20. Mai 2009
Not hat ein Gesicht
Sommersammlung von Caritas und Diakonie
In der Finanzkrise ist viel von notleidenden Krediten und Banken in Not die Rede. Für Diakonie und Caritas dagegen hat Not immer ein Gesicht, weil ein persönliches Schicksal dahinter steht. „Die Menschen leiden unter den Folgen der Krise, wenn sie deswegen ihren Arbeitsplatz verlieren", sagt Heinz-Josef Kessmann, Diözesancaritasdirektor in Münster. Umso wichtiger sei jetzt die Hilfe von Caritas und Diakonie vor Ort. Dafür gehen vom 23. Mai bis 13. Juni mehr als 50.000 Ehrenamtliche von Caritas und Diakonie von Tür zu Tür und bitten um Spenden, insbesondere für gemeindenahe Hilfsprojekte.
Die Sommersammlung der kirchlichen Hilfswerke steht in diesem Jahr unter dem Motto "Not hat ein Gesicht". Auch „die Hilfe hat bei uns ein Gesicht", sagt Pastor Günter Barenhoff, Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. In den Gemeinden bieten die Ehrenamtlichen ganz praktische und unbürokratische Unterstützung an. „Sie sind die Vermittler der Hilfe und bürgen dafür, dass die Spenden bei den Menschen in Not ankommen", so Barenhoff weiter.