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Archiv 2009

20. Oktober 2009

Neuer Arbeitsmarkt

IntegrationsassistentInnen ziehen Bilanz ihrer Arbeit

Collage aus einem Gruppenfoto

Teilnehmende des Treffens

Vor dem Hintergrund der Rahmenzielvereinbarung zwischen den westfälischen Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe über Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben haben die westfälischen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in den letzten Monaten zahlreiche IntegrationsassistentInnen eingestellt. In einem verbandsübergreifenden Einführungsseminar, das die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe in Kooperation mit der Bundesfachakademie (Bufa gGmbH) am 06. und 07. Okt. 2009 durchführte, trafen sich nun 20 IntegrationsassistentInnen zum Erfahrungsaustausch.

Durch die Arbeit der IntegrationsassistentInnen wird das Ziel verfolgt, die Übergangsbedingungen zum allgemeinen Arbeitsmarkt für WfbM-Beschäftigte zu verbessern, sodass zukünftig mehr Beschäftigte eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen werden. Diese Integrationsassistentinnen und Integrationsassistenten haben die Aufgabe, Übergänge von Beschäftigten der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch geeignete Maßnahmen und Verfahren zu unterstützen.

Neben Beiträgen von Vertretern des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und der Rentenversicherung Westfalen stand die Erarbeitung konzeptioneller praxisnaher Ansätze der Arbeit der IntegrationsassistentInnen im Mittelpunkt. Dabei profitierten die Teilnehmenden des Einführungsseminars von den Erfahrungen und Erkenntnissen der Dozenten des Seminars aus den Bottroper Werkstätten gGmbH und dem Diakonischen Werk Minden.
Michael Dreiucker, Referent in der Diakonie RWL: "Die Teilnehmenden profitierten besonders von den Erfahrungen der Werkstätten, die bereits IntegrationsassitentInnen beschäftigen. Schon jetzt wurde deutlich, dass mit der Arbeit der zahlreichen zusätzlichen IntegrationsassistentInnen erheblich mehr Beschäftigte den Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt finden und somit von diesem Angebot nachhaltig profitieren."

 

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