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Archiv 2009

9. September 2009

Unternehmen Zukunft

Symposium der Stiftung Hephata blickt voraus

Werden wir in die Innenstädte zurückziehen, um Supermarkt, Restaurant und Arzt zu Fuß erreichen zu können? Werden wir am Gemeindeleben wieder teilnehmen und für das Pfarrfest selbst Kuchen backen? Werden wir den geistig behinderten Nachbarn beim Einkaufen unterstützen und für den Anwalt, der drei Häuser weiter wohnt, den Rasen mähen, während er uns Tipps für einen Kaufvertrag gibt? Werden wir Sensoren in unseren Betten haben, die registrieren, wenn wir einen epileptischen Anfall haben und uns so automatisch einen Rettungsdienst schicken? Wird es jemandem auffallen, wenn wir nicht das Haus verlassen, weil wir mit einem Herzinfarkt auf dem Boden liegen?

Sieben Thesen für die Zukunft

Professor Horst Opaschowski, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen, schilderte in seinem Vortrag sieben Zukunftstrends: von der Globalisierung der Arbeitswelt über die Renaissance der Familie bis hin zur Nachhaltigkeit als Lebensziel. Er forderte flexiblere Grenzen beim Renteneintrittsalter und sieht für Wohngemeinschaften eine rosige Zukunft: „Dem Wohnen und Leben in Mehr-Generationen-Häusern und Wohnquartieren gehört die Zukunft der Drei-, Vier- und Fünf-Generationen-Gesellschaft. Mehr als drei Viertel aller 90jährigen werden 2030 noch in eigenen Wohnungen leben.“

Dokumentation online

Alle Vorträge und Diskussionen des Symposiums können auf der Internetseite von Hephata nachgelesen werden: www.hephata-mg.de

 

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