20. Mai 2009
Von McPflege ins diakonische Dorf
Diakonie RWL auf dem Kirchentag
Die Diakonie Familie präsentiert sich in diesem Jahr mit einem diakonischen Dorf rund um die Kirche Unser Lieben Frauen. Organisiert wird dieses Dorf von den gastgebenden Diakonischen Werken der Region und der Bundesdiakonie. Wer Einrichtungen der Diakonie RWL sucht, finden sie vor allem auf dem Markt der Möglichkeiten: Das Blaue Kreuz (Wuppertal), der Adoptions- und Pflegekinderdienst (Düsseldorf), die Stiftung Wittekindshof (Bad Oyenhausen), die Stiftung Vollmarstein (Wetter), die evangelische Krankenhaus-Hilfe (Bonn), die Betreuungsvereine der Diakonie RWL, der Förderverein Heilpädagogisches Zentrum Pskow, die Kreuznacher Diakonie (Bad Kreuznach), die Kindernothilfe (Duisburg), das Johanneswerk (Bielefeld), die Stiftung Eben-Ezert (Lemgo) und die von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel (Bielefeld) sind nur einige der Einrichtungen, die sich präsentieren.
Darüber hinaus sind einige Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gebiet der Diakonie RWL auf Podien und diskutieren als Experten über diakonische Themen. Bei „McPflege - Nächstenliebe unter Wettbewerbsdruck" sitzen Ulrike Overkamp vom Johanneswerk und Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der von Bodelschwinghschen Anstalten, auf der Bühne. Beate Linz, Geschäftsführerin der Diakonie Köln, äußert sich zum Leben und Wohnen im Alter und diskutiert unter anderem mit dem Psychiater Klaus Dörner und dem ehemaligen Bremer Oberbürgermeister Henning Scherf.
Ganz besonders präsent aber ist eine Bewohnerin eines Wohnheim des Diakoniewerks Gelsenkirchen. Als Rollstuhlfahrerin ist Sie Fotomodell für die neue Diakonie-Kampagne. Stolz verfolgte sie, wie ein riesiges Plakat am Turm der Kirche Unser Lieben Frauen entrollt wurde, das nun weithin sichtbar ist.