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Archiv 2009

21. September 2009

Neue Räume für die Diakonie

Fünf Diakonische Werke haben umgebaut

In Herten, Mülheim, Euskirchen, Hagen und Idar Oberstein haben die Diakonischen Werke kräftig um- oder neu gebaut. In diesen Tagen wurden die neuen Räumlichkeiten eröffnet. Für alle ein wichtiger Schritt, die diakonische Arbeit zu verbessern.

 

Euskirchen

In Euskirchen stellte die dortige Diakonie ihre erweiterten Räumlichkeiten vor. In den letzten Jahren wurden die Arbeitsfelder immer umfangreicher, so dass jetzt eine benachbarte Arztpraxis angemietet werden musste, um mehr Platz zu schaffen. Die Beratungsstelle für Hospiz und Demenzerkrankungen hat dadurch nun ein eigenes Büro, auch die Ehe- und Lebensberatungsstelle verfügt über einen separaten Raum. Neu ist ein Demenzcafe. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von ambulanten Diensten. Insgesamt finden rund 120 Mitarbeitende nun bessere Arbeitsbedingungen vor.

 

Dienstgebäude Diakonisches Werk des Kirchenkreises An der Ruhr vor der Fertigstellung

Mülheim an der Ruhr

Das zentrale Dienstgebäude des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises An der Ruhr auf dem Kirchenhügel in Mülheim wurde für rund 1,2 Millionen Euro modernisiert. Ein Jahr hat es gedauert und damit länger als geplant - wie es eben so ist, wenn man umbaut. Licht hat man nach dem Umbau genug: Der Eingang wurde mit viel Glas, Aluminium und einem turmartigen Anbau neu gestaltet. Ein Aufzug ermöglicht den komplett barrierefreien Zugang. Ein heller und freundlicher Flur mit weißen Wänden und gelben Lampen empfängt die Besucher jetzt und eine lächelnde Mitarbeiterin. Sie sitzt an der Information und weist den Besuchern den Weg. "Menschen leiten Menschen" nennt Hartwig Kistner, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, dies. Menschen sollen begrüßt werden, sich willkommen, sich wohl fühlen und direkt einen Ansprechpartner finden. Denn: "Es kommen Menschen in schwierigen Lebenslagen zu uns." "Leichte Seelen Diakonie" heißt das gestalterische Thema, welches das Essener Architekturbüro Ahlbrecht und Felix vorgab. Eine "moderne und zeitgemäße Beratungsarbeit" ermöglichen die neuen Räume den 35 Festangestellten und den zahlreichen Honorarkräften.

www.ekir.de/an-der-ruhr.de

 

Ein Aufzug für Rollstuhlfahrer sichert den barrierefreien Zugang in das Haus der Diakonie

Recklinghausen/Herten

Das Haus der Diakonie des Kirchenkreises Recklinghausen an der Ewaldstraße in Herten wurde auch umgebaut. Wesentliches Ziel war die Schaffung eines barrierefreien Zugangs. Zu diesem Zweck wurde die gesamte äußere Treppenanlage neu gestaltet. Ein Fahrstuhl für Rollstuhlfahrer wurde angebaut. Im inneren Eingangsbereich wurde der Empfang sowie der Zugang zu einem unten gelegenen Beratungsraum neu gestaltet. Durch die Baumaßnahmen gestaltet sich der Eingang nun einladend freundlich. Die Kosten der gesamten Maßnahme betragen 105.000 Euro. 15.000 Euro hat die Diakonie als Zuschuss aus dem Umbauprogramm Herten-Süd erhalten. 90.000 Euro hat das Diakonische Werk im Kirchenkreis aus Eigenmitteln finanziert. Gemeinsam mit dem Umbau der Straße und dem Vorplatz der Erlöserkirche ist nun ein freundliches Ensemble entstanden, welches die Belastungen des Baubetriebes im nachhinein rechtfertigt.

www.diakonie-kreis-re.de

 

Hagen

Schon fast ein Jahr genießen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie in Hagen ihre neuen Räume. In Bahnhofsnähe entstand für vier Millionen Euro ein Neubau mit 824 Quadratmeter Bürofläche. "Mit dem Neubau wollen wir auch ein Zeichen setzen: Die Innenstadt wird kein Angstraum", sagt Thomas Haensel, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Ennepe-Ruhr/Hagen. "Das Haus soll ein Begegnungszentrum werden, in dem Menschen ihren Hilfebedarf anmelden können. Wir wollen Flagge zeigen, den Menschen sagen: Ihre evangelische Kirche hilft. Wir wollen Köpfe, Hände und Füße in den Dienst Jesu stellen."

www.diakonie-en-hagen.de

 

Idar Oberstein

In Idar Oberstein konnte das Diakonische Werk der Kirchenkreise Birkenfeld und St. Wendel im August neue Räume beziehen. Jetzt sind die wesentlichen  Beratungsstellen des Diakonischen Werks barrierefrei erreichbar - für ältere Menschen, für Menschen mit Behinderung sowie für Eltern mit Kinderwagen. Konsequenterweise ist in den Räumen im Erdgeschoss die Beratung für Alleinerziehende, die Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung sowie der kirchliche Sozialdienst untergebracht. Dazu gibt es einen kleinen Empfangsbereich und bleibt der Infopunkt weiterhin erste Anlaufstelle für Menschen in sozialen Notlagen oder Krisensituationen. Finanziert wurde der Umbau unter anderem durch Zuschüsse der Kirchenkreise Birkenfeld und St. Wendel sowie von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

http://www.ekir.de/birkenfeld/34121_54287.php

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