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Studiengang Diakonie im Gemeinwesen

Fachhochschule in Bielefeld begrüßt neue Studierende

Foto: FHdD, Paul Schulz

Die ersten 38 Studierenden des neuen Bachlor-Studiengangs „Diakonie im Gemeinwesen – Soziale Arbeit und Diakonik“ feierten in Bielefeld ihre Immatrikulation an der Fachhochschule der Diakonie. Insgesamt starteten rund 100 neue Studierende in ihr erstes Semester; 51 Absolventinnen und Absolventen unterschiedlicher Studiengänge erhielten ihr Bachelor-Diplom.

Mit Beginn dieses Wintersemesters bietet die FH der Diakonie erstmals den grundständigen Vollzeit-Studiengang „Diakonie im Gemeinwesen – Soziale Arbeit und Diakonik“ an. In dem vierjährigen Bachelor-Studiengang können die Studierenden den staatlichen Abschluss als Sozialarbeiter/in und die Voraussetzungen für die Einsegnung in das Amt des evangelischen Diakons oder Diakonin erreichen.

 

Kirchengemeinden als Andockpunkte

Cornelia Coenen-Marx, Oberkirchenrätin im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland, würdigte den neuen Studiengang als wichtiges Angebot, um die Unterstützung behinderter, alter und benachteiligter Menschen in den Gemeinden und in den Stadtteilen zu verbessern. Kirchengemeinden müssten stärker gemeinsam mit anderen Menschen „Andockpunkte“ für Hilfe und Kontakt anbieten. Dafür sei ein neuer Mix aus Professionalität und freiwilligem sozialen Engagement erforderlich. „Der neue Studiengang der FH der Diakonie bereitet die Studierenden sehr gut auf diese Anforderungen vor“, so Coenen-Marx vor rund 300 Gästen.

Die Studienangebote der Fachhochschule der Diakonie zielen darauf, insbesondere Fachkräften aus dem Sozial- und Gesundheitswesen berufliche Durchstiegsmöglichkeiten zu einem Hochschulabschluss zu ermöglichen. Die FH der Diakonie bietet neben dem neuen Diakonik-Studiengang die berufsbegleitenden Bachelor-Studiengänge „Management im Sozial- und Gesundheitswesen“, „Mentoring im Sozial- und Gesundheitswesen“ sowie „Heilpädagogik“ an.

 

Neue Professur Pflegewissenschaften

Als neue Professorin für Pflegewissenschaft begrüßte FH-Rektor Prof. Dr. Martin Sauer im Assapheum Dr. Doris Tacke. Die 51-jährige Krankenschwester und Diakonin promovierte 2005 an der Universität Witten-Herdecke. Zuletzt war sie am Ev. Krankenhaus Bielefeld in der Pflegeentwicklung und -forschung tätig.

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