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Berufliche Bildung

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Welche Studiengänge gibt es?

Diakonie im Gemeinwesen - Soziale Arbeit und Diakonik (Bachelor of Arts) (FHdD)

Der Studiengang wird in enger Kooperation mit der Diakonischen Gemeinschaft Nazareth und der Diakonischen Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof gestaltet. In einem Mentoringprogramm begleiten qualifizierte Gemeinschaftsmitglieder die Studierenden während des gesamten Studiums. Sie können sich an verschiedenen Angeboten der Gemeinschaften, wie Veranstaltungen, Arbeitsgruppen, Netzwerke beteiligen und so gemeinschaftliches Miteinander kennen lernen. Darüber hinaus ist den Studierenden die Möglichkeit geboten, gemeinsam auf dem Campusgelände zu wohnen.


Studiendauer

Das Studium umfasst acht Studienhalbjahre (Vollzeit).
240 Creditpunkte (CP ETCS) werden dabei erworben (es fehlen anschließend noch 60 CP bis zu einem Masterabschluss)

Gliederung des Studiums

Die Studienthemen "Soziale Arbeit" und "Diakonik" werden durch vielfältige übergreifende Module inhaltlich miteinander verbunden. Es werden wissenschaftliche, sozialarbeiterische und theologische Kompetenzen für kirchlich-diakonische Arbeit in allen sozialen Handlungsfeldern vermittelt.
Im Studium sind zu Beginn und gegen Ende umfangreiche Praxisphasen vorgesehen sowie in der Mitte des Studiums ein Theorie-Praxis-Projekt.

Studieninhalte

Der Studienschwerpunkt liegt auf der Gestaltung individueller Hilfen für Menschen in ihrer gewohnten Umgebung. Die Studierenden sollen dabei ein vernetztes, konzeptionelles und strukturbezogenes Denken entwickeln, um in Stadtteilen und Kirchengemeinden innovative gemeindediakonische Projekte durchführen zu können. Sie erwerben interdisziplinäre Kompetenzen um auf vielfältige Lebenslagen und Probleme und in unterschiedlichen gesellschaftlichen Milieus und Kulturen professionell zu agieren. Sie erlernen Rechts- und Methodenkenntnisse und entwickeln eine differenzierte Sprachfähigkeit im Umgang mit unterschiedlichen Adressaten. Als Diakoninnen und Diakone sollen sie Kompetenzen erwerben, um Menschen in existentiellen Situationen zu begleiten.

Berufsfelder

Diakoninnen und Diakonen können die religiöse Dimension existentieller Lebensfragen und -krisen wahrnehmen, deuten und in das professionelle Handeln einbeziehen. Strategisch arbeiten sie indem Sie z. B. das Handeln und die Ressourcen kirchlicher und diakonischer Organisationen gestaltungsraum- und gemeinwesenorientiert verbinden und vernetzen. Methodisch indem Sie z. B. methodisch fundierte Seelsorgegespräche führen, dokumentieren und reflektieren. Werteorientiert indem Sie z. B. Ihr professionelles Handeln in besonderer Weise an den ethischen Wertüberzeugungen der jüdisch-christlichen Tradition orientieren. Auf der Basis dieses Studiums können Sie insbesondere Führungs- und Gestaltungsfunktionen in kirchlichen und diakonischen Organisationen übernehmen sowie seelsorgerisch und beratend tätig sein.

Zulassung und Studienvoraussetzungen

Die Zugangsvoraussetzungen sind:

  • Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife,
  • beruflich Qualifizierte können entsprechend der NRW-Regelung nach Bestehen einer Zugangsprüfung ebenfalls zum Studium zugelassen werden.

 

Abschluss

Der Studiengang integriert den staatlich anerkannten Abschluss der Sozialarbeit (BA) und die kirchliche Anerkennung für eine Einsegnung in das Diakonenamt.

Wo findet das Studium statt

Der Studiengang findet an der Fachhochschule der Diakonie (FHdD) in Bielefeld statt (www.fhdd.de). Dieses Studienkonzept findet in Blockphasen (ein bis zwei Mal im Monat zwei bis drei Tage) statt, mit internetgestütztem Lernen, regionalen Lerngruppen und in den Berufsalltag integrierten Berufspraktika. Diese Organisation des Studiums macht es möglich, auch neben einer (möglichst reduzierten) Berufstätigkeit das Studium erfolgreich abzuschließen.

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