche als auch die private Armut weiter zunehmen, dann brauchen wir über Inklusion nicht zu reden", argumentiert Becker in dem von chrismon plus rheinland initiierten Gespräch.
Maßnahmen bündeln und besser ausstatten
8. Januar 2013
Europäische Charta zu Rechten von Freiwilligen und Freiwilligenorganisationen
In 2011 fand der 2. Europäische Jugendkonvent für Freiwilligenarbeit statt. Hier wurde eine „Europäische Charta zu Rechten von Freiwilligen und Freiwilligenorganisationen“ initiiert und veröffentlicht.
Nach Konsultationen mit Organisationen, Freiwilligen und Verbänden, erarbeitete eine Arbeitsgruppe unter Federführung des Europäischen Jugendforums diese Charta, die grundsätzliche Rechte und Qualitätsmerkmale bei Ehrenamt und Freiwilligenarbeit beschreibt.
In der Präambel wird betont, dass Freiwilligentätigkeit und aktive Bürgerschaft Rechte für alle Bürgerinnen und Bürger darstellen. Jeder Mensch habe das Recht, freiwillig aktiv zu sein. Die Charta beschreibt Rechte und Pflichten von Freiwilligen, Freiwilligenorganisationen und Nutzern.
Die Europäische Charta der Rechte und Pflichten von Freiwilligen kann heruntergeladen werden unter: http://www.jugendpolitikineuropa.de/downloads/4-20-3260/DECharter_Rights_Volunteers_FIN.pdf
9. Januar 2013
Was macht den Kindergarten evangelisch
Neuauflage des Buches "Hoffnung leben" gibt evangelische Anstöße

„In evangelischen Kindergärten darf es nicht nur eine religionspädagogische Ecke geben, sondern auch im Alltag muss es für Kinder und deren Familien erfahrbar sein, dass die Einrichtung evangelisch ist“, so Jörg Walther, Referent bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Die neue Broschüre „Hoffnung leben“ des Rheinischen Verbandes für Kinder gibt evangelische Anstöße zur Qualitätsentwicklung.
Neuauflage des Buches "Hoffnung leben"
10. Januar 2013
Manfred Rekowski wird neuer Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland
Die Landessynode wählte den 54-jährigen Theologen am 10. Januar 2013 bei ihrer Tagung in Bad Neuenahr.

"Ich spüre das Vertrauen, aber auch die Last der Verantwortung dieses Amtes", sagte Rekowski in einem ersten Statement. Er sehe sich als "erster Sprecher einer Kirche des Gottes, der sich für Befreiung, Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit einsetzt". Rekowski verwies auf die Herausforderungen und Probleme, vor denen die rheinische Kirche intern steht. Nötig sei eine "Konzentration der Wirkung nach innen, um damit eine Wirkung nach außen entfalten zu können". Nach einer überzeugenden Vorstellung hatte Rekowski mit einem deutlichen Votum die Stimmen von 116 Synodalen erhalten.
Manfred Rekowski wird der neue Präses der EKiR
14. Januar 2013
Fundraising-Preis 2012

Den Fundraising-Preis 2012 gewannen die Bahnhofsmissionen Krefeld und Bochum mit einer spannenden Fundraising-Aktion. Die Bahnhofsmissionen baten in einer kleinen Anzeige um Kaffee- und Teespenden. Der Erfolg war überwältigend. Innerhalb einer Woche wurden rund 100 Pfund Kaffee gespendet. So konnte der Kaffeebedarf durch Spenden gedeckt werden. Die Tasse Kaffee ist die Einladung zum Gespräch und wird so zu einer „Tasse Menschlichkeit“. Darüber hinaus lernten Spenderinnen und Spender die vielfältige Arbeit der Bahnhofsmission kennen und es konnten neue Beziehungen zu Interessierten und Förderer der Bahnhofsmission aufgebaut werden. Eine tolle Aktion. Der Preis wird von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. vergeben und beträgt 600,-- €. In 2012 gingen 300,-- € an die Bahnhofsmission Krefeld und 300,-- € an die Bahnhofsmission Bochum. Die Fundraising-Beauftragte der Bahnhofsmission Bochum, Martina Scheer, fasst die Aktion so zusammen: Eine Aktion mit geringem Aufwand und Riesengewinn.
24. Januar 2013
Reportage
Aus der Sucht mit Pfeil und Bogen in ein neues Leben - Modell-Projekt der Diakonie Ruhr-Hellweg

Als Pilotprojekt hat es bei den Fachleuten bundesweit für Aufmerksamkeit und Interesse gesorgt. Auch vor Ort begeistert „Bogensport aktiv“ die Sportvereine und Suchtselbsthilfe. Denn bei der Premiere in Hamm ist es vor einem Jahr eindrucksvoll gelungen, Suchtkranke mit Hilfe von Pfeil und Bogen aus dem Teufelskreis zu holen. Ein Erfolgskonzept, das Schule macht – und weitere Kooperationspartner in Soest und Ahlen ins Boot holt.
Modell-Projekt der Diakonie Ruhr-Hellweg
24. Januar 2013
Qualitätsentwicklung in Evangelischen Kindertageseinrichtungen in Rheinland, Westfalen und Lippe

Zum zweiten Mal haben die beiden Fachverbände der Evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder in Rheinland, Westfalen und Lippe in Kooperation mit dem Diakonischen Institut für Qualitätsentwicklung im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. (DQE) Auditorinnen und Auditoren für die Begutachtung des Qualitätsmanagementsystems in evangelischen Kindertageseinrichtungen geschult. Am 8. Januar konnten weitere Auditorinnen und Auditoren ihr Abschlusszertifikat in Empfang nehmen.
Qualitätsentwicklung in Evangelischen Kindertageseinrichtungen
28. Januar 2013
Ehrenamtlich für den Übergang
Pfarrer Gerhard-Wilhelm Brand ist neuer Vorstand des Diakonischen Werkes der Lippischen Landeskirche

Pfarrer Gerhard-Wilhelm Brand ist am 24. Januar zum Vorstand des Diakonischen Werks Lippe gewählt worden. Seinen Vorsitz im Verwaltungsrat hat er hierfür niedergelegt. Der 55-jährige will das Amt ehrenamtlich für eine Übergangszeit ausüben. Die ehemalige Landespfarrerin für Diakonie, Renate Niehaus, war Ende des vergangenen Jahres aus gesundheitlichen Gründen als Vorstand ausgeschieden.
Neuer Vorstand
29. Januar 2013
Ombudschaft Jugendhilfe NRW
Unabhängige Beschwerdestellen für Kinder und Jugendliche - Neue Initiative der Freien Wohlfahrtspflege in NRW

Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege wollen gemeinsam mit den Jugendämtern in Nordrhein-Westfalen unabhängige Beschwerdestellen für junge Menschen und ihre Eltern aufbauen. Vor Ort werden besonders qualifizierte Ehrenamtliche gesucht, ausgebildet und beim Aufbau der Arbeit vom Verein Ombudschaft Jugendhilfe NRW e. V. begleitet.
Unabhängige Beschwerdestellen für Kinder und Jugendliche
30. Januar 2013
Erzieherische Förderung in der Offenen Ganztagsschule
Modellprojekt der Diakonie RWL zeigt, wie Kooperationen zwischen Jugendhilfe und Schule gelingen können

Mit dem flächendeckenden Ausbau offener Ganztagsangebote in NRW werden hohe Erwartungen verknüpft. In der Umsetzung stehen Fach- und Lehrkräfte in Ganztagsschulen aber häufig vor der Frage, wie Kinder unterstützt werden können, die den "Rahmen sprengen". Hierzu liegt in der diakonischen Jugendhilfe ein reichhaltiger Erfahrungsschatz vor. Diese Kompetenzen sollen nun in den Offenen Ganztag eingebracht werden. Auf einer Tagung in Düsseldorf wurden Modelle vorgestellt, wie eine Kooperation zwischen Schule und Erziehungshilfe gelingen kann.
Der besondere Förderbedarf eines Kindes stellt eine gemeinsame Anforderung an alle Beteiligten dar
31. Januar 2013
Arbeitskreis „Soziales Profil"
Im Bereich der Bahnhofsmissionen in Rheinland-Westfalen-Lippe hat sich ein Arbeitskreis „Soziales Profil“ gegründet.
Gerade die Bahnhofsmissionen sind Einrichtungen, die Zielgruppenübergreifend arbeiten und so mit den verschiedenen sozialen Fragen konfrontiert sind.
Armut, Sozialraumorientierung, Hilfeverständnis, Auswertung der Statistik, Lobbyarbeit für die Menschen, die der Unterstützung bedürfen, unser soziales Profil – unser Leitbild, Qualifizierung der Ehrenamtlichen im Hinblick auf das Beratungsverständnis sind einige Themen, die der Arbeitskreis in der größten BM-Landesgruppe aufgreifen will und zusammen mit dem Fachverband thematisieren will.
Bei Fragen steht Heike Spielmann, Leitung Bahnhofsmission Hagen, als Koordinatorin des Arbeitskreises zur Verfügung.
E-Mail: spielmann@bahnhofsmission.de
Telefon: 02331 23340 oder 02331 3809-702
31. Januar 2013
Regionalgruppe Bahnhofsmission – Westfalen gegründet
Die Regionalgruppe Bahnhofsmission – Westfalen hat sich am 28. Januar 2013 in Münster gegründet. Diese Regionalgruppe ermöglicht eine intensivere Vernetzung der westfälischen Bahnhofsmissionen Rheine, Altenbeken, Paderborn, Hamm, Recklinghausen, Münster, Bielefeld, Bad Oeynhausen und Herford.
Die gesamte Landesgruppe der Bahnhofsmissionen in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe umfasst 24 Bahnhofsmissionen in drei Bundesländern.
Um schnellen Austausch, intensivere Vernetzung auf kürzeren Wegen zu ermöglichen, komplettiert die Regionalgruppe Bahnhofsmission – Westfalen das Strukturangebot innerhalb des Ev. Fachverbandes der Bahnhofsmissionen in RWL. Neben der westfälischen Regionalgruppe arbeiten die Regionalgruppe Ruhrgebiet, Euregio. Daneben hat sich an inhaltlichen Gruppen die Arbeitsgruppe „Soziales Profil“ gegründet, gibt es die Arbeitsgruppe „Fundraising“, die Arbeitsgruppe „Ehrenamtlich in der Bahnhofsmission“ und das große Leitungstreffen, zu dem alle RWL-Bahnhofsmissionen kommen.
6. Februar 2013
Friedenshilfe in Mali ohne Waffen
Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für Flüchtlinge

Zehntausende Menschen sind nach den jüngsten Kämpfen in Mali auf der Flucht. Bereits seit Monaten fliehen viele vor der Gewalt im Norden in den Süden des Landes oder in die Nachbarländer. Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für die Flüchtlingshilfe.
Diakonie Katastrophenhilfe in Mali
7. Februar 2013
Was macht das Kind gut...
Weiterbildung in Systemischer Beratung weitet den Blick in der Erziehungshilfe

Zum dritten Mal hat der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen eine Weiterbildung zur Systemischen Beraterin / zum Systemischen Berater durchgeführt. „Die Systemische Beratung weitet den Blick auf den Kontext eines Problems und fragt danach wie es zustande kommt. Die Ressourcen des Menschen stehen dabei im Vordergrund“, so Hiltrud Wegehaupt-Schlund, Referentin für Erziehungshilfe bei der Diakonie RWL. Mit der Zusatzqualifikation habe man in diakonischen Einrichtungen der Erziehungshilfe gute Erfahrungen gemacht. Sie helfe zu verhindern, dass Menschen abgestempelt würden. 16 Teilnehmende erhielten nach der dreijährigen Weiterbildung mit sieben Modulen sowie begleitender Supervision am 27. Januar 2013 das Zertifikat.
Weiterbildung in Systemischer Beratung
8. Februar 2013
"Inklusion, wie wir sie uns wünschen"
Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer besucht diakonische Einrichtungen

Der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Sozialministerium, Dr. Wilhelm Schäffer, informiert sich auf einer "Inklusionstour" über gute Ansätze und gelungene Projekte für eine "Gesellschaft für alle". Besucht wurden in den letzten Tagen zwei diakonische Einrichtungen - am 1. Februar das Augusta-Hardt-Heim im Lenneper Stadtteil Hasenberg und am 7. Februar das PIKSL-Labor, ein Projekt der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) aus Düsseldorf.
"Inklusion, wie wir sie uns wünschen"
13. Februar 2013
Das Ehrenamt wird gestärkt
Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes
Der Finanzausschuss hat das von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP vorgelegte Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes (17/11316, 17/11632) gebilligt. Neben den Koalitionsfraktionen stimmte auch die SPD-Fraktion dafür, deren Änderungsanträge allerdings von der Koalitionsmehrheit abgelehnt wurden. Die Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich.
Das Gesetz sieht eine Anhebung der sogenannten Übungsleiterpauschale von 2.100 Euro auf 2.400 Euro jährlich vor. Auch die Ehrenamtspauschale soll von 500 Euro auf 720 Euro angehoben werden. Das Gesetz soll rückwirkend zum 01. Januar 2013 in Kraft treten.
Als pdf-Datei unter folgendem Link: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/116/1711632.pdf
13. Februar 2013
Handbuch Fundraising
Gerade für die Bahnhofsmissionen als einer zum großen Teil Eigenmittelfinanzierten Einrichtung ist es wichtig, Fundraising-Strategien zu entwickeln, die zum Einen der Mittelakquise, zum Anderen der Beziehungspflege zu den Förderern und Unterstützern der Bahnhofsmissionen dienen. In der Handreichung finden Sie viele Tipps und Ideen. Begleitend trifft sich zweimal im Jahr ein Arbeitskreis der Fundraising-Beauftragten.
Das Handbuch als PDF-Datei zum Herunterladen.
15. Februar 2013
Aktuelle Zahlen zum freiwilligen Engagement
150 000 Ehrenamtliche in diakonischen Einrichtungen in Rheinland, Westfalen und Lippe

150 000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich in diakonischen Einrichtungen in Rheinland, Westfalen und Lippe. Dies zeigt eine Analyse der Diakonie RWL, die jetzt vorgelegt wurde. Grundlage sind repräsentative Daten, die 2011 von der Diakonie Deutschland erhoben wurden. Die Daten zeigen das Engagement der diakonischen Träger bei der Gewinnung und Begleitung von Freiwilligen.
Freiwilliges Engagement in Einrichtungen und Diensten der Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe
19. Februar 2013
Hermann Roters setzt sich für benachteiligte Jugendliche ein
Wir-Gefühl ist im Havixbecker Modell groß

Hermann Roters setzt sich seit 34 Jahren ehrenamtlich dafür ein, bildungsbenachteiligten Jugendlichen eine berufliche Perspektive zu ermöglichen. Der ehemalige Ausbildungsberater im Gartenbau bei der Landschaftskammer Nordrhein-Westfalen ist seit 1994 Vorstandsvorsitzender des Havixbecker Modells. Der Verein wurde 1978 von der Evangelischen Kirchengemeinde in Havixbeck ins Leben gerufen. Im Dezember 2012 erhielt er den Deutschen Bürgerpreis für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.
Havixbecker Modell
25. Februar 2013
Lichtblicke-Informationsveranstaltung in Münster
Diakonie und Caritas informieren gemeinsam

„Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars..“, so heißt es bei Reinhard Mey, der die Bürokratie auf die Schüppe nimmt. Die Aktion Lichtblicke hilft unbürokratisch armen Kindern und Familien in NRW. Aber auch hier muss ein Antrag gestellt und bearbeitet werden. Wie die Hilfen möglichst schnell und wirksam den Betroffenen zugute kommen können, darüber informierten Harald Westbeld (DiCV Münster) und Reinhard van Spankeren (Diakonie RWL).
Dialog von Lichtblicke-Spendenbeirat und Sozialer Arbeit
28. Februar 2013
Ganz oben steht der Anspruch der Kinder, die Schule besuchen zu dürfen, die sie möchten
Träger der evangelischen Förderschulen und Berufskollegs im Diskurs mit dem Schulministerium NRW zur Umsetzung der Inklusion

„Kinder mit Behinderung sollen in Zukunft in der Regel an allgemeinbildenden Schulen gefördert werden“, so Ursula von Schönfeld vom Schulministerium NRW auf der Trägerversammlung Schulen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe am 21. Februar.
„Wir unterstützen das Vorhaben der Landesregierung für ein gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung. Gleichzeitig gibt es aber auch eine nicht unerhebliche Anzahl von Eltern, die ihr Kind in einer Förderschule gut gefördert sehen. Auch dieser Elternwunsch sollte ernst genommen werden. Das vom Schulministerium zugesicherte Wahlrecht entspricht dabei unserem Verständnis von gesellschaftlichem Pluralismus“, so Helga Siemens-Weibring, Geschäftsbereichsleiterin in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.
Umsetzung der Inklusion
28. Februar 2013
Reportage
Die Diakonie RWL und das pädagogisch-theologische Institut der evangelischen Kirche im Rheinland (PTI) laden zu einer Auszeit ein

„Eigentlich müsste man die Zeit haben, darüber nachzudenken wie oder was meine Spiritualität ist. Eigentlich bräuchte man Zeit um sich zu vergewissern wie und ob sie in meiner evangelisch-diakonischen Arbeit vorkommt. Heute wird aus dem Konjunktiv ein Indikativ. Nun müssten wir nicht länger, wir dürfen!“, so leitete Professor Dr. Gotthard Fermor, Direktor des PTI, den ersten von drei Workshops für Mitarbeitende ein. Die Workshops sind ein Angebot der Diakonie RWL und des PTI.
Mehr zum ersten Perspektiventag (Thema Spiritualität), der begeisterten Zuspruch fand
4. März 2013
Werkstätten für Behinderte bieten neue Chancen
Diakonie eröffnet Wege für junge Menschen

Immer mehr junge Menschen mit leichter geistiger oder psychischer Behinderung und sozialen Anpassungsschwierigkeiten sind auf Angebote der Eingliederungshilfe angewiesen. Die diakonischen Werkstätten für Behinderte, so das Ergebnis einer Fachtagung in Recklinghausen, eröffnen gute Chancen.
Neue Wege der Hilfe
5. März 2013
Ehrenamtliche gestalten die Arbeit der Bahnhofsmissionen mit
Der Arbeitskreis „Ehrenamtlich in der Bahnhofsmission“ wird gebildet von den Ehrenamtsbeauftragten in der Bahnhofsmission. Die Ehrenamtlichen werden von den Teams in den Bahnhofsmissionen benannt und bringen Themen, die für die Weiterentwicklung des Ehrenamtes wichtig sind, ein. Einmal im Jahr wird ein gemeinsames Treffen mit den hauptamtlichen Leitungen durchgeführt, z.B. zum Profil des Ehrenamtlichen oder zum Profil der Leitung.
Außerdem gestalten Informationen zur Ehrenamtsdiskussion und inhaltliche Aspekte wie Suchterkrankungen die Nachmittage.
Sprecher des Arbeitskreises ist derzeit Martin Lüstraeten, Ehrenamtlicher in der Bahnhofsmission Münster. Regelmäßig berichtet er im Fachverbandsvorstand über Themen aus dem Arbeitskreis.
5. März 2013
Unternehmen engagieren sich für das Gemeinwesen
Das Zusammenwirken von Unternehmen und Sozialen Einrichtungen kann in unterschiedlichen Formen stattfinden wie das Corporate Volunteering, Employee Engagement, Lernen in anderen Welten, Seitenwechsel etc. Die Diakonie Düsseldorf veranstaltete hier eine interessante Tagung, die einführende Impulse beinhaltete, die Formen des Unternehmensengagement beleuchtete und Diskussionsrunden eröffnete zu Fragen des Nutzens, des Gelingens einer solchen Kooperation und der Voraussetzungen, damit eine Kooperation zwischen Unternehmen und sozialen Einrichtungen gelingen kann.
Die Dokumentation finden Sie unter folgendem Link: http://sozialgewinnt.de/fileadmin/PDF/Dokumentation_CSR-Dialogforum.pdf
6. März 2013
Vier Augen sehen mehr als zwei
Dialogisches ElternCoaching – Neue Unterstützungsform für Eltern mit Jugendhilfebedarf

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe hat zusammen mit dem Kronberger Kreis für Dialogische Qualitätsentwicklung ein neues Unterstützungsangebot für Eltern mit einem Rechtsanspruch auf Jugendhilfeleistung entwickelt. „Gute und erfolgreiche Hilfen können Fachkräfte und Eltern am besten gemeinsam erarbeiten“, erläutert Remi Stork, Referent bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, das Dialogische ElternCoaching. Gemeinsam mit der Diakonie Ruhr-Hellweg wurde es nun erstmals erfolgreich durchgeführt.
Unterstützungsangebot für Eltern
11. März 2013
Erleuchte und Bewege uns
Diakonische Themen auf dem rheinischen Presbytertag

Mehr als 80 Presbyterinnen und Presbyter nahmen auf dem dritten rheinischen Presbytertag am 9. März in Bonn am Forum "Diakonie" teil. Im Zentrum der Diskussion stand das Thema "Armut wahrnehmen". Die Teilnehmenden haben sich sowohl von Impulsreferaten, als auch in Workshops und auf einer Projektbörse von zehn praktischen Beispielen aus Gemeinden inspirieren lassen.
Mehr über das Forum Diakonie auf dem Presbytertag
18. März 2013
Bergauf und bergab für Brot für die Welt
"Wandern für die Andern" zum 24. Mal in Breckerfeld

Das Wetter lockte nicht zum Wandern, aber auch bei Regen, matschigen Wegen und Temperaturen um die acht Grad machten sich 280 Wanderer für Brot für die Welt in Breckerfeld auf den Weg. Der Ökumenische Arbeitskreis Dritte Welt organisiert die Wanderung seit 24 Jahren. In diesem Jahr waren auch wieder viele Kinder und Jugendliche auf der Strecke mit dabei.
Wandern für die Andern
19. März 2013
Günther Barenhoff:
Gewalt in der Pflege vermeiden, Prävention stärken

„Wir müssen alle Chancen nutzen, Gewalt in der Pflege zu vermeiden“, so Günther Barenhoff, Vorsitzender des Landespflegeausschusses NRW, auf einer Fachtagung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW in Mülheim an der Ruhr. Das Thema Gewalt in der Pflege sei aus der Tabuzone herausgekommen. Der Schwerpunkt liege nun auf den Möglichkeiten, die es gebe, Gewalt in der Pflege zu vermeiden.
Gewaltprävention in der Pflegepraxis
20. März 2013
Erster Bundeswettbewerb Alkoholprävention würdigt innovative Ansätze gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen
Projekt der Diakonie Düsseldorf ausgezeichnet - Suchthilfe Aachen nominiert

Acht Projekte zur Prävention von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen sind beim ersten Bundeswettbewerb Alkoholprävention ausgezeichnet worden. Das Projekt „Standfest – Dein Wille gegen Promille“ der Diakonie Düsseldorf ist dabei. Der Wettbewerb unter dem Motto „Innovative Projekte umsetzen – nachhaltig wirken“ zeigt ideenreiche Präventionsansätze, die Jugendliche auch tatsächlich erreichen. Auch die Suchthilfe Aachen war mit einem Alkoholparcours nominiert, für einen der ersten Preise hat es schließlich nicht gereicht. Sie erhielten einen Trostpreis. „ Wir freuen uns sehr über die innovativen Projekte zur Prävention von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Die Auszeichnungen sind eine Anerkennung für die engagierte Arbeit der diakonischen Suchthilfe in NRW“, so Ralph Seiler, Geschäftsbereichsleiter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.
Bundeswettbewerb Alkoholprävention
19. Februar 2013
Krankenhausprotestgipfel in Berlin
Evangelische Krankenhäuser fordern bessere Refinanzierung

Mehr als 1 000 Geschäftsführer und Führungskräfte aus Kliniken in ganz Deutschland kamen Mitte Februar zu einem Krankenhausgipfel in Berlin zusammen, um der Politik die kritische Lage der Krankenhäuser zu schildern, darunter auch rund 40 Vertreter aus evangelischen Krankenhäusern.
"Die Lage der Krankenhäuser spitzt sich zunehmend zu"
20. März 2013
Europäische Fördermittel für Diakonische Einrichtungen
Nikolaus Immer: Mittel für Menschen mit Benachteiligungen und Behinderungen einsetzen

Rund 100 Teilnehmende kamen am 5. März in die Düsseldorfer Geschäftsstelle der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, um sich einen Überblick über europäische Fördermittel zu verschaffen. Nikolaus Immer, Leiter des Geschäftsbereichs Soziales und Integration wies bei der Veranstaltung darauf hin, dass europäische Fördermittel dazu dienen sollten, Solidarität innerhalb der EU zu zeigen und auch und gerade Menschen mit Benachteiligungen und Behinderungen zugute kommen sollten. Er sprach sich dafür aus, dass für neue und innovative Aktivitäten diakonischer Träger weiter auch europäische Fördermittel eingesetzt werden.
Fördermöglichkeiten und Förderschwerpunkte
22. März 2012
75 Jahre CHHSM
75 Jahre Council for Health and Human Service (CHHSM) der United Church of Christ - Uwe Becker Gastredner bei der Festveranstaltung in Chicago

Bei der 75-Jahresfeier des Council for Health and Human Service (CHHSM) der United Church of Christ am 2. März in Chicago hat Professor Dr. Uwe Becker über die soziale Lage in Deutschland referiert - und über die Herausforderungen für die Diakonie. Unsere Gesellschaft, so Becker, brauche mehr Mitgefühl mit von Ausgrenzung betroffenen Menschen - kombiniert mit dem politischen Willen, die Ursachen von Armut und Ausgrenzung anzugehen. Dazu gehöre der Einsatz für eine gerechtere Verteilung von Einkommen und Vermögen.
The social situation in Germanyas a challenge for DIAKONIE
26. März 2013
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Barrierefreies und mehrsprachiges Angebot

365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar: Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen bietet Betroffenen erstmals die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen. Ziel ist es, allen von Gewalt betroffenen Frauen eine vielfältige und breite Unterstützung zu ermöglichen. „Wir erleben in unseren Frauenhäusern immer wieder, dass gerade Frauen mit Gewalterfahrungen niedrigschwellige Hilfsangebote benötigen. Das Hilfetelefon unterstützt Frauen schnell, qualifiziert und unkompliziert, sich Hilfe zu suchen und Lösungen für ihre Lebenssituation zu finden“, so Hiltrud Wegehaupt-Schlund, Referentin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
27. März 2013
"rückenwind" für die Sozialwirtschaft
Diakonie stellt Modelle für Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft vor

Fünf diakonische rückenwind-Projekte haben am 15. März in Ratingen Produkte und Erfahrungen zur Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft vorgestellt.
Eingebettet war der „Projektemarkt“ in eine Fachtagung zum Programm „rückenwind“, einem ESF-Programm zur Förderung der Personalentwicklung in der gemeinnützigen Sozialwirtschaft.
Das Programm "rückenwind" und Erfahrungen aus diakonischen "rückenwind"-Projekten
6. März 2013
Mütter bleiben Mütter
Elterntraining – Triple P hinter geschlossenen Türen in der JVA Bielefeld
Matthias Hofmann, Koordinator Elterntraining und Melanie Mohme von „Freiräume“, dem Angebot für Kinder und inhaftierte Eltern der Diakonie für Bielefeld, führten in Kooperation mit dem geschlossenen Vollzug Bielefeld-Brackwede/Frauenbereich an fünf Abenden jeweils zwei Elterntrainings Triple P durch.
Triple P, das Positive Parenting Program, also „Positives Erziehungsprogramm“, ist ein hauptsächlich vorbeugendes Programm zur Unterstützung von Eltern bei der Kindererziehung. Es gibt Anregungen, die Eltern helfen, eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen und es in seiner Entwicklung zu unterstützen.
Näheres zu dem Positive Parenting Program
3. April 2013
Zukunft der Hospize an Hunsrück und Nahe
Pfarrkonvent besucht Hospiz der kreuznacher diakonie

Theologen des Evangelischen Kirchenkreises Simmern-Trarbach besuchten zum Frühlingsanfang das Eugenie Michels Hospiz in Bad Kreuznach. Der Träger des Hospizes, die Stiftung kreuznacher diakonie, plant in Simmern ebenfalls ein stationäres Hospiz in unmittelbarer Nähe zur Hunsrück Klinik kreuznacher diakonie.Großes Interesse hatten die Gäste an der Zusammenarbeit von Ambulanten Hospizdiensten und dem Stationären Hospiz.
Pfarrkonvent im Kreuznacher Hospiz
4. April 2013
Diakonie RWL beruft sich auf das kirchliche Selbstbestimmungsrecht
BAG versteht die Satzung des Vereins Diakonie RWL e.V. falsch und verkennt die Aufgabenwahrnehmung der Diakonie RWL.
In einem Beitrag von Maximilian Plück vom 4. April titelt die Rheinische Post, das „Urteil setzt die Kirchen unter Druck“. Plück bezieht sich auf das Urteil des Bundesarbeitsgerichtes vom 20. November 2012, dessen ausführliche Begründung seit wenigen Tagen in schriftlicher Form vorliegt. Der Beitrag in der Rheinischen Post bezieht sich auf die „Randziffern“ Nr. 74ff in dem Urteil. Dort wird vom Gericht ausgeführt, dass der Verein Diakonie RWL e.V. nicht als Kläger im Verfahren zugelassen sei, da der Verein nicht dem kirchlichen Selbstbestimmungsrecht unterliege. Nach Auffassung der Diakonie RWL ist diese Begründung des Gerichtes nicht zutreffend und auch innerhalb des Urteils nicht stringent.
"Wirksamkeit des Kirchlichen Arbeitsrechts nicht tangiert"
11. April 2013
25 Jahre Evangelisches Hörmagazin für Blinde und Sehbehinderte
WDR 5 berichtete in der Sendung „Diesseits von Eden“
460 Blinde und Sehbehinderte bekommen alle zwei Monate Post vom Evangelischen Hörmagazin: Auf der CD oder der Kassette befindet sich eine neue 80-minütige Ausgabe des Magazins zum Hören. Das Angebot der Evangelischen Kirche von Westfalen und ihrer Diakonie sowie der Wochenzeitung Unsere Kirche gibt es seit 25 Jahren. Kirche für Blinde hörbar machen, das war die Idee der Gründerinnen und Gründer. WDR 5 berichtete in der Ausgabe vom 7. April über das Jubiläum des Evangelischen Hörmagazins.
25 Jahre Evangelisches Hörmagazin
10. April 2013
„Wir brauchen eine nachhaltige Krankenhausfinanzierung“
Interview mit Jochen Brink – seit 100 Tagen Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW

Jochen Brink ist seit 100 Tagen Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen. Er vertritt in den nächsten drei Jahren die Interessen der mehr als 400 Krankenhäuser in NRW. Gleichzeitig ist er Geschäftsführer der Evangelischen Valeo-Kliniken mit Krankenhäusern in Lippstadt, Hamm, Gronau und Münster.
Interview mit Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW
10. April 2013
"Der Trick mit der Moral"
Uwe Becker kritisiert in der Süddeutschen Zeitung die entgleiste Debatte zur Inklusion

Es genügt nicht, den Duft der Inklusion auf alle politischen Handlungsfelder zu wedeln. Glaubwürdig wäre es hingegen, einen Bereich inklusionspolitisch durchzugestalten, zum Beispiel die Schulpolitik. Der verbreitete Appell an die Herzen, die Gemüter und das Repertoire sozialpädagogischer Techniken wird den Herausforderungen der Inklusion nicht gerecht. Mit diesen Thesen mischt sich der Vorstand der Diakonie RWL, Professor Dr. Uwe Becker, in die exklusive Debatte um das Thema Inklusion ein. Der Beitrag ist heute in der Süddeutschen Zeitung erschienen (SZ, 10. April, S. 2).
""Um von der finanziellen Ohnmacht abzulenken, greift die Politik zur rhetorischen Figur des Appells"
15. April 2013
Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!
Freie Wohlfahrtspflege NRW startet landesweite Aktion für bessere Bedingungen in der häuslichen Pflege

Unter dem Motto "Hilfe! Mehr Zeit für Pflege" hat die Freie Wohlfahrtspflege NRW heute eine Kampagne für bessere Bedingungen in der häuslichen Krankenpflege gestartet. Im Aktionszeitraum vom 15. bis zum 28. April 2013 finden dazu landesweit Aktionen vor Ort statt. Der Sprecher der Kampagne, Ulrich Christofczik, erklärte bei einem Auftakt in der Landespressekonferenz, dass die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege die Unterfinanzierung und Arbeitsverdichtung in der ambulanten Pflege nicht länger hinnehmen werden. In den zurückliegenden zehn Jahren seien - zu Recht - allein die Personalkosten in der ambulanten Pflege bei den tarifgebundenen Diensten der Freien Wohlfahrtspflege um mehr als 20 Prozent gestiegen. "Die Vergütungen der Leistungen für häusliche Krankenpflege wurde demgegenüber im selben Zeitraum gerade einmal um sieben Prozent erhöht".
Auftakt der Aktion "Hilfe! Mehr Zeit für Pflege"
17. April 2013
Aktionstage zur ambulanten Pflege: Demonstration in Düsseldorf
Ministerin Barbara Steffens unterstützt Anliegen der Kampagne "Mehr Zeit für Pflege!"

Rund 100 Pflegekräfte aus Düsseldorf und Neuss demonstrierten im Rahmen der Aktion "Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!" vor dem Ministerium für Gesundheit und Soziales NRW. Dort stellte sich Ministerin Barbara Steffens den kritischen Fragen von Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter bei der Diakonie RWL und Sprecher der Kampagne. Die Ministerin sprach sich für eine grundsätzliche Neudefinition des Begriffs der Pflegebedürftigkeit und eine leistungsgerechte Vergütung der ambulanten Pflege aus.
Ministerin Steffens sagt Hilfe bei der Suche nach Lösungen zu
22. April 2013
gemeindemenschen.de
Portal für Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie mit goldenem WebFish2013 ausgezeichnet

Das Portal www.gemeindemenschen.de für Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie hat den goldenen WebFish 2013 gewonnen, die höchste Auszeichnung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für neue christliche Internetseiten. Die WebFish-Jury "überzeugte das nutzwertige Konzept für ehrenamtlich Mitarbeitende in der Kirche, der dialogische Ansatz und die zeitgemäße Umsetzung des Service-Portals", so ein EKD-Sprecher. Das vom Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland getragene Portal stärkt Ehrenamtliche durch Wissen und Beratung. Die Diakonie RWL ist am Aufbau des Portals beteiligt.
"Übersichtlich bereitgestellte Materialien zu fast allen wichtigen Aspekten des Engagements"
22. April 2013
Arbeitsrechtliche Kommission unterstützt die Kampagne "Mehr Zeit für die Pflege"
Gemeinsame Pressekonferenz von Dienstnehmern und Dienstgebern der Arbeitsrechtlichen Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe

Die Tarifpartner aus Evangelischen Kirchen und der Diakonie in Nordrhein-Westfalen haben auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 19. April mehr Geld für die Mitarbeiter in der ambulanten Pflege gefordert. Fünf Tage nach dem Start der Aktion "Hilfe! - Mehr Zeit für die Pflege" durch die freien Wohlfahrtsverbände sprach sich die Arbeitsrechtliche Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe der evangelischen Landeskirchen für eine breite gesellschaftliche Diskussion über den Wert pflegerischer Arbeit aus.
Gemeinsamer Brief an Barbara Steffens, Guntram Schneider und Daniel Bahr
23. April 2013
Mein Besuch bei Papa im Gefängnis
Deutschlandweit einmaliges Gefängnis-Kinderposter

Die Diakonie für Bielefeld gGmbH hat in Kooperation mit der Kinderbuchzeichnerin Andrea Hesse und dem geschlossenen Vollzug Bielefeld ein Poster für Kinder entwickelt. Darauf werden in vier Stationen die Wege kindgerecht dargestellt, die ein Kind in einem geschlossenen Gefängnis im Besucherkontrollbereich zu gehen hat. Deutschlandweit fehlt ausführliches und kindgerechtes Aufklärungsmaterial in den geschlossenen Gefängnissen, um Kindern den Besuch beim inhaftierten Elternteil zu erklären und zu erleichtern.
26. April 2013
Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Diakonie
Verantwortliche aus Diakonischen Einrichtungen wollen sich zum Thema Gesundheitsmanagement vernetzen

Betriebliches Gesundheitsmanagements (BGM) zielt auf die Entwicklung einer Kultur der Achtsamkeit für Gesundheit. Im Zentrum stehen die Qualität der Führung, die Unternehmenskultur, die sozialen Beziehungen und die Arbeitsbedingungen sowie ein gesundheitsbewusstes Verhalten der Beschäftigten. Auf einer Tagung am 18. April wurden dazu Konzepte vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht. Der Austausch soll über ein "BGM-Netzwerk Diakonie" fortgesetzt werden.
Gesundheitsmanagement im Netzwerk
30. April 2013
„Das Unbewusste ist zeitlos“ – Fachtagung des Projekts Lebenslinien in Hilden fragt nach den Traumata der Kriegskinder

„Kriegskinder“ sind laut Experte Prof. Hartmut Radebold die Jahrgänge 1929 bis 1947. Diese Generation wird jetzt alt und zum Teil pflegebedürftig. Oft kommen erst jetzt Kriegs- und Gewalterlebnisse zur Sprache. Spätfolgen zeigen sich. Pflege und Seelsorge, Politik und fast jede Familie sind gefordert.
Fachtagung des Projekts "Lebenslinien - Krisen und suizidale Entwicklungen im Alter"
2. Mai 2013
Der Einsatz von Ehrenamtlichen aus arbeits-, sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Sicht

Diese Broschüre gibt sehr informativ Einblick, wo ehrenamtliches Engagement die Bereiche von Steuerrecht, Sozialversicherungspflicht und Arbeitsrecht berührt und wann das Engagement nicht mehr als ehrenamtliches Engagement bezeichnet werden kann.
Zum Inhalt:
- Formen der gemeinwohlorientierten Tätigkeit und Ehrenamtsbegriff
- Rechtliche Einordnung der ehrenamtlichen Tätigkeit
- Abgrenzung der ehrenamtlichen Tätigkeit zum Arbeitsverhältnis
- Sozialversicherungsrechtliche Einordnung
- Steuerrechtliche Aspekte
Sie können die Broschüre unter folgendem Link herunterladen
http://www.der-paritaetische.de/uploads/tx_pdforder/broschuere_ehrenamt_web.pdf
2. Mai 2013
Versicherungsschutz für Ehrenamtliche

Die 2012 erschienene Broschüre zum Versicherungsschutz für Ehrenamtliche beantwortet Fragen im Bereich Haftpflichtversicherung und Unfallversicherung etc. im ehrenamtlichen Engagement. In der Broschüre finden Sie z.B. Informationen zu
- Privat-Haftpflicht- und Verein-/Betriebs-Haftpflicht-Versicherung
- Sach-Versicherungen (Gebäude, Inventar, Elektronik…)
- Unfall-Versicherung
- Erweiterte Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung mit „Premium-Deckung“ (Absicherung von Vertrauensschäden)
- Rechtsschutz-Versicherung
- Dienstreise-Fahrzeug-Versicherung
Zu bestellen bei:
Ecclesia Versicherungsdienst GmbH
- Materialstelle -
32754 Detmold
Schutzgebühr: 3,00 € zzgl. Versandkosten
oder im Internet unter folgendem Link:
http://www.ecclesia.de/ecclesia-allgemein/service/bestellservice/?no_cache=1
8. Mai 2013
Landesnachweis Ehrenamt
Das Land Nordrhein-Westfalen bietet ein Formular zum ehrenamtlichen Engagement an. Wichtig ist es, sich der Kompetenzen bewusst zu werden, die im ehrenamtlichen Engagement erworben werden. Dies ist sowohl für die persönliche und auch berufliche Entwicklung ein wichtiger Schatz. Mit diesem Landesnachweis können die vielen Qualifikationen sichtbar gemacht werden.
Anbei der Link zum Herunterladen: http://www.cbe-mh.de/fileadmin/upload/Engagieren/Landesnachweis.pdf
13. Mai 2013
2500 Menschen aus dem Kosovo droht die Abschiebung in unwürdige Verhältnisse
Karin Asboe fordert in einem Interview mit dem WDR einen Stopp der Abschiebungen von Roma in den Kosovo

2009 hat die Bundesregierung mit dem Kosovo ein sogenanntes "Rückübernahmeabkommen" abgeschlossen, das die Abschiebung der Flüchtlinge ermöglicht. Zugleich sollte mit Hilfsprojekten die Wiedereingliederung der Roma im Kosovo erleichtert werden - die Realität aber sieht anders aus, berichtet Karin Asboe, Referentin bei der Diakonie RWL, in der WDR-Sendung "Westblick".
Notunterkünfte und verseuchter Boden
15. Mai 2013
Arbeitslosenfonds der Evangelischen Kirche im Rheinland
Landeskirche unterstützt Arbeitsloseninitiativen in Kirche und Diakonie

Auch in diesem Jahr schüttet die Evangelische Kirche im Rheinland knapp 2,5 Millionen Euro aus ihrem Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit an kirchliche und diakonische Träger aus. "Der Fonds kann die massiven Kürzungen in der Arbeitsmarktpolitik nicht auffangen", erklärt dazu Nikolaus Immer, Geschäftsbereichsleiter für Soziales und Integration in der Diakonie RWL. "Für die langzeitarbeitslosen Menschen und unsere Träger ist es aber von besonderem Wert, wenn gerade in dieser Situation die Evangelische Kirche mit ihrem Engagement den Arbeitsloseninitiativen und Beschäftigungsgesellschaften beisteht".
"Trotz der aktuell günstigen Arbeitsmarktlage haben sich die Chancen vieler arbeitsloser Menschen nicht verbessert"
8. Mai 2013
Meinungsaustausch mit Minister
Trägervielfalt in der Krankenhauslandschaft Rheinland-Pfalz - die Sicht der Landesregierung

Minister Schweitzer referierte zum Thema "Trägervielfalt in der Krankenhauslandschaft Rheinland-Pfalz - die Sicht der Landesregierung" auf der Mitgliederversammlung des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. am 8. Mai 2013 in Mainz.
Mehr zum Gesprächsaustausch mit Minister Schweitzer
16. Mai 2013
Was macht eigentlich ein „Projektstandort“?
Die Evangelische Erwachsenenbildung Hilden macht mit beim Projekt Lebenslinien zur Krisenbewältigung im Alter

Bis zum 31. Januar 2014 läuft noch das Leuchtturmprojekt „Lebenslinien“ in Trägerschaft der Diakonie RWL. Die Stiftung Wohlfahrtspflege unterstützt großzügig. Anlass sind die erschreckend hohen Zahlen von Alterssuiziden. In Hilden werden neue Strategien entwickelt.
Leuchtturmprojekt "Lebenslinien"

Diakonische Zwischenrufe_03
Im aktuellen "Diakonischen Zwischenruf" wendet sich der Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Professor Dr. Uwe Becker, gegen eine „Inklusion light“. Die Politik appelliere gerne an den gesellschaftlichen Goodwill. Zugleich würden vielfältige Mechanismen der Exklusion in unserer Gesellschaft aufrechterhalten.
Bestellformular und Download
16. Mai 2013
Wege aus der Gewaltspirale für Kinder und Jugendliche
Bundeskongress der evangelischen Erziehungshilfe stellt Konzpete vor

Der Evangelische Erziehungsverband (EREV) warnt davor, die Hilfe für Jugendliche zu vernachlässigen. In den vergangenen Jahren habe es eine Perspektivverengung auf die Förderung und den Schutz kleiner Kinder gegeben, kritisierte EREV-Geschäftsführer Björn Hagen am 14. Mai auf der Bundesfachtagung des Verbandes in Bad Honnef. Die Mittel für Projekte für Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen seien zugunsten der Kleinkind-Förderung teilweise bis zu 50 Prozent zurückgefahren worden.
Konzepte der Evangelischen Erziehungshilfe
22. Mai 2013
„Lass uns handelnd sterben und nicht im Sitzen“
Lesung des Projektes Lebenslinien stellt Literatur vor, die in Krisen trägt

„Lass uns handelnd sterben und nicht im Sitzen“, sagt die alte Eskimofrau zur anderen in dem Buch von Velma Wallis „Zwei alte Frauen“. Sie sind von ihrem Stamm als unnötige Esser zurückgelassen worden. Velma Wallis beschreibt, wie diese beiden Frauen trotz ihres Alters und der ausweglos erscheinenden Situation überleben. „Literatur kann helfen Krisen zu bewältigen“, so die Überzeugung von Sigrid Dziurzik von der Diakonie für Bielefeld. Sie führt gemeinsam mit ihrer Kollegin Elke Schubert-Buick Lesungen zu Büchern durch, in denen Menschen aus Krisen wieder herausfinden. Diese Veranstaltungen finden im Rahmen des Projektes Lebenslinien der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe statt.
Literatur kann helfen Krisen zu bewältigen
24. Mai 2013
Alkohol? Weniger ist besser!
Viele diakonische Träger beteiligen sich an Aktionswoche vom 25. Mai bis 2. Juni

Die Aktionswoche Alkohol findet vom 25. Mai bis 2. Juni 2013 bereits zum vierten Mal statt. Ziel ist es, die Menschen mit persönlicher Ansprache in ihren unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen zu erreichen und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu werben. Die Aktionswoche ist eine groß angelegte Präventionskampagne, die für Freiwilligkeit und Ehrenamt, Bürgerbeteiligung und Selbsthilfe steht.
Aktionswoche Alkohol
23. Mai 2013
Ausländische Ärzte für deutsche Krankenhäuser
Fachkräftegewinnung für die Zukunft

Ärztemangel wird zunehmend zu einer großen Herausforderung für deutsche Krankenhäuser. Dies gilt auch für die kirchlichen Kliniken. Wie die richtigen Mediziner finden? Das beschäftigte die Teilnehmenden einer gemeinsamen Informationsveranstaltung des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV) und des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschlands (KKVD) am 23. Mai 2013 im Haus der Diakonie RWL in Düsseldorf.
Mehr zur Veranstaltung "Ausländische Ärzte für deutsche Krankenhäuser"
Materialien für die Praxis
Das Dormagener Modell
Von der Verwaltung der Kinderarmut zur frühen umfassenden Hilfe

Das Dormagener Modell gilt als bestes Vorbild für eine funktionierende Kommune nach dem Konzept Netzwerk Frühförderung. Dieser Beitrag stellt anhand des Dormagener Modells den Weg einer Kommune vor, die den Mut hatte, die Herausforderung zum Thema Kinderarmut und Kindeswohlgefährdung offensiv anzugehen. Die Stadt Dormagen hat Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen für betroffene Kinder und ihre Eltern kommunal vernetzt realisiert.
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Weitere Strategien vor Ort
Positionspapier der Steuerungsgruppe "Chancenreich"
Die Arbeitsgruppe "Chancenreich - Gemeinsam aktiv gegen Kinderarmut" hat ein Papier über die weiteren Strategien vor Ort verfasst. Für das weitere Vorgehen gegen Kinderarmut wird vorgeschlagen, dass Kirchengemeinden, Kirchenkreise und diakonische Werke sich mit ihren Einrichtungen, Kompetenzen und Möglichkeiten in kommunale Netzwerke einbringen und diese aktiv mit gestalten. In diesen partnerschaftlichen Netzwerken in der Steuerung durch das kommunale Jugendamt werden Bedarfsanalyse, Zielorientierung und Maßnahmenplanung für eine Kommune oder einen Stadtteil untereinander abgestimmt und auf den Weg gebracht.
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23. Dezember 2009
Netzwerk Frühe Förderung (NeFF)
Arbeitshilfen zur Entwicklung und Steuerung von Netzwerken früher Förderung - Ein Modellprojekt des LVR – Landesjugendamtes Rheinland

Das Netzwerk Frühe Förderung, ein Kooperationsprojekt des LVR-Landesjugendamtes Rheinland, hat das Ziel verfolgt, Konzepte für eine kommunale Netzwerkorganisation und -steuerung zur frühen Förderung von Kindern und Familien zu entwickeln. Im Rahmen von Modellprojekten wurden dafür in den Kooperationsstädten sozialräumliche Netzwerke installiert. Die Ergebnisse von NeFF sind in diesem Abschlussbericht in Zusammenarbeit mit der FH Köln zu konkreten, praxisnahen Arbeitshilfen und Empfehlungen ausgeführt worden.
Mehr zum "NeFF"
18. November 2009
Konvention über die Rechte des Kindes
Für Kinder erklärt

Der “United Nations International Children’s Fund” (UNICEF) hat die “Konvention über die Rechte der Kinder“ in eine kinderfreundliche Fassung umgeschrieben, in der auf einer einfacheren Sprache Kindern ihre Rechte erklärt werden.
Diese Fassung der Kinderrechtskonvention von fast 40 Seiten mag für Kinder noch immer zu kompliziert und schwer verständlich sein, aber sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen bietet diese Version eine gute Möglichkeit, schnell und leicht einen Überblick von diesem Thema zu gewinnen.
Mehr zur Konvention über die Rechte des Kindes
27. Oktober 2009
"Versprochen ist versprochen"
Ein Aktionshandbuch für Jugendliche

Das Aktionshandbuch "Versprochen ist versprochen" präsentiert vielfältige, theaterpraktische Möglichkeiten, mit denen auf die lokale oder globale Armut hingewiesen werden kann. Dabei soll in erster Linie an die Einhaltung der UN-Millenniumsziele zur Halbierung der Armut appelliert werden. Die Aktionsvorschläge sind schnell und einfach umzusetzen und können auch in der Schulpraxis eingesetzt werden.
Mehr zum Aktionshandbuch
15. September 2009
Teilhabe für Kinder durchsetzen
Rechtliche Grundlagen der Partizipation

Wie sehen die rechtlichen Grundlagen für mehr Partizipation von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren auf allen juristischen Ebenen aus? „Rechtliche Grundlagen der Partizipation“ ist eine Veröffentlichung im Rahmen der Beteiligungsbausteine des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. (www.kinderpolitik.de).
Der rechtliche Rahmen und seine konkrete Ausgestaltung auf den unteren Ebenen der Gesellschaft in den Kommunen bestimmen die realen Chancen auf Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Dieser Baustein A1.3 gibt eine Übersicht über die bisher vorliegenden Gesetzesgrundlagen, die für die Partizipation junger Menschen von Bedeutung sind.
Mehr zu den Grundlagen der Partizipation
15. September 2009
Argumentationshilfe für den Alltag
Theologischer Baukasten zur Kinderarmut

Der theologische Baukasten zur Kinderarmut des KDA Duisburg/Niederrhein (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt) behandelt die Aspekte Gerechtigkeit, Bildung, Gesundheit und Scheitern und kann zur Argumentationshilfe für die Praxis dienen.
Zum theologischen Baukasten
15. September 2009
Familienleben stärken – Zusammenleben gestalten
Informationen und praktische Impulse

Die Broschüre „Familienleben stärken – Zusammenleben gestalten“ enthält grundsätzliche Beiträge zum Thema „Familien stärken“ sowie eine Reihe von erprobten good-practice-Beispielen aus dem Bereich der EKiR . Sie wurde von der Evangelischen Kirche im Rheinland in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (eaf landesverband rheinland e.V.) im Oktober 2008 herausgegeben.
Mehr zur Broschüre
09. September 2009
"Und dann sitzt man im Hartz IV"
Kurzfilm über die Tafel in Waldbröl
Der Kurzfilm von Anna Neumann vom Landeskirchenamt stellt den 9-jährigen Noah aus Waldbröl vor, dessen Eltern beide auf das Arbeitslosengeld II angewiesen sind und er deshalb von materieller Armut betroffen ist. Der Film beleuchtet darüber hinaus kurz die Arbeit der örtlichen Tafel, die versucht, dem Armutsphänomen lokal zu begegnen. Unterschiedliche Akteure kommen dabei zu Wort.
Zum Film
22. Juli 2009
Würfel für die Politik
Aktion Wahlprüfstein 2009

Das Forum „Förderung von Kindern" hat zur „Aktion Wahlprüfstein" einen Würfel entwickelt, auf dem die Wahlprüfsteine abgebildet sind. Damit können die Kandidatinnen und Kandidaten vor den anstehenden Wahlen befragt werden, was sie „für Kinder" tun wollen. Die Vorlage vom Würfel muss nur ausgeschnitten und zusammen geklebt werden und schon hält man einen richtigen Würfel, bunt beschriftet mit den verschiedenen Wahlprüfsteinen, in den Händen.
Mehr zum Wahlprüfstein-Würfel
"Ist lecker, macht satt und schmeckt den Kindern gut."
Kochbuch der "Tafel plus" Wissen
Das Kochbuch der „Tafel plus“ in Wissen versammelt 34 leckere und kostengünstige Rezepte. Allen Rezepten in diesem besonderen Kochbuch ist gemein, dass sie sich aus den Produkten zubereiten lassen, die die Tafel zur Verfügung stellt. Zusätzlich werden bei jedem Rezept die anfallenden Kosten für die Zubereitung der jeweiligen Mahlzeit angegeben.
Mehr zum Kochbuch
Hintergründe und Analysen
23. August 2010
Quote der unter 15-Jährigen am Höchsten
Armutsbericht 2010 für den Ennepe-Ruhr-Kreis
Mit dem Armutsbericht 2010 legte der Ennepe-Ruhr-Kreis den ersten kommunalen Bericht rund um das Thema Armut und soziale Teilhabe vor. Ziel der Studie ist es herauszufinden, welche Personengruppen in welcher Weise von Armut betroffen sind. Die Armuts- bzw. Mindestsicherungsquote im Kreis beträgt allgemein knapp 9 Prozent. Mit über 15 Prozent ist allerdings fast jedes sechste Kind unter 15 Jahren von Armut betroffen.
Mehr zum Armutsbericht
15. Juni 2010
Interventionsmöglichkeiten der Erziehungshilfe
Arbeitshilfe für Fachkräfte
Die Broschüre Kinderarmut – Interventionsmöglichkeiten der Erziehungshilfe behandelt u. a. die Fragen: Welcher bedarf ergibt sich an der Schnittstelle zum SGB II? Wie kann sich die Erziehungshilfe in den eigenen Einrichtungen und Diensten dem Problem Kinderarmut anpassen? Die praxisnahe Arbeitshilfe fasst zusätzlich häufige Fallkonstellationen in diesem Problemfeld zusammen und gibt hilfreiche Hinweise zu rechtlichen Möglichkeiten, um gegen ungerechtfertigte Sanktionen vorzugehen.
Mehr zur Arbeitshilfe
18. Mai 2010
Sozialstudie Saar: Teilhabe und sozialer Zusammenhalt im Saarland
Stellungnahme der LIGA Saar
Mit der Sozialstudie Saar hat das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik im Auftrag des saarländischen Sozialministeriums eine empirisch fundierte Analyse der sozialen Situation der saarländischen Bevölkerung erarbeitet, auf deren Grundlage bestehende sozialpolitische Maßnahmen bewertet und weiterhin erforderliche Maßnahmen geplant werden können. Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar hat umfassend zu der Sozialstudie Stellung genommen.
Mehr zur Sozialstudie und Stellungnahme
10. April 2010
4. Armuts- und Reichtumsbericht 2009/2010
Rheinland-Pfalz

Der Vierte Armuts- und Reichtumsbericht der Landesregierung stellt dar, wie sich Armut, Reichtum und soziale Ungleichheit in Rheinland-Pfalz in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Der Bericht setzt sich zusammen aus den eigenständigen Teilen der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und dem Deutschen Gewerkschaftsbund und einer umfassenden Analyse der Verteilungssituation in Rheinland-Pfalz von der Landesregierung und dem Statistischen Landesamt. Auf das Thema Kinderarmut wird dabei separat eingegangen.
Mehr zum 4. Armutsbericht
23. Dezember 2009
Standortbestimmung und Perspektiven
Zwischenbilanz der Entwicklung des Kinderschutzes in NRW
Die Zwischenbilanz der Entwicklung des Kinderschutzes in NRW ist das verdichtete Resultat des gemeinsamen Nachdenkens von Fachkräften und Verantwortlichen der Freien und Öffentlichen Träger. Es ist in einem Kooperationsprozess im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung der Fachtagung „Kindesschutz gemeinsam gestalten“ entstanden.
Mehr zur Zwischenbilanz Kinderarmut, Kinderschutz
23. Dezember 2009
Mehr Chancen für die Kinder und Jugendliche
Abschlussbericht der Enquetekommission
Im Rahmen der Enquetekommission des Landtags mit dem Namen „Chancen für Kinder – Rahmenbedingungen und Steuerungsmöglichkeiten für ein optimales Betreuungs- und Bildungsangebot in Nordrhein-Westfalen“ wurde ein ausführlicher Abschlussbereicht vorgelegt. Dieser beinhaltet die Bestandaufnahme, Impulse aus Wissenschaft und Praxis, Ziele und Steuerungsmaßnahmen sowie Handlungsempfehlungen zu den Lebensbedingungen der Kinder, Jugendlichen und deren Familien in Nordrhein-Westfalen.
Mehr zum Abschlussbericht Kinderarmut,
23. Dezember 2009
„ …der bedrängt und arm ist in seinem Lande.“
Vortrag „Essen – und Mehr“
Die Entstehung, Entwicklung und Bedeutung der Tafelarbeit diskutiert Nikolaus Immer ausführlich in einem Vortrag anlässlich des Neujahrempfangs des Kirchenkreises Altenkirchen. In seiner Rede zwischen christlichem Selbstverständnis und politischen Forderungen lässt er auch die Kritik an den Tafeln nicht ungeachtet.
Mehr zum Vortrag Kinderarmut, Tafeln, Essen und mehr
Kinderrechte ins Grundgesetz
Argumente für eine kindergerechte Verfassungsänderung

Das „Aktionsbündnis Kinderrechte“ setzt sich vehement für eine Erweiterung des deutschen Grundgesetztes um gesonderte Rechte für Kinder ein. Damit wird eine konsequente Folgerung aus der Unterzeichnung der Un-Kinderrechtskonvention gefordert. Das Grundsatzpapier „Kinderrechte ins Grundgesetz“ beleuchtet kurz die Hintergründe der Debatte und liefert Argumente für eine entsprechende kindergerechte Verfassungsänderung.
Mehr zum Grundsatzpapier Kinderarmut, Kinderrechte, Kinderrechtskonvention
18. November 2009
Armut von Kindern in der Famile
Positionspapier der AGJ
Das Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) enthält Stellungnahmen hinsichtlich der Armut von Kindern und Jugendlichen im Bezugssystem der Familie. Das Papier geht auf die drei Aspekte Transferpolitik, Infrastruktur und Familien- und kinderfreundliche Umwelten ein und formuliert entsprechende Anforderungen an die Familienpolitik.
Mehr zum Positionspapier
18. November 2009
Eine drängende Handlungsaufforderung an die Politik
Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums
Das Bundesjugendkuratorium (BJK) nimmt die bislang relativ geringfügigen politischen Erfolge in der Bekämpfung der Kinderarmut zu Anlass, eine Stellungnahme zu diesem Problem zu beziehen. Das Papier konzentriert sich auf die Situation von der Altersgruppe der unter 15-Jährigen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die spezifischen Bedingungskonstellationen und Handlungsansätze im Hinblick auf jüngere Kinder thematisiert werden, die in erheblichem Maße von ihren Eltern abhängig sind.
Mehr zur Stellungnahme Kinderarmut,
02. November 2009
Armutsrisiko für Kinder am größten
Sozialbericht für den Rhein-Sieg-Kreis

Im Auftrag von AWO, Caritas, Diakonie und Paritätischem Wohlfahrtsverband erstellte das Nürnberger Xit-Institut erstmals einen Sozialbericht für den Rhein-Sieg-Kreis. Die Studie wertet öffentlich zugängliche Daten zu den Themenbereichen Arbeit, Bildung, Wohnen, Einkommen und Bevölkerungsentwicklung aus. Herausgekommen ist eine 130 Seiten umfassende Broschüre, die detailreich Aufschluss gibt über die Situation von Familien in der Region.
Mehr zum Sozialbericht für den Rhein-Sieg-Kreis Armut, Kinderarmut, Armutsrisiko, Sozialbericht
13. Oktober 2009
„Skandal Kinderarmut!?“
Daten, Zahlen und Thesen zum Thema
Zusammengefasst zu fünf Thesen analysiert Gerda Holz anhand unterschiedlicher Daten und Zahlen die Lebenssituation von Armut betroffener Kinder und zeigt mögliche Hilfsmaßnahmen auf. Die hier vorliegende Schaubildpräsentation gibt einen guten Einblick in den im Oktober 2009 gehaltenen Vortrag der Politikwissenschaftlerin.
Mehr zum Vortrag
23. September 2009
Unverhältnismäßig und verfassungswidrig
Stellungnahme des Bundesverbandes der Diakonie zu Kinderregelsätzen bei ALG II-Beziehern
In einer Stellungnahme zur Vorschrift des Bundesverfassungsgerichts bezüglich der Kinderregelsätze bei ALG II- Beziehern kommt der Bundesverband der Diakonie e.V. zu dem Ergebnis, dass diese verfassungswidrig ist. Das Papier beschäftigt sich insbesondere aus rechtlicher Sicht mit Themen wie Existenzminimum, der Herleitung und Pauschalisierung der Sätze sowie der fehlenden Abgrenzung zu Leistungen der Länder und Kommunen.
Mehr zur Stellungnahme
30. August 2009
Unter unseren Verhältnissen …
Der erste Armutsatlas für Regionen in Deutschland

Das Saarland hat im bundesweiten Vergleich der alten Bundesländer nach Bremen die höchste Armutsquote! 16, 8% sind im Saarland von Armut betroffen, so lebt jede 6. Person unterhalb der Armutsschwelle. Der Armutsatlas gibt schnell eine Übersicht von der Armutsdichte aller Bundesländer und Regionen Deutschlands wieder und bildet den sozialen Zustand für die Jahre 2005 bis 2007 ab.
Mehr zum Armutsatlas
28. April 2009

Hilfe für Kinder in Not
Zwischenbericht zur Arbeit des "Runden Tisches"
Der Zwischenbericht öffnet den Diskussionskreis für alle beteiligten Akteure über die fachübergreifende Strategie- und Handlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung von Kinderarmut in NRW. Sie finden in dem Bericht neben den statistischen Teil über die neuen Risiken und Gefährdungen der Kindheit eine ausführliche Beschreibung der zentralen Maßnahmen und Projekte der Landesregierung, woraus zuletzt Leitziele für die Zukunft formuliert worden sind.
Mehr zum Zwischenbericht lesen
28. April 2009

Sozialberichterstattung NRW
Prekäre Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in NRW
Die Studie bezieht sich auf die prekären Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in NRW und hat die aktuellsten Daten zu diesem Thema erhoben. Diese zeigen, dass sich die Armutssituation dieser besonders gefährdeten Gruppe trotz Konjunktur und relativ starkem Wirtschaftswachstum seit 2005 nicht verbessert hat.
Mehr zur Studie lesen