2. Oktober 2009
Menschenwürde und Gesundheit
Besondere Patientengruppen in Krankenhäusern

Im Mittelpunkt der Tagung stand die Diskussion um Patientengruppen im Krankenhaus, denen der normale Klinikablauf nicht in jeder Hinsicht gerecht werden kann und die deshalb einer besonderen Betreuung bedürfen. Vier ausgesuchte Referentinnen und Referenten aus der Krankenhauspraxis zeigten die Probleme auf, die sich ergeben im Umgang
• mit Migrantinnen und Migranten,
• mit geistig behinderten Menschen,
• mit dementiell Verwirrten und mit
• Menschen in der finalen Phase ihres Lebens.
Innovative Ansätze
Dabei ging es nicht nur um die Probleme im täglichen Arbeitsablauf, sondern auch um neue und innovative Ansätze, um den speziellen Bedürfnissen dieser Gruppen gerecht zu werden. Die zahlreichen Teilnehmer aus den Mitgliedskrankenhäusern des Verbandes hatten danach die Möglichkeit, mit den Referenten die Umsetzbarkeit dieser Modelle zu diskutieren. Geleitet wurde die Diskussionsrunde durch den Beauftragten der drei Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz, Herrn Pfarrer Bähr, der neben den Referenten auch Herrn Dr. Werner Schwartz, Vorsitzender des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarland e.V., auf das Podium bat. In der Diskussion wurde deutlich, dass ökonomische Sachzwänge zwar die Realisierung erschweren, es aber auch Mittel und Wege gibt, innerhalb des bestehenden „System Krankenhaus“ Verbesserungen zu erreichen.