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Archiv 2009

15. Dezember 2009

Beim Klimaschutz nicht locker lassen

Diakonie RWL unterstützt Klima-Appell

Foto: fotolia.de, Collage: Diakonie RWL

(epd) Die Unterzeichner vertreten Kirchen, Gewerkschaften, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sowie die Bereiche Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst. Für Deutschland sei der Einsatz beim Klimaschutz eine moralische Verpflichtung, die sich aus den bislang ausgestoßenen Treibhausgasen ableite. Die Unterzeichner fordern die Bundesregierung auf, zur Unterstützung armer Länder beim Klimaschutz bis 2020 zusätzlich jährlich sieben bis zehn Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen.

 

Unterstützt von Kirche und Diakonie

Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören mehrere evangelische und katholische Bischöfe. Darunter sind die leitenden Geistlichen der drei evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen, Präses Nikolaus Schneider (Rheinland), Präses Alfred Buß (Westfalen) und Landessuperintendent Martin Dutzmann (Lippe) sowie die Vorstände der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Uwe Becker (Rheinland) und Günther Barenhoff (Westfalen) und auch Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt".

 

30 Prozent Reduktion reichen nicht aus

Nachdem wichtige Industriestaaten ihre Klimaschutzziele erhöht hätten und auch die Schwellenländer wachsende Bereitschaft zu mehr Klimaschutz zeigten, müsse nun die EU deutlich machen, dass sie in Kopenhagen zum angekündigten Ziel einer CO2-Minderung um 30 Prozent bis 2020 stehe, fordern die Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in ihrem Appell. "Gestützt auf jüngste Berechnungen der Internationalen Energieagentur sehen wir zudem Spielraum, sich deutlich in Richtung 40-Prozent-Marke zu bewegen."

 (c) epd

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