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Chancenreich gegen Kinderarmut

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Materialien

Hier finden Sie interessante Materialien zum Thema Kinderarmut. Der Bereich ist grob unterteilt in Theorie und Praxis. Unter Praxis finden Sie Arbeitshilfen für den Alltag wie z.B. Ratgeber, Konzepte und Handlungsanleitungen. Unter dem Punkt Hintergründe und Analysen verbergen sich Sozialberichte, wissenschaftliche Texte, Dokumente zu Kinderrechten/Partizipation usw. Dieser Bereich wird von uns laufend erweitert. Sollten Sie vor Ort über ähnliche Materialien verfügen, lassen Sie uns diese gerne für die Erweiterung dieses Zweigs zukommen.

Materialien für die Praxis

Hintergründe

Vorlage der Kirchenleitung an die Landessynode "Kinderarmut in Deutschland: Grundsätzliche Überlegungen und Aktionsvorschläge"
LS_2009_Drucksache_29_pdf
Chancenreich - gemeinsam aktiv gegen Kinderarmut: Broschüre mit Konzepten und Aktionsvorschlägen
Broschüre zum Aktionsprogramm

29. August 2011

"Weil sie lacht"

Altenpflegeschülerinnen und Schüler beim Ev. Johanneswerk drehen Video zum Alltag in der Altenpflege

Junge Frau im Auto

"Echtes Leid, echter Frust - das glaub mal. Aber wenn sie lachen, dann ist das auch echt, das fühlt sich so richtig an - das ist es einfach." - So erklärt Anna einem Schulfreund den Sinn ihrer Ausbildung zur Altenpflegeschülerin. Die Szene ist aus einem Video, das Altenpflegeschülerinnen und Schüler beim Ev. Johanneswerk in Bielefeld erstellt haben. Sie wollen damit das Image ihres Berufes verbessern.

Youtube-Video des Ev. Johanneswerks zum Beruf der Altenpflege aus der Sicht einer Altenpflegeschülerin

31. August 2011

"Die Armut bleibt"

Bildungs- und Teilhabepaket: Diakonie unterstützt die Inanspruchnahme

Portrait von Ruth Gantschow, im Hintergrund viele Akten

Wenn man ein Paket bekommt, freut man sich - normalerweise. Für das Bildungs- und Teilhabepaket gilt das eher nicht: Nicht genug, nicht wirklich hilfreich, nicht das, was Arme wirklich brauchen, so die Stimmen aus Diakonie und Wohlfahrtspflege zu Ursula von der Leyens Gabe gegen Kinderarmut. Dennoch ruft die Diakonie RWL ihre Mitgliedseinrichtungen auf, die betroffenen Kinder und Familien bei der Wahrung ihrer Ansprüche zu unterstützen. Der Schulstart in NRW gibt Anlass, insbesondere Schulkinder in den Blick zu nehmen.

Mehr zum Umgang der Diakonie mit dem Bildungs- und Teilhabepaket

5. September 2011

DVD zum Thema Integrationsarbeit

Gelungene Ansätze der Kooperation zwischen Integrationsagenturen und Migrantenorganisationen

Dunkelhäutige Frau

"Es gibt viele gute Beispiele für die Kooperation von Integrationsagenturen und Migrantenselbstorganisationen", erklärt Ioanna Zacharaki von der Diakonie RWL. Die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte könne auf diese Weise erfolgreich vorangebracht werden. Eine neue, von der Diakonie RWL herausgegebene DVD, zeigt solche Kooperationsmodelle aus der Praxis. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe koordiniert etwa 30 Integrationsagenturen. Gefördert werden die Integrationsagenturen vom Land Nordhrein-Westfalen.

Online-Version der DVD und weitere Informationen

9. September 2011

Deutscher Fußball-Meister gesucht

Die Recklinghäuser Werkstätten der Diakonie spielen um den Titel Deutscher Fußball Meister

Mitglieder der Fußball-Mannschaft

Vom 12. bis 15. September findet die 11. Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen statt. Vier Tage lang treten rund 250 Werkstattbeschäftigte – allesamt Landesmeister aus den 16 Bundesländern – in der Sportschule Wedau in Duisburg um den Meistertitel gegeneinander an. Mit dabei ist auch die Mannschaft der Recklinghäuser Werkstätten, die sich als Landesmeister in Nordrhein-Westfalen für die Teilnahme qualifiziert hat.

Mehr zur Deutschen Meisterschaft der Werkstätten

9. September 2011

Erst freiwillig, dann beruflich engagiert

Berufsbildungsmesse am 24. September in Gelsenkirchen

Junge Frau zweigt zwei Daumen nach oben

Jugendliche in den Freiwilligendiensten lernen die Praxis der sozialen Arbeit und der Pflege kennen. Der Personalbedarf in den Sozial- und Gesundheitsberufen ist hoch. Die Diakonie RWL veranstaltet jetzt für junge Menschen im Freiwilligendienst eine Berufsbildungsmesse in Gelsenkirchen.

Mehr zur Berufsbildungsmesse in Gelsenkirchen

12. September 2011

"Modellhafte Fortbildung"

Abschluss einer Qualifizierung zur Interkulturellen Mediation

Ausschnitt aus Gruppenbild

"Konflikte sind nicht nur Gefahr und Bedrohung. Sie haben wie ein Gewitter eine reinigende Kraft, bringen Wandel, Abkühlung und Erfrischung" - so lautete eine der Grundbotschaften eines 200stündigen Qualifizierungsangebots zur Interkulturellen Mediation, das von der Diakonie RWL organisiert wurde. Mit einer Zertifikatsübergabe an 15 Teilnehmende aus der Integrationsarbeit wurde die zweijährige Qualifizierungsmaßnahme am 9. September in der Wolfsburg in Mühlheim abgeschlossen.

Mehr zur Qualifizierung zur Interkulturellen Mediation

12. September 2011

Gewalt in der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre

EKD und Diakonie bitten ehemalige Heimkinder um Verzeihung

Johannes Stockmeier, Nikolaus Schneider

Die Evangelische Kirche in Deutschland und die Diakonie bitten Betroffene der Heimerziehung der 1950er und 60er Jahre für das in evangelischen Heimen erfahrene Leid um Verzeihung. In einer gemeinsamen Erklärung bekannten sich der Vorsitzende des Rates der EKD, Präses Nikolaus Schneider, und der Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, zum Versagen der evangelischen Heimerziehung in den Nachkriegsjahren. Maria Loheide, Geschäftsbereichsleitung für Familie, Bildung und Erziehung in der Diakonie RWL, sieht in der Erklärung einen wichtigen Meilenstein im Umgang mit dem Leid, das Heimkindern zugefügt wurde.

Mehr zur Bedeutung der Bitte um Verzeihung und die Erklärung im Wortlaut

13. September 2011

"Starke Diakonie in Rheinland-Pfalz"

Trägerkonferenz der Diakonie in Rheinland Pfalz zieht positive Zwischenbilanz

Jens Rautenberg

Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, der pfälzische Oberkirchenrat Manfred Sutter, hat bei der Trägerkonferenz der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz am 9. September in Bad Kreuznach die Arbeit der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz gewürdigt. "Wir sind auf dem richtigen Weg", sagte Sutter. Auch Jens Rautenberg von der Diakonie RWL, einer der drei Geschäftsführenden der Arbeitsgemeinschaft, zog eine positive Zwischenbilanz: Die Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft sei sehr vertrauensvoll, die anstehenden Aufgaben gut aufgeteilt.

Mehr zur Trägerkonferenz der Diakonie in Rheinland-Pfalz

14. September 2011

Seit 20 Jahren Fortbildungen zur betrieblichen Suchtkrankenhilfe

Weitere Fortbildung in 2012 geplant

Eine Frau und ein Mann im Gespräch

Seit 20 Jahren führt der Evangelische Fachverband Sucht Rheinland-Westfalen-Lippe Fortbildungen für Suchtkrankenhelfer/innen speziell in Behörden und Betrieben durch. Insgesamt wurden seit 1991 bisher etwa 300 Personen für diese Aufgabe durch die Diakonie RWL vorbereitet. Die Qualifizierung von Mitarbeitenden aus Betrieben soll zu einem innerbetrieblichen niedrigschwelligen “Erste-Hilfe-Sucht“ Angebot verhelfen.

Mehr zur Fortbildung zur betrieblichen Suchtkrankenhilfe

14. September 2011

2 000 Stimmen für eine gerechte Welt

Beim Gospelday singen 80 Chöre aus Rheinland, Westfalen und Lippe an mehr als 60 Orten und Brot für die Welt ist dabei

Plakat zur Veranstaltung

Gospelmusik ist mit mehr als 100 000 Aktiven in über 3 500 Chören aktuell sehr populär. Zum diesjährigen Höhepunkt der Aktion „Gospel für eine gerechtere Welt“ treten am 17. September beim „Gospelday“ bundesweit an 200 Orten über 250 Chöre auf. Allein in NRW sind es rund 75 Chöre an 60 Orten. Gemeinsam mit der Organisation „Creative Kirche“ engagieren sich der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ bei der Aktion.

Mehr über den Gospelday 2011

19. September 2011

Zukunftsmodell für die Ausbildung in der Pflege

Kooperation zwischen Fachseminaren für Alten- und Krankenpflege und der EFH R-W-L erleichtert den Übergang ins Studium

Gruppenfoto

Um die Fachkraftausbildung in der Alten- und Gesundheits- und Krankenpflege durchlässiger zu gestalten, haben 18 Altenpflege und Krankenpflegeschulen aus Bochum und Umgebung einen Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Fachhochschule R-W-L geschlossen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich nun ab dem 2. Ausbildungsjahr auf einzelne Module des Studiengangs Pflege vorbereiten und ein späteres Studium durch vorgezogene Modulprüfungen verkürzen.

Mehr zur Kooperationsvereinbarung zwischen den Fachseminaren und der EFH RWL

19. September 2011

Hintergrundbericht: Beratungsarbeit für Arbeitslose

Zahl der Langzeitarbeitslosen stagniert auf hohem Niveau - Beratungsbedarf steigt

Zwei junge Männer beim Bootsbau

Mit dem neuen Förderprogramm des Landes NRW hat sich seit Beginn 2011 das unabhängige Beratungsangebot für Arbeitslose wieder verbessert. 2008 wurde die Förderung dieser Beratungsangebote seitens des Landes eingestellt. Vielen Beratungsstellen und Zentren von Kirche und Diakonie ist es gelungen, trotz Wegfalls der Landesförderung das Beratungsangebot durch kommunale Finanzierungen und eigene Mittel aufrechtzuerhalten. Landesweit sind es nun insgesamt 72 Beratungsstellen und 73 Zentren, die arbeitslosen Menschen Beratung und Unterstützung anbieten. Jede dritte Einrichtung ist in Trägerschaft von Diakonie oder Kirchengemeinden.

Hintergrundbericht aus der Beratungsarbeit für Arbeitslose

20. September 2011

Sucht und Sport

Fachtag des Fachverbandes Sucht RWL

Drei Frauen beim Frisbee-Werfen

Bereits zum achten Mal fand der Fachtag Sucht und Sport statt, in diesem Jahr zum ersten Mal in der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Resonanz war groß: Knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung des Evangelischen Fachverbandes Sucht RWL und des Behindertensportbundes NRW.

Mehr zum Fachtag Sucht und Sport

20. September 2011

Die Wucht der späten Erinnerungen

Der Therapeut Wolfgang Neumann über Kriegserfahrungen und ihre Bedeutung für die Altenheimseelsorge

Dr. Wolfgang Neumann

Ein bedeutendes, aber schwer zu fassendes Thema hatte sich der 22. Altenheimseelsorge-Konvent der Evangelischen Kirche von Westfalen bei seiner  Jahrestagung in Münster am 19. September vorgenommen: Der Bielefelder Psychotherapeut Dr. Wolfgang Neumann informierte über Kriegstraumata und ihre langfristigen Auswirkungen auf die Generation der heute alten und sehr alten Menschen.

Mehr über die Kriegserfahrungen und ihre Bedeutung für die Altenseelsorge

22. September 2011

Netzwerke aufbauen und die Bevölkerung sensibilisieren

Vertreterinnen diakonischer Frauenhäuser im Gespräch mit Kolleginnen rumänischer Frauenhäuser

Portraitfoto von Hiltrud Wegehaupt-Schlund

"Hilfe für Frauen und Kinder, die in einem von Gewalt geprägten Umfeld leben" - Das ist der Titel eines Workshops, der vom 5. bis 9. September 2011 in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen in Hermannstadt/Sibiu stattfand. Auf dem Workshop sollten Wege zur nachhaltigen Entwicklung von Schutzhäusern für Kinder und Frauen in Siebenbürgen gesucht werden.

Mehr zur Vernetzung von Frauenhäusern in Rumänien

23. September 2011

"Diakonische Träger haben attraktive Vergütungen"

Stellungnahme der Diakonie RWL zu aktuellen Aktionen der Gewerkschaft ver.di

Günther Barenhoff, Vorstand

Die Gewerkschaft ver.di droht diakonischen Trägern mit Streikaktionen und Protesten, um Tarifverträge für die Diakonie zu erzwingen. Hierzu stellt Pastor Günther Barenhoff, Sprecher des Vorstandes der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fest:
Die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in der Diakonie sind attraktiv und innerhalb des Sozialsektors überdurchschnittlich. Hierzu zählen neben den Monatsvergütungen auch Kinderzuschläge, eine Jahressonderzahlung, eine kirchliche zusätzliche Altersversorgung und weitere attraktive Leistungen.

Mehr über den Dritten Weg und die Aktionen der Gewerkschaft ver.di

26. September 2011

"Verschleppung der Pflegereform in hohem Maß unverantwortlich"

Diakonie RWL: Sachlich ungerechtfertigte Verzögerung der Reform

Ende letzter Woche sollte das Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr (FDP) zur geplanten Pflegereform vorliegen. Stattdessen wird über die Finanzierung neu gestritten. Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL hält es "für unverantwortlich, dass dringende und in der Fachwelt von allen akzeptierte Reformen zu Lasten der pflegebedürftigen Menschen weiter aufgeschoben werden." Eine zügige Umsetzung lasse sich pragmatisch mit einer Mischstrategie aus Beitragssatz und dem Aufbau eines kapitalgedeckten Finanzfonds finanzieren. Ein solcher Vorschlag war bereits letztes Jahr vom Evangelischen Verband für Altenarbeit RWL vorgelegt worden.

Mehr zur Bedeutung der Pflegereform

27. September 2011

Brot für die Welt dankt Spendern am Erntedankfest

Besuch in über 40 westfälischen Gemeinden

An Erntedank sagt "Brot für die Welt" "Danke" für die langjährige Unterstützung westfälischer Gemeinden. In über 40 Kirchengemeinden überbringen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von "Brot für die Welt" einen persönlichen Dank und Gruß im Gottesdienst und berichten über die Projekte in den Ländern des Südens.

Mehr über den Dank an die Spender von Brot für die Welt am Erntedankfest

27. September 2011

Väterarbeit in Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen stärken

Praxisentwicklungsprojekt will Hilfen verbessern

Wie kann die Arbeit in Mutter-Vater-Kind Einrichtungen verbessert und an veränderte Bedürfnisse von jungen Müttern und Vätern angepasst werden? Mit dieser Frage befasste sich ein Praxisentwicklungsprojekt der Technischen Universität Dortmund, das im Rahmen eines Fachtages der Diakonie RWL in Kooperation mit der TU Dortmund vorgestellt wurde.

Mehr über das Praxisentwicklungsprojekt

27. September 2011

Ist eine betreuungsrechtliche Unterbringung noch zeitgemäß?

Jahrestagung des Diakonischen Fachverbands der Betreuungsvereine

Ist eine betreuungsrechtliche Unterbringung noch zeitgemäß? Diese Frage stand im Zentrum eines Fachtags im Rahmen der Jahrestagung des Diakonischen Fachverbandes der Betreuungsvereine am 22. und 23. September in Mainz. Konsens war, dass Unterbringungen in der betreuungsrechtlichen Praxis nicht ganz zu vermeiden sind. "Sie sollten aber nicht daraus resultieren, dass das Umfeld mit dem Verhalten der betroffenen Menschen nicht klar kommt", so Waltraud Nagel, Geschäftsführerin des Fachverbands.
Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen für den Fachverband wurde der alte Vorstand wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Olaf Potthoff vom Betreuungsverein des Diakonischen Werkes des Evangelischen Kirchenkreises Lennep.

Mehr zu den Themen der Fachtagung und zu den Vorstandswahlen

28. September 2011

Das Altenheim als Hospiz

Mitgliederversammlung des Fachverbandes Hospiz- und Palliativdienste

Ein Drittel aller Deutschen sterben in einem Pflegeheim. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einer solchen Einrichtung wird immer kürzer. Die klassischen Pflegeheime sind zu Sterbeheimen geworden in denen die Themen Sterbekultur, hospizliche Begleitung und palliative Versorgung immer wichtiger werden. Rund 50 Hospizexperten der Diakonie diskutierten dazu in Münster.

Mehr über Sterbebegleitung im Altenheim

28. September 2011

Altenheimseelsorge wohin?

Kontroverse Diskussionen beim Westfälischen Altenheimseelsorge-Konvent in Münster

Etwa 70 Engagierte aus der Altenheimseelsorge kamen am 19. September zur 22. Jahrestagung des Altenheimseelsorge-Konvents in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Im Anschluss an die Fachtagung zum Thema Kriegstraumata am Vormittag ging es um Personalpolitik. Die landeskirchliche Personal- und Strukturplanung sieht vor, diesen Sonderdienst in die Kirchengemeinden zurückzuverlagern.

Mehr über die kontroverse Diskussion beim Westfälischen Altenheimseelsorgekonvent

29. September 2011

Ich hab noch einen Koffer in Berlin

Diakonie RWL verabschiedet Maria Loheide

Maria Loheide mit ihrem Koffer als Abschiedsgeschenk

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in Münster haben Vorstand und Verwaltungsrat der Diakonie RWL die Leiterin des Geschäftsbereiches Familie, Bildung und Erziehung verabschiedet. Maria Loheide wechselt zum 1. Oktober nach Berlin. Sie wird neuer Sozialpolitischer Vorstand des Bundesverbandes. In den Grußworten, unter anderem von Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer aus dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, wurden die hohe Fachkompetenz sowie das unermüdliche Engagement für die Arbeit der Diakonie und die gute Vernetzung von Maria Loheide wertschätzend zum Ausdruck gebracht.

Hier finden Sie ein Interview mit Maria Loheide

30. September 2011

Wahlversammlung am 30. September 2011 in Bonn

Erster Gesamtausschuss in der Evangelischen Kirche im Rheinland und der rheinischen Diakonie

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am Freitag, dem 30. September 2011, 34 Delegierte aus den Regionen der rheinischen Kirche und Diakonie im Haus der Kirche in Bonn ein. Es ging um die Wahl der 15 Mitglieder des neuen Gesamtausschusses nach dem Mitarbeitervertretungsgesetz (MVG). Der neue Gesamtausschuss will sich am 26. Oktober 2011 zu seiner konstituierenden Sitzung treffen. Dann wird auch der Vorsitz gewählt werden.

Mehr zur Wahl des ersten Gesamtausschusses in der Evangelischen Kirche im Rheinland und der rheinischen Diakonie

30. September 2011

Reportage: "Gib der Diakonie ein Gesicht"

Berufsbildungsmesse für Jugendliche aus Freiwilligendiensten

Drei Jugendliche mit Kamera

Am 24. September, einem Samstag, findet in der Gesamtschule einer von 30 Seminartagen im Rahmen des FSJ statt: in Gestalt einer Berufsbildungsmesse. Sie soll den Jugendlichen einen Überblick über Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten im sozialen Bereich vermitteln. Bei etwa 25 ausstellenden Einrichtungen, Fachverbänden und Fachhochschulen können sich die Freiwilligen der Diakonie ein umfassendes Bild verschiedener Zukunftsperspektiven machen. Orientierung lautet das zentrale Thema an diesem Samstag.

Reportage zum Verlauf der Messe und Videointerviews mit Teilnehmenden

5. Oktober 2011

Auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungsverständnis

Stellungnahme der Evangelischen Kirche im Rheinland

In öffentlichen Debatten hat sich ein neuer Begriff etabliert: Inklusion. Deutschland ist 2009 der UN-Behindertenrechtskonvention beigetreten, in der Inklusion ein zentraler Begriff ist. Dies hat Konsequenzen für das gesamte Bildungs- und Sozialsystem. Unter dem Titel: "Auf dem Weg zu einem neuen Bildungsverständnis" ist nun eine Stellungnahme der Evangelischen Kirche im Rheinland zu dem Thema erschienen. Mitgewirkt hat Barbara Montag von der Diakonie RWL.

Mehr zum Thema "Inklusion in der Bildung"

7. Oktober 2011

"Hier bin ich zu Haus!"

Konzepte der Quartiersentwicklung für individuelle Lebensformen im Alter

Teilnehmer vor der Tagung in einer Halle mit Informationsständen, hier Stände der Diakonie

Seniorengerechte Wohnquartiere entstehen nicht von alleine, sie brauchen "Ermöglichungsstrukturen". Dazu gehören hauptamtliche Strukturen und verlässlich gesicherte finanzielle Rahmenbedingungen. Diese Thesen zogen sich als roter Faden durch die Mehrzahl der Beiträge auf der Tagung der Freien Wohlfahrtspflege NRW zum Thema Quartiersentwicklung. "Quartiersentwicklung kann nur durch eine dauerhafte finanzielle Unterstützung auch von Seiten des Landes realisiert werden", betonte der LAG-Vorsitzende Andreas Meiwes.

Mehr zum Thema Quartiersentwicklung

7. Oktober 2011

Abschiebebeobachtung schafft Transparenz und hat sich bewährt

Moderator des „Forum Flughäfen in NRW“ weist Vorwürfe zurück

Abflughalle des Flughafens Düsseldorf

 

Entschieden weist der Moderator des Forum Flughäfen in NRW (FFiNW), Kirchenrat Rafael Nikodemus, Vorwürfe des CDU-Innenpolitikers Reinhanrd Grindel zurück. 
Grindel, CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied des Innenausschusses, hatte im Bundestag Vorwürfe gegenüber der Abschiebungsbeobachtung etwa am Flughafen Düsseldorf zu Protokoll gegeben "Für derartige Vorwürfe liegen keinerlei Bestätigungen oder Beweise vor", so Kirchenrat Nikodemus. Die Vorwüfe des CDU-Politikers seien "völlig unakzeptabel und haltlos."

Entschieden weist der Moderator des Forum Flughäfen in NRW (FFiNW), Kirchenrat Rafael Nikodemus, Vorwürfe des CDU-Innenpolitikers Reinhanrd Grindel zurück. 

Grindel, CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied des Innenausschusses, hatte im Bundestag Vorwürfe gegenüber der Abschiebungsbeobachtung etwa am Flughafen Düsseldorf zu Protokoll gegeben "Für derartige Vorwürfe liegen keinerlei Bestätigungen oder Beweise vor", so Kirchenrat Nikodemus. Die Vorwüfe des CDU-Politikers seien "völlig unakzeptabel und haltlos."

Weitere Informationen zur Abschiebebeobachtung

11. Oktober 2011

Internationaler Austausch

Pflege-Führungskräfte aus Vologda (Russland) zu Besuch bei der Diakonie RWL

Die Delegation zusammen mit Ulrich Christofczik

Eine hochrangige Delegation aus der Region Vologda in Russland besucht zurzeit die Diakonie RWL und zahlreiche Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe in Münster und im Münsterland. Geschäftsbereichsleiter Ulrich Christofczik begrüßte die Gäste in der Geschäftsstelle Münster und informierte sie über Grundzüge des deutschen Sozialsystems und die Hauptaufgaben der Diakonie.

Mehr über den Besuch der Pflege-Führungskräfte aus Vologda

11. Oktober 2011

Reportage: Vater-Kind-Wochenenden

Männerarbeit in der Evangelischen Kirche im Rheinland organisiert Väterangebote in Kindertagesstätten

Vater übergibt einem Kind ein gebasteltes Schwert aus Pappe und Alufolie

Ein Projekt der Männerarbeit in der Evangelischen Kirche im Rheinland organisiert Vater-Kind-Wochenenden und andere Väterangebote in Kindertagesstätten. Das mit Landesmitteln geförderte Angebot soll dazu beitragen, Väter zu mehr Mitwirkung in Kindertagesstätten zu ermutigen und KiTas "zu mehr Väterfreundlichkeit anzuregen". In 2011 wurden bereits über 25 Wochenenden organisiert. Ähnliche Angebote gibt es seit langem schon in der Männerarbeit der Ev. Kirche von Westfalen.

Mehr zu Vater-Kind-Wochenende in Kindertagesstätten

11. Oktober 2011

Immer mehr kleine Kinder in Heimen und Pflegefamilien

Projekt der Diakonie RWL und der Fachhochschule Münster untersucht neue Konzepte

Immer mehr Kinder unter sechs Jahren müssen aufgrund von akuten Krisen in der Familie in Heimen und Pflegefamilien untergebracht werden. Deren Zahl stieg von 2005 bis 2009 um fast 70 Prozent. Nach Skandalfällen wie "Kevin" in Bremen und "Lea-Sophie" in Schwerin sowie einer Neufassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Schutz von Kindern im Jahr 2005 werden Jugendämter immer häufiger tätig.

Mehr über das Projekt der Diakonie RWL und der Fachhochschule Münster

11. Oktober 2011

"Unternehmen aktiv in der Pflege"

Projekt für mehr Kooperation zwischen Wirtschaft und Pflegeeinrichtungen

Das Bundesministerium für Gesundheit hat im Frühjahr 2011 in Zusammenarbeit mit Diakonie und Caritas das  Projekt "Unternehmen aktiv in der Pflege" gestartet. Dabei sollen nicht nur Hinweise für gelingende und profitable Partnerschaften gefunden werden, sondern der Austausch von Pflegewirtschaft und Unternehmen intensiviert werden.

Informationen zum Projekt und Aufruf zur Mitwirkung

12. Oktober 2011

"Palliative Praxis - Projekte für alte Menschen"

Robert Bosch Stiftung fördert Projete zur palliativen Praxis

Die Robert-Bosch-Stiftung fördert Projekte zur palliativen Praxis z.B. in Altenpflegeeinrichtungen, in der häuslichen Pflege oder in Akutkrankenhäusern. Das Programm richtet sich an Träger von ambulanten Diensten, Altenhilfeeinrichtungen und einzelnen Einrichtungen, aber auch an Arztpraxen, Krankenhäuser, Hospize, Kommunen und Landkreise im deutschsprachigen Raum. Die geförderten Projekte sind vielfältig. Neben Vernetzung und Kooperation mit anderen Institutionen, Trägern und Professionen können auch Sensibilisierung und Qualifizierung der Mitarbeiter und Entwicklung einer palliativ-hospizlichen Kultur Thema einer Projektanfrage sein. Für 2011 bis 2014 stehen insgesamt 2011 bis 2014 720 000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Programm „Palliative Praxis"

14. Oktober 2011

Künstliche Ernährung im Alter

Informationsbroschüre des AOK-Bundesverbandes

Der AOK Bundesverband hat eine übersichtlich strukturierte Broschüre sowie einen Arbeitsbogen zur Entscheidungshilfe zur künstlichen Ernährung im Alter veröffentlicht. Beteiligt waren neben den AOK-Vertretern auch  Pflegewissenschaftler der Universität Witten/Herdecke. Gedacht ist die Broschüre und der Arbeitsbogen für Angehörige und alle, die privat oder beruflich als Pflegende, Ärzte, rechtliche Betreuer oder Therapeuten an stellvertretenden Entscheidungen für alte Menschen beteiligt sind, sie ist aber auch für Laien verständlich. Themen sind Ursachen von Ernährungsproblemen, Alternativen zum Einsatz von Magensonden (PEG) usw.

Die Broschüre und der Arbeitsbogen als PDF-Datei

17. Oktober 2011

Lichtblicke mit Rekordspendensumme

Aktion hat seit Bestehen mehr als 100 000 Kindern geholfen

Logo der Aktion Lichtblicke

Die Hilfsaktion Lichtblicke, die gemeinsam getragen wird von Diakonie, Caritas und den NRW-Lokalradios, hat ihr Geschäftsjahr mit einer Rekordspendensumme abgeschlossen. Über 3,6 Millionen Euro sind in der Saison 2010/2011 für notleidende Kinder und ihre Familien auf dem Spendenkonto eingegangen. Das sind 250.000 Euro mehr als im Geschäftsjahr zuvor.

Mehr zur Aktion Lichtblicke

17. Oktober 2011

"Modell einer gestuften und modularisierten Altenpflegequalifizierung"

Vorstellung eines Qualifikationsrahmens für den Beschäftigungsbereich der Pflege, Unterstützung und Betreuung älterer Menschen

Ein neues „Modell einer gestuften und modularisierten Altenpflegequalifizierung“ wird am 7. und 8. November 2011 in Berlin vorgestellt. Im Zentrum stehen die Ergebnisse eines Modellprojekts der FH Bielefeld mit dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung. Mit dem neu entwickelten Qualifikationsrahmen sollen sich Personalentwicklungen besser gestalten lassen. Das Modell setzt auf modularisierte Qualifizierungsangebote und einen neuen Qualifikationsmix in Teams im Beschäftigungsbereich der Pflege, Unterstützung und Betreuung für hilfsbedürftige alte Menschen.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Abschlusstagung

20. Oktober 2011

Förderschulen auf dem Weg der Inklusion

Herbstversammlung des Fachverbandes Schulen mit sonderpädagogischer Förderung

Heinz-Herbert Hoppmann, Barbara Manschmidt und Prof. Dr. Clemens Hillenbrand

Auf der Herbstversammlung des Evangelischen Fachverbandes „Schulen mit sonderpädagogischer Förderung“ hat Professor Dr. Clemens Hillenbrand, Uni Oldenburg, vor mehr als 30 diakonischen Schulvertretern einen auf empirischen Untersuchungen basierenden Vortrag zum Thema „… auf dem Weg der Inklusion“ gehalten. Dabei zeigte er auch Perspektiven der Förderschulen im Inklusionsprozess auf.

Mehr zur Herbstversammlung des Fachverbandes Schulen mit sonderpädagogischer Förderung

Oktober 2011

diakoniebrief 8

Mit allen Sinnen

Diakonie mit allen Sinnen - das ist das Thema dieses Heftes. Sinn, Sinne, Sinnlichkeit - ist das ein diakonisches, ein kirchliches Thema? Die Sinne kommen in jedem Gottesdienst vor, eine ordentliche Predigt endet mit der liturgischen Formel "Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus."

Diakoniebrief 8 - Mit allen Sinnen: online lesen

pdf-Datei zum Heruntenladen, diakoniebrief 8

24. Oktober 2011

Hilfe für Erdbebenopfer in der Türkei

Diakonie und Caritas stellen 100.000 Euro zur Verfügung

Nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei stellen die kirchlichen Hilfswerke Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international 100.000 Euro für die Soforthilfe zur Verfügung. Neben Nahrungsmitteln und Medikamenten werden vor allem Zelte, Decken und Gasheizgeräte benötigt, weil die Temperaturen in den betroffenen Gebieten um die Städte Van und Ercis nachts unter den Gefrierpunkt sinken.

Mehr über die Erdbebenhilfe der Diakonie

25. Oktober 2011

Gemeinde und Diakonie

Klausur-Tag zur diakonischen Profilierung in Gevelsberg

Frauen in dynamischer Bewegung vor einen Flipchart

50 Akteure aus den gevelsberger Bethel regional Einrichtungen - sowohl Mitarbeitende als auch Bewohnerinnen und Bewohner - , aus Ortgemeinden und Diakonieausschüssen in der Region haben sich getroffen, um nach Ideen für neue Brückenschläge zwischen Diakonie und Gemeinde zu suchen und neue Kooperationen zu planen. Der Workshop wurde von der Stabsstelle "Diakonisches Profil und Kommunikation" der Diakonie RWL mit vorbereitet und begleitet. Initiativen für mehr Miteinander von Diakonie und Gemeinde werden von der Diakonie RWL auch an anderen Orten unterstützt.

Mehr zum Klausur-Tag "Gemeinde und Diakonie" in Gevelsberg

26. Oktober 2011

diakoniebrief 8

Mit allen Sinnen

Diakonie mit allen Sinnen - das ist das Thema dieses Heftes. Sinn, Sinne, Sinnlichkeit - ist das ein diakonisches, ein kirchliches Thema? Die Sinne kommen in jedem Gottesdienst vor, eine ordentliche Predigt endet mit der liturgischen Formel "Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus."

Diakoniebrief 8 - Mit allen Sinnen: online lesen

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31. Oktober 2011

"Gekonnt mit Armut umgehen?"

Analyse der Diakonie RWL zu Armutsproblematiken und Handlungsmöglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe

Kinder in alten Kleidnern laufen auf einem breiten Bürgersteig vor verwahrlosten Hausmauern

Viele Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind täglich mit den Auswirkungen von Armut konfrontiert. Die aus Armut resultierenden Probleme werden in der Praxis aber nicht immer als Armutsprobleme erkannt. Eine aktuelle Analyse der Diakonie RWL zeigt die Notwendigkeit, Armut zum ständigen Thema in der Kinder- und Jugendhilfe zu machen. Die Handreichung soll Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendhilfe für das Thema Armut sensibilisieren und zeigt Wege zu einer armutssensiblen Praxis auf, die armen Kindern bessere Teilhabechancen ermöglicht.

Analyse zum Thema Kinderarmut und zu praktischen Möglichkeiten armutssensiblen Handelns in der Kinder- und Jugendhilfe

3. November 2011

Straffälligenhilfe in Russland aufbauen

Delegation aus Vologda zu Besuch bei der Diakonie

Die Delegation zusammen mit Sabine Bruns

"Wir können viele Ideen, Eindrücke und Konzepte mitnehmen": Eine Delegation aus Vologda, Irina Kudrinskaya, Anna Popova, Andrey Vertiev und Oleg Egorov, hat sich vergangene Woche über den Strafvollzug in NRW, die Freie Straffälligenhilfe in NRW und die besonderen Angebote der Diakonie in der Straffälligenhilfe informiert.

Mehr dazu lesen

27. Oktober 2011

Fachtagung Migration und Familie

Impulse für Familienbildung und Soziale Arbeit

Portrait Ioanna Zacharaki

Auf eine enorm große Resonanz stieß die Fachtagung: „Migration und Familie“, die von der Fachhochschule Düsseldorf in Kooperation mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und dem paritätischen Bildungswerk NRW am 19. Oktober 2011 in der FH Düsseldorf stattgefunden hat. Von den über 200 Anmeldungen durften nur 140 teilnehmen.

„Das Thema beschäftigt viele Akteure vor Ort. Die Teilnehmenden kamen aus unterschiedlichen Fachbereichen, wie Familienzentren, Jugendämter, Erziehungs-, und Familienberatungsstellen, Migrationsfachdienste, Bildungseinrichtungen u. a.“, berichtet Ioanna Zacharaki, Referentin für Integration und Interkulturalität der Diakonie RWL, die die Fachtagung mitorganisiert hat.

Mehr zur Fachtagung Migration und Familie

2. November 2011

Schutzbedarf und Schutzgewährung - Anspruch und Wirklichkeit

Gemeinsame Tagung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und der Diakonie RWL

Mehr als siebzig Mitarbeitende aus Flüchtlingsberatungsstellen, Einrichtungen der Jugendhilfe, Ausländerbehörden und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nahmen teil an der Tagung „Schutzbedarf und Schutzgewährung – Anspruch und Wirklichkeit" am 11. und 12. Oktober 2011 in der Katholischen Akademie „ Die Wolfsburg“ in Mülheim/Ruhr.

Mehr dazu lesen

9. November 2011

Kinder und Jugendliche auf der Flucht

Perspektiven in Deutschland?

Über 50 Mitarbeitende aus der Flüchtlingsberatung, der Jugendhilfe, des Bundesamtes und von Ausländerbehörden sowie Rechtsanwälte nahmen am 25. und 26. Oktober 2011 an den 13. Ebernburger Gesprächen teil, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Diakonie RWL veranstaltet werden.

Mehr dazu lesen

7. November 2011

Koalitionsbeschlüsse zur Pflegeversicherung

"Beitragserhöhung allein verbessert nicht die Situation von Menschen mit Demenz"

"Eine Beitragserhöhung allein verbessert noch nicht die Situation von Menschen mit Demenz, nicht von ihren Angehören und auch nicht von jenen, die in der Pflege arbeiten", so Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Ein in der Fachwelt weit akzeptiertes Konzept zur inhaltlichen Reform der Pflegeversicherung liege seit 2009 vor.

Mehr zum Hintergrund der Debatte um die Pflegereform

9. November 2011

"Dieser Pflegekompromiss nutzt niemandem"

Papier der Diakonie RWL erläutert, warum eine umfassende Pflegereform notwendig ist

Portraitfoto von Ulrich Christofczik

"Was die Koalitionsspitzen auf ihrem Gipfel am vergangenen Wochenende für die Pflege ausgehandelt haben, ist alles andere als ein Durchbruch", so das Urteil von Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Er verweist auf ein Papier der Diakonie RWL, das heute herausgegeben wurde. Darin wird erläutert, warum eine umfassende Pflegereform notwendig ist.

Kritik am Pflegekompromiss und das Hintergrundpapier zur Pflegereform

9. November 2011

Der Dritte Weg ist nicht das einzig Heilige, aber das theologisch Angemessenere

RWL-Vorstand Prof. Becker wirbt für die Verabschiedung des EKD-Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetzes

Prof. Dr. Uwe Becker beim Vortrag

Auf ihrer Tagung in Magdeburg hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am 9. November 2011 mit sehr großer Mehrheit ein neues Arbeitsrechtsregelungs-Grundsätzegesetz beschlossen („Kirchengesetz über die Grundsätze zur Regelung der Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diakonie, Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetz der EKD –ARGG-Diakonie-EKD). Als EKD-Synodaler warb Prof. Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, im Plenum für eine Annahme der Vorlage.

Weitere Informationen zum neuen Diakonie-ARGG-EKD

10. November 2011

Bundesweite Online-Diskussion zu Zukunftsthemen der Diakonie

"Gesellschaft und Diakonie im Wandel" - unter diesem Titel startet Anfang Januar 2012 eine bundesweite öffentliche Online-Diskussion zu Zukunftsperspektiven der Diakonie. Themen sind unter anderem das kirchliche Arbeitsrecht und der ´Dritte Weg´, theologische Grundlagen diakonischen Handelns und Grenzen des Sozialstaats.

Vorschau auf die geplanten Diskussionsthemen und die Möglichkeit, weitere Themen einzubringen und zu bewerten


10. November 2011

Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Griechenland

Netzwerk für neue Generation griechischer Zuwanderer

Georgios Rougas und Ioanna Zacharaki am Podiumstisch

Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in Griechenland häufen sich die Anfragen von neuzugewanderten Griechinnen und Griechen bei den Migrationsdiensten. Bereits im Jahr 2010 stieg die Zahl der Neuzuwanderer aus Griechenland nach NRW auf 2754 und die Tendenz ist weiter steigend. Nun initiiert die Diakonie RWL gemeinsam mit vielen Partnern ein Netzwerk für die neue Generation griechischer Zuwanderer.

Mehr zur Initiierung des neuen Netzwerks

14. November 2011

"kultür bewegt" erhält Sonderpreis

NRW Gesundheitsministerin Barbara Steffens zeichnet Bethel-Stiftung aus

Logo der Bethel-Stiftung

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hat Projekte aus Aachen, Duisburg, Wuppertal, Bottrop und Bielefeld mit dem Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Siegerprojekte hätten beispielhaft zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in NRW beigetragen, sagte Steffens bei der Preisverleihung in Düsseldorf. Ein mit 2.000 Euro dotierter Sonderpreis wurde dabei an die Stiftung Bethel in Bielefeld für das Projekt "kultür bewegt" vergeben.

Weitere Informationen zum Projekt "kultür bewegt"

"Ich bin dankbar, dass ich das in meinem Alter überhaupt noch kann"

Christa Oltrogge (80) kocht jeden Dienstag mit Kindern in Heiligenhaus

Christa Oltrogge mit Kindern beim Brotschneiden

"Ich bin dankbar, dass ich das in meinem Alter überhaupt noch kann und dass ich die Zeit dafür habe. Mir wird hier gezeigt, dass meine Hilfe wirklich gebraucht wird. Ob bei den älteren oder bei den jungen Menschen – ich werde immer willkommen geheißen": Christa Oltrogge, 80 Jahre alt aus Heiligenhaus, kocht jeden Dienstag mit 15 Kindern zwischen sieben und elf Jahren in einem Kindergarten in Heiligenhaus. Sie engagiert sich damit im Projekt "KinderZeit Mobil", einem Projekt der Diakonie im Kirchenkreis Niederberg und der Velberter Tafel.


17. November 2011

"Trauerort für Menschen aus allen Kulturen"

Einweihung eines besonderen Trauerorts am Totensonntag in Düsseldorf

Bild wird im Text beschrieben

Wenn Verwandte und Freunde in der Heimat begraben werden, ist es für Zuwanderer oft unmöglich, an der Beisetzung teilzunehmen oder später das Grab zu besuchen. So gibt es für viele Migrantinnen und Migranten keinen Platz, zu dem sie in ihrer Trauer hingehen können, um sich den Verstorbenen nahe zu fühlen. Am 20. November, Totensonntag, wird nun in Düsseldorf im Hof der Berger Kirche ein "Trauerort für Menschen aus allen Kulturen" eingeweiht, die ihre Toten nicht vor Ort betrauern können.

Mehr zum "Trauerort für Menschen aller Kulturen"

21. November 2011

Einblicke in die Praxis der Abschiebebeobachtung

WDR-Reportage zur Abschiebebeobachtung der Diakonie RWL am Düsseldorfer Flughafen

Julia Grossmann steht vor einem Flugzeug mit offener Tür

"Mein Name ist Julia Grossmann und ich bin nicht von der Polizei" - so beginnt ein Gespräch der Abschiebebeobachterin der Diakonie RWL am Düsseldorfer Flughafen mit einem Mann, der als "illegaler Einwanderer" in sein Herkunftsland abgeschoben werden soll. Das Gespräch ist Teil einer WDR-Reportage über die Rolle der Abschiebebeobachtung. "Sie kann nur dabeistehen" heißt es dort. Und dann wird anschaulich gezeigt, welche Bedeutung das "Dabeistehen" für die betroffenen Menschen gewinnen kann.

Mehr zum Thema und Videoausschnitte aus der WDR-Reportage

25. November 2011

Wir wollen Arbeit!

Kirche und Diakonie beteiligen sich am Aktionstag gegen Langzeitarbeitslosigkeit im Saarland

Pfarrer Udo Blank ist der Vorsitzende der LIGA Saar

Unter dem Motto "Wir wollen Arbeit!" veranstaltete der Saarland Sozialgipfel, in dem sowohl das Diakonische Werk an der Saar als auch die Evangelische Landeskirche mitarbeiten, am 24. November 2011 in Saarbrücken einen Aktionstag gegen Langzeitarbeitslosigkeit. Nach einer öffentlichen Pressekonferenz im Großen Saal der Arbeitskammer gab es Aktionen und Infostände in der Saarbrücker Innenstadt. Pfarrer Udo Blank, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar (DW Saar) und derzeit Vorsitzender der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar (LIGA Saar), wies auf gravierende Missstände hin und forderte eine verantwortungsvolle aktive Arbeitsmarktpolitik durch den Bund und das Saarland.

Weitere Informationen zum Aktionstag gegen Langzeitarbeitslosigkeit im Saarland

1. Advent 2011

"Der Adventskranz: Eine Erfindung der Diakonie"

Hoffnungslichter für Kinder in Armut in Attendorn, Berlin, Klagenfurt und Wien

Riesiger Adventskranz mit Kind im Vordergrund, das eine Kerze andreht

Er ist ein Zeichen der Hoffnung und ein Symbol für Geborgenheit in der Familie: Der Adventskranz. Der Ursprung des Adventskranzes ist darüber lange in Vergessenheit geraten: Es waren verarmte Kinder aus den wachsenden Armenvierteln in Hamburg, denen ein Gründervater der modernen Diakonie, Johann Hinrich Wichern, mit abgezählten Kerzen die verbleibende Zeit bis Weihnachten, bis zu den kleinen Geschenken und dem Weihnachtsessen, verständlich machte. Wichern-Adventskränze erinnern nun an die historische Bedeutung des Brauchs: Vor der Erlöserkirche in Attendorn oder im Berliner Reichstag - und an einer zunehmenden Zahl weiterer Orte.

Mehr zum Adventskranz als Zeichen gegen Kinderarmut

27. November 2011

Land zum Leben - Grund zur Hoffnung

In Dortmund eröffnet "Brot für die Welt" die 53. Aktion

Land zum Leben - Grund zur Hoffnung, unter diesem Motto steht die 53. Aktion von "Brot für die Welt". Am 1. Adventssonntag eröffnete das evangelische Hilfswerk in Dortmund das neue Aktionsjahr mit einem feierlichen Gottesdienst, der bundesweit von der ARD übertragen wurde. Im Gottesdienst predigte der Präses der westfälischen Kirche, Alfred Buß.

Weitere Informationen zur bundesweiten Eröffnung des 53. Aktionsjahres

29. November 2011

Taste the waste – Drehort Backstube wird zum Kino

„Brot für die Welt“ und „Ihr Bäcker Schüren“ präsentieren den aktuellen Kino-Dokumentarfilm in Wuppertal und Hilden

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Im Dokumentarfilm „Taste the waste“ werden diese Missstände aufgedeckt.

Mehr über "Brot für die Welt" und "Taste the waste"

30. November 2011

"Dienstgemeinschaft ist mehr als der Dritte Weg"

Mitarbeitende der Diakonie RWL diskutieren mit Prof. Dr. Dieter Beese

Prof. Dr. Dieter Beese, Barbara Montag, Reinhard van Spankeren

Im Rahmen eines "Studientages Diakonisches Profil" diskutierten am letzten Mittwoch Mitarbeitende der Diakonie RWL mit Superintendent Prof. Dr. Dieter Beese Fragen des kirchlich-diakonischen Selbstverständnisses. Zentraler Begriff war dabei der Dritte Weg, und zwar als Ausdruck kirchlicher Dienstgemeinschaft. Dabei greife die Fokussierung in der öffentlichen Debatte insbesondere auf das Streikrecht zu kurz, sagte Beese. Öffentlich sei zu klären, ob das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen weiterhin in dem Umfang anerkannt bleibe wie bisher. Nach innen müsse diskutiert werden, inwieweit theologische Diskurse handlungsleitend für Kirche und Diakonie in ihrem Verhalten sein sollten.

Mehr zur Diskussion und die Thesen zum Dritten Weg zum Herunterladen

30. November 2011

Verleihung des "AGpR - Förderpreises Gemeindepsychiatrie"

Prof. Dr. Uwe Becker: "Exklusionsprozesse im Blick behalten"

Bogenschützen

Am 17. November wurde im jüdischen Gemeindezentrum Duisburg zum ersten Mal der "Förderpreis Gemeindepsychiatrie" vergeben. Ausrichter war die Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrie Rheinland e.V. Jurymitglied Prof. Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, mahnte bei der Festveranstaltung, die vielfältigen Prozesse aktiver Exklusion nicht aus dem Blick zu verlieren. Der mit 5000 Euro dotierte Preis ging an eine inklusive Bogensportgruppe vom Sozialpsychiatrischen Zentrum in Wermelskirchen.

"Nicht wundern, wenn psychische Belastungen auch psychsich krank machen" - mehr zum Statement von Prof. Becker und zu den Preisträgern

30. November 2011

evta.-Fortbildungsprogramm 2012

Erweiterte Fortbildungsangebote für Mitarbeitende in Tageseinrichtungen für Kinder

Ausschnitt aus Cover des Fortbildungsheftes: Titel, Kinder, Schriftzug Lernen

Der Evangelische Fachverband der Tageseinrichtungen für Kinder in Westfalen und Lippe (evta.) stellt sein Fortbildungsprogramm für das Jahr 2012 vor. Das Fortbildungsheft gliedert sich, wie vorhergehende Programmhefte des evta, nach Fortbildungsangeboten, die nach Qualifikationsbereichen zugeschnitten sind und in jene, die qualifikationsniveauübergreifend ausgeschrieben sind. Neu sind Kooperationsangebote mit der Fachhochschule Münster, die nun speziell für Geschäftsführungen und speziell für Leitungskräfte und Pädagogische Fachkräfte ausgeschrieben sind.

Mehr zum neuen Fortbildungsprogramm des evta.

1. Dezember 2011

Familienbildung ist Prävention und Lebensbildung

Lob für Politik bei der Evangelischen Familienbildung

Die Evangelische Familienbildung spürt Aufwind. Bei der Mitgliederversammlung des Evangelischen Familienbildungswerkes Westfalen und Lippe stellte Geschäftsführerin Corinna Sühlsen in ihrem Jahresbericht heraus, dass die aktuelle Landespolitik dem Grundsatz folgt "Vorsorge ist besser als Nachsorge".

Mehr über die Mitgliederversammlung des Evangelischen Familienbildungswerkes Westfalen und Lippe

1. Dezember 2011

Zuschauer spenden 2,7 Millionen Euro

REKORDERGEBNIS FÜR „BROT FÜR DIE WELT“ UND MISEREOR BEI ZDF-SPENDENGALA

Mit einem Rekordergebnis endete die große ZDF-Benefizgala „Die schönsten Weihnachtshits“: Genau 2.735.855 Euro spendeten die Zuschauer für die Projektarbeit der kirchlichen Hilfswerke „Brot für die Welt“ und MISEREOR. 4,7 Millionen Menschen verfolgten die Sendung, die Jörg Pilawa für seine erkrankte Kollegin Carmen Nebel moderierte, vor dem Bildschirm.

Mehr dazu lesen

2. Dezember 2011

Wenn alte Menschen nicht mehr weiterwissen: Projekt Lebenslinien entwickelt neue Strategien gegen Alterssuizide

"Gemeinsam Wege aus der Krise finden" - so hieß die erste große Fachtagung des Großprojekts "Lebenslinien. Krisenbewältigung im Alter" am 29. November im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. 130 Interessierte waren gekommen, um sich auszutauschen und kundig zu machen. Es geht um ein weitgehend verdrängtes und beschwiegenes Thema.

Mehr über das Projekt Lebenslinien, Krisenbewältigung im Alter

2. Dezember 2011

Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche im Rheinland

Projekt für minderjährige Flüchtlinge der Diakonie Wuppertal ausgezeichnet

Logo des Projekts: Große Figur hält kleine Figur an der Hand

Das Projekt ›Do it!‹ der Diakonie Wuppertal wird mit dem Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche im Rheinland ausgezeichnet. Das 2007 gestartete Projekt qualifiziert und begleitet ehrenamtliche Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wird am Samstag, 3. Dezember, von Oberkirchenrat Klaus Eberl im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung in Kaiserswerth überreicht. Zwei weitere Projekte aus dem Rheinland erhalten die gleiche Auszeichnung. Der Ehrenamtspreis wird alle zwei Jahre vergeben.

Mehr zu den mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichneten Projekten

5. Dezember 2011

Abschied von Pfarrer Dietrich Humrich

Pfarrer Karl-Horst Junge übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrates der Diakonie RWL

Dr. Moritz Linzbach, Pfarrer Dietrich Humrich

Nach rund 23 Jahren als Theologe im Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie geht Pfarrer Dietrich Humrich zu Ende des Monats in den Ruhestand. Pfarrer Humrich beendet auch sein Engagement als Vorsitzender des Diakonischen Rates des DW Rheinland sowie als stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Diakonie RWL. Humrich war auch Vorsitzender der Mitgliederversammlungen des DW Rheinland und der Diakonie RWL. Bei der Verabschiedungsfeier am 2. Dezember in Bad Kreuznach würdigte Dr. Moritz Linzbach, Vorstand der Diakonie RWL, Humrichs Engagement für die Diakonie.

Mehr zum Abschied von Pfarrer Dietrich Humrich und zur Nachfolge

6. Dezember 2011

Hungerkrise droht in West-Afrika

Diakonie Katastrophenhilfe weitet Hilfsprojekte im Niger aus

Während im ostafrikanischen Dürregebiet noch Millionen hungern, droht im Westen des Kontinents eine weitere Hungerkrise. Beobachter warnen vor einer Hungersnot im Sahel. Schon jetzt sind in Niger rund eine Million Menschen von Nahrungsmittelhilfe abhängig. Die Diakonie Katastrophenhilfe, die schon seit Jahren in dem immer wieder von Dürren betroffenen Land tätig ist, hat jetzt ihre Hilfe ausgeweitet und ruft dringend zur Unterstützung der Notleidenden auf.

Diakonie Katastrophenhilfe gegen Hunger in West-Afrika

7. Dezember 2011

Diakoniesammlung läuft auf Hochtouren

Noch bis Samstag sind die Sammlerinnen und Sammler unterwegs

„Für“ heißt das Leitwort der Adventssammlung der Diakonie. In diesen Tagen gehen die Sammlerinnen und Sammler für die Diakonie in den evangelischen Kirchengemeinden in Nordrhein-Westfalen von Tür zu Tür, um Spenden zu sammeln für die Diakonie der Gemeinde.

Mehr zur laufenden Adventssammlung lesen

7. Dezember 2011

In Westfalen steigt die Zahl der auf der Straße lebenden Menschen ohne Wohnung

Westfälischer Herbergsverband e.V. legt Statistik für 2010 vor

Der Westfälische Herbergsverband e.V. (WHV) der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe verzeichnet seit Jahren einen Anstieg der Menschen, die auf der Straße leben und die Beratungsstellen der Wohnungslosenhilfe von Diakonie und Caritas in Westfalen aufsuchen. Das zeigt eine jetzt vorgelegte Statistik.

Mehr über die Statistik 2010 des Westfälischen Herbergsverbandes

13. Dezember 2011

Beteiligung am Fonds für ehemalige Heimkinder - Arbeitsminister Schneider sichert den Erhalt der Standards in der Behindertenhilfe zu

Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen tagte in Münster

Portrait Pastor Barenhoff

Die Diakonie in Nordrhein-Westfalen beteiligt sich am staatlichen Fonds für die Betroffenen der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre. Einen entsprechenden Beschluss fasste am Montag, 12. Dezember 2011, die Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen in Münster.

Mehr über die Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen

13. Dezember 2012

„Ich lese für dich – dein Papa“

Weihnachtsgeschichten für Kinder von inhaftierten Vätern

Vater hält seine Tochter im Arm und liest ihr vor

„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne und an dich denke. Du allein wirst diese Sterne sehen und wissen, dass dein Papa für dich da ist!“ liest ein inhaftierter Vater für seine vierjährige Tochter. Er sitzt im geschlossenen Vollzug und seine Tochter ist zu Hause. Sie hört seine Stimme auf CD, aufgenommen im Rahmen des  Weihnachtsprojekts der Anlaufstelle Freiräume in Kooperation mit dem geschlossenen Vollzug Bielefeld.

Mehr dazu lesen

15. Dezember 2011

Zertifizierung im Trialog

Gütesiegel für sozialpsychiatrische Angebote der Bergischen Diakonie

Bild von der Zertifikatsübergabe

Bundesweit ist die Bergische Diakonie als erster Träger ambulanter und stationärer Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen mit dem Zertifikat nach ProPsychiatrieQualität (PPQ) ausgezeichnet worden. Das Gütesiegel ProPsychiatrieQualität (PPQ) ist das einzige sozialpsychiatrische Qualitätssystem in Deutschland, welches von einer anerkannten Zertifizierungsgesellschaft überprüft wird. Die Zertifizierung legt besonderen Wert auf die dialogische Einbeziehung aller Beteiligten, den so genannten "Trialog".

Mehr zum Gütesiegel "ProPsychiatrieQualität" und zur Zertifikatsübergabe an die Bergische Diakonie

16. Dezember 2011

Aktion Lichtblicke mit Rekordergebnis: 3,6 Millionen Euro für arme Familien in NRW

Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Schriftzug: Lichtblicke - Weil Menschen Hoffnung brauchen

Mehr als 3,6 Millionen Euro konnte die Aktion Lichtblicke im Spendenjahr 2010/2011 an Spendengeldern einnehmen. Damit wurde das gute Ergebnis des Vorjahres noch einmal deutlich übertroffen. Etwa 9 000 Kinder, Jugendliche und ihre Familien erhielten Lichtblicke-Hilfen. Die Mitgliederversammlung wählte für die nächsten drei Jahre jetzt in Oberhausen auch einen neuen Vorstand.

Mehr über die Aktion Lichtblicke und den neuen Vorstand

15. Dezember 2011

"Fachkräftemangel in der sozialen Arbeit und Pflege erfordert große organisatorische und finanzielle Anstrengungen"

Pfarrer Udo Blank von der Diakonie gibt turnusgemäß den Vorsitz in der LIGA Saar ab

Pfarrer Udo Blank, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar

Der scheidende Vorsitzende der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar, Pfarrer Udo Blank, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar, warnte vor einem Fachkräftemangel in der Pflege und der pädagogischen Arbeit. „Wir haben größte Sorge, ob wir Einrichtungen nicht schließen müssen, weil wir keine Mitarbeiter mehr haben“, so Blank.

Weitere Informationen zur Stabsübergabe in der LIGA Saar

16. Dezember 2011

"Richtiges Signal gegen den Politikstau bei der Pflegereform"

Rücktritt von Dr. Jürgen Gohde vom Vorsitz des Pflegebeirats

Portraitfoto von Dr. Jürgen Gohde

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt die Haltung von Dr. Jürgen Gohde, der mit seinem Rücktritt ein Signal gegen den Politikstau beim Thema Pflege setzt. "Wir können nur hoffen, dass der Protest von Dr. Gohde bei der Bundesregierung zur Einsicht führt, dass die Pflegereform nicht länger verzögert werden darf" erklärte Ulrich Christofczik, Leiter des Geschäftsbereichs Pflege, Alten- und Behindertenarbeit des größten Landesverbandes der Diakonie.

Mehr zu den Hintergründen des Rücktritts von Dr. Jürgen Gohde vom Pflegebeirat

19. Dezember 2011

Elternarbeit in der Erziehungshilfe

Diakonie-Fachtagung präsentiert Forschungsergebnisse

Personen

Ziel von Elternarbeit in der Erziehungshilfe ist es, Kompetenzen von Eltern, die durch die ambulanten Dienste beraten werden oder deren Kinder in Heimen untergebracht sind, zu stärken. Wie eine solche Arbeit mit Eltern in den Hilfen zur Erziehung gelingen kann, beschreiben neueste Forschungsergebnisse, die auf einer Fachtagung am 15. Dezember vorgestellt wurden.

Mehr zur Elternarbeit in der Erziehungshilfe

21. Dezember 2011

Diakonie begrüßt Bundeskinderschutzgesetz

Viele Fragen der Umsetzung aber noch ungeklärt

Matthias Lehmkuhl, Maria Loheide, Sarah Steinfeld

„Wir begrüßen das Bundeskinderschutzgesetz. Aber wir bedauern, dass das Gesundheitswesen keinerlei Beitrag zur Verwirklichung des Kinderschutzes bei der Finanzierung der Familienhebammen sowie der Netzwerke Früher Hilfen erbringen will“, so Maria Loheide, Sozialpolitischer Vorstand des Diakonischen Werkes der EKD, auf einer Fachtagung zum Bundeskinderschutzgesetz der Diakonie RWL.

Mehr zum Bundeskinderschutzgesetz

21. Dezember 2011

Wenn Pflegeprüfung und Pflegepraxis sich begegnen

Kontroverse Diskussionen bei Diakonie-Fachtagung

Frauke Bußkamp, Janina Bialon, Ulrich Christofczik

Mehr als 70 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte Frauke Bußkamp, Referentin für ambulante Pflege der Diakonie RWL, noch kurz vor Weihnachten am 14. Dezember zu einer Fachtagung der besonderen Art begrüßen. „Die Pflegedokumentation aus Sicht des MDK“ war das Thema. Janina Bialon vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen Westfalen-Lippe stellte sich den kritischen Anfragen der Diakoniestations-Leitungen.

Mehr zur Fachtagung Ambulante Pflege

21. Dezember 2011

Hoffnung für Osteuropa

Hilfsaktion von Evangelischer Kirche und Diakonie fördert neue Projekte

Seit 1994 fördert die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ soziale und kirchliche Projekte zwischen Estland und Bulgarien. In diesem Jahr werden neun Projekte mit insgesamt mehr als 84.000 Euro gefördert. Gesammelt wurden diese Spenden in Gottesdienstkollekten in rheinischen Kirchengemeinden.

Mehr über Hoffnung für Osteuropa

4. Januar 2012

Rente mit 67?

Prof. Dr. Uwe Becker kritisiert aktuelle Debatte zum Renteneintrittsalter

Portraitfoto von Uwe Becker

Prof. Dr. Uwe Becker hat in einem Gespräch mit dem epd die Äußerungen von Horst Seehofer (CSU) an der Rente mit 67 als „sozialpolitische Kosmetik“ kritisiert. „Der Aufruf an die Wirtschaft, mehr ältere Menschen zu beschäftigen, ist ein ergebnislos verhallender Appell“, sagte Becker, Vorstand der Diakonie RWL, dem epd am Montag in Düsseldorf. Nötig seien vielmehr humane Arbeitsverhältnisse, damit Menschen bis ins Rentenalter berufstätig bleiben können.

Mehr zur Kritik von Uwe Becker am Verlauf der Debatte zur Rente mit 67

10. Januar 2011

Sterbebegleitung als Auftrag von Kirche

Der Fachverband Hospiz in der Diakonie RWL begrüßt Diskussion auf der rheinischen Landessynode

„Die biblisch begründete Sorge um den Nächsten, ist Auftrag der Kirche sich auch um Sterbende zu kümmern. Darum begrüßen wir es ausdrücklich, dass sich das oberste Gremium der Evangelischen Kirche im Rheinland mit dem Thema Sterben und Sterbebegleitung beschäftigt“, so Hartmut Uebach, Vorsitzender des Fachverbandes "Hospiz- und Palliativdienste" in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe am Rande der Landessynode in Bad Neuenahr.

Mehr über Sterbebegleitung und Hospiz

10. Januar 2012

Welche praktische Bedeutung haben die christlichen Wurzeln für die Diakonie heute?

Bundesweite Online-Diskussion zu Zukunftsthemen der Diakonie

Gruppenarbeit: Sieben Personen diskutieren an einem Tisch

Seit gestern läuft die erste bundesweite Online-Diskussion, die in der Diakonie geführt wird. Sie wurde ausgelöst durch eine Expertise, die 2011 von der Diakonischen Konferenz beauftragt und vom Vorstand der Diakonie RWL, Prof. Dr. Uwe Becker, herausgegeben wurde.

Beim ersten Thema, das bis zum 22. Januar 2012 diskutiert werden kann, geht es um die praktische Bedeutung der christlichen Wurzeln für die Diakonie heute. Nach Abschluss der Diskussion wird es eine Dokumentation geben, in der die Beiträge aus dem Forum strukturierter zusammengefasst werden.

Mitlesen und Mitdiskutieren

10. Januar 2012

Haiti: Zwei Jahre nach Erdbeben ist weitere Hilfe nötig

EVANGELISCHES HILFSWERK STELLTE BISHER 15 MILLIONEN EURO BEREIT

Logo der DKH

Zwei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti ruft die Diakonie Katastrophenhilfe dazu auf, die Opfer der Katastrophe weiter zu unterstützen. Eine halbe Million Menschen müssen in Lagern leben. Das evangelische Hilfswerk errichtet zurzeit im Südosten Haitis mit Unterstützung des kanadischen Roten Kreuzes 600 Häuser. Seit dem Beben stellte die Diakonie Katastrophenhilfe mehr als 15 Millionen Euro für Nothilfe und Wiederaufbau bereit.

Mehr dazu lesen

11. Januar 2012

Seelsorge in der Altenhilfe – verteilt auf viele Schultern

7. Symposion Altenseelsorge tagt vom 17. bis 19. September 2012 in Wuppertal

Seelsorge in Einrichtungen der Altenhilfe gehört zu den selbstverständlichen Bestandteilen einer kirchlichen Grundversorgung. Jedoch die Veränderungen in der Wohnsituation zu kleinen Einheiten, die stark steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen und der hohe Anteil dementiell erkrankter Menschen verändert die Situation in der Altenhilfe erheblich. Gleichzeitig geht die Zahl kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für eine professionelle Seelsorge zur Verfügung stehen, zurück. Neue Formen der Seelsorge müssen entwickelt werden. Das 7. Symposion Altenseelsorge, das zweite in Trägerschaft der Diakonie RWL, geht diesen Fragen nach. Neben Vorträgen von kompetenten Referenten werden auch Workshops angeboten, die Raum für Erfahrungsaustausch und Gespräch bieten.

Informationen zum Symposium finden Sie auf beigefügtem Flyer.

Vorankündigung des Symposions als PDF-Datei

12. Januar 2012

Newsletter Diakonie RWL

Ausblicke auf 2012

Porträtfoto von Volker König

Zu Neujahr ein Newsletter - der alte Skeptiker behält doch Recht. "Da ist nichts Neues unter der Sonne." Das gilt wohl auch auch für eine neue Suchbewegung, die nicht nur das private, sondern auch das öffentliche Leben auf Trab hält. Zahllose Ratgeber und Experten geben Tipps, die dem Menschen helfen sollen zu einem glücklichen, also einem guten, gelingenden Leben. Auch die Politik sucht danach.

Newsletter Diakonie RWL, Januar 2012

18. Januar 2012

"Soziale Polarisierung ist Ursache der Finanzkrise"

Diskussionsveranstaltung zur Rolle der Diakonie im Kontext sozialstaatlicher Entwicklungen

Huster am Rednerpult

"Die Soziale Polarisierung in Deutschland, in Europa und in den anderen Metropolen der Weltwirtschaft ist die Ursache für die sich verschärfende Finanzkrise - und nicht die Finanzkrise Ursache für sozialen Abbau. Es ist umgekehrt." Wir brauchen dringend eine Korrektur in den Verteilungsabläufen. Dazu gehöre auch die Stärkung des Sektors sozialer Dienstleistungen - so eine der Thesen von Professor Dr. Ernst-Ulrich Huster im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung der Diakonie RWL am 11. Januar 2012 in Düsseldorf. Die Veranstaltung stand im Zusammenhang mit dem bundesweiten Online-Dialog zu Thesen aus der von Prof. Dr. Becker herausgegebenen Expertise "Perspektiven der Diakonie im gesellschaftlichen Wandel". Prof. Dr. Huster war an der Erstellung der Expertise beteiligt.

Mehr zum Thema und zum Online-Dialog

26. Januar 2012

"Tätigkeit der Arbeitsrechtlichen Kommission hat sich bewährt"

Begleitkommission der Diakonie RWL zieht positive Bilanz

Portraitfoto von Thomas Oelkers

"Die Tätigkeit der Arbeitsrechtlichen Kommission RWL hat sich bewährt. Die kirchliche Arbeitsrechtssetzung im Dritten Weg hat sich als arbeitsfähig erwiesen", so die Bilanz des Vorsitzenden der Begleitkommission der Diakonie RWL, Thomas Oelkers. Er verwies dabei auf die positiven Ergebnisse aus dem letzten Jahr.

Mehr zur Bilanz der Begleitkommission

30. Januar 2012

Helga Siemens-Weibring wird neue Geschäftsbereichsleiterin FABE

Helga Siemens-Weibring

Helga Siemens-Weibring aus Essen übernimmt zum 1. Mai 2012 in der Diakonie RWL die Aufgabe der Leiterin des Geschäftsbereichs Familie, Bildung und Erziehung. Der Geschäftsbereich umfasst u. a. die Arbeitsbereiche Tageseinrichtungen für Kinder/Familienzentren, Erziehungshilfe, Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit und Schulen, Familienberatung, Familienbildung, Frauenprojekte sowie den Bereich der Freiwilligendienste.

Weitere Informationen zur neuen Geschäftsbereichsleiterin FABE

31. Januar 2012

Kampagne "Ich will arbeiten"

Arbeitsminister Guntram Schneider hält Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche

Portraitfoto von Guntram Schneider

„Ich will arbeiten“ ist das Motto einer Kampagne des Evangelische Kirchenkreises und der Diakonie in Duisburg. Am 26. Februar geht es um „Notwendigkeit und Grenzen eines sozialen Arbeitsmarktes“. Zu diesem Thema äußert sich dann in einer Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mehr zur Kampagne "Ich will arbeiten" und zur Veranstaltung mit Minister Schneider

1. Februar 2012

Fachtagung "Gewalt in der Pflege"

Günther Barenhoff: Pflegende Angehörige brauchen mehr Entlastung

Portraitfoto von Günther Barenhoff

"Durch Überforderung oder Unkenntnis kommt es in der häuslichen Pflege leicht zu Gewaltproblemen. Pflegende Angehörige brauchen deshalb dringend mehr Entlastung und Unterstützung", so die Forderung von Pastor Günther Barenhoff, Vorsitzender des Landespflegeausschusses NRW, bei der Eröffnung einer großen Fachtagung zu Gewalt in der Pflege in Düsseldorf. Erforderlich seien der weitere Ausbau und die bessere Vernetzung von Unterstützungsangeboten im Wohnquartier. Das Land NRW sei hier auf einem guten Weg.

Mehr zur Eröffnungsrede von Pastor Barenhoff auf der Fachtagung "Gewalt in der Pflege"

2. Februar 2012

Dauerhafte Hilfe für Wohnungslose

"Nicht nur die Kälte gefährdet wohnungslose Männer und Frauen"

Wohnungsloser liegt schutzlos auf einem Bürgersteig

„Niemand in den großen Städten muss in dieser Zeit draußen schlafen“, sagt Jan Orlt, Referent für Wohnungslosenhilfe der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Auch die Diakonie unterhält eigene Einrichtungen für Wohnungslose vor allem im städtischen Raum. In kleineren Kommunen empfiehlt der Diakonie-Referent bestimmte öffentliche Gebäude zugänglich zu lassen. Ab und zu müsse ein Auge zugedrückt werden und es solle zum Beispiel nicht aus den Bahnhöfen verwiesen werden. Das gelte auch für Menschen, die sich nachts nicht von ihrem Hund trennen wollen.

Mehr zum Thema Wohnungslosenhilfe

6. Januar 2012

"Soziale Berufe kann nicht jeder"

Diakonie-Onlineportal zu sozialen Berufen

Banner: Mann bläst Seifenblasen, Aufschrift:

"Soziale Berufe kann nicht jeder": Unter diesem Motto steht ein neues interaktives Web 2.0-Angebot zu sozialen und pflegerischen Berufen. In dem Portal informiert der Diakonie Bundesverband junge Menschen über Ausbildungen, Studiengänge und Berufe. Ziel ist es, junge Menschen für soziale und pflegerische Berufe zu gewinnen. Im Hintergrund stehen Prognosen zum drohenden Fachkräftemangel.

Mehr zum neuen Online-Portal

6. Februar 2012

Barbara Steffens diskutiert über Erfahrungen und Konzepte der Altenhilfe

Probleme bei Regelprüfungen nach dem Wohn- und Teilhabegesetz

Gruppenbild, in der Mitte Ministerin Steffens, mit Ulrich Christofczik, Dr. Ingo Habenicht und Dr. Bodo de Vries

Wie kann man die Zukunft der Altenpflege gestalten? Um über die Erkenntnisse eines großen Trägers zu diskutieren, besuchte NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens am Freitag das Ev. Johanneswerk an seinem Hauptsitz in Bielefeld. Für den Besuch entschied sich Ministerin Steffens, nachdem das Johanneswerk ihr eine Untersuchung über die Regelprüfungen in Alteneinrichtungen zur Verfügung gestellt hatte.  Bei dem Besuch diskutierten Barbara Steffens, Dr. Bodo de Vries, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Johanneswerks, Günter Garbrecht (Mitglied des Landtags und Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales) und Ulrich Christofczik (Diakonie RWL) auch über die Pflege-Reform 2012.

Mehr zum Gespräch mit Ministerin Steffens

6. Februar 2012

Strategiediskussion im Lichthof

Klausurtagung des Geschäftsbereichs PAB in Gelsenkirchen

Mehr als 50 Mitarbeitende des Geschäftsbereichs Pflege, Alte und Behinderte der Diakonie RWL trafen sich zu einer Klausurtagung im Gelsenkirchener Lichthof. Intensiv wurde mit dem Vorstand der Diakonie RWL, Pastor Günther Barenhoff, über die Zukunft des Verbandes und des Geschäftsbereichs diskutiert.

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7. Februar 2012

Flötentöne zu Gunsten von Brot für die Welt

Kölner Schüler sammeln 800 Euro

Der Sozialwissenschaftsunterricht im Kölner erzbischöflichen Irmgardis Gymnasium muss eindrücklich sein. Denn die 30 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a wollten nicht einfach nur theoretisch über Entwicklungshilfe und weltweite Armut reden. Sie fassten gemeinsam mit ihrem Lehrer Dieter Dücker den Entschluss selbst aktiv zu werden.

Schülerinnen und Schüler spenden an Brot für die Welt

Materialien für die Praxis

Das Dormagener Modell

Von der Verwaltung der Kinderarmut zur frühen umfassenden Hilfe

Foto von verschiedenen Händen aufeinander und das Logo von Netzwerk für familien.

Das Dormagener Modell gilt als bestes Vorbild für eine funktionierende Kommune nach dem Konzept Netzwerk Frühförderung. Dieser Beitrag stellt anhand des Dormagener Modells den Weg einer Kommune vor, die den Mut hatte, die Herausforderung zum Thema Kinderarmut und Kindeswohlgefährdung offensiv anzugehen. Die Stadt Dormagen hat Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen für betroffene Kinder und ihre Eltern kommunal vernetzt realisiert.

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Weitere Strategien vor Ort

Positionspapier der Steuerungsgruppe "Chancenreich"

Die Arbeitsgruppe "Chancenreich - Gemeinsam aktiv gegen Kinderarmut" hat ein Papier über die weiteren Strategien vor Ort verfasst. Für das weitere Vorgehen gegen Kinderarmut wird vorgeschlagen, dass Kirchengemeinden, Kirchenkreise und diakonische Werke sich mit ihren Einrichtungen, Kompetenzen und Möglichkeiten in kommunale Netzwerke einbringen und diese aktiv mit gestalten. In diesen partnerschaftlichen Netzwerken in der Steuerung durch das kommunale Jugendamt werden Bedarfsanalyse, Zielorientierung und Maßnahmenplanung für eine Kommune oder einen Stadtteil untereinander abgestimmt und auf den Weg gebracht.

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23. Dezember 2009

Netzwerk Frühe Förderung (NeFF)

Arbeitshilfen zur Entwicklung und Steuerung von Netzwerken früher Förderung - Ein Modellprojekt des LVR – Landesjugendamtes Rheinland

Das Logo vom NeFF

Das Netzwerk Frühe Förderung, ein Kooperationsprojekt des LVR-Landesjugendamtes Rheinland, hat das Ziel verfolgt, Konzepte für eine kommunale Netzwerkorganisation und -steuerung zur frühen Förderung von Kindern und Familien zu entwickeln. Im Rahmen von Modellprojekten wurden dafür in den Kooperationsstädten sozialräumliche Netzwerke installiert. Die Ergebnisse von  NeFF sind in diesem Abschlussbericht in Zusammenarbeit mit der FH Köln zu konkreten, praxisnahen Arbeitshilfen und Empfehlungen ausgeführt worden.

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18. November 2009

Konvention über die Rechte des Kindes

Für Kinder erklärt

Sechs gemalte Kinder von vverschiedenen Nationalitäten mit UNICEF-Logo.

Der “United Nations International Children’s Fund” (UNICEF) hat die “Konvention über die Rechte der Kinder“ in eine kinderfreundliche Fassung umgeschrieben, in der auf einer einfacheren Sprache Kindern ihre Rechte erklärt werden.
Diese Fassung der Kinderrechtskonvention von fast 40 Seiten mag für Kinder noch immer zu kompliziert und schwer verständlich sein, aber sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen bietet diese Version eine gute Möglichkeit, schnell und leicht einen Überblick von diesem Thema zu gewinnen.

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27. Oktober 2009

"Versprochen ist versprochen"

Ein Aktionshandbuch für Jugendliche

Jugendliche mit roten Overalls, Sonnenbrillen und Waffen auf der Lauer.

Das Aktionshandbuch "Versprochen ist versprochen" präsentiert vielfältige, theaterpraktische Möglichkeiten, mit denen auf die lokale oder globale Armut hingewiesen werden kann. Dabei soll in erster Linie an die Einhaltung der UN-Millenniumsziele zur Halbierung der Armut appelliert werden. Die Aktionsvorschläge sind schnell und einfach umzusetzen und können auch in der Schulpraxis eingesetzt werden.

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15. September 2009

Teilhabe für Kinder durchsetzen

Rechtliche Grundlagen der Partizipation

Das Logo des Deutschen Kinderhilfswerkes:

Wie sehen die rechtlichen Grundlagen für mehr Partizipation von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren auf allen juristischen Ebenen aus? „Rechtliche Grundlagen der Partizipation“ ist eine Veröffentlichung im Rahmen der Beteiligungsbausteine des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. (www.kinderpolitik.de).
Der rechtliche Rahmen und seine konkrete Ausgestaltung auf den unteren Ebenen der Gesellschaft in den Kommunen bestimmen die realen Chancen auf Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Dieser Baustein A1.3 gibt eine Übersicht über die bisher vorliegenden Gesetzesgrundlagen, die für die Partizipation junger Menschen von Bedeutung sind.

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15. September 2009

Argumentationshilfe für den Alltag

Theologischer Baukasten zur Kinderarmut

Ein Würfel mit seinen drei sichtbaren Flächen, auf denen vorne

Der theologische Baukasten zur Kinderarmut des KDA Duisburg/Niederrhein (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt) behandelt die Aspekte Gerechtigkeit, Bildung, Gesundheit und Scheitern und kann zur Argumentationshilfe für die Praxis dienen.

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15. September 2009

Familienleben stärken – Zusammenleben gestalten

Informationen und praktische Impulse

Dunkel blaues Cover von der Broschüre mit bunten Holzfiguren und dem Logo der EKiR und der eaf.

Die Broschüre „Familienleben stärken – Zusammenleben gestalten“ enthält grundsätzliche Beiträge zum Thema „Familien stärken“ sowie eine Reihe von erprobten good-practice-Beispielen aus dem Bereich der EKiR . Sie wurde von der Evangelischen Kirche im Rheinland in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (eaf landesverband rheinland e.V.) im Oktober 2008 herausgegeben.

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09. September 2009

"Und dann sitzt man im Hartz IV"

Kurzfilm über die Tafel in Waldbröl

Der Kurzfilm von Anna Neumann vom Landeskirchenamt stellt den 9-jährigen Noah aus Waldbröl vor, dessen Eltern beide auf das Arbeitslosengeld II angewiesen sind und er deshalb von materieller Armut betroffen ist. Der Film beleuchtet darüber hinaus kurz die Arbeit der örtlichen Tafel, die versucht, dem Armutsphänomen lokal zu begegnen. Unterschiedliche Akteure kommen dabei zu Wort.

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22. Juli 2009

Würfel für die Politik

Aktion Wahlprüfstein 2009

Zwei fertig gebastelte Wahlprüfstein-Würfel aufeinander gekachelt.

Das Forum „Förderung von Kindern" hat zur „Aktion Wahlprüfstein" einen Würfel entwickelt, auf dem die Wahlprüfsteine abgebildet sind. Damit können die Kandidatinnen und Kandidaten vor den anstehenden Wahlen befragt werden, was sie „für Kinder" tun wollen. Die Vorlage vom Würfel muss nur ausgeschnitten und zusammen geklebt werden und schon hält man einen richtigen Würfel, bunt beschriftet mit den verschiedenen Wahlprüfsteinen, in den Händen.

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"Ist lecker, macht satt und schmeckt den Kindern gut."

Kochbuch der "Tafel plus" Wissen

Das Kochbuch der „Tafel plus“ in Wissen versammelt 34 leckere und kostengünstige Rezepte. Allen Rezepten in diesem besonderen Kochbuch ist gemein, dass sie sich aus den Produkten zubereiten lassen, die die Tafel zur Verfügung stellt. Zusätzlich werden bei jedem Rezept die anfallenden Kosten für die Zubereitung der jeweiligen Mahlzeit angegeben.

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Hintergründe und Analysen

23. August 2010

Quote der unter 15-Jährigen am Höchsten

Armutsbericht 2010 für den Ennepe-Ruhr-Kreis

Mit dem Armutsbericht 2010 legte der Ennepe-Ruhr-Kreis den ersten kommunalen Bericht rund um das Thema Armut und soziale Teilhabe vor. Ziel der Studie ist es herauszufinden, welche Personengruppen in welcher Weise von Armut betroffen sind. Die Armuts- bzw. Mindestsicherungsquote im Kreis beträgt allgemein knapp 9 Prozent. Mit über 15 Prozent ist allerdings fast jedes sechste Kind unter 15 Jahren von Armut betroffen.

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15. Juni 2010

Interventionsmöglichkeiten der Erziehungshilfe

Arbeitshilfe für Fachkräfte

Die Broschüre Kinderarmut – Interventionsmöglichkeiten der Erziehungshilfe behandelt u. a. die Fragen: Welcher bedarf ergibt sich an der Schnittstelle zum SGB II? Wie kann sich die Erziehungshilfe in den eigenen Einrichtungen und Diensten dem Problem Kinderarmut anpassen? Die praxisnahe Arbeitshilfe fasst zusätzlich häufige Fallkonstellationen in diesem Problemfeld zusammen und gibt hilfreiche Hinweise zu rechtlichen Möglichkeiten, um gegen ungerechtfertigte Sanktionen vorzugehen.

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18. Mai 2010

Sozialstudie Saar: Teilhabe und sozialer Zusammenhalt im Saarland

Stellungnahme der LIGA Saar

Mit der Sozialstudie Saar hat das Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik im Auftrag des saarländischen Sozialministeriums eine empirisch fundierte Analyse der sozialen Situation der saarländischen Bevölkerung erarbeitet, auf deren Grundlage bestehende sozialpolitische Maßnahmen bewertet und weiterhin erforderliche Maßnahmen geplant werden können. Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar hat umfassend zu der Sozialstudie Stellung genommen.

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10. April 2010

4. Armuts- und Reichtumsbericht 2009/2010

Rheinland-Pfalz

Das Wappen von Rheinlandpfalz als Logo für das MASGFF

Der Vierte Armuts- und Reichtumsbericht der Landesregierung stellt dar, wie sich Armut, Reichtum und soziale Ungleichheit in Rheinland-Pfalz in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Der Bericht setzt sich zusammen aus den eigenständigen Teilen der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und dem Deutschen Gewerkschaftsbund und einer umfassenden Analyse der Verteilungssituation in Rheinland-Pfalz von der Landesregierung und dem Statistischen Landesamt. Auf das Thema Kinderarmut wird dabei separat eingegangen.

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23. Dezember 2009

Standortbestimmung und Perspektiven

Zwischenbilanz der Entwicklung des Kinderschutzes in NRW

Die Zwischenbilanz der Entwicklung des Kinderschutzes in NRW ist das verdichtete Resultat des gemeinsamen Nachdenkens von Fachkräften und Verantwortlichen der Freien und Öffentlichen Träger. Es ist in einem Kooperationsprozess im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung der Fachtagung „Kindesschutz gemeinsam gestalten“ entstanden.

Mehr zur Zwischenbilanz
Kinderarmut, Kinderschutz

23. Dezember 2009

Mehr Chancen für die Kinder und Jugendliche

Abschlussbericht der Enquetekommission

Im Rahmen der Enquetekommission des Landtags mit dem Namen „Chancen für Kinder – Rahmenbedingungen und Steuerungsmöglichkeiten für ein optimales Betreuungs- und Bildungsangebot in Nordrhein-Westfalen“ wurde ein ausführlicher Abschlussbereicht vorgelegt. Dieser beinhaltet die Bestandaufnahme, Impulse aus Wissenschaft und Praxis, Ziele und Steuerungsmaßnahmen sowie Handlungsempfehlungen zu den Lebensbedingungen der Kinder, Jugendlichen und deren Familien in Nordrhein-Westfalen.

Mehr zum Abschlussbericht
Kinderarmut,

23. Dezember 2009

„ …der bedrängt und arm ist in seinem Lande.“

Vortrag „Essen – und Mehr“

Die Entstehung, Entwicklung und Bedeutung der Tafelarbeit diskutiert Nikolaus Immer ausführlich in einem Vortrag anlässlich des Neujahrempfangs des Kirchenkreises Altenkirchen. In seiner Rede zwischen christlichem Selbstverständnis und politischen Forderungen lässt er auch die Kritik an den Tafeln nicht ungeachtet.

Mehr zum Vortrag
Kinderarmut, Tafeln, Essen und mehr

Kinderrechte ins Grundgesetz

Argumente für eine kindergerechte Verfassungsänderung

Das „Aktionsbündnis Kinderrechte“ setzt sich vehement für eine Erweiterung des deutschen Grundgesetztes um gesonderte Rechte für Kinder ein. Damit wird eine konsequente Folgerung aus der Unterzeichnung der Un-Kinderrechtskonvention gefordert. Das Grundsatzpapier „Kinderrechte ins Grundgesetz“ beleuchtet kurz die Hintergründe der Debatte und liefert Argumente für eine entsprechende kindergerechte Verfassungsänderung.

Mehr zum Grundsatzpapier
Kinderarmut, Kinderrechte, Kinderrechtskonvention

18. November 2009

Armut von Kindern in der Famile

Positionspapier der AGJ

Das Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) enthält Stellungnahmen hinsichtlich der Armut von Kindern und Jugendlichen im Bezugssystem der Familie. Das Papier geht auf die drei Aspekte Transferpolitik, Infrastruktur und Familien- und kinderfreundliche Umwelten ein und formuliert entsprechende Anforderungen an die Familienpolitik.

Mehr zum Positionspapier

18. November 2009

Eine drängende Handlungsaufforderung an die Politik

Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) nimmt die bislang relativ geringfügigen politischen Erfolge in der Bekämpfung der Kinderarmut zu Anlass, eine Stellungnahme zu diesem Problem zu beziehen. Das Papier konzentriert sich auf die Situation von der Altersgruppe der unter 15-Jährigen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die spezifischen Bedingungskonstellationen und Handlungsansätze im Hinblick auf jüngere Kinder thematisiert werden, die in erheblichem Maße von ihren Eltern abhängig sind.

Mehr zur Stellungnahme
Kinderarmut,

02. November 2009

Armutsrisiko für Kinder am größten

Sozialbericht für den Rhein-Sieg-Kreis

Verantwortliche präsentieren den Sozialbericht

Im Auftrag von AWO, Caritas, Diakonie und Paritätischem Wohlfahrtsverband erstellte das Nürnberger Xit-Institut erstmals einen Sozialbericht für den Rhein-Sieg-Kreis. Die Studie wertet öffentlich zugängliche Daten zu den Themenbereichen Arbeit, Bildung, Wohnen, Einkommen und Bevölkerungsentwicklung aus. Herausgekommen ist eine 130 Seiten umfassende Broschüre, die detailreich Aufschluss gibt über die Situation von Familien in der Region.

Mehr zum Sozialbericht für den Rhein-Sieg-Kreis
Armut, Kinderarmut, Armutsrisiko, Sozialbericht

13. Oktober 2009

„Skandal Kinderarmut!?“

Daten, Zahlen und Thesen zum Thema

Zusammengefasst zu fünf Thesen analysiert Gerda Holz anhand unterschiedlicher Daten und Zahlen die Lebenssituation von Armut betroffener Kinder und zeigt mögliche Hilfsmaßnahmen auf. Die hier vorliegende Schaubildpräsentation gibt einen guten Einblick in den im Oktober 2009 gehaltenen Vortrag der Politikwissenschaftlerin.

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23. September 2009

Unverhältnismäßig und verfassungswidrig

Stellungnahme des Bundesverbandes der Diakonie zu Kinderregelsätzen bei ALG II-Beziehern

In einer Stellungnahme zur Vorschrift des Bundesverfassungsgerichts bezüglich der Kinderregelsätze bei ALG II- Beziehern kommt der Bundesverband der Diakonie e.V. zu dem Ergebnis, dass diese verfassungswidrig ist. Das Papier beschäftigt sich insbesondere aus rechtlicher Sicht mit Themen wie Existenzminimum, der Herleitung und Pauschalisierung der Sätze sowie der fehlenden Abgrenzung zu Leistungen der Länder und Kommunen.

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30. August 2009

Unter unseren Verhältnissen …

Der erste Armutsatlas für Regionen in Deutschland

Karte von Deutschland mit allen Bundesländern.

Das Saarland hat im bundesweiten Vergleich der alten Bundesländer nach Bremen die höchste Armutsquote! 16, 8% sind im Saarland von Armut betroffen, so lebt jede 6. Person unterhalb der Armutsschwelle. Der Armutsatlas gibt schnell eine Übersicht von der Armutsdichte aller Bundesländer und Regionen Deutschlands wieder und bildet den sozialen Zustand für die Jahre 2005 bis 2007 ab.

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28. April 2009
Titelfoto des Berichtes

Hilfe für Kinder in Not

Zwischenbericht zur Arbeit des "Runden Tisches"

Der Zwischenbericht öffnet den Diskussionskreis für alle beteiligten Akteure über die fachübergreifende Strategie- und Handlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung von Kinderarmut in NRW. Sie finden in dem Bericht neben den statistischen Teil über die neuen Risiken und Gefährdungen der Kindheit eine ausführliche Beschreibung der zentralen Maßnahmen und Projekte der Landesregierung, woraus zuletzt Leitziele für die Zukunft formuliert worden sind. 

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28. April 2009
Titelfoto des Berichtes

Sozialberichterstattung NRW

Prekäre Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in NRW

Die Studie bezieht sich auf die prekären Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in NRW und hat die aktuellsten Daten zu diesem Thema erhoben. Diese zeigen, dass sich die Armutssituation dieser besonders gefährdeten Gruppe trotz Konjunktur und relativ starkem Wirtschaftswachstum seit 2005 nicht verbessert hat. 

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