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Welche Berufe kann ich erlernen?
Ausbildungsgänge im Gesundheits- und Sozialwesen
Altenpfleger/-in
Altenpflegehelfer/-in
Diätassistent/-in
Ergotherapeut
Erzieher/-in
Familienpfleger/-in
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in
Hebamme/Entbindungspfleger
Heilpädagoge/-in
Heilerziehungspfleger/-in
Heilerziehungshelfer/-in
Kinderpfleger/-in
Operationstechnische Assistentin/Operationstechnischer Assistent
Physiotherapeut/-in
Sozialassistent/-in
Sozialhelfer/-in
Werkstattjahr Altenhilfe in NRW
Fort- und Weiterbildung
Altenpfleger/-in
Altenpfleger/innen betreuen und pflegen ältere Menschen, die hilfsbedürftig sind. Sie unterstützen diese bei der Gestaltung der alltäglichen Aufgaben und Verrichtungen. Sie beraten die alten Menschen und ihre Angehörigen. Sie motivieren zu sinnvoller Beschäftigung und Lebensgestaltung und nehmen pflegerisch-medizinische Aufgaben wahr.
Altenpflegerinnen und Altenpfleger sind in stationären Einrichtungen der Altenpflege (z. B. in Alten- und Pflegeheimen, geriatrischen und gerontopsychiatrischen Kliniken, Hospizen), in teilstationären Einrichtungen (z. B. Tages-, Kurzzeitpflegeheimen) und ambulanten Diensten und Einrichtungen (z. B. Diakonie-, Sozialstationen, Altentages- und Altenbegegnungsstätten) tätig.
Mehr Informationen zur Ausbildung Altenpfleger/-in
Altenpflegehelfer/-in
Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer sind in stationären Einrichtungen der Altenpflege (z. B. in Alten- und Pflegeheimen, geriatrischen und gerontopsychiatrischen Kliniken) in Krankenhäusern, in teilstationären Einrichtungen (z. B. Tages-, Kurzzeitpflegeheimen), in Einrichtungen des Betreuten Wohnens, in Wohngemeinschaften für alte Menschen sowie in ambulanten Diensten und Einrichtungen (z. B. Diakonie-, Sozialstationen) und in Begegnungsstätten, Altentagesstätten oder Altenclubs tätig.
Mehr Informationen zur Ausbildung Altenpflegehelfer/-in
Diätassistent/-in
Diätassistentinnen und Diätassistenten sind Fachleute für die Ernährung und Verpflegung von Patienten, die aufgrund ihrer Krankheit eine bestimmte Diät einhalten müssen. Sie setzen ärztliche Diätverordnungen in die Praxis um, erstellen Speise- und Diätpläne, bereiten Diätkost zu und beraten in Ernährungsfragen. Ein wesentlicher Teil ihrer Tätigkeit besteht in der Beratung. Sie sprechen mit den Patienten über deren Ernährungsgewohnheiten und erarbeiten neue Diätrezepte.
Weitere Informationen zur Ausbildung Diätassistent/-in
Ergotherapeut/-in
Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten unterstützen und fördern Menschen jeden Alters, die in ihrer alltäglichen Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind. Ziel der Ergotherapie ist es, die motorischen, kognitiven, psychischen und sozialen Fähigkeiten der Patienten zu erhalten oder wiederzuerlangen. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten arbeiten in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Gesundheitszentren oder auch in speziellen Praxen für Ergo- und Physiotherapie (Bewegungstherapie). Ebenso sind sie in Altenheimen sowie in Wohnheimen für Menschen mit Behinderungen beschäftigt.
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Erzieher/-in
Der Beruf der Erzieher/-in ist aus drei ursprünglich eigenständigen Berufen entstanden. Bereits im Jahre 1928 wurden die Berufe "Kindergärtnerin" und "Hortnerin" zusammengefasst. Zur Vereinigung mit dem Beruf "Jugend und Heimerzieher/in" kam es in den einzelnen Bundesländern Westdeutschlands jeweils verschieden zwischen 1962 und 1972. Im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 wurden ähnliche berufliche Ausbildungen in den östlichen Bundesländern in den Beruf der Erzieher/in integriert, so dass die heutige Ausbildung dazu befähigt, in allen Bundesländern als sozialpädagogische Fachkraft in den vielfältigen Bereichen der Jugendhilfe selbständig und eigenverantwortlich tätig zu sein.
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Familienpfleger/-in
Die Familienpflegerin oder der Familienpfleger übernimmt alle Aufgaben und Pflichten bei der Betreuung und Versorgung von Kindern sowie der im Haushalt lebenden älteren Menschen. Die Einsätze in der Familienpflege sind zunehmend in familiären Krisen- und Notsituationen erforderlich, wie zum Beispiel bei einer Gefährdung des Kindeswohls. Die Einsätze werden von den Jugendämtern und von den Krankenkassen in die Wege geleitet.
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Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
Gesundheits- und Krankenpflegerinnen sowie Gesundheits- und Krankenpfleger arbeiten nicht nur in Krankenhäusern. Sie sind u. a. in Ambulanzen, in Arztpraxen, bei Krankenkassen, in der häuslichen Pflege, im Altenheim, in Rehabilitationskliniken und in Projekten der Entwicklungshilfe tätig. In den ersten beiden Jahren verläuft die Ausbildung seit dem 01.01.2004 integriert, d. h. die Ausbildungsinhalte und Einsatzvorgaben der Gesundheits- und Krankenpflege sind mit denen der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege identisch. Erst im dritten Ausbildungsjahr wird differenziert.
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Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen arbeiten im stationären Bereich von Kinderkliniken, in Kinderabteilungen von Allgemeinkrankenhäusern, in Ambulanzen, Arztpraxen, in Familien, Kurheimen, heilpädagogischen Einrichtungen sowie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. In den ersten beiden Jahren verläuft die Ausbildung seit dem 01.01.2004 integriert, d. h. die Ausbildungsinhalte und Einsatzvorgaben der Gesundheits- und Krankenpflege sind mit denen der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege identisch. Erst im dritten Ausbildungsjahr wird differenziert. Daraus folgt, dass sich die Aufgabenbereiche der Gesundheits- und Krankenpflege und die der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege nicht wesentlich unterscheiden. Die Differenzierung erfolgt über die Zielgruppe Kinder und ihre Angehörigen.
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Hebamme/Entbindungspfleger
Hebammen und Entbindungspfleger arbeiten in Krankenhäusern, in Geburtshäusern, in Beratungsstellen, oder in Einrichtungen. Sie betreuen Frauen während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett. Sie führen die Schwangerenvorsorgeuntersuchungen durch, bieten Hilfeleistungen bei Beschwerden in der Schwangerschaft sowie Beratungen an. Viele von ihnen leiten Kurse zur Geburtsvorbereitung und Rückbildungsgymnastik.
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Heilpädagoge/-in
Heilpädagoginnen und Heilpädagogen erziehen, fördern und begleiten Menschen jeglichen Alters, die ihren Alltag aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Beeinträchtigung nicht selbständig bewältigen können. Ziel dieses Ausbildungsganges ist es, durch geeignete pädagogisch-therapeutische Maßnahmen die Eigenständigkeit und Gemeinschaftsfähigkeit von Menschen zu verbessern, um ihnen ein möglichst eigenständiges Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.
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Heilerziehungspfleger/-in
Die Heilerziehungspflege ist ein eigenständiger Ausbildungsberuf. Die Ausbildung dauert als schulische Ausbildung zwei Jahre mit anschließendem praktischem Anerkennungsjahr. Einige Bundesländer bieten die Ausbildung auch in kompakter, sogenannter praxisintegrierter, dreijähriger Form an. Dort erfolgen der Unterricht in der Fachschule und die praktische Ausbildung in der Praktikumsstelle abwechselnd.
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Heilerziehungshelfer/in
Heilerziehungshelferinnen und Heilerziehungshelfer assistieren Menschen mit geistigen, körperlichen, seelischen Behinderungen oder Sinnes- und Lernbehinderungen im Sinne ihres Grundrechtes auf Gleichbehandlung.
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Kinderpfleger/-in
Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger arbeiten in Kindertageseinrichtungen, Pflege- und Kinderheimen als pädagogisch-pflegerische Ergänzungskräfte Hand in Hand mit den sozialpädagogischen Fachkräften.
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Operationstechnische Assistentin/Operationstechnischer Assistent
Operationstechnische Assistentinnen und Operationstechnische Assistenten betreuen Patienten vor und nach Operationen, bereiten Operationseinheiten vor und assistieren bei deren Durchführung. Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten arbeiten vorwiegend in Krankenhäusern, in Praxen, die ambulante Operationen durchführen sowie in ambulanten Operationszentren.
Sie sind an der Vorbereitung und Durchführung von Operationen maßgeblich beteiligt.
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Physiotherapeut/-in
Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten wenden bei Patienten, deren Beweglichkeit alters-, krankheits- oder unfallbedingt eingeschränkt ist, spezielle Muskel- und Koordinationstrainingsmaßnahmen an. Auf Basis ärztlicher Diagnose und eigener Beobachtung planen sie den Therapieablauf. Dieser kann gezielte Bewegungsübungen in Einzel- und Gruppentherapie, Übungen mit Geräten wie Bällen, Stäben und Ringen enthalten, ferner Behandlungen in Form von Atemtherapie, Massage, Elektrotherapie sowie Wärme- oder Hydrotherapie. Dabei beraten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ihre Patienten hinsichtlich geeigneter Hilfsmittel, motivieren sie zu Eigenaktivität und Ausdauer und leiten sie zur selbstständigen Durchführung von krankengymnastischen Übungen an.
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Sozialhelfer/-in
Sozialhelferinnen und Sozialhelfer unterstützen die Fachkräfte, die in stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen der Familien-, Alten-, Behinderten- und der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten. Die Ausbildung vermittelt neben der Grundqualifikation einen breiten und differenzierten Einblick in die verschiedenen Berufs- und Arbeitsfelder der Gesundheits- und Sozialpflege.
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Werkstattjahr Altenhilfe in NRW
Ein Werkstattjahr in der Altenhilfe ist für junge Menschen gedacht, die sich ohne Berufsausbildung in den Berufskollegs befinden und Interesse daran haben, unterstützungsbedürftigen älteren Menschen Hilfe zu geben. In einem so genannten Werkstattjahr können junge Menschen in den Einrichtungen der Altenpflege (z. B. in Alten- und Pflegeheimen), in teilstationären Einrichtungen (z. B. Tages-, Kurzzeitpflegeheimen) sowie in ambulanten Diensten und Einrichtungen (z. B. Diakonie-, und Sozialstationen) Qualifizierungsbausteine erwerben, die einen fachlich anerkannten Einstieg in weitere Qualifizierungswege sowie Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnen. Es geht um den Erwerb praktischer Erfahrungen und Grundlagen für den Umgang mit älteren Menschen.
Mehr Informationen zum Werkstattjahr Altenhilfe in NRW