23. November 2009
Gerresheimer Glas – Facetten eines Stadtteils
Auszeichnung für Innovative Seniorenarbeit

Foto: kulturnetzwerke-duesseldorf.de
Der Robert Jungk Preis wird in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben. Unter der Überschrift „Wie wollen wir leben?“ suchten die Auslober – das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, das Städte-Netzwerk NRW und die Robert Jungk Stiftung Salzburg – sowie weitere Partner spannende Zukunftsprojekte im Quartier. Mehr als 270 Projekte haben sich auf den mit insgesamt 23.000 Euro dotierten Preis beworben. Am Ende werden 29 prämiert.
Diakonie macht Glaskunst
Das Kultur-Netzwerk Gerresheim wird für sein Projekt „Gerresheimer Glas – Facetten eines Stadtteils“ ausgezeichnet. In diesem Projekt beschäftigte sich eine Gruppe von Senioren mit dem Thema Glas, das im östlichsten Düsseldorfer Stadtteil durch die ehemalige Glashütte stark präsent ist. Die Teilnehmer erforschten Biografien von Arbeitern der Glashütte und lernten mit Glas Kunstwerke herzustellen. Als sichtbares Ergebnis des Projektes entstand ein großes Glas-Fries, das in den Räumen der des Kultur-Netzwerkes hängt.
Unterstützt von der Diakonie RWL
Mit entwickelt und unterstützt wurde das Projekt vom Evangelischen Zentrum für Innovative Seniorenarbeit, hinter dem die Evangelische Kirche im Rheinland, das Evangelische Erwachsenenbildungswerk Nordrhein und die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe stehen. Verliehen wird der Preis am 8. Dezember im Ständehaus in Düsseldorf.