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Meldungen

23. Mai 2013

Ausländische Ärzte für deutsche Krankenhäuser

Fachkräftegewinnung für die Zukunft

Abbildung von links: Norbert Groß, Verbandsdirektor des DEKV, Heidemarie Rotschopf, Referentin für Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Gesundheitsberufen und Thomas Vortkamp, Direktor des KKVD

Ärztemangel wird zunehmend zu einer großen Herausforderung für deutsche Krankenhäuser. Dies gilt auch für die kirchlichen Kliniken. Wie die richtigen Mediziner finden? Das beschäftigte die Teilnehmenden einer gemeinsamen Informationsveranstaltung des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV) und des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschlands (KKVD) am 23. Mai 2013 im Haus der Diakonie RWL in Düsseldorf.

Mehr zur Veranstaltung "Ausländische Ärzte für deutsche Krankenhäuser"

24. Mai 2013

Alkohol? Weniger ist besser!

Viele diakonische Träger beteiligen sich an Aktionswoche vom 25. Mai bis 2. Juni

Die Aktionswoche Alkohol findet vom 25. Mai bis 2. Juni 2013 bereits zum vierten Mal statt. Ziel ist es, die Menschen mit persönlicher Ansprache in ihren unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen zu erreichen und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu werben. Die Aktionswoche ist eine groß angelegte Präventionskampagne, die für Freiwilligkeit und Ehrenamt, Bürgerbeteiligung und Selbsthilfe steht.

Aktionswoche Alkohol

22. Mai 2013

„Lass uns handelnd sterben und nicht im Sitzen“

Lesung des Projektes Lebenslinien stellt Literatur vor, die in Krisen trägt

„Lass uns handelnd sterben und nicht im Sitzen“, sagt die alte Eskimofrau zur anderen in dem Buch von Velma Wallis „Zwei alte Frauen“. Sie sind von ihrem Stamm als unnötige Esser zurückgelassen worden. Velma Wallis beschreibt, wie diese beiden Frauen trotz ihres Alters und der ausweglos erscheinenden Situation überleben. „Literatur kann helfen Krisen zu bewältigen“, so die Überzeugung von Sigrid Dziurzik von der Diakonie für Bielefeld. Sie führt gemeinsam mit ihrer Kollegin Elke Schubert-Buick Lesungen zu Büchern durch, in denen Menschen aus Krisen wieder herausfinden. Diese Veranstaltungen finden im Rahmen des Projektes Lebenslinien der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe statt.

Literatur kann helfen Krisen zu bewältigen

16. Mai 2013

Wege aus der Gewaltspirale für Kinder und Jugendliche

Bundeskongress der evangelischen Erziehungshilfe stellt Konzpete vor

Der Evangelische Erziehungsverband (EREV) warnt davor, die Hilfe für Jugendliche zu vernachlässigen. In den vergangenen Jahren habe es eine Perspektivverengung auf die Förderung und den Schutz kleiner Kinder gegeben, kritisierte EREV-Geschäftsführer Björn Hagen am 14. Mai auf der Bundesfachtagung des Verbandes in Bad Honnef. Die Mittel für Projekte für Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen seien zugunsten der Kleinkind-Förderung teilweise bis zu 50 Prozent zurückgefahren worden.

Konzepte der Evangelischen Erziehungshilfe

16. Mai 2013

Was macht eigentlich ein „Projektstandort“?

Die Evangelische Erwachsenenbildung Hilden macht mit beim Projekt Lebenslinien zur Krisenbewältigung im Alter

Bis zum 31. Januar 2014 läuft noch das Leuchtturmprojekt „Lebenslinien“ in Trägerschaft der Diakonie RWL. Die Stiftung Wohlfahrtspflege unterstützt großzügig. Anlass sind die erschreckend hohen Zahlen von Alterssuiziden. In Hilden werden neue Strategien entwickelt.

Leuchtturmprojekt "Lebenslinien"

8. Mai 2013

Meinungsaustausch mit Minister

Trägervielfalt in der Krankenhauslandschaft Rheinland-Pfalz - die Sicht der Landesregierung

Minister Schweitzer im Gespräch mit Dr. Schwartz

Minister Schweitzer referierte zum Thema "Trägervielfalt in der Krankenhauslandschaft Rheinland-Pfalz - die Sicht der Landesregierung" auf der Mitgliederversammlung des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. am 8. Mai 2013 in Mainz.

Mehr zum Gesprächsaustausch mit Minister Schweitzer

15. Mai 2013

Arbeitslosenfonds der Evangelischen Kirche im Rheinland

Landeskirche unterstützt Arbeitsloseninitiativen in Kirche und Diakonie

Nikolaus Immer

Auch in diesem Jahr schüttet die Evangelische Kirche im Rheinland knapp 2,5 Millionen Euro aus ihrem Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit an kirchliche und diakonische Träger aus. "Der Fonds kann die massiven Kürzungen in der Arbeitsmarktpolitik nicht auffangen", erklärt dazu Nikolaus Immer, Geschäftsbereichsleiter für Soziales und Integration in der Diakonie RWL. "Für die langzeitarbeitslosen Menschen und unsere Träger ist es aber von besonderem Wert, wenn gerade in dieser Situation die Evangelische Kirche mit ihrem Engagement den Arbeitsloseninitiativen und Beschäftigungsgesellschaften beisteht".

"Trotz der aktuell günstigen Arbeitsmarktlage haben sich die Chancen vieler arbeitsloser Menschen nicht verbessert"

13. Mai 2013

2500 Menschen aus dem Kosovo droht die Abschiebung in unwürdige Verhältnisse

Karin Asboe fordert in einem Interview mit dem WDR einen Stopp der Abschiebungen von Roma in den Kosovo

Portrait

2009 hat die Bundesregierung mit dem Kosovo ein sogenanntes "Rückübernahmeabkommen" abgeschlossen, das die Abschiebung der Flüchtlinge ermöglicht. Zugleich sollte mit Hilfsprojekten die Wiedereingliederung der Roma im Kosovo erleichtert werden - die Realität aber sieht anders aus, berichtet Karin Asboe, Referentin bei der Diakonie RWL, in der WDR-Sendung "Westblick".

Notunterkünfte und verseuchter Boden

30. April 2013

„Das Unbewusste ist zeitlos“ – Fachtagung des Projekts Lebenslinien in Hilden fragt nach den Traumata der Kriegskinder

„Kriegskinder“ sind laut Experte Prof. Hartmut Radebold die Jahrgänge 1929 bis 1947. Diese Generation wird jetzt alt und zum Teil pflegebedürftig. Oft kommen erst jetzt Kriegs- und Gewalterlebnisse zur Sprache. Spätfolgen zeigen sich. Pflege und Seelsorge, Politik und fast jede Familie sind gefordert.

Fachtagung des Projekts "Lebenslinien - Krisen und suizidale Entwicklungen im Alter"

26. April 2013

Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Diakonie

Verantwortliche aus Diakonischen Einrichtungen wollen sich zum Thema Gesundheitsmanagement vernetzen

Gruppenbild

Betriebliches Gesundheitsmanagements (BGM) zielt auf die Entwicklung einer Kultur der Achtsamkeit für Gesundheit. Im Zentrum stehen die Qualität der Führung, die Unternehmenskultur, die sozialen Beziehungen und die Arbeitsbedingungen sowie ein gesundheitsbewusstes Verhalten der Beschäftigten. Auf einer Tagung am 18. April wurden dazu Konzepte vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht. Der Austausch soll über ein "BGM-Netzwerk Diakonie" fortgesetzt werden.

Gesundheitsmanagement im Netzwerk

22. April 2013

Arbeitsrechtliche Kommission unterstützt die Kampagne "Mehr Zeit für die Pflege"

Gemeinsame Pressekonferenz von Dienstnehmern und Dienstgebern der Arbeitsrechtlichen Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe

Marianne Ulbrich im Interview

Die Tarifpartner aus Evangelischen Kirchen und der Diakonie in Nordrhein-Westfalen haben auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 19. April mehr Geld für die Mitarbeiter in der ambulanten Pflege gefordert. Fünf Tage nach dem Start der Aktion "Hilfe! - Mehr Zeit für die Pflege" durch die freien Wohlfahrtsverbände sprach sich die Arbeitsrechtliche Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe der evangelischen Landeskirchen für eine breite gesellschaftliche Diskussion über den Wert pflegerischer Arbeit aus.

Gemeinsamer Brief an Barbara Steffens, Guntram Schneider und Daniel Bahr

22. April 2013

gemeindemenschen.de

Portal für Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie mit goldenem WebFish2013 ausgezeichnet

Gruppe mit Plakat zur Auszeichnung

Das Portal www.gemeindemenschen.de für Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie hat den goldenen WebFish 2013 gewonnen, die höchste Auszeichnung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für neue christliche Internetseiten. Die WebFish-Jury "überzeugte das nutzwertige Konzept für ehrenamtlich Mitarbeitende in der Kirche, der dialogische Ansatz und die zeitgemäße Umsetzung des Service-Portals", so ein EKD-Sprecher. Das vom Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland getragene Portal stärkt Ehrenamtliche durch Wissen und Beratung. Die Diakonie RWL ist am Aufbau des Portals beteiligt.

"Übersichtlich bereitgestellte Materialien zu fast allen wichtigen Aspekten des Engagements"

17. April 2013

Aktionstage zur ambulanten Pflege: Demonstration in Düsseldorf

Ministerin Barbara Steffens unterstützt Anliegen der Kampagne "Mehr Zeit für Pflege!"

Ulrich Christofczik, Barbara Steffens mit einer Fahne der Kampagne, Beate Linz

Rund 100 Pflegekräfte aus Düsseldorf und Neuss demonstrierten im Rahmen der Aktion "Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!" vor dem Ministerium für Gesundheit und Soziales NRW. Dort stellte sich Ministerin Barbara Steffens den kritischen Fragen von Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter bei der Diakonie RWL und Sprecher der Kampagne. Die Ministerin sprach sich für eine grundsätzliche Neudefinition des Begriffs der Pflegebedürftigkeit und eine leistungsgerechte Vergütung der ambulanten Pflege aus.

Ministerin Steffens sagt Hilfe bei der Suche nach Lösungen zu

15. April 2013

Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!

Freie Wohlfahrtspflege NRW startet landesweite Aktion für bessere Bedingungen in der häuslichen Pflege

Günther Barenhoff und Ulrich Christofczik vor einem aufgeblasenen Kunststoffchwein mit der Aufschrift:

Unter dem Motto "Hilfe! Mehr Zeit für Pflege" hat die Freie Wohlfahrtspflege NRW heute eine Kampagne für bessere Bedingungen in der häuslichen Krankenpflege gestartet. Im Aktionszeitraum vom 15. bis zum 28. April 2013 finden dazu landesweit Aktionen vor Ort statt. Der Sprecher der Kampagne, Ulrich Christofczik, erklärte bei einem Auftakt in der Landespressekonferenz, dass die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege die Unterfinanzierung und Arbeitsverdichtung in der ambulanten Pflege nicht länger hinnehmen werden. In den zurückliegenden zehn Jahren seien - zu Recht - allein die Personalkosten in der ambulanten Pflege bei den tarifgebundenen Diensten der Freien Wohlfahrtspflege um mehr als 20 Prozent gestiegen. "Die Vergütungen der Leistungen für häusliche Krankenpflege wurde demgegenüber im selben Zeitraum gerade einmal um sieben Prozent erhöht".

Auftakt der Aktion "Hilfe! Mehr Zeit für Pflege"

10. April 2013

"Der Trick mit der Moral"

Uwe Becker kritisiert in der Süddeutschen Zeitung die entgleiste Debatte zur Inklusion

Es genügt nicht, den Duft der Inklusion auf alle politischen Handlungsfelder zu wedeln. Glaubwürdig wäre es hingegen, einen Bereich inklusionspolitisch durchzugestalten, zum Beispiel die Schulpolitik. Der verbreitete Appell an die Herzen, die Gemüter und das Repertoire sozialpädagogischer Techniken wird den Herausforderungen der Inklusion nicht gerecht. Mit diesen Thesen mischt sich der Vorstand der Diakonie RWL, Professor Dr. Uwe Becker, in die exklusive Debatte um das Thema Inklusion ein. Der Beitrag ist heute in der Süddeutschen Zeitung erschienen (SZ, 10. April, S. 2).

""Um von der finanziellen Ohnmacht abzulenken, greift die Politik zur rhetorischen Figur des Appells"

10. April 2013

„Wir brauchen eine nachhaltige Krankenhausfinanzierung“

Interview mit Jochen Brink – seit 100 Tagen Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW

Jochen Brink ist seit 100 Tagen Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen. Er vertritt in den nächsten drei Jahren die Interessen der mehr als 400 Krankenhäuser in NRW. Gleichzeitig ist er Geschäftsführer der Evangelischen Valeo-Kliniken mit Krankenhäusern in Lippstadt, Hamm, Gronau und Münster.

Interview mit Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW

11. April 2013

25 Jahre Evangelisches Hörmagazin für Blinde und Sehbehinderte

WDR 5 berichtete in der Sendung „Diesseits von Eden“

460 Blinde und Sehbehinderte bekommen alle zwei Monate Post vom Evangelischen Hörmagazin: Auf der CD oder der Kassette befindet sich eine neue 80-minütige Ausgabe des Magazins zum Hören. Das Angebot der Evangelischen Kirche von Westfalen und ihrer Diakonie sowie der Wochenzeitung Unsere Kirche gibt es seit 25 Jahren. Kirche für Blinde hörbar machen, das war die Idee der Gründerinnen und Gründer. WDR 5 berichtete in der Ausgabe vom 7. April über das Jubiläum des Evangelischen Hörmagazins.

25 Jahre Evangelisches Hörmagazin

4. April 2013

Diakonie RWL beruft sich auf das kirchliche Selbstbestimmungsrecht

BAG versteht die Satzung des Vereins Diakonie RWL e.V. falsch und verkennt die Aufgabenwahrnehmung der Diakonie RWL.

In einem Beitrag von Maximilian Plück vom 4. April titelt die Rheinische Post, das „Urteil setzt die Kirchen unter Druck“. Plück bezieht sich auf das Urteil des Bundesarbeitsgerichtes vom 20. November 2012, dessen ausführliche Begründung seit wenigen Tagen in schriftlicher Form vorliegt. Der Beitrag in der Rheinischen Post bezieht sich auf die „Randziffern“ Nr. 74ff in dem Urteil. Dort wird vom Gericht ausgeführt, dass der Verein Diakonie RWL e.V. nicht als Kläger im Verfahren zugelassen sei, da der Verein nicht dem kirchlichen Selbstbestimmungsrecht unterliege. Nach Auffassung der Diakonie RWL ist diese Begründung des Gerichtes nicht zutreffend und auch innerhalb des Urteils nicht stringent.

"Wirksamkeit des Kirchlichen Arbeitsrechts nicht tangiert"

27. März 2013

"rückenwind" für die Sozialwirtschaft

Diakonie stellt Modelle für Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft vor

vier Personen vor einer Tafel mit Postern

Fünf diakonische rückenwind-Projekte haben am 15. März in Ratingen Produkte und Erfahrungen zur Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft vorgestellt.

Eingebettet war der „Projektemarkt“ in eine Fachtagung zum Programm „rückenwind“, einem ESF-Programm zur Förderung der Personalentwicklung in der gemeinnützigen Sozialwirtschaft.

Das Programm "rückenwind" und Erfahrungen aus diakonischen "rückenwind"-Projekten

26. März 2013

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Barrierefreies und mehrsprachiges Angebot

365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar: Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen bietet Betroffenen erstmals die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen. Ziel ist es, allen von Gewalt betroffenen Frauen eine vielfältige und breite Unterstützung zu ermöglichen. „Wir erleben in unseren Frauenhäusern immer wieder, dass gerade Frauen mit Gewalterfahrungen niedrigschwellige Hilfsangebote benötigen. Das Hilfetelefon unterstützt Frauen schnell, qualifiziert und unkompliziert, sich Hilfe zu suchen und Lösungen für ihre Lebenssituation zu finden“, so Hiltrud Wegehaupt-Schlund, Referentin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

22. März 2012

75 Jahre CHHSM

75 Jahre Council for Health and Human Service (CHHSM) der United Church of Christ - Uwe Becker Gastredner bei der Festveranstaltung in Chicago

Broschüre zur 75. Jahrestagung

Bei der 75-Jahresfeier des Council for Health and Human Service (CHHSM) der United Church of Christ am 2. März in Chicago hat Professor Dr. Uwe Becker über die soziale Lage in Deutschland referiert - und über die Herausforderungen für die Diakonie. Unsere Gesellschaft, so Becker, brauche mehr Mitgefühl mit von Ausgrenzung betroffenen Menschen - kombiniert mit dem politischen Willen, die Ursachen von Armut und Ausgrenzung anzugehen. Dazu gehöre der Einsatz für eine gerechtere Verteilung von Einkommen und Vermögen.

The social situation in Germanyas a challenge for DIAKONIE

20. März 2013

Europäische Fördermittel für Diakonische Einrichtungen

Nikolaus Immer: Mittel für Menschen mit Benachteiligungen und Behinderungen einsetzen

Am Podium: Christoph Schnabel, Helmut Schwarz, Andreas Bartels

Rund 100 Teilnehmende kamen am 5. März in die Düsseldorfer Geschäftsstelle der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, um sich einen Überblick über europäische Fördermittel zu verschaffen. Nikolaus Immer, Leiter des Geschäftsbereichs Soziales und Integration wies bei der Veranstaltung darauf hin, dass europäische Fördermittel dazu dienen sollten, Solidarität innerhalb der EU zu zeigen und auch und gerade Menschen mit Benachteiligungen und Behinderungen zugute kommen sollten. Er sprach sich dafür aus, dass für neue und innovative Aktivitäten diakonischer Träger weiter auch europäische Fördermittel eingesetzt werden.

Fördermöglichkeiten und Förderschwerpunkte

19. Februar 2013

Krankenhausprotestgipfel in Berlin

Evangelische Krankenhäuser fordern bessere Refinanzierung

Portraitfoto Jochen Brink

Mehr als 1 000 Geschäftsführer und Führungskräfte aus Kliniken in ganz Deutschland kamen Mitte Februar zu einem Krankenhausgipfel in Berlin zusammen, um der Politik die kritische Lage der Krankenhäuser zu schildern, darunter auch rund 40 Vertreter aus evangelischen Krankenhäusern.

"Die Lage der Krankenhäuser spitzt sich zunehmend zu"

20. März 2013

Erster Bundeswettbewerb Alkoholprävention würdigt innovative Ansätze gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen

Projekt der Diakonie Düsseldorf ausgezeichnet - Suchthilfe Aachen nominiert

Ralph Seiler

Acht Projekte zur Prävention von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen sind beim ersten Bundeswettbewerb Alkoholprävention ausgezeichnet worden. Das Projekt „Standfest – Dein Wille gegen Promille“ der Diakonie Düsseldorf ist dabei. Der Wettbewerb unter dem Motto „Innovative Projekte umsetzen – nachhaltig wirken“ zeigt ideenreiche Präventionsansätze, die Jugendliche auch tatsächlich erreichen. Auch die Suchthilfe Aachen war mit einem Alkoholparcours nominiert, für einen der ersten Preise hat es schließlich nicht gereicht. Sie erhielten einen Trostpreis. „ Wir freuen uns sehr über die innovativen Projekte zur Prävention von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Die Auszeichnungen sind eine Anerkennung für die engagierte Arbeit der diakonischen Suchthilfe in NRW“, so Ralph Seiler, Geschäftsbereichsleiter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Bundeswettbewerb Alkoholprävention

19. März 2013

Günther Barenhoff:

Gewalt in der Pflege vermeiden, Prävention stärken

Günther Barenhoff

„Wir müssen alle Chancen nutzen, Gewalt in der Pflege zu vermeiden“, so Günther Barenhoff, Vorsitzender des Landespflegeausschusses NRW, auf einer Fachtagung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW in Mülheim an der Ruhr.  Das Thema Gewalt in der Pflege sei aus der Tabuzone herausgekommen. Der Schwerpunkt liege nun auf den Möglichkeiten, die es gebe, Gewalt in der Pflege zu vermeiden.

Gewaltprävention in der Pflegepraxis

18. März 2013

Bergauf und bergab für Brot für die Welt

"Wandern für die Andern" zum 24. Mal in Breckerfeld

Wanderer

Das Wetter lockte nicht zum Wandern, aber auch bei Regen, matschigen Wegen und Temperaturen um die acht Grad machten sich 280 Wanderer für Brot für die Welt in Breckerfeld auf den Weg. Der Ökumenische Arbeitskreis Dritte Welt organisiert die Wanderung seit 24 Jahren. In diesem Jahr waren auch wieder viele Kinder und Jugendliche auf der Strecke mit dabei.

Wandern für die Andern

11. März 2013

Erleuchte und Bewege uns

Diakonische Themen auf dem rheinischen Presbytertag

Mehr als 80 Presbyterinnen und Presbyter nahmen auf dem dritten rheinischen Presbytertag am 9. März in Bonn am Forum "Diakonie" teil. Im Zentrum der Diskussion stand das Thema "Armut wahrnehmen". Die Teilnehmenden haben sich sowohl von Impulsreferaten, als auch in Workshops und auf einer Projektbörse von zehn praktischen Beispielen aus Gemeinden inspirieren lassen.

Mehr über das Forum Diakonie auf dem Presbytertag

6. März 2013

Vier Augen sehen mehr als zwei

Dialogisches ElternCoaching – Neue Unterstützungsform für Eltern mit Jugendhilfebedarf

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe hat zusammen mit dem Kronberger Kreis für Dialogische Qualitätsentwicklung ein neues Unterstützungsangebot für Eltern mit einem Rechtsanspruch auf Jugendhilfeleistung entwickelt. „Gute und erfolgreiche Hilfen können Fachkräfte und Eltern am besten gemeinsam erarbeiten“, erläutert Remi Stork, Referent bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, das Dialogische ElternCoaching. Gemeinsam mit der Diakonie Ruhr-Hellweg wurde es nun erstmals erfolgreich durchgeführt.

Unterstützungsangebot für Eltern

4. März 2013

Werkstätten für Behinderte bieten neue Chancen

Diakonie eröffnet Wege für junge Menschen

Immer mehr junge Menschen mit leichter geistiger oder psychischer Behinderung und sozialen Anpassungsschwierigkeiten sind auf Angebote der Eingliederungshilfe angewiesen. Die diakonischen Werkstätten für Behinderte, so das Ergebnis einer Fachtagung in Recklinghausen, eröffnen gute Chancen.

Neue Wege der Hilfe

28. Februar 2013

Reportage

Die Diakonie RWL und das pädagogisch-theologische Institut der evangelischen Kirche im Rheinland (PTI) laden zu einer Auszeit ein

„Eigentlich müsste man die Zeit haben, darüber nachzudenken wie oder was meine Spiritualität ist. Eigentlich bräuchte man Zeit um sich zu vergewissern wie und ob sie in meiner evangelisch-diakonischen Arbeit vorkommt. Heute wird aus dem Konjunktiv ein Indikativ. Nun müssten wir nicht länger, wir dürfen!“, so leitete Professor Dr. Gotthard Fermor, Direktor des PTI, den ersten von drei Workshops für Mitarbeitende ein. Die Workshops sind ein Angebot der Diakonie RWL und des PTI.

Mehr zum ersten Perspektiventag (Thema Spiritualität), der begeisterten Zuspruch fand

28. Februar 2013

Ganz oben steht der Anspruch der Kinder, die Schule besuchen zu dürfen, die sie möchten

Träger der evangelischen Förderschulen und Berufskollegs im Diskurs mit dem Schulministerium NRW zur Umsetzung der Inklusion

„Kinder mit Behinderung sollen in Zukunft in der Regel an allgemeinbildenden Schulen gefördert werden“, so Ursula von Schönfeld vom Schulministerium NRW auf  der Trägerversammlung Schulen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe am 21. Februar. 

„Wir unterstützen das Vorhaben der Landesregierung für ein gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung. Gleichzeitig gibt es aber auch eine nicht unerhebliche Anzahl von Eltern, die ihr Kind in einer Förderschule gut gefördert sehen. Auch dieser Elternwunsch sollte ernst genommen werden. Das vom Schulministerium zugesicherte Wahlrecht entspricht dabei unserem Verständnis von gesellschaftlichem Pluralismus“, so Helga Siemens-Weibring, Geschäftsbereichsleiterin in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Umsetzung der Inklusion

25. Februar 2013

Lichtblicke-Informationsveranstaltung in Münster

Diakonie und Caritas informieren gemeinsam

„Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars..“, so heißt es bei Reinhard Mey, der die Bürokratie auf die Schüppe nimmt. Die Aktion Lichtblicke hilft unbürokratisch armen Kindern und Familien in NRW. Aber auch hier muss ein Antrag gestellt und bearbeitet werden. Wie die Hilfen möglichst schnell und wirksam den Betroffenen zugute kommen können, darüber informierten Harald Westbeld (DiCV Münster) und Reinhard van Spankeren (Diakonie RWL).

Dialog von Lichtblicke-Spendenbeirat und Sozialer Arbeit

19. Februar 2013

Hermann Roters setzt sich für benachteiligte Jugendliche ein

Wir-Gefühl ist im Havixbecker Modell groß

Hermann Roters setzt sich seit 34 Jahren ehrenamtlich dafür ein, bildungsbenachteiligten Jugendlichen eine berufliche Perspektive zu ermöglichen. Der ehemalige Ausbildungsberater im Gartenbau bei der Landschaftskammer Nordrhein-Westfalen ist seit 1994 Vorstandsvorsitzender des Havixbecker Modells. Der Verein wurde 1978 von der Evangelischen Kirchengemeinde in Havixbeck ins Leben gerufen. Im Dezember 2012 erhielt er den Deutschen Bürgerpreis für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.

Havixbecker Modell

15. Februar 2013

Aktuelle Zahlen zum freiwilligen Engagement

150 000 Ehrenamtliche in diakonischen Einrichtungen in Rheinland, Westfalen und Lippe

Titelbild der Broschüre

150 000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich in diakonischen Einrichtungen in Rheinland, Westfalen und Lippe. Dies zeigt eine Analyse der Diakonie RWL, die jetzt vorgelegt wurde. Grundlage sind repräsentative Daten, die 2011 von der Diakonie Deutschland erhoben wurden. Die Daten zeigen das Engagement der diakonischen Träger bei der Gewinnung und Begleitung von Freiwilligen.

Freiwilliges Engagement in Einrichtungen und Diensten der Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe

8. Februar 2013

"Inklusion, wie wir sie uns wünschen"

Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer besucht diakonische Einrichtungen

Gruppe

Der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Sozialministerium, Dr. Wilhelm Schäffer, informiert sich auf einer "Inklusionstour" über gute Ansätze und gelungene Projekte für eine "Gesellschaft für alle". Besucht wurden in den letzten Tagen zwei diakonische Einrichtungen - am 1. Februar das Augusta-Hardt-Heim im Lenneper Stadtteil Hasenberg und am 7. Februar das PIKSL-Labor, ein Projekt der In der Gemeinde leben gGmbH (IGL) aus Düsseldorf.

"Inklusion, wie wir sie uns wünschen"

7. Februar 2013

Was macht das Kind gut...

Weiterbildung in Systemischer Beratung weitet den Blick in der Erziehungshilfe

Zum dritten Mal hat der Evangelische Fachverband für Erzieherische Hilfen eine Weiterbildung zur Systemischen Beraterin / zum Systemischen Berater durchgeführt. „Die Systemische Beratung weitet den Blick auf den Kontext eines Problems und fragt danach wie es zustande kommt. Die Ressourcen des Menschen stehen dabei im Vordergrund“, so Hiltrud Wegehaupt-Schlund, Referentin für Erziehungshilfe bei der Diakonie RWL. Mit der Zusatzqualifikation habe man in diakonischen Einrichtungen der Erziehungshilfe gute Erfahrungen gemacht. Sie helfe zu verhindern, dass Menschen abgestempelt würden. 16 Teilnehmende erhielten nach der dreijährigen Weiterbildung mit sieben Modulen sowie begleitender Supervision am 27. Januar 2013 das Zertifikat.

Weiterbildung in Systemischer Beratung

6. Februar 2013

Friedenshilfe in Mali ohne Waffen

Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für Flüchtlinge

Zehntausende Menschen sind nach den jüngsten Kämpfen in Mali auf der Flucht. Bereits seit Monaten fliehen viele vor der Gewalt im Norden in den Süden des Landes oder in die Nachbarländer. Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für die Flüchtlingshilfe.

Diakonie Katastrophenhilfe in Mali

30. Januar 2013

Erzieherische Förderung in der Offenen Ganztagsschule

Modellprojekt der Diakonie RWL zeigt, wie Kooperationen zwischen Jugendhilfe und Schule gelingen können

Cover der Broschüre: Spielende Kinder, Aufschrift: Wenn wir das zusammen anpacken, dann kommt da auch was bei raus

Mit dem flächendeckenden Ausbau offener Ganztagsangebote in NRW werden hohe Erwartungen verknüpft. In der Umsetzung stehen Fach- und Lehrkräfte in Ganztagsschulen aber häufig vor der Frage, wie Kinder unterstützt werden können, die den "Rahmen sprengen". Hierzu liegt in der diakonischen Jugendhilfe ein reichhaltiger Erfahrungsschatz vor. Diese Kompetenzen sollen nun in den Offenen Ganztag eingebracht werden. Auf einer Tagung in Düsseldorf wurden Modelle vorgestellt, wie eine Kooperation zwischen Schule und Erziehungshilfe gelingen kann.

Der besondere Förderbedarf eines Kindes stellt eine gemeinsame Anforderung an alle Beteiligten dar

29. Januar 2013

Ombudschaft Jugendhilfe NRW

Unabhängige Beschwerdestellen für Kinder und Jugendliche - Neue Initiative der Freien Wohlfahrtspflege in NRW

Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege wollen gemeinsam mit den Jugendämtern in Nordrhein-Westfalen unabhängige Beschwerdestellen für junge Menschen und ihre Eltern aufbauen. Vor Ort werden besonders qualifizierte Ehrenamtliche gesucht, ausgebildet und beim Aufbau der Arbeit vom Verein Ombudschaft Jugendhilfe NRW e. V. begleitet.

Unabhängige Beschwerdestellen für Kinder und Jugendliche

28. Januar 2013

Ehrenamtlich für den Übergang

Pfarrer Gerhard-Wilhelm Brand ist neuer Vorstand des Diakonischen Werkes der Lippischen Landeskirche

Portrait von Pfarrer Brand

Pfarrer Gerhard-Wilhelm Brand ist am 24. Januar zum Vorstand des Diakonischen Werks Lippe gewählt worden. Seinen Vorsitz im Verwaltungsrat hat er hierfür niedergelegt. Der 55-jährige will das Amt ehrenamtlich für eine Übergangszeit ausüben. Die ehemalige Landespfarrerin für Diakonie, Renate Niehaus, war Ende des vergangenen Jahres aus gesundheitlichen Gründen als Vorstand ausgeschieden.

Neuer Vorstand

24. Januar 2013

Qualitätsentwicklung in Evangelischen Kindertageseinrichtungen in Rheinland, Westfalen und Lippe

Zum zweiten Mal haben die beiden Fachverbände der Evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder in Rheinland, Westfalen und Lippe in Kooperation mit dem Diakonischen Institut für Qualitätsentwicklung im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. (DQE) Auditorinnen und Auditoren für die Begutachtung des Qualitätsmanagementsystems in evangelischen Kindertageseinrichtungen geschult. Am 8. Januar konnten weitere Auditorinnen und Auditoren ihr Abschlusszertifikat in Empfang nehmen.

Qualitätsentwicklung in Evangelischen Kindertageseinrichtungen

24. Januar 2013

Reportage

Aus der Sucht mit Pfeil und Bogen in ein neues Leben - Modell-Projekt der Diakonie Ruhr-Hellweg

Als Pilotprojekt hat es bei den Fachleuten bundesweit für Aufmerksamkeit und Interesse gesorgt. Auch vor Ort begeistert „Bogensport aktiv“ die Sportvereine und Suchtselbsthilfe. Denn bei der Premiere in Hamm ist es vor einem Jahr eindrucksvoll gelungen, Suchtkranke mit Hilfe von Pfeil und Bogen aus dem Teufelskreis zu holen. Ein Erfolgskonzept, das Schule macht – und weitere Kooperationspartner in Soest und Ahlen ins Boot holt.

Modell-Projekt der Diakonie Ruhr-Hellweg

10. Januar 2013

Manfred Rekowski wird neuer Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland

Die Landessynode wählte den 54-jährigen Theologen am 10. Januar 2013 bei ihrer Tagung in Bad Neuenahr.

"Ich spüre das Vertrauen, aber auch die Last der Verantwortung dieses Amtes", sagte Rekowski in einem ersten Statement. Er sehe sich als "erster Sprecher einer Kirche des Gottes, der sich für Befreiung, Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit einsetzt". Rekowski verwies auf die Herausforderungen und Probleme, vor denen die rheinische Kirche intern steht. Nötig sei eine "Konzentration der Wirkung nach innen, um damit eine Wirkung nach außen entfalten zu können". Nach einer überzeugenden Vorstellung hatte Rekowski mit einem deutlichen Votum die Stimmen von 116 Synodalen erhalten.

Manfred Rekowski wird der neue Präses der EKiR

9. Januar 2013

Was macht den Kindergarten evangelisch

Neuauflage des Buches "Hoffnung leben" gibt evangelische Anstöße

„In evangelischen Kindergärten darf es nicht nur eine religionspädagogische Ecke geben, sondern auch im Alltag muss es für Kinder und deren Familien erfahrbar sein, dass die Einrichtung evangelisch ist“, so Jörg Walther, Referent bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Die neue Broschüre „Hoffnung leben“ des Rheinischen Verbandes für Kinder gibt evangelische Anstöße zur Qualitätsentwicklung.

Neuauflage des Buches "Hoffnung leben"

4. Januar 2013

"Wenn die Armut weiter zunimmt, brauchen wir über Inklusion nicht zu reden"

Professor Dr. Uwe Becker im Streitgespräch mit Minister Guntram Schneider

Minister Guntram Schneider und Professor Dr. Uwe Becker

Mit Kampagnen zur Sensibilisierung und zur Bewusstseinsbildung mit Workshops und Preisverleihungen wird eine inklusive Gesellschaft nicht erreicht. Ernst gemeinte Inklusion ist kostenaufwendig. Mit diesen Thesen fordert Professor Dr. Uwe Becker in einem Streitgespräch mit Minister Guntram Schneider mehr Ehrlichkeit in der öffentlichen Debatte über Inklusion. "Wenn sowohl die öffentliche als auch die private Armut weiter zunehmen, dann brauchen wir über Inklusion nicht zu reden", argumentiert Becker in dem von chrismon plus rheinland initiierten Gespräch.

Maßnahmen bündeln und besser ausstatten

3. Januar 2013

"Liebesfilm zum Thema Demenz"

Kinofilm könnte öffentliche Debatte über die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz anstoßen

Alte Frau und alter Mann, angelehnt aneinander, er schaut sie an, sie schaut ins Leere

"Aus der Tragödie meiner Mutter ist kein Krankheits-, sondern ein Liebesfilm entstanden", sagt David Sieveking, der über 18 Monate in verschiedenen Etappen das Leben seiner demenzkranken Mutter für einen Kinofilm dokumentiert hat. Der Film wird unter dem Titel "Vergiss mein nicht" ab dem 31. Januar in deutschen Kinos gezeigt. "Der Film hat das Zeug dazu, eine öffentliche Debatte über die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz anzustoßen", so Rudolf Michel-Fabian, Referent bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

"Irgendwann waren die Türen, der Schreibtisch, das Telefon meiner Mutter voller Zettel"

23. Dezember 2012

Tradition am Heiligen Abend

Kollekte zu Gunsten von Brot für die Welt

Das Krippenspiel der Kinder, der leuchtende Weihnachtsbaum neben der Kanzel, das Lied „Oh Du fröhliche“ zum Ausgang und die Kollekte zu Gunsten von Brot für die Welt, das hat Tradition in den evangelischen Gemeinden in Rheinland, Westfalen und Lippe. Im Heiligabend-Gottesdienst soll etwas von der Weihnachtsfreude an Hungernde und Notleidende weitergegeben werden.

Mehr über die Heiligabend-Kollekte für Brot für die Welt

19. Dezember 2012

Stark im Ehrenamt

Themenpatin Karen Sommer-Loeffen beantwortet Fragen von Ehrenamtlichen im Internet-Portal Gemeindemenschen.de

Logo der Internetseite mit Schriftzug Eteos.Gemeindemenschen

Ihre Kirchengemeinde oder diakonische Einrichtung gut aufgestellt für ehrenamtliche Mitarbeit? Kann ich auch nur ab und zu mal ehrenamtlich helfen? Auf solche Fragen gibt das neue Internetportal www.gemeindemenschen.de, das der Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland unter Mitarbeit der Diakonie RWL gestartet hat, Antworten für Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie. Auf konkrete Fragen antwortet dabei auch Karen Sommer-Loeffen, Referentin für Ehrenamt bei der Diakonie RWL. 

Unterstützung für Ehrenamtliche auf www.gemeindemenschen.de

19. Dezember 2012

"Einen Tag Auszeit nehmen"

Neuartiges Bildungsangebot zu Spiritualität, berufliche Identität und Balance

Collage: Barbara Montag und Prof. Gotthard Fermor

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und das Pädagogisch-Theologische Institut der Evangelischen Kirche im Rheinland bieten zum ersten Mal in Kooperation das Format "Perspektiventage" an. An drei Montagen im Jahr 2013 laden sie in das Haus der Begegnung nach Bonn ein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Diakonie und Kirche können dort einen Tag Auszeit nehmen, um auf sich selbst, den eigenen Berufskontext und den Gesamtraum Diakonie und Gemeinde zu schauen.

Perspektiventage

17. Dezember 2012

Das Bundesarbeitsgericht hat das kirchliche Arbeitsrecht bestätigt. Ein ordentliches Verfahren schließt den Streik aus.

Auf der Jahreshauptversammlung informiert das Diakonische Werk Westfalen seine Mitglieder über Perspektiven des kirchlichen Arbeitsrechts.

„Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat das kirchliche Selbstbestimmungsrecht bestätigt. Der Weg der Aushandlung von Tarifen in Arbeitsrechtlichen Kommissionen mit verbindlicher Schlichtung ist rechtens. Dieses geordnete Verfahren des dritten Weges schließt einen Streik aus.“ So fasste Pastor Günther Barenhoff, Vorstand des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche von Westfalen (DW Westfalen), für die Delegierten der Hauptversammlung des Werkes das Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 20. November 2012 zusammen. Dies gelte für alle Mitarbeitenden, die nach kirchlichem Tarif bezahlt werden – unabhängig davon, wie sie eingesetzt sind, ob als Pflegekraft, Erzieherin, Hausmeister oder Verwaltungskraft.

Mehr zur Jahreshauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen

12. Dezember 2012

Bethel-Vorstand Thomas Oelkers wechselt als juristischer Vorstand zur Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Portraitfoto von Thomas Oelkers

Der Verwaltungsrat der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe hat Thomas Oelkers (54) zum neuen juristischen Vorstandsmitglied gewählt. Thomas Oelkers, derzeit im Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, wechselt zum 1. März 2013 nach Düsseldorf. Er tritt die Nachfolge von Dr. Moritz Linzbach an, der Ende Mai 2013 in den Ruhestand tritt.

"Kompetente und erfahrene Leitungspersönlichkeit"

12. Dezember 2012

"Das darf nicht sein"

Umgang mit Grenzverletzungen in Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe

Hiltrud Wegehaupt-Schlund

Gewaltfreie Erziehung ist in der Erziehungshilfe heute selbstverständlich. Nach der Aufarbeitung der Skandale der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren werden in den Einrichtungen Partizipation und Transparenz groß geschrieben. „Und doch passiert es in unseren Mitgliedseinrichtungen und Diensten, dass Grenzüberschreitungen vorkommen und gegenüber Kindern und Jugendlichen Gewalt angewendet wird“, so Hiltrud Wegehaupt-Schlund, Referentin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf einer Fachtagung.

Umgang mit Grenzverletzungen in der Erziehungshilfe

7. Dezember 2012

"Geschätzter Dialogpartner im Gesundheitswesen"

Geschäftsführer der Evangelischen Valeo-Kliniken ist Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW

Portraitfoto von Jochen Brink

Jochen Brink, Geschäftsführer der Evangelischen Valeo Kliniken mit Krankenhäusern in Lippstadt, Hamm, Gronau und Münster wurde gestern von den Mitgliedern zum Präsidenten der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen gewählt. Er vertritt in den nächsten drei Jahren die Interessen der mehr als 400 Krankenhäuser im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Zuspitzende politische Debatte über die Finanzierung der Krankenhäuser

7. Dezember 2012

Familienbildung begegnet „Familien heute“

Familienbildungswerk diskutiert die neue Hauptvorlage

Annette Muhr-Nelson und Christa Thiel

Familien heute stehen im Mittelpunkt der Arbeit der Familienbildungsstätten, die dem Evangelischen Familienbildungswerk Westfalen und Lippe angeschlossen sind. „Familien heute“ ist der Titel der neuen Hauptvorlage der westfälischen und der lippischen Landeskirche. Bei der Mitgliederversammlung wurde das Impulspapier zu Fragen der Familie intensiv diskutiert.

Familien stärken durch Familienbildung

6. Dezember 2012

Übergänge in die Zeit nach dem Heim

Ehemalige Heimjugendliche haben klare Ziele, brauchen für eine berufliche Integration aber mehr Unterstützung

Was ist „gute“ Heimerziehung? In einer Langzeituntersuchung der Fachhochschule Münster und des Fachverbands für Erzieherische Hilfen in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe werden ehemalige Heimjugendliche nach ihren subjektiven Einschätzungen zur Heimerziehung befragt. Ergebnisse aus der zweiten Befragungsphase wurden jetzt vorgelegt. Dem Projekt ist es gelungen, zentrale Faktoren herauszuarbeiten, die den Übergang in die Zeit nach dem Heim und die berufliche Integration begünstigen.

Beziehungsgestaltung ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg

3. Dezember 2012

Dr. Weckelmann wird neuer Beauftragter bei Landtag und Landesregierung NRW

Vorgänger Kirchenrat Rolf Krebs tritt in den Ruhestand

Dr. Thomas Weckelmann (39) wird neuer Beauftragter der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche bei Landtag und Landesregierung in Nordrhein-Westfalen. Am 1. März 2013 tritt Weckelmann die Nachfolge von Kirchenrat Rolf Krebs an, der in den Ruhestand geht. Krebs, früher Superintendent des westfälischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken, war seit 2004 Beauftragter der drei Landeskirchen.

Mehr zu Dr. Weckelmann und seiner neuen Tätigkeit

28. November 2012

Für sicheren Lebensunterhalt und Gerechtigkeit

Präses Schneider bittet um Kollekten für Brot für die Welt

Mehr als 1000 Projekte unterhält die Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ in fast 80 Ländern. Zwei von ihnen erwähnt Präses Nikolaus Schneider in seiner Bitte um Kollekten an den Adventssonntagen.

Kollektenaufruf zu Gunsten von Brot für die Welt

28. November 2012

Mitgliederversammlung des Evangelischen Fachverbands für Behindertenhilfe und Psychiatrie RWL

Sozialraumorientierung in der Behindertenhilfe - Sparmodell oder qualitativer Fortschritt?

Gruppenbild vom Vorstand

Der Evangelische Fachverband für Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Westfalen-Lippe hat auf seiner Mitgliederversammlung am 26. November in Gelsenkirchen über Konzepte der Sozialraumorientierung diskutiert. Zudem fanden Neuwahlen zum Vorstand statt.

"Wohlfahrtspflege kann bei der Ausgestaltung kommunaler Aktionspläne viel bewegen"

28. November 2012

Zwischen diakonischem Anspruch und ökonomischen Zwängen

Fachtagung der Diakonie RWL und der Diakonie Deutschland zum neuen Psychiatrie-Entgeltsystem

Das Gesetz zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PsychEntgG) bildet den gesetzlichen Rahmen für ein durchgängiges, leistungsorientiertes und pauschalierendes Vergütungssystem in der Krankenhauspsychiatrie. Dieses basiert auf tagesbezogenen Pauschalen und ist ab 2013 bzw. 2014 auf freiwilliger Basis, ab 2015 dann verpflichtend von den Krankenhäusern anzuwenden. Bis 2016 gilt dabei Budgetneutralität, ab 2017 sind die krankenhausindividuellen Entgeltwerte in fünf Konvergenzschritten an einen landesweiten Basisentgeltwert heranzuführen, der ab 2022 die einheitliche Abrechnungsgrundlage für alle psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhäuser bzw. Abteilungen eines Bundeslandes darstellt.

Mehr zur Fachtagung und zum neuen Psychiatrie-Entgeltsystem

27. November 2012

Helmut-Simon-Preis

Auszeichnung für Projekte zur Unterstützung von Menschen in Armut

Sechs Diakonische Projekte zur Unterstützung von Menschen in Armut wurden am 27. November bei einem Festakt mit Ministerpräsident Kurt Beck in Mainz mit dem Helmut-Simon-Preis ausgezeichnet. Auszeichnungen erhielten u. a. ein Tagesaufenthalt für Wohnungslose der kreuznacher diakonie und ein Dolmetscher-Angebot für Flüchtlinge des Diakonischen Werks Trier und Simmern-Trarbach.

Mehr zu den ausgezeichneten Projekten

3. April 2013

"am Leitbild der Dienstgemeinschaft ausgerichtet"

Diakonie RWL veröffentlicht Reader zum Dritten Weg

Cover der Broschüre: Am Leitbild der Dienstgemeinschaft ausgerichtet -

Am 20. November 2012 hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt in zwei Urteilen festgestellt: Ein am Leitbild der Dienstgemeinschaft ausgerichtetes Arbeitsrecht in Kirche und Diakonie ist grundgesetzlich geschützt. Ungeachtet dessen findet sich in vielen Medien eine weiterhin kritische Berichterstattung zum Konsensmodell der Tariffindung in Kirche und Diakonie ("Dritter Weg"). Eine von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe herausgegebener Reader dokumentiert Gerichtsurteile, Stellungnahmen und Pressestimmen zum kirchlichen Arbeitsrecht und erläutert Hintergründe zur Idee des "Dritten Wegs". 

Die Broschüre online lesen oder kostenlos bestellen