25. September 2009
Alte Menschen – Schatz im Acker oder Klotz am Bein?
6. Symposion Altenseelsorge in Wuppertal

Der Anteil alter Menschen in Deutschland wird in den nächsten Jahren signifikant zunehmen, so sagen die Demoskopen. Auch in Kirchengemeinden steigt kontinuierlich die Zahl der alten und hochaltrigen Gemeindeglieder. Die Alten- und Pflegeeinrichtungen stehen vor fachlichen wie vor wirtschaftlichen Herausforderungen, etwa durch die immer kürzeren Verweilzeiten in Pflegeeinrichtungen oder die Suche nach neuen Lebensformen im Alter. Der „demographische Wandel“ stellt die Seelsorge, die in Gemeinden und Einrichtungen geschieht, vor neue Herausforderungen und eröffnet neue Möglichkeiten.
Fachliche Impulse geben hochkarätige Referenten
Das Symposion steht unter der Leitfrage, ob „Alte Menschen in unserer Gesellschaft Schatz im Acker oder Klotz am Bein?“ sind. Fachliche Impulse geben hochkarätige Referenten: Henning Scherf, ehemaliger Bürgermeister der Hansestadt Bremen und lebt heute in einer Mehrgenerationen-WG, wird über „Lebensformen im Alter“ sprechen. Reimer Gronemeyer, Soziologieprofessor in Gießen, stellt die Frage: „Wie kann man in Würde alt werden?“ Ulrich Körtner, Theologe an der Universität Wien, referiert über „Umgang mit Verlusten, die im Alter auftreten“.
Organisiert wird das Symposion von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe mit Unterstützung der Evangelischen Landeskirchen Rheinland und Westfalen. Kooperationspartner sind das Evangelische Johanneswerk, das Evangelische Zentrum für innovative Seniorenarbeit und das Seelsorgeinstitut Bethel.