25. Februar 2009
Diakonische Diplome
EFH verabschiedet Absolventen

Rektor Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer (1.v.l.); Professor Dr. Friedrich-Wilhelm Bargheer, Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer (3.v.l.) und Pfarrer Hans-Wilhelm Fricke-Hein, Direktor des Neukirchener Erziehungsvereins (ganz rechts) freuen sich mit den FörderpreisträgerInnen: v.l.n.r: 1. Preis: Dorothee Lebeda (2.v.l.), 2. Preis: Sonja Teupen (8.v.l.); Birgit Dudda-Petersohn (Notendurchschnitt 1,0) (4.v.l.); Nina Wieczorek (Lobende Anerkennung) (5.v.l.); Friederike Isensee (Förderpreis des Ev. Johanneswerks) (6.v.l.); Johannes Daniel Schütte (Förderpreis des Neukirchener Erziehungsvereins) (7.v.l.). Auf dem Bild fehlen Mirja Sophie Liesche (Notendurchschnitt 1,0 und Lobende Anerkennung) sowie Annika Steingräber und Mandy Stüber (beide Notendurchschnitt 1,0). (Foto: EFH Bochum)
„Herzlichen Glückwunsch, Ihnen allen. Sie haben es geschafft. Sie sind nun diplomiert und wir freuen uns mit Ihnen", so Prof. Dr. Gerhard Schäfer, Rektor der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) in seiner Rede anlässlich der Diplomiertenfeier. „Wir freuen uns über ausgezeichnete Prüfungsergebnisse, Ihre kreativen Diplomarbeiten mit theoretischer Substanz und praktischer Relevanz", so der Rektor weiter.
Die Landschaft der sozialpflegerischen Berufe sei in Bewegung. Soziale Berufe würden häufig in der Rolle eins vorrangig Kosten verursachenden Gesellschaftsbereichs gesehen, den es angesichts des Rückgangs öffentlicher Mittel zu verbilligen gelte. Dies sei kurzsichtig, so Schäfer weiter. Insgesamt 205 Studierende schlossen in diesem Sommersemester ihr Diplom erfolgreich ab, davon 113 im Fachbereich Soziale Arbeit, 7 im Fachbereich Gemeindepädagogik und Diakonie, 36 im Fachbereich Heilpädagogik und 18 im Fachbereich Pflege. Besonders freue sich die Hochschulleitung über die guten Noten der Diplomierten, so der Rektor weiter.
Oberkirchenrat Dr. Jürgen Dembek gratulierte den Diplomierten im Namen der drei Trägerkirchen der Hochschule. Er wünschte den Absolventen „Fantasie, Energie, Freude am Tun und an denen, für die Sie da sind." „Dies ist ein Augenblick, auf den ihr lange hingearbeitet habt", so AStA-Vertreterin Gloria Wiebierek. „Die Berufswege, die ihr einschlagt, werden nicht die einfachsten sein." Auch die Steine auf dem Weg könne man nicht immer wegräumen. Dann helfe nur, dass man sich einrichte, damit sie nicht das Sonnenlicht wegnähmen.
Preis für herausragende Diplomarbeiten
Dorothee Lebeda und Sonja Teupen erhielten aus den Händen den ersten und zweiten Preis für herausragende Diplomarbeiten des Vereins der Freunde und Förderer der EFH. Sie hatten zu den Themen „Schlafförderung bei Schichtarbeitern - Ein Beitrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung am Beispiel der Stahlindustrie" sowie „Mainstreaming Disability - Verbindungslinien zwischen inklusiver Entwicklungszusammenarbeit und moderner Heilpädagogik" gearbeitet. Den Sonderpreis des Evangelischen Johanneswerks erhielt Friederike Isensee für ihre Arbeit „Alter(n)sgerechte Arbeitswelt Krankenhaus, Pflege - ein Beruf, in dem man gesund alt werden kann?". Für seine Arbeit „Jugendliche und junge Erwachsene im Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland, Selektionsfilter und Fördermöglichkeiten" erhielt Johannes Daniel Schütte den Sonderpreis des Erziehungsvereins Neukirchen Vlyun. Die Urkunden mit der „Lobenden Anerkennung" sowie jeweils ein Buchpräsent gingen an Mirja Sophie Liesche für ihre Arbeit mit dem Titel „Menschen mit Lernschwierigkeiten zwischen Förderschule und erstem Arbeitsmarkt. Eine wissenschaftliche Untersuchung zum Projekt `Bin im Beruf´ unter besonderer Berücksichtigung des Case Managements" und Nina Wieczorek für die Arbeit „Entwicklung eines Einstufungsmanagements zur Sicherstellung des Pflegebudgets".