Mehr Informationen über den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerhelferin/des Gesundheits- und Krankenpflegerhelfers
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Facharztpraxen oder Gesundheitszentren. Ebenso sind sie in Altenwohn- und -pflegeheimen, bei ambulanten sozialen Diensten, in Einrichtungen der Kurzzeitpflege sowie in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung beschäftigt.
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte Ausbildung an Schulen des Gesundheitswesens und anderen Bildungseinrichtungen. In Nordrhein-Westfalen heißen sie "Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten". Die Ausbildung ist landesgesetzlich geregelt und heißt in NRW Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegeassistentin und des Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten (GesKrPflassAPrV vom 6. Oktober 2008).
Zugangsvoraussetzungen
- Vollendung des siebzehnten Lebensjahres,
- Hauptschulabschluss.
Bewerber/innen ohne Hauptschulabschluss können in der Regel zur Ausbildung zugelassen werden, wenn sie bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und gesundheitliche Eignung für den Beruf .
Dauer der Ausbildung
Die Ausbildung dauert ein Jahr. Sie umfasst 500 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht und 1 100 Stunden praktische Ausbildung. Während dieser Zeit finden Einsätze in konservativen und operativen Bereichen sowie in ambulanten Bereichen außerhalb des Krankenhauses statt.
Wo findet die Ausbildung statt?
- Evangelisches Johanneswerk Schulen im Johannesstift Krankenpflegeschule in Bielefeld,
- Ev. Ausbildungsstätte für Pflegeberufe in Bielefeld,
- Krankenpflegeschule Duisburg e.V. in Duisburg,
- Krankenpflegeschule an der Ruhr in Essen,
- Kaiserswerther Diakonie Kranken- u. Kinderkrankenpflegeschule und
- Ausbildungsstätten Allgemeines Krankenhaus Hagen gGmbH in Hagen.
Die vollständigen Adressen finden Sie am des Textes
Entwicklungsperspektive und Qualifizierungsoptionen
Etliche Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten setzen die Ausbildung fort und werden Gesundheits- und Krankenpfleger/in. Daran anschließend bieten sich vielfältige Perspektive in der Weiterqualifizierung an.
Es besteht die Möglichkeit als Gesundheits- und Krankenpflegeassistentin an Anpassungsfortbildungen teilzunehmen oder sich auf bestimmte Arbeitsbereiche, wie z. B. in der ambulanten Pflege zu spezialisieren.