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Archiv 2009

8. Januar 2009

Diakonie und Lebensberatung rücken zusammen

Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung kommt nach Münster

Jan Wingert, Pfarrer und Pastoralpsychologe, leitet die Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung. (Quelle: EKvW)

Die Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) ist zum 1. Januar von Siegen nach Münster umgezogen. Sie wird in die Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes eingegliedert. Die Hauptstelle ist verantwortlich für die Entwicklung und das Profil der Ehe-, Lebens-, Erziehungs- sowie Schwangeren- und Schwangerschaftskonflikt-beratung im Bereich der westfälischen Landeskirche. Sie berät die 49 Einrichtungen in fachlichen, organisatorischen und anderen Fragen und bietet Fortbildungen und Fachtagungen an.

Seelsorge gehört zur Diakonie

Außerdem vertritt sie die Beratungsstellen gegenüber dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, dem Landesjugendamt und den kommunalen Spitzenverbänden. Die engere Verknüpfung mit der Diakonie-Zentrale macht deutlich, „dass Seelsorge ein wesentlicher Gesichtspunkt diakonischen Engagements ist“, erklärt Westfalens Landesdiakoniepfarrer Günther Barenhoff. Der Leiter der Hauptstelle, Jan Wingert, beschreibt die weiteren Vorteile: „Durch ein gemeinsames Konzept werden Beratung, Vertretung und fachliche Weiterentwicklung in der EKvW sichergestellt und Synergieeffekte erzielt.“ Dadurch werde die Hauptstelle stärker als bisher mit den anderen Bereichen der Jugendhilfe verbunden, so der Pfarrer und Pastoralpsychologe. Ihm zur Seite steht in der Hauptstelle der Diplom-Psychologe Elmar Knipp, dessen Arbeitsplatz ebenfalls von Siegen nach Münster wechselt.

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