Vom Fachseminar für Altenpflege an die Uni
Johanneswerk und Uni Bielefeld kooperieren

„Die gängigen Vorurteile, die immer noch gegenüber diesem Beruf bestehen, sind überholt", sagt Marita Heimann, die mit Inge Vormann das Fachseminar leitet. „Die Ausbildung ist zukunftsorientiert und krisensicher - und im Anschluss gibt es viele Möglichkeiten, sich weiterzuqualifizieren, zum Beispiel im Pflegemanagement, zur Wohnbereichsleitung oder zum Spezialisten im Bereich Case Management", so Heimann.
Für Peter Mette ist die Ausbildung wichtige Grundlage für den Bachelor-Studiengang „Health Communication" an der Universität Bielefeld. „Besonders gefallen mir das gute Unterrichtsklima und der hohe Lerneffekt durch die Struktur der Ausbildung", sagt er. Unterricht und praktischer Einsatz - für Mette bei „Vida Leben" - finden in mehrwöchigen Blöcken statt. Wegen seiner guten Leistungen bekommt Mette schon jetzt einen Vorgeschmack auf das Studium: Als Schülervertreter nimmt er am Projekt ‚Modularisierte Qualifizierung in der Altenpflege' teil, das die Fachhochschule Bielefeld mit dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) veranstaltet. „Es geht darum, wie die Altenpflege verbessert werden kann - das ist sehr spannend für mich", sagt er.
Wer eine Ausbildung zum Altenpfleger beginnen möchte, sollte nach Mettes Meinung den Umgang mit Menschen mögen, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsgefühl besitzen. Wer diese Fähigkeiten einsetzt, bekommt viel zurück: „Immer wenn Menschen sich über meine Hilfe freuen, sehe ich, wie sinnvoll meine Arbeit ist. Und viel Spaß macht sie auch - nicht zuletzt, weil ich immer so spannende Geschichten von früher höre", sagt er lachend.