15. Mai 2009
Erfahrungen fürs Leben
Diakonie bietet Freiwilliges Soziales Jahr

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Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist für Schulabgängerinnen und Schulabgänger ein optimales Angebot, sich beruflich zu orientieren und die Zeit zwischen Schule und Ausbildung oder Studium sinnvoll zu nutzen. Statt einfach nur rumzuhängen entscheiden sich immer mehr junge Frauen und Männer für einen freiwilligen Einsatz in einer Sozialeinrichtung. Nach der trockenen Theorie in der Schule bietet das FSJ praktische Arbeit mit Menschen: Mitten im Leben statt auf der Schulbank.
Was die FSJler in den zwölf Monaten erleben, das prägt sie zum Teil für das ganze Leben. Die meisten schauen mit Freude auf ihre Zeit zurück: „Dank diesem Jahr habe ich gelernt, viel besser mit Menschen umzugehen, die einfach anders sind als Du und ich." „Der Umgang mit behinderten Menschen ist für mich eine wertvolle Erfahrung." „Ich mache positive und negative Erfahrungen, die mich wachsen lassen." „Hier bin ich selbständig geworden und kann jetzt viele Dinge anders schätzen als vorher!" „Ich denke, dass ich in diesem Jahr unter anderem eins lerne und das ist: Verantwortung zu übernehmen."
Die möglichen Arbeitsfelder sind vielfältig und die FSJ-Experten der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe finden für jeden den passenden Platz. Rund 950 FSJ-Plätze gibt es in evangelischen Kirchengemeinden, Kindergärten, Jugendzentren, Beratungsstellen, Behinderteneinrichtungen, Altenheimen, offenen Ganztagsschulen, Jugendhilfeeinrichtungen oder Diakoniestationen. Aktuell gibt es noch eine Reihe freier Plätze, für die sich junge Frauen und Männer auch kurzfristig entscheiden können. Neben dem eigentlichen Einsatz bietet die Diakonie RWL zahlreiche Seminare und Tagungen für die FSJler an. Hier können sie sich untereinander austauschen und weiterbilden. Der Dienst ist freiwillig aber nicht ganz umsonst. Die Freiwilligen werden kranken-, arbeitslosen- und rentenversichert und erhalten ein Taschengeld.