7. Dezember 2009
Schönheitsflecken im Museum-MARTa
Diakoniestiftung Herford diskutiert über Wohnpolitik

Gründungsdirektor des MARTa Jan Hoet unterstützt eine Kampagne gegen Obdachlosigkeit. Foto: diakoniestiftung-herford.de
Ist der öffentliche Raum auch Raum für Arme? Wie viel Schönheitsflecken hält das Stadtbild aus? Wie wollen wir wohnen, wie sollen wir wohnen? Diese Fragen stellten die Organisatoren um Jutta Henke, Leiterin des Sozialberatungsdienstes der Diakoniestiftung, beim Aktionstag unter dem Titel „Schönheitsflecken“. An fünf Runden Tischen wurden mit Gästen aus Lokal- und Sozialpolitik, Wohnungswirtschaft, Städtebau, Kirche und dem Obdach Fragen rund um das Thema Wohnen diskutiert. Dabei ging es unter anderem um Wohnungsangebot für arme Haushalte in der Region, Wohnen in der Nische, Wohnkonzepte – Wohnprojekte, Neubauten und Wohnungssuche.
Unsere Welt ist nicht Eure Welt
Jenseits von Kunst und Ästhetik sei die Stadtlandschaft ein Lebensraum, in dem der soziale Status über Teilhabe und Ausgrenzung bestimme. Nach der erfolgreichen Veranstaltung „Unsere Welt ist nicht Eure Welt“ im letzten Jahr brachten wohnungslose Menschen aus Herford zum zweiten Mal das echte Leben ins Museum. Neben Diskussionen gab es auch Führungen durch das aktuelle Ausstellungsprogramm und kostenlose Mahlzeiten.