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Archiv 2009

19. August 2009

Flüchtlingen droht Abschiebung

Diakonie für ein weiteres Bleiberecht

Jugendliche verschiedener Herkunft auf einer Bank

© iStockphoto.com/starfotograf

12 000 Flüchtlinge, die seit Jahren in NRW leben, droht zum Jahresende die Abschiebung in ihr Herkunftsland. Es sei denn, sie können nachweisen, dass sie ihren Lebensunterhalt überwiegend selbst verdienen. Die bisher geltenden „Aufenthaltserlaubnisse auf Probe“ sollen am 31. Dezember 2009 auslaufen. Gemeinsam mit den Kirchen und der Caritas fordert die Diakonie: Die Altfallregelung muss das Bleiberecht dauerhaft sichern. Dadurch wird es den Betroffenen auch ermöglicht Angehörige zu pflegen, ihre Kinder zu erziehen und einer Teilzeitbeschäftigung nachzugehen. Jedoch merkt Karin Asboe von der Diakonie RWL an, dass durch die Abzüge von Freibeträgen bei den Betroffenen die Flüchtlinge wieder unter die Grenze für Sozialhilfe fallen, obwohl sie diese nicht beziehen. Dies führt dazu, dass sie abgeschoben werden, obwohl sie ihren Lebensunterhalt in Deutschland selber verdienen.

Zum Thema

Radiobeitrag des WDR 5 vom 28. Juli 2009 mit Karin Asboe
Interview

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