Ehrenamt geschieht nicht mehr zufällig, sondern bedarf einer Systematik- und: Es gibt keine Krise des Ehrenamtes, sondern eine Krise des Umgangs mit Ehrenamtlichen. Diese Botschaften beschreiben die Ambivalenz, in der sich viele Einrichtungen und Gemeinden heute befinden:
Es wird schwieriger, Engagierte zu finden einerseits, andererseits haben viele Menschen, laut 2. Freiwilligensurvey sind es ein Drittel der Bundesbürger/-innen, Interesse, sich zu engagieren, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Um die Rahmenbedingungen für das Engagement interessant und attraktiv zu gestalten, ist das Freiwilligenmanagement mit seinen 15 Bausteinen hilfreich.Bei der Umsetzung dieser Bausteine sind die 48 Freiwilligenzentralen und -agenturen in Trägerschaft von Diakonie und Caritas im Bereich Rheinland- Westfalen-Lippe hilfreich.
Zum Aufgabenspektrum der Freiwilligenzentralen/-agenturen und Ehrenamtsbörsen zählen:
- Beratung der Gemeinden und Begleitung bei der Umsetzung von Ehrenamtskonzepten und bei der Entwicklung einer systematischen Ehrenamtsarbeit
- Beratung von Einzelpersonen, die ein Ehrenamt suchen
- Fortbildungsangebote und Lobbyarbeit für das Ehrenamt.
Ebenfalls Ansprechpartner für das Ehrenamt sind die Ehrenamtskoordinatoren/-innen in den Einrichtungen und Gemeinden.
Weitere Informationen
- Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Nordrhein-Westfalen
- www.lagfa-nrw.de
- Adressen der in NRW ansässigen Freiwilligenzentralen
- FWZ-Träger