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Meldungen

2. Februar 2012

Dauerhafte Hilfe für Wohnungslose

"Nicht nur die Kälte gefährdet wohnungslose Männer und Frauen"

Wohnungsloser liegt schutzlos auf einem Bürgersteig

„Niemand in den großen Städten muss in dieser Zeit draußen schlafen“, sagt Jan Orlt, Referent für Wohnungslosenhilfe der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Auch die Diakonie unterhält eigene Einrichtungen für Wohnungslose vor allem im städtischen Raum. In kleineren Kommunen empfiehlt der Diakonie-Referent bestimmte öffentliche Gebäude zugänglich zu lassen. Ab und zu müsse ein Auge zugedrückt werden und es solle zum Beispiel nicht aus den Bahnhöfen verwiesen werden. Das gelte auch für Menschen, die sich nachts nicht von ihrem Hund trennen wollen.

Mehr zum Thema Wohnungslosenhilfe

1. Februar 2012

Fachtagung "Gewalt in der Pflege"

Günther Barenhoff: Pflegende Angehörige brauchen mehr Entlastung

Portraitfoto von Günther Barenhoff

"Durch Überforderung oder Unkenntnis kommt es in der häuslichen Pflege leicht zu Gewaltproblemen. Pflegende Angehörige brauchen deshalb dringend mehr Entlastung und Unterstützung", so die Forderung von Pastor Günther Barenhoff, Vorsitzender des Landespflegeausschusses NRW, bei der Eröffnung einer großen Fachtagung zu Gewalt in der Pflege in Düsseldorf. Erforderlich seien der weitere Ausbau und die bessere Vernetzung von Unterstützungsangeboten im Wohnquartier. Das Land NRW sei hier auf einem guten Weg.

Mehr zur Eröffnungsrede von Pastor Barenhoff auf der Fachtagung "Gewalt in der Pflege"

31. Januar 2012

Kampagne "Ich will arbeiten"

Arbeitsminister Guntram Schneider hält Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche

Portraitfoto von Guntram Schneider

„Ich will arbeiten“ ist das Motto einer Kampagne des Evangelische Kirchenkreises und der Diakonie in Duisburg. Am 26. Februar geht es um „Notwendigkeit und Grenzen eines sozialen Arbeitsmarktes“. Zu diesem Thema äußert sich dann in einer Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mehr zur Kampagne "Ich will arbeiten" und zur Veranstaltung mit Minister Schneider

30. Januar 2012

Helga Siemens-Weibring wird neue Geschäftsbereichsleiterin FABE

Helga Siemens-Weibring

Helga Siemens-Weibring aus Essen übernimmt zum 1. Mai 2012 in der Diakonie RWL die Aufgabe der Leiterin des Geschäftsbereichs Familie, Bildung und Erziehung. Der Geschäftsbereich umfasst u. a. die Arbeitsbereiche Tageseinrichtungen für Kinder/Familienzentren, Erziehungshilfe, Jugendhilfe, Jugendsozialarbeit und Schulen, Familienberatung, Familienbildung, Frauenprojekte sowie den Bereich der Freiwilligendienste.

Weitere Informationen zur neuen Geschäftsbereichsleiterin FABE

26. Januar 2012

"Tätigkeit der Arbeitsrechtlichen Kommission hat sich bewährt"

Begleitkommission der Diakonie RWL zieht positive Bilanz

Portraitfoto von Thomas Oelkers

"Die Tätigkeit der Arbeitsrechtlichen Kommission RWL hat sich bewährt. Die kirchliche Arbeitsrechtssetzung im Dritten Weg hat sich als arbeitsfähig erwiesen", so die Bilanz des Vorsitzenden der Begleitkommission der Diakonie RWL, Thomas Oelkers. Er verwies dabei auf die positiven Ergebnisse aus dem letzten Jahr.

Mehr zur Bilanz der Begleitkommission

18. Januar 2012

"Soziale Polarisierung ist Ursache der Finanzkrise"

Diskussionsveranstaltung zur Rolle der Diakonie im Kontext sozialstaatlicher Entwicklungen

Huster am Rednerpult

"Die Soziale Polarisierung in Deutschland, in Europa und in den anderen Metropolen der Weltwirtschaft ist die Ursache für die sich verschärfende Finanzkrise - und nicht die Finanzkrise Ursache für sozialen Abbau. Es ist umgekehrt." Wir brauchen dringend eine Korrektur in den Verteilungsabläufen. Dazu gehöre auch die Stärkung des Sektors sozialer Dienstleistungen - so eine der Thesen von Professor Dr. Ernst-Ulrich Huster im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung der Diakonie RWL am 11. Januar 2012 in Düsseldorf. Die Veranstaltung stand im Zusammenhang mit dem bundesweiten Online-Dialog zu Thesen aus der von Prof. Dr. Becker herausgegebenen Expertise "Perspektiven der Diakonie im gesellschaftlichen Wandel". Prof. Dr. Huster war an der Erstellung der Expertise beteiligt.

Mehr zum Thema und zum Online-Dialog

12. Januar 2012

Newsletter Diakonie RWL

Ausblicke auf 2012

Porträtfoto von Volker König

Zu Neujahr ein Newsletter - der alte Skeptiker behält doch Recht. "Da ist nichts Neues unter der Sonne." Das gilt wohl auch auch für eine neue Suchbewegung, die nicht nur das private, sondern auch das öffentliche Leben auf Trab hält. Zahllose Ratgeber und Experten geben Tipps, die dem Menschen helfen sollen zu einem glücklichen, also einem guten, gelingenden Leben. Auch die Politik sucht danach.

Newsletter Diakonie RWL, Januar 2012

11. Januar 2012

Seelsorge in der Altenhilfe – verteilt auf viele Schultern

7. Symposion Altenseelsorge tagt vom 17. bis 19. September 2012 in Wuppertal

Seelsorge in Einrichtungen der Altenhilfe gehört zu den selbstverständlichen Bestandteilen einer kirchlichen Grundversorgung. Jedoch die Veränderungen in der Wohnsituation zu kleinen Einheiten, die stark steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen und der hohe Anteil dementiell erkrankter Menschen verändert die Situation in der Altenhilfe erheblich. Gleichzeitig geht die Zahl kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für eine professionelle Seelsorge zur Verfügung stehen, zurück. Neue Formen der Seelsorge müssen entwickelt werden. Das 7. Symposion Altenseelsorge, das zweite in Trägerschaft der Diakonie RWL, geht diesen Fragen nach. Neben Vorträgen von kompetenten Referenten werden auch Workshops angeboten, die Raum für Erfahrungsaustausch und Gespräch bieten.

Informationen zum Symposium finden Sie auf beigefügtem Flyer.

Vorankündigung des Symposions als PDF-Datei

10. Januar 2012

Haiti: Zwei Jahre nach Erdbeben ist weitere Hilfe nötig

EVANGELISCHES HILFSWERK STELLTE BISHER 15 MILLIONEN EURO BEREIT

Logo der DKH

Zwei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti ruft die Diakonie Katastrophenhilfe dazu auf, die Opfer der Katastrophe weiter zu unterstützen. Eine halbe Million Menschen müssen in Lagern leben. Das evangelische Hilfswerk errichtet zurzeit im Südosten Haitis mit Unterstützung des kanadischen Roten Kreuzes 600 Häuser. Seit dem Beben stellte die Diakonie Katastrophenhilfe mehr als 15 Millionen Euro für Nothilfe und Wiederaufbau bereit.

Mehr dazu lesen

10. Januar 2012

Welche praktische Bedeutung haben die christlichen Wurzeln für die Diakonie heute?

Bundesweite Online-Diskussion zu Zukunftsthemen der Diakonie

Gruppenarbeit: Sieben Personen diskutieren an einem Tisch

Seit gestern läuft die erste bundesweite Online-Diskussion, die in der Diakonie geführt wird. Sie wurde ausgelöst durch eine Expertise, die 2011 von der Diakonischen Konferenz beauftragt und vom Vorstand der Diakonie RWL, Prof. Dr. Uwe Becker, herausgegeben wurde.

Beim ersten Thema, das bis zum 22. Januar 2012 diskutiert werden kann, geht es um die praktische Bedeutung der christlichen Wurzeln für die Diakonie heute. Nach Abschluss der Diskussion wird es eine Dokumentation geben, in der die Beiträge aus dem Forum strukturierter zusammengefasst werden.

Mitlesen und Mitdiskutieren

10. Januar 2011

Sterbebegleitung als Auftrag von Kirche

Der Fachverband Hospiz in der Diakonie RWL begrüßt Diskussion auf der rheinischen Landessynode

„Die biblisch begründete Sorge um den Nächsten, ist Auftrag der Kirche sich auch um Sterbende zu kümmern. Darum begrüßen wir es ausdrücklich, dass sich das oberste Gremium der Evangelischen Kirche im Rheinland mit dem Thema Sterben und Sterbebegleitung beschäftigt“, so Hartmut Uebach, Vorsitzender des Fachverbandes "Hospiz- und Palliativdienste" in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe am Rande der Landessynode in Bad Neuenahr.

Mehr über Sterbebegleitung und Hospiz

4. Januar 2012

Rente mit 67?

Prof. Dr. Uwe Becker kritisiert aktuelle Debatte zum Renteneintrittsalter

Portraitfoto von Uwe Becker

Prof. Dr. Uwe Becker hat in einem Gespräch mit dem epd die Äußerungen von Horst Seehofer (CSU) an der Rente mit 67 als „sozialpolitische Kosmetik“ kritisiert. „Der Aufruf an die Wirtschaft, mehr ältere Menschen zu beschäftigen, ist ein ergebnislos verhallender Appell“, sagte Becker, Vorstand der Diakonie RWL, dem epd am Montag in Düsseldorf. Nötig seien vielmehr humane Arbeitsverhältnisse, damit Menschen bis ins Rentenalter berufstätig bleiben können.

Mehr zur Kritik von Uwe Becker am Verlauf der Debatte zur Rente mit 67

21. Dezember 2011

Hoffnung für Osteuropa

Hilfsaktion von Evangelischer Kirche und Diakonie fördert neue Projekte

Seit 1994 fördert die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ soziale und kirchliche Projekte zwischen Estland und Bulgarien. In diesem Jahr werden neun Projekte mit insgesamt mehr als 84.000 Euro gefördert. Gesammelt wurden diese Spenden in Gottesdienstkollekten in rheinischen Kirchengemeinden.

Mehr über Hoffnung für Osteuropa

21. Dezember 2011

Wenn Pflegeprüfung und Pflegepraxis sich begegnen

Kontroverse Diskussionen bei Diakonie-Fachtagung

Frauke Bußkamp, Janina Bialon, Ulrich Christofczik

Mehr als 70 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte Frauke Bußkamp, Referentin für ambulante Pflege der Diakonie RWL, noch kurz vor Weihnachten am 14. Dezember zu einer Fachtagung der besonderen Art begrüßen. „Die Pflegedokumentation aus Sicht des MDK“ war das Thema. Janina Bialon vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen Westfalen-Lippe stellte sich den kritischen Anfragen der Diakoniestations-Leitungen.

Mehr zur Fachtagung Ambulante Pflege

21. Dezember 2011

Diakonie begrüßt Bundeskinderschutzgesetz

Viele Fragen der Umsetzung aber noch ungeklärt

Matthias Lehmkuhl, Maria Loheide, Sarah Steinfeld

„Wir begrüßen das Bundeskinderschutzgesetz. Aber wir bedauern, dass das Gesundheitswesen keinerlei Beitrag zur Verwirklichung des Kinderschutzes bei der Finanzierung der Familienhebammen sowie der Netzwerke Früher Hilfen erbringen will“, so Maria Loheide, Sozialpolitischer Vorstand des Diakonischen Werkes der EKD, auf einer Fachtagung zum Bundeskinderschutzgesetz der Diakonie RWL.

Mehr zum Bundeskinderschutzgesetz

19. Dezember 2011

Elternarbeit in der Erziehungshilfe

Diakonie-Fachtagung präsentiert Forschungsergebnisse

Personen

Ziel von Elternarbeit in der Erziehungshilfe ist es, Kompetenzen von Eltern, die durch die ambulanten Dienste beraten werden oder deren Kinder in Heimen untergebracht sind, zu stärken. Wie eine solche Arbeit mit Eltern in den Hilfen zur Erziehung gelingen kann, beschreiben neueste Forschungsergebnisse, die auf einer Fachtagung am 15. Dezember vorgestellt wurden.

Mehr zur Elternarbeit in der Erziehungshilfe

16. Dezember 2011

"Richtiges Signal gegen den Politikstau bei der Pflegereform"

Rücktritt von Dr. Jürgen Gohde vom Vorsitz des Pflegebeirats

Portraitfoto von Dr. Jürgen Gohde

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt die Haltung von Dr. Jürgen Gohde, der mit seinem Rücktritt ein Signal gegen den Politikstau beim Thema Pflege setzt. "Wir können nur hoffen, dass der Protest von Dr. Gohde bei der Bundesregierung zur Einsicht führt, dass die Pflegereform nicht länger verzögert werden darf" erklärte Ulrich Christofczik, Leiter des Geschäftsbereichs Pflege, Alten- und Behindertenarbeit des größten Landesverbandes der Diakonie.

Mehr zu den Hintergründen des Rücktritts von Dr. Jürgen Gohde vom Pflegebeirat

15. Dezember 2011

"Fachkräftemangel in der sozialen Arbeit und Pflege erfordert große organisatorische und finanzielle Anstrengungen"

Pfarrer Udo Blank von der Diakonie gibt turnusgemäß den Vorsitz in der LIGA Saar ab

Pfarrer Udo Blank, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar

Der scheidende Vorsitzende der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar, Pfarrer Udo Blank, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar, warnte vor einem Fachkräftemangel in der Pflege und der pädagogischen Arbeit. „Wir haben größte Sorge, ob wir Einrichtungen nicht schließen müssen, weil wir keine Mitarbeiter mehr haben“, so Blank.

Weitere Informationen zur Stabsübergabe in der LIGA Saar

16. Dezember 2011

Aktion Lichtblicke mit Rekordergebnis: 3,6 Millionen Euro für arme Familien in NRW

Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Schriftzug: Lichtblicke - Weil Menschen Hoffnung brauchen

Mehr als 3,6 Millionen Euro konnte die Aktion Lichtblicke im Spendenjahr 2010/2011 an Spendengeldern einnehmen. Damit wurde das gute Ergebnis des Vorjahres noch einmal deutlich übertroffen. Etwa 9 000 Kinder, Jugendliche und ihre Familien erhielten Lichtblicke-Hilfen. Die Mitgliederversammlung wählte für die nächsten drei Jahre jetzt in Oberhausen auch einen neuen Vorstand.

Mehr über die Aktion Lichtblicke und den neuen Vorstand

15. Dezember 2011

Zertifizierung im Trialog

Gütesiegel für sozialpsychiatrische Angebote der Bergischen Diakonie

Bild von der Zertifikatsübergabe

Bundesweit ist die Bergische Diakonie als erster Träger ambulanter und stationärer Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen mit dem Zertifikat nach ProPsychiatrieQualität (PPQ) ausgezeichnet worden. Das Gütesiegel ProPsychiatrieQualität (PPQ) ist das einzige sozialpsychiatrische Qualitätssystem in Deutschland, welches von einer anerkannten Zertifizierungsgesellschaft überprüft wird. Die Zertifizierung legt besonderen Wert auf die dialogische Einbeziehung aller Beteiligten, den so genannten "Trialog".

Mehr zum Gütesiegel "ProPsychiatrieQualität" und zur Zertifikatsübergabe an die Bergische Diakonie

13. Dezember 2011

Beteiligung am Fonds für ehemalige Heimkinder - Arbeitsminister Schneider sichert den Erhalt der Standards in der Behindertenhilfe zu

Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen tagte in Münster

Portrait Pastor Barenhoff

Die Diakonie in Nordrhein-Westfalen beteiligt sich am staatlichen Fonds für die Betroffenen der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre. Einen entsprechenden Beschluss fasste am Montag, 12. Dezember 2011, die Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen in Münster.

Mehr über die Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen

7. Dezember 2011

In Westfalen steigt die Zahl der auf der Straße lebenden Menschen ohne Wohnung

Westfälischer Herbergsverband e.V. legt Statistik für 2010 vor

Der Westfälische Herbergsverband e.V. (WHV) der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe verzeichnet seit Jahren einen Anstieg der Menschen, die auf der Straße leben und die Beratungsstellen der Wohnungslosenhilfe von Diakonie und Caritas in Westfalen aufsuchen. Das zeigt eine jetzt vorgelegte Statistik.

Mehr über die Statistik 2010 des Westfälischen Herbergsverbandes

7. Dezember 2011

Diakoniesammlung läuft auf Hochtouren

Noch bis Samstag sind die Sammlerinnen und Sammler unterwegs

„Für“ heißt das Leitwort der Adventssammlung der Diakonie. In diesen Tagen gehen die Sammlerinnen und Sammler für die Diakonie in den evangelischen Kirchengemeinden in Nordrhein-Westfalen von Tür zu Tür, um Spenden zu sammeln für die Diakonie der Gemeinde.

Mehr zur laufenden Adventssammlung lesen

6. Dezember 2011

Hungerkrise droht in West-Afrika

Diakonie Katastrophenhilfe weitet Hilfsprojekte im Niger aus

Während im ostafrikanischen Dürregebiet noch Millionen hungern, droht im Westen des Kontinents eine weitere Hungerkrise. Beobachter warnen vor einer Hungersnot im Sahel. Schon jetzt sind in Niger rund eine Million Menschen von Nahrungsmittelhilfe abhängig. Die Diakonie Katastrophenhilfe, die schon seit Jahren in dem immer wieder von Dürren betroffenen Land tätig ist, hat jetzt ihre Hilfe ausgeweitet und ruft dringend zur Unterstützung der Notleidenden auf.

Diakonie Katastrophenhilfe gegen Hunger in West-Afrika

5. Dezember 2011

Abschied von Pfarrer Dietrich Humrich

Pfarrer Karl-Horst Junge übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrates der Diakonie RWL

Dr. Moritz Linzbach, Pfarrer Dietrich Humrich

Nach rund 23 Jahren als Theologe im Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie geht Pfarrer Dietrich Humrich zu Ende des Monats in den Ruhestand. Pfarrer Humrich beendet auch sein Engagement als Vorsitzender des Diakonischen Rates des DW Rheinland sowie als stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Diakonie RWL. Humrich war auch Vorsitzender der Mitgliederversammlungen des DW Rheinland und der Diakonie RWL. Bei der Verabschiedungsfeier am 2. Dezember in Bad Kreuznach würdigte Dr. Moritz Linzbach, Vorstand der Diakonie RWL, Humrichs Engagement für die Diakonie.

Mehr zum Abschied von Pfarrer Dietrich Humrich und zur Nachfolge

2. Dezember 2011

Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche im Rheinland

Projekt für minderjährige Flüchtlinge der Diakonie Wuppertal ausgezeichnet

Logo des Projekts: Große Figur hält kleine Figur an der Hand

Das Projekt ›Do it!‹ der Diakonie Wuppertal wird mit dem Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche im Rheinland ausgezeichnet. Das 2007 gestartete Projekt qualifiziert und begleitet ehrenamtliche Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wird am Samstag, 3. Dezember, von Oberkirchenrat Klaus Eberl im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung in Kaiserswerth überreicht. Zwei weitere Projekte aus dem Rheinland erhalten die gleiche Auszeichnung. Der Ehrenamtspreis wird alle zwei Jahre vergeben.

Mehr zu den mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichneten Projekten

2. Dezember 2011

Wenn alte Menschen nicht mehr weiterwissen: Projekt Lebenslinien entwickelt neue Strategien gegen Alterssuizide

"Gemeinsam Wege aus der Krise finden" - so hieß die erste große Fachtagung des Großprojekts "Lebenslinien. Krisenbewältigung im Alter" am 29. November im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. 130 Interessierte waren gekommen, um sich auszutauschen und kundig zu machen. Es geht um ein weitgehend verdrängtes und beschwiegenes Thema.

Mehr über das Projekt Lebenslinien, Krisenbewältigung im Alter

1. Dezember 2011

Zuschauer spenden 2,7 Millionen Euro

REKORDERGEBNIS FÜR „BROT FÜR DIE WELT“ UND MISEREOR BEI ZDF-SPENDENGALA

Mit einem Rekordergebnis endete die große ZDF-Benefizgala „Die schönsten Weihnachtshits“: Genau 2.735.855 Euro spendeten die Zuschauer für die Projektarbeit der kirchlichen Hilfswerke „Brot für die Welt“ und MISEREOR. 4,7 Millionen Menschen verfolgten die Sendung, die Jörg Pilawa für seine erkrankte Kollegin Carmen Nebel moderierte, vor dem Bildschirm.

Mehr dazu lesen

1. Dezember 2011

Familienbildung ist Prävention und Lebensbildung

Lob für Politik bei der Evangelischen Familienbildung

Die Evangelische Familienbildung spürt Aufwind. Bei der Mitgliederversammlung des Evangelischen Familienbildungswerkes Westfalen und Lippe stellte Geschäftsführerin Corinna Sühlsen in ihrem Jahresbericht heraus, dass die aktuelle Landespolitik dem Grundsatz folgt "Vorsorge ist besser als Nachsorge".

Mehr über die Mitgliederversammlung des Evangelischen Familienbildungswerkes Westfalen und Lippe

30. November 2011

evta.-Fortbildungsprogramm 2012

Erweiterte Fortbildungsangebote für Mitarbeitende in Tageseinrichtungen für Kinder

Ausschnitt aus Cover des Fortbildungsheftes: Titel, Kinder, Schriftzug Lernen

Der Evangelische Fachverband der Tageseinrichtungen für Kinder in Westfalen und Lippe (evta.) stellt sein Fortbildungsprogramm für das Jahr 2012 vor. Das Fortbildungsheft gliedert sich, wie vorhergehende Programmhefte des evta, nach Fortbildungsangeboten, die nach Qualifikationsbereichen zugeschnitten sind und in jene, die qualifikationsniveauübergreifend ausgeschrieben sind. Neu sind Kooperationsangebote mit der Fachhochschule Münster, die nun speziell für Geschäftsführungen und speziell für Leitungskräfte und Pädagogische Fachkräfte ausgeschrieben sind.

Mehr zum neuen Fortbildungsprogramm des evta.

30. November 2011

Verleihung des "AGpR - Förderpreises Gemeindepsychiatrie"

Prof. Dr. Uwe Becker: "Exklusionsprozesse im Blick behalten"

Bogenschützen

Am 17. November wurde im jüdischen Gemeindezentrum Duisburg zum ersten Mal der "Förderpreis Gemeindepsychiatrie" vergeben. Ausrichter war die Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrie Rheinland e.V. Jurymitglied Prof. Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, mahnte bei der Festveranstaltung, die vielfältigen Prozesse aktiver Exklusion nicht aus dem Blick zu verlieren. Der mit 5000 Euro dotierte Preis ging an eine inklusive Bogensportgruppe vom Sozialpsychiatrischen Zentrum in Wermelskirchen.

"Nicht wundern, wenn psychische Belastungen auch psychsich krank machen" - mehr zum Statement von Prof. Becker und zu den Preisträgern

30. November 2011

"Dienstgemeinschaft ist mehr als der Dritte Weg"

Mitarbeitende der Diakonie RWL diskutieren mit Prof. Dr. Dieter Beese

Prof. Dr. Dieter Beese, Barbara Montag, Reinhard van Spankeren

Im Rahmen eines "Studientages Diakonisches Profil" diskutierten am letzten Mittwoch Mitarbeitende der Diakonie RWL mit Superintendent Prof. Dr. Dieter Beese Fragen des kirchlich-diakonischen Selbstverständnisses. Zentraler Begriff war dabei der Dritte Weg, und zwar als Ausdruck kirchlicher Dienstgemeinschaft. Dabei greife die Fokussierung in der öffentlichen Debatte insbesondere auf das Streikrecht zu kurz, sagte Beese. Öffentlich sei zu klären, ob das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen weiterhin in dem Umfang anerkannt bleibe wie bisher. Nach innen müsse diskutiert werden, inwieweit theologische Diskurse handlungsleitend für Kirche und Diakonie in ihrem Verhalten sein sollten.

Mehr zur Diskussion und die Thesen zum Dritten Weg zum Herunterladen

29. November 2011

Taste the waste – Drehort Backstube wird zum Kino

„Brot für die Welt“ und „Ihr Bäcker Schüren“ präsentieren den aktuellen Kino-Dokumentarfilm in Wuppertal und Hilden

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Im Dokumentarfilm „Taste the waste“ werden diese Missstände aufgedeckt.

Mehr über "Brot für die Welt" und "Taste the waste"

27. November 2011

Land zum Leben - Grund zur Hoffnung

In Dortmund eröffnet "Brot für die Welt" die 53. Aktion

Land zum Leben - Grund zur Hoffnung, unter diesem Motto steht die 53. Aktion von "Brot für die Welt". Am 1. Adventssonntag eröffnete das evangelische Hilfswerk in Dortmund das neue Aktionsjahr mit einem feierlichen Gottesdienst, der bundesweit von der ARD übertragen wurde. Im Gottesdienst predigte der Präses der westfälischen Kirche, Alfred Buß.

Weitere Informationen zur bundesweiten Eröffnung des 53. Aktionsjahres

1. Advent 2011

"Der Adventskranz: Eine Erfindung der Diakonie"

Hoffnungslichter für Kinder in Armut in Attendorn, Berlin, Klagenfurt und Wien

Riesiger Adventskranz mit Kind im Vordergrund, das eine Kerze andreht

Er ist ein Zeichen der Hoffnung und ein Symbol für Geborgenheit in der Familie: Der Adventskranz. Der Ursprung des Adventskranzes ist darüber lange in Vergessenheit geraten: Es waren verarmte Kinder aus den wachsenden Armenvierteln in Hamburg, denen ein Gründervater der modernen Diakonie, Johann Hinrich Wichern, mit abgezählten Kerzen die verbleibende Zeit bis Weihnachten, bis zu den kleinen Geschenken und dem Weihnachtsessen, verständlich machte. Wichern-Adventskränze erinnern nun an die historische Bedeutung des Brauchs: Vor der Erlöserkirche in Attendorn oder im Berliner Reichstag - und an einer zunehmenden Zahl weiterer Orte.

Mehr zum Adventskranz als Zeichen gegen Kinderarmut

25. November 2011

Wir wollen Arbeit!

Kirche und Diakonie beteiligen sich am Aktionstag gegen Langzeitarbeitslosigkeit im Saarland

Pfarrer Udo Blank ist der Vorsitzende der LIGA Saar

Unter dem Motto "Wir wollen Arbeit!" veranstaltete der Saarland Sozialgipfel, in dem sowohl das Diakonische Werk an der Saar als auch die Evangelische Landeskirche mitarbeiten, am 24. November 2011 in Saarbrücken einen Aktionstag gegen Langzeitarbeitslosigkeit. Nach einer öffentlichen Pressekonferenz im Großen Saal der Arbeitskammer gab es Aktionen und Infostände in der Saarbrücker Innenstadt. Pfarrer Udo Blank, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar (DW Saar) und derzeit Vorsitzender der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar (LIGA Saar), wies auf gravierende Missstände hin und forderte eine verantwortungsvolle aktive Arbeitsmarktpolitik durch den Bund und das Saarland.

Weitere Informationen zum Aktionstag gegen Langzeitarbeitslosigkeit im Saarland

21. November 2011

Einblicke in die Praxis der Abschiebebeobachtung

WDR-Reportage zur Abschiebebeobachtung der Diakonie RWL am Düsseldorfer Flughafen

Julia Grossmann steht vor einem Flugzeug mit offener Tür

"Mein Name ist Julia Grossmann und ich bin nicht von der Polizei" - so beginnt ein Gespräch der Abschiebebeobachterin der Diakonie RWL am Düsseldorfer Flughafen mit einem Mann, der als "illegaler Einwanderer" in sein Herkunftsland abgeschoben werden soll. Das Gespräch ist Teil einer WDR-Reportage über die Rolle der Abschiebebeobachtung. "Sie kann nur dabeistehen" heißt es dort. Und dann wird anschaulich gezeigt, welche Bedeutung das "Dabeistehen" für die betroffenen Menschen gewinnen kann.

Mehr zum Thema und Videoausschnitte aus der WDR-Reportage

17. November 2011

"Trauerort für Menschen aus allen Kulturen"

Einweihung eines besonderen Trauerorts am Totensonntag in Düsseldorf

Bild wird im Text beschrieben

Wenn Verwandte und Freunde in der Heimat begraben werden, ist es für Zuwanderer oft unmöglich, an der Beisetzung teilzunehmen oder später das Grab zu besuchen. So gibt es für viele Migrantinnen und Migranten keinen Platz, zu dem sie in ihrer Trauer hingehen können, um sich den Verstorbenen nahe zu fühlen. Am 20. November, Totensonntag, wird nun in Düsseldorf im Hof der Berger Kirche ein "Trauerort für Menschen aus allen Kulturen" eingeweiht, die ihre Toten nicht vor Ort betrauern können.

Mehr zum "Trauerort für Menschen aller Kulturen"

14. November 2011

"kultür bewegt" erhält Sonderpreis

NRW Gesundheitsministerin Barbara Steffens zeichnet Bethel-Stiftung aus

Logo der Bethel-Stiftung

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hat Projekte aus Aachen, Duisburg, Wuppertal, Bottrop und Bielefeld mit dem Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Siegerprojekte hätten beispielhaft zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in NRW beigetragen, sagte Steffens bei der Preisverleihung in Düsseldorf. Ein mit 2.000 Euro dotierter Sonderpreis wurde dabei an die Stiftung Bethel in Bielefeld für das Projekt "kultür bewegt" vergeben.

Weitere Informationen zum Projekt "kultür bewegt"

10. November 2011

Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Griechenland

Netzwerk für neue Generation griechischer Zuwanderer

Georgios Rougas und Ioanna Zacharaki am Podiumstisch

Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in Griechenland häufen sich die Anfragen von neuzugewanderten Griechinnen und Griechen bei den Migrationsdiensten. Bereits im Jahr 2010 stieg die Zahl der Neuzuwanderer aus Griechenland nach NRW auf 2754 und die Tendenz ist weiter steigend. Nun initiiert die Diakonie RWL gemeinsam mit vielen Partnern ein Netzwerk für die neue Generation griechischer Zuwanderer.

Mehr zur Initiierung des neuen Netzwerks

10. November 2011

Bundesweite Online-Diskussion zu Zukunftsthemen der Diakonie

"Gesellschaft und Diakonie im Wandel" - unter diesem Titel startet Anfang Januar 2012 eine bundesweite öffentliche Online-Diskussion zu Zukunftsperspektiven der Diakonie. Themen sind unter anderem das kirchliche Arbeitsrecht und der ´Dritte Weg´, theologische Grundlagen diakonischen Handelns und Grenzen des Sozialstaats.

Vorschau auf die geplanten Diskussionsthemen und die Möglichkeit, weitere Themen einzubringen und zu bewerten

9. November 2011

Der Dritte Weg ist nicht das einzig Heilige, aber das theologisch Angemessenere

RWL-Vorstand Prof. Becker wirbt für die Verabschiedung des EKD-Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetzes

Prof. Dr. Uwe Becker beim Vortrag

Auf ihrer Tagung in Magdeburg hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am 9. November 2011 mit sehr großer Mehrheit ein neues Arbeitsrechtsregelungs-Grundsätzegesetz beschlossen („Kirchengesetz über die Grundsätze zur Regelung der Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diakonie, Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetz der EKD –ARGG-Diakonie-EKD). Als EKD-Synodaler warb Prof. Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, im Plenum für eine Annahme der Vorlage.

Weitere Informationen zum neuen Diakonie-ARGG-EKD

9. November 2011

"Dieser Pflegekompromiss nutzt niemandem"

Papier der Diakonie RWL erläutert, warum eine umfassende Pflegereform notwendig ist

Portraitfoto von Ulrich Christofczik

"Was die Koalitionsspitzen auf ihrem Gipfel am vergangenen Wochenende für die Pflege ausgehandelt haben, ist alles andere als ein Durchbruch", so das Urteil von Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Er verweist auf ein Papier der Diakonie RWL, das heute herausgegeben wurde. Darin wird erläutert, warum eine umfassende Pflegereform notwendig ist.

Kritik am Pflegekompromiss und das Hintergrundpapier zur Pflegereform

7. November 2011

Koalitionsbeschlüsse zur Pflegeversicherung

"Beitragserhöhung allein verbessert nicht die Situation von Menschen mit Demenz"

"Eine Beitragserhöhung allein verbessert noch nicht die Situation von Menschen mit Demenz, nicht von ihren Angehören und auch nicht von jenen, die in der Pflege arbeiten", so Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Ein in der Fachwelt weit akzeptiertes Konzept zur inhaltlichen Reform der Pflegeversicherung liege seit 2009 vor.

Mehr zum Hintergrund der Debatte um die Pflegereform