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Archiv 2011

21. Dezember 2011

Hoffnung für Osteuropa

Hilfsaktion von Evangelischer Kirche und Diakonie fördert neue Projekte

Seit 1994 fördert die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ soziale und kirchliche Projekte zwischen Estland und Bulgarien. In diesem Jahr werden neun Projekte mit insgesamt mehr als 84.000 Euro gefördert. Gesammelt wurden diese Spenden in Gottesdienstkollekten in rheinischen Kirchengemeinden.

Mehr über Hoffnung für Osteuropa

21. Dezember 2011

Wenn Pflegeprüfung und Pflegepraxis sich begegnen

Kontroverse Diskussionen bei Diakonie-Fachtagung

Frauke Bußkamp, Janina Bialon, Ulrich Christofczik

Mehr als 70 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte Frauke Bußkamp, Referentin für ambulante Pflege der Diakonie RWL, noch kurz vor Weihnachten am 14. Dezember zu einer Fachtagung der besonderen Art begrüßen. „Die Pflegedokumentation aus Sicht des MDK“ war das Thema. Janina Bialon vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen Westfalen-Lippe stellte sich den kritischen Anfragen der Diakoniestations-Leitungen.

Mehr zur Fachtagung Ambulante Pflege

21. Dezember 2011

Diakonie begrüßt Bundeskinderschutzgesetz

Viele Fragen der Umsetzung aber noch ungeklärt

Matthias Lehmkuhl, Maria Loheide, Sarah Steinfeld

„Wir begrüßen das Bundeskinderschutzgesetz. Aber wir bedauern, dass das Gesundheitswesen keinerlei Beitrag zur Verwirklichung des Kinderschutzes bei der Finanzierung der Familienhebammen sowie der Netzwerke Früher Hilfen erbringen will“, so Maria Loheide, Sozialpolitischer Vorstand des Diakonischen Werkes der EKD, auf einer Fachtagung zum Bundeskinderschutzgesetz der Diakonie RWL.

Mehr zum Bundeskinderschutzgesetz

19. Dezember 2011

Elternarbeit in der Erziehungshilfe

Diakonie-Fachtagung präsentiert Forschungsergebnisse

Personen

Ziel von Elternarbeit in der Erziehungshilfe ist es, Kompetenzen von Eltern, die durch die ambulanten Dienste beraten werden oder deren Kinder in Heimen untergebracht sind, zu stärken. Wie eine solche Arbeit mit Eltern in den Hilfen zur Erziehung gelingen kann, beschreiben neueste Forschungsergebnisse, die auf einer Fachtagung am 15. Dezember vorgestellt wurden.

Mehr zur Elternarbeit in der Erziehungshilfe

16. Dezember 2011

"Richtiges Signal gegen den Politikstau bei der Pflegereform"

Rücktritt von Dr. Jürgen Gohde vom Vorsitz des Pflegebeirats

Portraitfoto von Dr. Jürgen Gohde

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützt die Haltung von Dr. Jürgen Gohde, der mit seinem Rücktritt ein Signal gegen den Politikstau beim Thema Pflege setzt. "Wir können nur hoffen, dass der Protest von Dr. Gohde bei der Bundesregierung zur Einsicht führt, dass die Pflegereform nicht länger verzögert werden darf" erklärte Ulrich Christofczik, Leiter des Geschäftsbereichs Pflege, Alten- und Behindertenarbeit des größten Landesverbandes der Diakonie.

Mehr zu den Hintergründen des Rücktritts von Dr. Jürgen Gohde vom Pflegebeirat

15. Dezember 2011

"Fachkräftemangel in der sozialen Arbeit und Pflege erfordert große organisatorische und finanzielle Anstrengungen"

Pfarrer Udo Blank von der Diakonie gibt turnusgemäß den Vorsitz in der LIGA Saar ab

Pfarrer Udo Blank, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar

Der scheidende Vorsitzende der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar, Pfarrer Udo Blank, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar, warnte vor einem Fachkräftemangel in der Pflege und der pädagogischen Arbeit. „Wir haben größte Sorge, ob wir Einrichtungen nicht schließen müssen, weil wir keine Mitarbeiter mehr haben“, so Blank.

Weitere Informationen zur Stabsübergabe in der LIGA Saar

16. Dezember 2011

Aktion Lichtblicke mit Rekordergebnis: 3,6 Millionen Euro für arme Familien in NRW

Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Schriftzug: Lichtblicke - Weil Menschen Hoffnung brauchen

Mehr als 3,6 Millionen Euro konnte die Aktion Lichtblicke im Spendenjahr 2010/2011 an Spendengeldern einnehmen. Damit wurde das gute Ergebnis des Vorjahres noch einmal deutlich übertroffen. Etwa 9 000 Kinder, Jugendliche und ihre Familien erhielten Lichtblicke-Hilfen. Die Mitgliederversammlung wählte für die nächsten drei Jahre jetzt in Oberhausen auch einen neuen Vorstand.

Mehr über die Aktion Lichtblicke und den neuen Vorstand

15. Dezember 2011

Zertifizierung im Trialog

Gütesiegel für sozialpsychiatrische Angebote der Bergischen Diakonie

Bild von der Zertifikatsübergabe

Bundesweit ist die Bergische Diakonie als erster Träger ambulanter und stationärer Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen mit dem Zertifikat nach ProPsychiatrieQualität (PPQ) ausgezeichnet worden. Das Gütesiegel ProPsychiatrieQualität (PPQ) ist das einzige sozialpsychiatrische Qualitätssystem in Deutschland, welches von einer anerkannten Zertifizierungsgesellschaft überprüft wird. Die Zertifizierung legt besonderen Wert auf die dialogische Einbeziehung aller Beteiligten, den so genannten "Trialog".

Mehr zum Gütesiegel "ProPsychiatrieQualität" und zur Zertifikatsübergabe an die Bergische Diakonie

13. Dezember 2011

Beteiligung am Fonds für ehemalige Heimkinder - Arbeitsminister Schneider sichert den Erhalt der Standards in der Behindertenhilfe zu

Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen tagte in Münster

Portrait Pastor Barenhoff

Die Diakonie in Nordrhein-Westfalen beteiligt sich am staatlichen Fonds für die Betroffenen der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre. Einen entsprechenden Beschluss fasste am Montag, 12. Dezember 2011, die Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen in Münster.

Mehr über die Hauptversammlung des Diakonischen Werkes Westfalen

7. Dezember 2011

In Westfalen steigt die Zahl der auf der Straße lebenden Menschen ohne Wohnung

Westfälischer Herbergsverband e.V. legt Statistik für 2010 vor

Der Westfälische Herbergsverband e.V. (WHV) der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe verzeichnet seit Jahren einen Anstieg der Menschen, die auf der Straße leben und die Beratungsstellen der Wohnungslosenhilfe von Diakonie und Caritas in Westfalen aufsuchen. Das zeigt eine jetzt vorgelegte Statistik.

Mehr über die Statistik 2010 des Westfälischen Herbergsverbandes

7. Dezember 2011

Diakoniesammlung läuft auf Hochtouren

Noch bis Samstag sind die Sammlerinnen und Sammler unterwegs

„Für“ heißt das Leitwort der Adventssammlung der Diakonie. In diesen Tagen gehen die Sammlerinnen und Sammler für die Diakonie in den evangelischen Kirchengemeinden in Nordrhein-Westfalen von Tür zu Tür, um Spenden zu sammeln für die Diakonie der Gemeinde.

Mehr zur laufenden Adventssammlung lesen

6. Dezember 2011

Hungerkrise droht in West-Afrika

Diakonie Katastrophenhilfe weitet Hilfsprojekte im Niger aus

Während im ostafrikanischen Dürregebiet noch Millionen hungern, droht im Westen des Kontinents eine weitere Hungerkrise. Beobachter warnen vor einer Hungersnot im Sahel. Schon jetzt sind in Niger rund eine Million Menschen von Nahrungsmittelhilfe abhängig. Die Diakonie Katastrophenhilfe, die schon seit Jahren in dem immer wieder von Dürren betroffenen Land tätig ist, hat jetzt ihre Hilfe ausgeweitet und ruft dringend zur Unterstützung der Notleidenden auf.

Diakonie Katastrophenhilfe gegen Hunger in West-Afrika

5. Dezember 2011

Abschied von Pfarrer Dietrich Humrich

Pfarrer Karl-Horst Junge übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrates der Diakonie RWL

Dr. Moritz Linzbach, Pfarrer Dietrich Humrich

Nach rund 23 Jahren als Theologe im Vorstand der Stiftung kreuznacher diakonie geht Pfarrer Dietrich Humrich zu Ende des Monats in den Ruhestand. Pfarrer Humrich beendet auch sein Engagement als Vorsitzender des Diakonischen Rates des DW Rheinland sowie als stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Diakonie RWL. Humrich war auch Vorsitzender der Mitgliederversammlungen des DW Rheinland und der Diakonie RWL. Bei der Verabschiedungsfeier am 2. Dezember in Bad Kreuznach würdigte Dr. Moritz Linzbach, Vorstand der Diakonie RWL, Humrichs Engagement für die Diakonie.

Mehr zum Abschied von Pfarrer Dietrich Humrich und zur Nachfolge

2. Dezember 2011

Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche im Rheinland

Projekt für minderjährige Flüchtlinge der Diakonie Wuppertal ausgezeichnet

Logo des Projekts: Große Figur hält kleine Figur an der Hand

Das Projekt ›Do it!‹ der Diakonie Wuppertal wird mit dem Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche im Rheinland ausgezeichnet. Das 2007 gestartete Projekt qualifiziert und begleitet ehrenamtliche Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Der mit 1000 Euro dotierte Preis wird am Samstag, 3. Dezember, von Oberkirchenrat Klaus Eberl im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung in Kaiserswerth überreicht. Zwei weitere Projekte aus dem Rheinland erhalten die gleiche Auszeichnung. Der Ehrenamtspreis wird alle zwei Jahre vergeben.

Mehr zu den mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichneten Projekten

2. Dezember 2011

Wenn alte Menschen nicht mehr weiterwissen: Projekt Lebenslinien entwickelt neue Strategien gegen Alterssuizide

"Gemeinsam Wege aus der Krise finden" - so hieß die erste große Fachtagung des Großprojekts "Lebenslinien. Krisenbewältigung im Alter" am 29. November im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. 130 Interessierte waren gekommen, um sich auszutauschen und kundig zu machen. Es geht um ein weitgehend verdrängtes und beschwiegenes Thema.

Mehr über das Projekt Lebenslinien, Krisenbewältigung im Alter

1. Dezember 2011

Zuschauer spenden 2,7 Millionen Euro

REKORDERGEBNIS FÜR „BROT FÜR DIE WELT“ UND MISEREOR BEI ZDF-SPENDENGALA

Mit einem Rekordergebnis endete die große ZDF-Benefizgala „Die schönsten Weihnachtshits“: Genau 2.735.855 Euro spendeten die Zuschauer für die Projektarbeit der kirchlichen Hilfswerke „Brot für die Welt“ und MISEREOR. 4,7 Millionen Menschen verfolgten die Sendung, die Jörg Pilawa für seine erkrankte Kollegin Carmen Nebel moderierte, vor dem Bildschirm.

Mehr dazu lesen

1. Dezember 2011

Familienbildung ist Prävention und Lebensbildung

Lob für Politik bei der Evangelischen Familienbildung

Die Evangelische Familienbildung spürt Aufwind. Bei der Mitgliederversammlung des Evangelischen Familienbildungswerkes Westfalen und Lippe stellte Geschäftsführerin Corinna Sühlsen in ihrem Jahresbericht heraus, dass die aktuelle Landespolitik dem Grundsatz folgt "Vorsorge ist besser als Nachsorge".

Mehr über die Mitgliederversammlung des Evangelischen Familienbildungswerkes Westfalen und Lippe

30. November 2011

evta.-Fortbildungsprogramm 2012

Erweiterte Fortbildungsangebote für Mitarbeitende in Tageseinrichtungen für Kinder

Ausschnitt aus Cover des Fortbildungsheftes: Titel, Kinder, Schriftzug Lernen

Der Evangelische Fachverband der Tageseinrichtungen für Kinder in Westfalen und Lippe (evta.) stellt sein Fortbildungsprogramm für das Jahr 2012 vor. Das Fortbildungsheft gliedert sich, wie vorhergehende Programmhefte des evta, nach Fortbildungsangeboten, die nach Qualifikationsbereichen zugeschnitten sind und in jene, die qualifikationsniveauübergreifend ausgeschrieben sind. Neu sind Kooperationsangebote mit der Fachhochschule Münster, die nun speziell für Geschäftsführungen und speziell für Leitungskräfte und Pädagogische Fachkräfte ausgeschrieben sind.

Mehr zum neuen Fortbildungsprogramm des evta.

30. November 2011

Verleihung des "AGpR - Förderpreises Gemeindepsychiatrie"

Prof. Dr. Uwe Becker: "Exklusionsprozesse im Blick behalten"

Bogenschützen

Am 17. November wurde im jüdischen Gemeindezentrum Duisburg zum ersten Mal der "Förderpreis Gemeindepsychiatrie" vergeben. Ausrichter war die Arbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrie Rheinland e.V. Jurymitglied Prof. Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, mahnte bei der Festveranstaltung, die vielfältigen Prozesse aktiver Exklusion nicht aus dem Blick zu verlieren. Der mit 5000 Euro dotierte Preis ging an eine inklusive Bogensportgruppe vom Sozialpsychiatrischen Zentrum in Wermelskirchen.

"Nicht wundern, wenn psychische Belastungen auch psychsich krank machen" - mehr zum Statement von Prof. Becker und zu den Preisträgern

30. November 2011

"Dienstgemeinschaft ist mehr als der Dritte Weg"

Mitarbeitende der Diakonie RWL diskutieren mit Prof. Dr. Dieter Beese

Prof. Dr. Dieter Beese, Barbara Montag, Reinhard van Spankeren

Im Rahmen eines "Studientages Diakonisches Profil" diskutierten am letzten Mittwoch Mitarbeitende der Diakonie RWL mit Superintendent Prof. Dr. Dieter Beese Fragen des kirchlich-diakonischen Selbstverständnisses. Zentraler Begriff war dabei der Dritte Weg, und zwar als Ausdruck kirchlicher Dienstgemeinschaft. Dabei greife die Fokussierung in der öffentlichen Debatte insbesondere auf das Streikrecht zu kurz, sagte Beese. Öffentlich sei zu klären, ob das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen weiterhin in dem Umfang anerkannt bleibe wie bisher. Nach innen müsse diskutiert werden, inwieweit theologische Diskurse handlungsleitend für Kirche und Diakonie in ihrem Verhalten sein sollten.

Mehr zur Diskussion und die Thesen zum Dritten Weg zum Herunterladen

29. November 2011

Taste the waste – Drehort Backstube wird zum Kino

„Brot für die Welt“ und „Ihr Bäcker Schüren“ präsentieren den aktuellen Kino-Dokumentarfilm in Wuppertal und Hilden

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Im Dokumentarfilm „Taste the waste“ werden diese Missstände aufgedeckt.

Mehr über "Brot für die Welt" und "Taste the waste"

27. November 2011

Land zum Leben - Grund zur Hoffnung

In Dortmund eröffnet "Brot für die Welt" die 53. Aktion

Land zum Leben - Grund zur Hoffnung, unter diesem Motto steht die 53. Aktion von "Brot für die Welt". Am 1. Adventssonntag eröffnete das evangelische Hilfswerk in Dortmund das neue Aktionsjahr mit einem feierlichen Gottesdienst, der bundesweit von der ARD übertragen wurde. Im Gottesdienst predigte der Präses der westfälischen Kirche, Alfred Buß.

Weitere Informationen zur bundesweiten Eröffnung des 53. Aktionsjahres

1. Advent 2011

"Der Adventskranz: Eine Erfindung der Diakonie"

Hoffnungslichter für Kinder in Armut in Attendorn, Berlin, Klagenfurt und Wien

Riesiger Adventskranz mit Kind im Vordergrund, das eine Kerze andreht

Er ist ein Zeichen der Hoffnung und ein Symbol für Geborgenheit in der Familie: Der Adventskranz. Der Ursprung des Adventskranzes ist darüber lange in Vergessenheit geraten: Es waren verarmte Kinder aus den wachsenden Armenvierteln in Hamburg, denen ein Gründervater der modernen Diakonie, Johann Hinrich Wichern, mit abgezählten Kerzen die verbleibende Zeit bis Weihnachten, bis zu den kleinen Geschenken und dem Weihnachtsessen, verständlich machte. Wichern-Adventskränze erinnern nun an die historische Bedeutung des Brauchs: Vor der Erlöserkirche in Attendorn oder im Berliner Reichstag - und an einer zunehmenden Zahl weiterer Orte.

Mehr zum Adventskranz als Zeichen gegen Kinderarmut

25. November 2011

Wir wollen Arbeit!

Kirche und Diakonie beteiligen sich am Aktionstag gegen Langzeitarbeitslosigkeit im Saarland

Pfarrer Udo Blank ist der Vorsitzende der LIGA Saar

Unter dem Motto "Wir wollen Arbeit!" veranstaltete der Saarland Sozialgipfel, in dem sowohl das Diakonische Werk an der Saar als auch die Evangelische Landeskirche mitarbeiten, am 24. November 2011 in Saarbrücken einen Aktionstag gegen Langzeitarbeitslosigkeit. Nach einer öffentlichen Pressekonferenz im Großen Saal der Arbeitskammer gab es Aktionen und Infostände in der Saarbrücker Innenstadt. Pfarrer Udo Blank, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar (DW Saar) und derzeit Vorsitzender der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar (LIGA Saar), wies auf gravierende Missstände hin und forderte eine verantwortungsvolle aktive Arbeitsmarktpolitik durch den Bund und das Saarland.

Weitere Informationen zum Aktionstag gegen Langzeitarbeitslosigkeit im Saarland

21. November 2011

Einblicke in die Praxis der Abschiebebeobachtung

WDR-Reportage zur Abschiebebeobachtung der Diakonie RWL am Düsseldorfer Flughafen

Julia Grossmann steht vor einem Flugzeug mit offener Tür

"Mein Name ist Julia Grossmann und ich bin nicht von der Polizei" - so beginnt ein Gespräch der Abschiebebeobachterin der Diakonie RWL am Düsseldorfer Flughafen mit einem Mann, der als "illegaler Einwanderer" in sein Herkunftsland abgeschoben werden soll. Das Gespräch ist Teil einer WDR-Reportage über die Rolle der Abschiebebeobachtung. "Sie kann nur dabeistehen" heißt es dort. Und dann wird anschaulich gezeigt, welche Bedeutung das "Dabeistehen" für die betroffenen Menschen gewinnen kann.

Mehr zum Thema und Videoausschnitte aus der WDR-Reportage

17. November 2011

"Trauerort für Menschen aus allen Kulturen"

Einweihung eines besonderen Trauerorts am Totensonntag in Düsseldorf

Bild wird im Text beschrieben

Wenn Verwandte und Freunde in der Heimat begraben werden, ist es für Zuwanderer oft unmöglich, an der Beisetzung teilzunehmen oder später das Grab zu besuchen. So gibt es für viele Migrantinnen und Migranten keinen Platz, zu dem sie in ihrer Trauer hingehen können, um sich den Verstorbenen nahe zu fühlen. Am 20. November, Totensonntag, wird nun in Düsseldorf im Hof der Berger Kirche ein "Trauerort für Menschen aus allen Kulturen" eingeweiht, die ihre Toten nicht vor Ort betrauern können.

Mehr zum "Trauerort für Menschen aller Kulturen"

14. November 2011

"kultür bewegt" erhält Sonderpreis

NRW Gesundheitsministerin Barbara Steffens zeichnet Bethel-Stiftung aus

Logo der Bethel-Stiftung

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hat Projekte aus Aachen, Duisburg, Wuppertal, Bottrop und Bielefeld mit dem Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Siegerprojekte hätten beispielhaft zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in NRW beigetragen, sagte Steffens bei der Preisverleihung in Düsseldorf. Ein mit 2.000 Euro dotierter Sonderpreis wurde dabei an die Stiftung Bethel in Bielefeld für das Projekt "kultür bewegt" vergeben.

Weitere Informationen zum Projekt "kultür bewegt"

10. November 2011

Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Griechenland

Netzwerk für neue Generation griechischer Zuwanderer

Georgios Rougas und Ioanna Zacharaki am Podiumstisch

Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise in Griechenland häufen sich die Anfragen von neuzugewanderten Griechinnen und Griechen bei den Migrationsdiensten. Bereits im Jahr 2010 stieg die Zahl der Neuzuwanderer aus Griechenland nach NRW auf 2754 und die Tendenz ist weiter steigend. Nun initiiert die Diakonie RWL gemeinsam mit vielen Partnern ein Netzwerk für die neue Generation griechischer Zuwanderer.

Mehr zur Initiierung des neuen Netzwerks

10. November 2011

Bundesweite Online-Diskussion zu Zukunftsthemen der Diakonie

"Gesellschaft und Diakonie im Wandel" - unter diesem Titel startet Anfang Januar 2012 eine bundesweite öffentliche Online-Diskussion zu Zukunftsperspektiven der Diakonie. Themen sind unter anderem das kirchliche Arbeitsrecht und der ´Dritte Weg´, theologische Grundlagen diakonischen Handelns und Grenzen des Sozialstaats.

Vorschau auf die geplanten Diskussionsthemen und die Möglichkeit, weitere Themen einzubringen und zu bewerten

9. November 2011

Der Dritte Weg ist nicht das einzig Heilige, aber das theologisch Angemessenere

RWL-Vorstand Prof. Becker wirbt für die Verabschiedung des EKD-Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetzes

Prof. Dr. Uwe Becker beim Vortrag

Auf ihrer Tagung in Magdeburg hat die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am 9. November 2011 mit sehr großer Mehrheit ein neues Arbeitsrechtsregelungs-Grundsätzegesetz beschlossen („Kirchengesetz über die Grundsätze zur Regelung der Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diakonie, Arbeitsrechtsregelungsgrundsätzegesetz der EKD –ARGG-Diakonie-EKD). Als EKD-Synodaler warb Prof. Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, im Plenum für eine Annahme der Vorlage.

Weitere Informationen zum neuen Diakonie-ARGG-EKD

9. November 2011

"Dieser Pflegekompromiss nutzt niemandem"

Papier der Diakonie RWL erläutert, warum eine umfassende Pflegereform notwendig ist

Portraitfoto von Ulrich Christofczik

"Was die Koalitionsspitzen auf ihrem Gipfel am vergangenen Wochenende für die Pflege ausgehandelt haben, ist alles andere als ein Durchbruch", so das Urteil von Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Er verweist auf ein Papier der Diakonie RWL, das heute herausgegeben wurde. Darin wird erläutert, warum eine umfassende Pflegereform notwendig ist.

Kritik am Pflegekompromiss und das Hintergrundpapier zur Pflegereform

7. November 2011

Koalitionsbeschlüsse zur Pflegeversicherung

"Beitragserhöhung allein verbessert nicht die Situation von Menschen mit Demenz"

"Eine Beitragserhöhung allein verbessert noch nicht die Situation von Menschen mit Demenz, nicht von ihren Angehören und auch nicht von jenen, die in der Pflege arbeiten", so Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL. Ein in der Fachwelt weit akzeptiertes Konzept zur inhaltlichen Reform der Pflegeversicherung liege seit 2009 vor.

Mehr zum Hintergrund der Debatte um die Pflegereform

31. Oktober 2011

"Gekonnt mit Armut umgehen?"

Analyse der Diakonie RWL zu Armutsproblematiken und Handlungsmöglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe

Kinder in alten Kleidnern laufen auf einem breiten Bürgersteig vor verwahrlosten Hausmauern

Viele Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind täglich mit den Auswirkungen von Armut konfrontiert. Die aus Armut resultierenden Probleme werden in der Praxis aber nicht immer als Armutsprobleme erkannt. Eine aktuelle Analyse der Diakonie RWL zeigt die Notwendigkeit, Armut zum ständigen Thema in der Kinder- und Jugendhilfe zu machen. Die Handreichung soll Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendhilfe für das Thema Armut sensibilisieren und zeigt Wege zu einer armutssensiblen Praxis auf, die armen Kindern bessere Teilhabechancen ermöglicht.

Analyse zum Thema Kinderarmut und zu praktischen Möglichkeiten armutssensiblen Handelns in der Kinder- und Jugendhilfe

25. Oktober 2011

Gemeinde und Diakonie

Klausur-Tag zur diakonischen Profilierung in Gevelsberg

Frauen in dynamischer Bewegung vor einen Flipchart

50 Akteure aus den gevelsberger Bethel regional Einrichtungen - sowohl Mitarbeitende als auch Bewohnerinnen und Bewohner - , aus Ortgemeinden und Diakonieausschüssen in der Region haben sich getroffen, um nach Ideen für neue Brückenschläge zwischen Diakonie und Gemeinde zu suchen und neue Kooperationen zu planen. Der Workshop wurde von der Stabsstelle "Diakonisches Profil und Kommunikation" der Diakonie RWL mit vorbereitet und begleitet. Initiativen für mehr Miteinander von Diakonie und Gemeinde werden von der Diakonie RWL auch an anderen Orten unterstützt.

Mehr zum Klausur-Tag "Gemeinde und Diakonie" in Gevelsberg

24. Oktober 2011

Hilfe für Erdbebenopfer in der Türkei

Diakonie und Caritas stellen 100.000 Euro zur Verfügung

Nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei stellen die kirchlichen Hilfswerke Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international 100.000 Euro für die Soforthilfe zur Verfügung. Neben Nahrungsmitteln und Medikamenten werden vor allem Zelte, Decken und Gasheizgeräte benötigt, weil die Temperaturen in den betroffenen Gebieten um die Städte Van und Ercis nachts unter den Gefrierpunkt sinken.

Mehr über die Erdbebenhilfe der Diakonie

20. Oktober 2011

Förderschulen auf dem Weg der Inklusion

Herbstversammlung des Fachverbandes Schulen mit sonderpädagogischer Förderung

Heinz-Herbert Hoppmann, Barbara Manschmidt und Prof. Dr. Clemens Hillenbrand

Auf der Herbstversammlung des Evangelischen Fachverbandes „Schulen mit sonderpädagogischer Förderung“ hat Professor Dr. Clemens Hillenbrand, Uni Oldenburg, vor mehr als 30 diakonischen Schulvertretern einen auf empirischen Untersuchungen basierenden Vortrag zum Thema „… auf dem Weg der Inklusion“ gehalten. Dabei zeigte er auch Perspektiven der Förderschulen im Inklusionsprozess auf.

Mehr zur Herbstversammlung des Fachverbandes Schulen mit sonderpädagogischer Förderung

17. Oktober 2011

Lichtblicke mit Rekordspendensumme

Aktion hat seit Bestehen mehr als 100 000 Kindern geholfen

Logo der Aktion Lichtblicke

Die Hilfsaktion Lichtblicke, die gemeinsam getragen wird von Diakonie, Caritas und den NRW-Lokalradios, hat ihr Geschäftsjahr mit einer Rekordspendensumme abgeschlossen. Über 3,6 Millionen Euro sind in der Saison 2010/2011 für notleidende Kinder und ihre Familien auf dem Spendenkonto eingegangen. Das sind 250.000 Euro mehr als im Geschäftsjahr zuvor.

Mehr zur Aktion Lichtblicke

11. Oktober 2011

Immer mehr kleine Kinder in Heimen und Pflegefamilien

Projekt der Diakonie RWL und der Fachhochschule Münster untersucht neue Konzepte

Immer mehr Kinder unter sechs Jahren müssen aufgrund von akuten Krisen in der Familie in Heimen und Pflegefamilien untergebracht werden. Deren Zahl stieg von 2005 bis 2009 um fast 70 Prozent. Nach Skandalfällen wie "Kevin" in Bremen und "Lea-Sophie" in Schwerin sowie einer Neufassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Schutz von Kindern im Jahr 2005 werden Jugendämter immer häufiger tätig.

Mehr über das Projekt der Diakonie RWL und der Fachhochschule Münster

11. Oktober 2011

Reportage: Vater-Kind-Wochenenden

Männerarbeit in der Evangelischen Kirche im Rheinland organisiert Väterangebote in Kindertagesstätten

Vater übergibt einem Kind ein gebasteltes Schwert aus Pappe und Alufolie

Ein Projekt der Männerarbeit in der Evangelischen Kirche im Rheinland organisiert Vater-Kind-Wochenenden und andere Väterangebote in Kindertagesstätten. Das mit Landesmitteln geförderte Angebot soll dazu beitragen, Väter zu mehr Mitwirkung in Kindertagesstätten zu ermutigen und KiTas "zu mehr Väterfreundlichkeit anzuregen". In 2011 wurden bereits über 25 Wochenenden organisiert. Ähnliche Angebote gibt es seit langem schon in der Männerarbeit der Ev. Kirche von Westfalen.

Mehr zu Vater-Kind-Wochenende in Kindertagesstätten

11. Oktober 2011

Internationaler Austausch

Pflege-Führungskräfte aus Vologda (Russland) zu Besuch bei der Diakonie RWL

Die Delegation zusammen mit Ulrich Christofczik

Eine hochrangige Delegation aus der Region Vologda in Russland besucht zurzeit die Diakonie RWL und zahlreiche Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe in Münster und im Münsterland. Geschäftsbereichsleiter Ulrich Christofczik begrüßte die Gäste in der Geschäftsstelle Münster und informierte sie über Grundzüge des deutschen Sozialsystems und die Hauptaufgaben der Diakonie.

Mehr über den Besuch der Pflege-Führungskräfte aus Vologda

7. Oktober 2011

Abschiebebeobachtung schafft Transparenz und hat sich bewährt

Moderator des „Forum Flughäfen in NRW“ weist Vorwürfe zurück

Abflughalle des Flughafens Düsseldorf

 

Entschieden weist der Moderator des Forum Flughäfen in NRW (FFiNW), Kirchenrat Rafael Nikodemus, Vorwürfe des CDU-Innenpolitikers Reinhanrd Grindel zurück. 
Grindel, CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied des Innenausschusses, hatte im Bundestag Vorwürfe gegenüber der Abschiebungsbeobachtung etwa am Flughafen Düsseldorf zu Protokoll gegeben "Für derartige Vorwürfe liegen keinerlei Bestätigungen oder Beweise vor", so Kirchenrat Nikodemus. Die Vorwüfe des CDU-Politikers seien "völlig unakzeptabel und haltlos."

Entschieden weist der Moderator des Forum Flughäfen in NRW (FFiNW), Kirchenrat Rafael Nikodemus, Vorwürfe des CDU-Innenpolitikers Reinhanrd Grindel zurück. 

Grindel, CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied des Innenausschusses, hatte im Bundestag Vorwürfe gegenüber der Abschiebungsbeobachtung etwa am Flughafen Düsseldorf zu Protokoll gegeben "Für derartige Vorwürfe liegen keinerlei Bestätigungen oder Beweise vor", so Kirchenrat Nikodemus. Die Vorwüfe des CDU-Politikers seien "völlig unakzeptabel und haltlos."

Weitere Informationen zur Abschiebebeobachtung

7. Oktober 2011

"Hier bin ich zu Haus!"

Konzepte der Quartiersentwicklung für individuelle Lebensformen im Alter

Teilnehmer vor der Tagung in einer Halle mit Informationsständen, hier Stände der Diakonie

Seniorengerechte Wohnquartiere entstehen nicht von alleine, sie brauchen "Ermöglichungsstrukturen". Dazu gehören hauptamtliche Strukturen und verlässlich gesicherte finanzielle Rahmenbedingungen. Diese Thesen zogen sich als roter Faden durch die Mehrzahl der Beiträge auf der Tagung der Freien Wohlfahrtspflege NRW zum Thema Quartiersentwicklung. "Quartiersentwicklung kann nur durch eine dauerhafte finanzielle Unterstützung auch von Seiten des Landes realisiert werden", betonte der LAG-Vorsitzende Andreas Meiwes.

Mehr zum Thema Quartiersentwicklung

5. Oktober 2011

Auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungsverständnis

Stellungnahme der Evangelischen Kirche im Rheinland

In öffentlichen Debatten hat sich ein neuer Begriff etabliert: Inklusion. Deutschland ist 2009 der UN-Behindertenrechtskonvention beigetreten, in der Inklusion ein zentraler Begriff ist. Dies hat Konsequenzen für das gesamte Bildungs- und Sozialsystem. Unter dem Titel: "Auf dem Weg zu einem neuen Bildungsverständnis" ist nun eine Stellungnahme der Evangelischen Kirche im Rheinland zu dem Thema erschienen. Mitgewirkt hat Barbara Montag von der Diakonie RWL.

Mehr zum Thema "Inklusion in der Bildung"

30. September 2011

Reportage: "Gib der Diakonie ein Gesicht"

Berufsbildungsmesse für Jugendliche aus Freiwilligendiensten

Drei Jugendliche mit Kamera

Am 24. September, einem Samstag, findet in der Gesamtschule einer von 30 Seminartagen im Rahmen des FSJ statt: in Gestalt einer Berufsbildungsmesse. Sie soll den Jugendlichen einen Überblick über Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten im sozialen Bereich vermitteln. Bei etwa 25 ausstellenden Einrichtungen, Fachverbänden und Fachhochschulen können sich die Freiwilligen der Diakonie ein umfassendes Bild verschiedener Zukunftsperspektiven machen. Orientierung lautet das zentrale Thema an diesem Samstag.

Reportage zum Verlauf der Messe und Videointerviews mit Teilnehmenden

30. September 2011

Wahlversammlung am 30. September 2011 in Bonn

Erster Gesamtausschuss in der Evangelischen Kirche im Rheinland und der rheinischen Diakonie

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am Freitag, dem 30. September 2011, 34 Delegierte aus den Regionen der rheinischen Kirche und Diakonie im Haus der Kirche in Bonn ein. Es ging um die Wahl der 15 Mitglieder des neuen Gesamtausschusses nach dem Mitarbeitervertretungsgesetz (MVG). Der neue Gesamtausschuss will sich am 26. Oktober 2011 zu seiner konstituierenden Sitzung treffen. Dann wird auch der Vorsitz gewählt werden.

Mehr zur Wahl des ersten Gesamtausschusses in der Evangelischen Kirche im Rheinland und der rheinischen Diakonie

29. September 2011

Ich hab noch einen Koffer in Berlin

Diakonie RWL verabschiedet Maria Loheide

Maria Loheide mit ihrem Koffer als Abschiedsgeschenk

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in Münster haben Vorstand und Verwaltungsrat der Diakonie RWL die Leiterin des Geschäftsbereiches Familie, Bildung und Erziehung verabschiedet. Maria Loheide wechselt zum 1. Oktober nach Berlin. Sie wird neuer Sozialpolitischer Vorstand des Bundesverbandes. In den Grußworten, unter anderem von Staatssekretär Prof. Klaus Schäfer aus dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, wurden die hohe Fachkompetenz sowie das unermüdliche Engagement für die Arbeit der Diakonie und die gute Vernetzung von Maria Loheide wertschätzend zum Ausdruck gebracht.

Hier finden Sie ein Interview mit Maria Loheide

28. September 2011

Altenheimseelsorge wohin?

Kontroverse Diskussionen beim Westfälischen Altenheimseelsorge-Konvent in Münster

Etwa 70 Engagierte aus der Altenheimseelsorge kamen am 19. September zur 22. Jahrestagung des Altenheimseelsorge-Konvents in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Im Anschluss an die Fachtagung zum Thema Kriegstraumata am Vormittag ging es um Personalpolitik. Die landeskirchliche Personal- und Strukturplanung sieht vor, diesen Sonderdienst in die Kirchengemeinden zurückzuverlagern.

Mehr über die kontroverse Diskussion beim Westfälischen Altenheimseelsorgekonvent

28. September 2011

Das Altenheim als Hospiz

Mitgliederversammlung des Fachverbandes Hospiz- und Palliativdienste

Ein Drittel aller Deutschen sterben in einem Pflegeheim. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einer solchen Einrichtung wird immer kürzer. Die klassischen Pflegeheime sind zu Sterbeheimen geworden in denen die Themen Sterbekultur, hospizliche Begleitung und palliative Versorgung immer wichtiger werden. Rund 50 Hospizexperten der Diakonie diskutierten dazu in Münster.

Mehr über Sterbebegleitung im Altenheim

27. September 2011

Ist eine betreuungsrechtliche Unterbringung noch zeitgemäß?

Jahrestagung des Diakonischen Fachverbands der Betreuungsvereine

Ist eine betreuungsrechtliche Unterbringung noch zeitgemäß? Diese Frage stand im Zentrum eines Fachtags im Rahmen der Jahrestagung des Diakonischen Fachverbandes der Betreuungsvereine am 22. und 23. September in Mainz. Konsens war, dass Unterbringungen in der betreuungsrechtlichen Praxis nicht ganz zu vermeiden sind. "Sie sollten aber nicht daraus resultieren, dass das Umfeld mit dem Verhalten der betroffenen Menschen nicht klar kommt", so Waltraud Nagel, Geschäftsführerin des Fachverbands.
Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen für den Fachverband wurde der alte Vorstand wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Olaf Potthoff vom Betreuungsverein des Diakonischen Werkes des Evangelischen Kirchenkreises Lennep.

Mehr zu den Themen der Fachtagung und zu den Vorstandswahlen

27. September 2011

Väterarbeit in Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen stärken

Praxisentwicklungsprojekt will Hilfen verbessern

Wie kann die Arbeit in Mutter-Vater-Kind Einrichtungen verbessert und an veränderte Bedürfnisse von jungen Müttern und Vätern angepasst werden? Mit dieser Frage befasste sich ein Praxisentwicklungsprojekt der Technischen Universität Dortmund, das im Rahmen eines Fachtages der Diakonie RWL in Kooperation mit der TU Dortmund vorgestellt wurde.

Mehr über das Praxisentwicklungsprojekt

27. September 2011

Brot für die Welt dankt Spendern am Erntedankfest

Besuch in über 40 westfälischen Gemeinden

An Erntedank sagt "Brot für die Welt" "Danke" für die langjährige Unterstützung westfälischer Gemeinden. In über 40 Kirchengemeinden überbringen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von "Brot für die Welt" einen persönlichen Dank und Gruß im Gottesdienst und berichten über die Projekte in den Ländern des Südens.

Mehr über den Dank an die Spender von Brot für die Welt am Erntedankfest

26. September 2011

"Verschleppung der Pflegereform in hohem Maß unverantwortlich"

Diakonie RWL: Sachlich ungerechtfertigte Verzögerung der Reform

Ende letzter Woche sollte das Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr (FDP) zur geplanten Pflegereform vorliegen. Stattdessen wird über die Finanzierung neu gestritten. Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL hält es "für unverantwortlich, dass dringende und in der Fachwelt von allen akzeptierte Reformen zu Lasten der pflegebedürftigen Menschen weiter aufgeschoben werden." Eine zügige Umsetzung lasse sich pragmatisch mit einer Mischstrategie aus Beitragssatz und dem Aufbau eines kapitalgedeckten Finanzfonds finanzieren. Ein solcher Vorschlag war bereits letztes Jahr vom Evangelischen Verband für Altenarbeit RWL vorgelegt worden.

Mehr zur Bedeutung der Pflegereform

23. September 2011

"Diakonische Träger haben attraktive Vergütungen"

Stellungnahme der Diakonie RWL zu aktuellen Aktionen der Gewerkschaft ver.di

Günther Barenhoff, Vorstand

Die Gewerkschaft ver.di droht diakonischen Trägern mit Streikaktionen und Protesten, um Tarifverträge für die Diakonie zu erzwingen. Hierzu stellt Pastor Günther Barenhoff, Sprecher des Vorstandes der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe fest:
Die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in der Diakonie sind attraktiv und innerhalb des Sozialsektors überdurchschnittlich. Hierzu zählen neben den Monatsvergütungen auch Kinderzuschläge, eine Jahressonderzahlung, eine kirchliche zusätzliche Altersversorgung und weitere attraktive Leistungen.

Mehr über den Dritten Weg und die Aktionen der Gewerkschaft ver.di

22. September 2011

Netzwerke aufbauen und die Bevölkerung sensibilisieren

Vertreterinnen diakonischer Frauenhäuser im Gespräch mit Kolleginnen rumänischer Frauenhäuser

Portraitfoto von Hiltrud Wegehaupt-Schlund

"Hilfe für Frauen und Kinder, die in einem von Gewalt geprägten Umfeld leben" - Das ist der Titel eines Workshops, der vom 5. bis 9. September 2011 in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen in Hermannstadt/Sibiu stattfand. Auf dem Workshop sollten Wege zur nachhaltigen Entwicklung von Schutzhäusern für Kinder und Frauen in Siebenbürgen gesucht werden.

Mehr zur Vernetzung von Frauenhäusern in Rumänien

20. September 2011

Die Wucht der späten Erinnerungen

Der Therapeut Wolfgang Neumann über Kriegserfahrungen und ihre Bedeutung für die Altenheimseelsorge

Dr. Wolfgang Neumann

Ein bedeutendes, aber schwer zu fassendes Thema hatte sich der 22. Altenheimseelsorge-Konvent der Evangelischen Kirche von Westfalen bei seiner  Jahrestagung in Münster am 19. September vorgenommen: Der Bielefelder Psychotherapeut Dr. Wolfgang Neumann informierte über Kriegstraumata und ihre langfristigen Auswirkungen auf die Generation der heute alten und sehr alten Menschen.

Mehr über die Kriegserfahrungen und ihre Bedeutung für die Altenseelsorge

20. September 2011

Sucht und Sport

Fachtag des Fachverbandes Sucht RWL

Drei Frauen beim Frisbee-Werfen

Bereits zum achten Mal fand der Fachtag Sucht und Sport statt, in diesem Jahr zum ersten Mal in der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Resonanz war groß: Knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung des Evangelischen Fachverbandes Sucht RWL und des Behindertensportbundes NRW.

Mehr zum Fachtag Sucht und Sport

19. September 2011

Hintergrundbericht: Beratungsarbeit für Arbeitslose

Zahl der Langzeitarbeitslosen stagniert auf hohem Niveau - Beratungsbedarf steigt

Zwei junge Männer beim Bootsbau

Mit dem neuen Förderprogramm des Landes NRW hat sich seit Beginn 2011 das unabhängige Beratungsangebot für Arbeitslose wieder verbessert. 2008 wurde die Förderung dieser Beratungsangebote seitens des Landes eingestellt. Vielen Beratungsstellen und Zentren von Kirche und Diakonie ist es gelungen, trotz Wegfalls der Landesförderung das Beratungsangebot durch kommunale Finanzierungen und eigene Mittel aufrechtzuerhalten. Landesweit sind es nun insgesamt 72 Beratungsstellen und 73 Zentren, die arbeitslosen Menschen Beratung und Unterstützung anbieten. Jede dritte Einrichtung ist in Trägerschaft von Diakonie oder Kirchengemeinden.

Hintergrundbericht aus der Beratungsarbeit für Arbeitslose

19. September 2011

Zukunftsmodell für die Ausbildung in der Pflege

Kooperation zwischen Fachseminaren für Alten- und Krankenpflege und der EFH R-W-L erleichtert den Übergang ins Studium

Gruppenfoto

Um die Fachkraftausbildung in der Alten- und Gesundheits- und Krankenpflege durchlässiger zu gestalten, haben 18 Altenpflege und Krankenpflegeschulen aus Bochum und Umgebung einen Kooperationsvertrag mit der Evangelischen Fachhochschule R-W-L geschlossen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich nun ab dem 2. Ausbildungsjahr auf einzelne Module des Studiengangs Pflege vorbereiten und ein späteres Studium durch vorgezogene Modulprüfungen verkürzen.

Mehr zur Kooperationsvereinbarung zwischen den Fachseminaren und der EFH RWL

14. September 2011

2 000 Stimmen für eine gerechte Welt

Beim Gospelday singen 80 Chöre aus Rheinland, Westfalen und Lippe an mehr als 60 Orten und Brot für die Welt ist dabei

Plakat zur Veranstaltung

Gospelmusik ist mit mehr als 100 000 Aktiven in über 3 500 Chören aktuell sehr populär. Zum diesjährigen Höhepunkt der Aktion „Gospel für eine gerechtere Welt“ treten am 17. September beim „Gospelday“ bundesweit an 200 Orten über 250 Chöre auf. Allein in NRW sind es rund 75 Chöre an 60 Orten. Gemeinsam mit der Organisation „Creative Kirche“ engagieren sich der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ bei der Aktion.

Mehr über den Gospelday 2011

14. September 2011

Seit 20 Jahren Fortbildungen zur betrieblichen Suchtkrankenhilfe

Weitere Fortbildung in 2012 geplant

Eine Frau und ein Mann im Gespräch

Seit 20 Jahren führt der Evangelische Fachverband Sucht Rheinland-Westfalen-Lippe Fortbildungen für Suchtkrankenhelfer/innen speziell in Behörden und Betrieben durch. Insgesamt wurden seit 1991 bisher etwa 300 Personen für diese Aufgabe durch die Diakonie RWL vorbereitet. Die Qualifizierung von Mitarbeitenden aus Betrieben soll zu einem innerbetrieblichen niedrigschwelligen “Erste-Hilfe-Sucht“ Angebot verhelfen.

Mehr zur Fortbildung zur betrieblichen Suchtkrankenhilfe

13. September 2011

"Starke Diakonie in Rheinland-Pfalz"

Trägerkonferenz der Diakonie in Rheinland Pfalz zieht positive Zwischenbilanz

Jens Rautenberg

Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, der pfälzische Oberkirchenrat Manfred Sutter, hat bei der Trägerkonferenz der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz am 9. September in Bad Kreuznach die Arbeit der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz gewürdigt. "Wir sind auf dem richtigen Weg", sagte Sutter. Auch Jens Rautenberg von der Diakonie RWL, einer der drei Geschäftsführenden der Arbeitsgemeinschaft, zog eine positive Zwischenbilanz: Die Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft sei sehr vertrauensvoll, die anstehenden Aufgaben gut aufgeteilt.

Mehr zur Trägerkonferenz der Diakonie in Rheinland-Pfalz

12. September 2011

Gewalt in der Heimerziehung der 50er und 60er Jahre

EKD und Diakonie bitten ehemalige Heimkinder um Verzeihung

Johannes Stockmeier, Nikolaus Schneider

Die Evangelische Kirche in Deutschland und die Diakonie bitten Betroffene der Heimerziehung der 1950er und 60er Jahre für das in evangelischen Heimen erfahrene Leid um Verzeihung. In einer gemeinsamen Erklärung bekannten sich der Vorsitzende des Rates der EKD, Präses Nikolaus Schneider, und der Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, zum Versagen der evangelischen Heimerziehung in den Nachkriegsjahren. Maria Loheide, Geschäftsbereichsleitung für Familie, Bildung und Erziehung in der Diakonie RWL, sieht in der Erklärung einen wichtigen Meilenstein im Umgang mit dem Leid, das Heimkindern zugefügt wurde.

Mehr zur Bedeutung der Bitte um Verzeihung und die Erklärung im Wortlaut

12. September 2011

"Modellhafte Fortbildung"

Abschluss einer Qualifizierung zur Interkulturellen Mediation

Ausschnitt aus Gruppenbild

"Konflikte sind nicht nur Gefahr und Bedrohung. Sie haben wie ein Gewitter eine reinigende Kraft, bringen Wandel, Abkühlung und Erfrischung" - so lautete eine der Grundbotschaften eines 200stündigen Qualifizierungsangebots zur Interkulturellen Mediation, das von der Diakonie RWL organisiert wurde. Mit einer Zertifikatsübergabe an 15 Teilnehmende aus der Integrationsarbeit wurde die zweijährige Qualifizierungsmaßnahme am 9. September in der Wolfsburg in Mühlheim abgeschlossen.

Mehr zur Qualifizierung zur Interkulturellen Mediation

9. September 2011

Erst freiwillig, dann beruflich engagiert

Berufsbildungsmesse am 24. September in Gelsenkirchen

Junge Frau zweigt zwei Daumen nach oben

Jugendliche in den Freiwilligendiensten lernen die Praxis der sozialen Arbeit und der Pflege kennen. Der Personalbedarf in den Sozial- und Gesundheitsberufen ist hoch. Die Diakonie RWL veranstaltet jetzt für junge Menschen im Freiwilligendienst eine Berufsbildungsmesse in Gelsenkirchen.

Mehr zur Berufsbildungsmesse in Gelsenkirchen

9. September 2011

Deutscher Fußball-Meister gesucht

Die Recklinghäuser Werkstätten der Diakonie spielen um den Titel Deutscher Fußball Meister

Mitglieder der Fußball-Mannschaft

Vom 12. bis 15. September findet die 11. Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen statt. Vier Tage lang treten rund 250 Werkstattbeschäftigte – allesamt Landesmeister aus den 16 Bundesländern – in der Sportschule Wedau in Duisburg um den Meistertitel gegeneinander an. Mit dabei ist auch die Mannschaft der Recklinghäuser Werkstätten, die sich als Landesmeister in Nordrhein-Westfalen für die Teilnahme qualifiziert hat.

Mehr zur Deutschen Meisterschaft der Werkstätten

5. September 2011

DVD zum Thema Integrationsarbeit

Gelungene Ansätze der Kooperation zwischen Integrationsagenturen und Migrantenorganisationen

Dunkelhäutige Frau

"Es gibt viele gute Beispiele für die Kooperation von Integrationsagenturen und Migrantenselbstorganisationen", erklärt Ioanna Zacharaki von der Diakonie RWL. Die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte könne auf diese Weise erfolgreich vorangebracht werden. Eine neue, von der Diakonie RWL herausgegebene DVD, zeigt solche Kooperationsmodelle aus der Praxis. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe koordiniert etwa 30 Integrationsagenturen. Gefördert werden die Integrationsagenturen vom Land Nordhrein-Westfalen.

Online-Version der DVD und weitere Informationen

31. August 2011

"Die Armut bleibt"

Bildungs- und Teilhabepaket: Diakonie unterstützt die Inanspruchnahme

Portrait von Ruth Gantschow, im Hintergrund viele Akten

Wenn man ein Paket bekommt, freut man sich - normalerweise. Für das Bildungs- und Teilhabepaket gilt das eher nicht: Nicht genug, nicht wirklich hilfreich, nicht das, was Arme wirklich brauchen, so die Stimmen aus Diakonie und Wohlfahrtspflege zu Ursula von der Leyens Gabe gegen Kinderarmut. Dennoch ruft die Diakonie RWL ihre Mitgliedseinrichtungen auf, die betroffenen Kinder und Familien bei der Wahrung ihrer Ansprüche zu unterstützen. Der Schulstart in NRW gibt Anlass, insbesondere Schulkinder in den Blick zu nehmen.

Mehr zum Umgang der Diakonie mit dem Bildungs- und Teilhabepaket

29. August 2011

"Weil sie lacht"

Altenpflegeschülerinnen und Schüler beim Ev. Johanneswerk drehen Video zum Alltag in der Altenpflege

Junge Frau im Auto

"Echtes Leid, echter Frust - das glaub mal. Aber wenn sie lachen, dann ist das auch echt, das fühlt sich so richtig an - das ist es einfach." - So erklärt Anna einem Schulfreund den Sinn ihrer Ausbildung zur Altenpflegeschülerin. Die Szene ist aus einem Video, das Altenpflegeschülerinnen und Schüler beim Ev. Johanneswerk in Bielefeld erstellt haben. Sie wollen damit das Image ihres Berufes verbessern.

Youtube-Video des Ev. Johanneswerks zum Beruf der Altenpflege aus der Sicht einer Altenpflegeschülerin

25. August 2011

Stadtteilmütter in NRW beginnen mit ihrer Arbeit vor Ort

Auftakt der Praxisphase mit Minister Guntram Schneider

Nach einer halbjährigen Qualifizierungsphase starten 55 Frauen in den Ruhrgebietsstädten Bochum, Dortmund und Essen in die Praxisphase des Modellprojektes „Stadtteilmütter in Nordrhein-Westfalen – Aktiv für Arbeit und Integration“. Sie werden ein Jahr lang vor allem in sozial benachteiligten Stadtteilen arbeiten, dort Familien besuchen und als kompetente Ansprechpartnerinnen innerhalb der eigenen Community zur Verfügung stehen. Zum Praxisstart überreichte NRW-Sozialminister Guntram Schneider den Stadtteilmüttern ihre Arbeitsmaterialien. Träger des Modellprojekts sind die Diakonie RWL und diakonische Einrichtungen in Essen, Bochum und Dortmund in Kooperation mit den Jobcentern. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und das Minsterium für Arbeit, Integration und Soziales tragen den Hauptteil der Finanzierung.

Mehr zum Beginn der Arbeit der Stadtteilmütter vor Ort

22. August 2011

"Gemeinsam den Alltag gestalten"

Informationsbroschüre zu Angeboten der Tagespflege in NRW

Titel der Broschüre

Eine neue Broschüre vom Landespflegeausschuss NRW bietet aktuelle Informationen über Angebote, Kosten und Finanzierung der Tagespflege. In Nordrhein-Westfalen leben derzeit etwa 510 000 Pflegebedürftige, von denen zwei Drittel zu Hause gepflegt werden. Dabei wird der größte Anteil der häuslichen Pflege von Angehörigen geleistet - darauf weisen in einem gemeinsamen Vorwort zur Broschüre die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens, und der Vorsitzende des Landespflegeausschusses Nordrhein-Westfalen, Pastor Günther Barenhoff, hin. So kämen Angehörige nicht selten an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Für pflegende Angehörige seien deshalb Entlastungsangebote besonders wichtig.

Die Informationsbroschüre zum Herunterladen

18. August 2011

"Strukturgebung von unten"

Neues Konzept zur Finanzierung gemeinwesenorientierter Altenarbeit

"In der Vergangenheit wurden unzählige Modellvorhaben zur Gestaltung quartiersbezogener Netzwerke für generationengerechte Kommunen erprobt. Trotz ihres nachweisbaren Erfolges wurde vieles wegen fehlender Anschlussfinanzierung beendet", so Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier in der Vorstellung eines neuen Konzepts für Nachhaltigkeit in der gemeinwesenorientierten Altenarbeit. Die Handreichung, an deren Erarbeitung die Diakonie RWL beteiligt war, sieht Lösungsmöglichkeiten in einer konsequenteren Bündelung von Ressourcen und Maßnahmen in Netzwerken und Trägerverbünden. Beispiele aus sieben Kommunen illustrieren, was bereits jetzt schon machbar ist. Die empfohlenen Maßnahmen wirken so wie ein "Altenhilfestrukturgesetz von unten". Forderungen an die Politik gibt es trotzdem.

Mehr zum neuen Konzept für Altenarbeit im Gemeinwesen: Vision, Finanzierung, Strukturen und Praxisbeispiel

12. August 2011

Ostafrika: Hilfe für eine halbe Million Hungernde

FLUG MIT WEITEREN SECHS TONNEN MEDIKAMENTEN FÜR KINDER NACH SOMALIA

Logo der DKH

Angesichts der dramatischen Ausmaße der verheerenden Dürre in Ostafrika hat die Diakonie Katastrophenhilfe ihre Unterstützung für die Opfer erheblich ausgeweitet. Das evangelische Hilfswerk stellte weitere zwei Millionen Euro für Nothilfe bereit und erhöhte die Mittel auf vier Millionen. Damit erreichen die Partnerorganisationen in Somalia, Kenia und Äthiopien rund eine halbe Million Betroffene. Ein weiterer Hilfsflug bringt am 16. August über sechs Tonnen Medikamente für Kinder von Nairobi nach Mogadischu.

Mehr dazu lesen

11. August 2011

Mit Rat und Tat zur Seite

Diakonie Saar startet Mentoringprojekt für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund

Junger Mann mit Migrationshintergrund im Gespräch

Kinder mit Migrationshintergrund haben es besonders schwer im deutschen Bildungssystem. Nach Angaben der Böll-Stiftung (2008) besuchen 32 Prozent aller Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund die 9. Klasse einer Erweiterten Realschule, dagegen nur 17 Prozent Schülerinnen und Schüler ohne Migrationshintergrund. Die Ursachen dafür sind vielfältig, ein Grund sind aber sicher fehlende gute und erfolgreiche Vorbilder in den Familien.

Weitere Informationen zum Mentorenprogramm des DW Saar

10. August 2011

Die vielfältige und gute Arbeit der Diakonie in Rheinland-Pfalz erkennbar machen

Workshop zum Internetauftritt der Diakonie in Rheinland-Pfalz

Gruppenfoto mit den Workshop-Teilnehmenden

"Die Diakonie übernimmt an vielen Stellen politische Verantwortung in Rheinland-Pfalz - und will dies auch zeigen", so Landespfarrer Albrecht Bähr bei einem Workshop der landesweiten und koordinierenden Referentinnen und Referenten und der Diakonie in Rheinland-Pfalz am 9. August. Auf dem Workshop wurden Vorschläge für einen verbesserten Internetauftritt der Diakonie in Rheinland-Pfalz erarbeitet. 

Weitere Informationen zum Internetworkshop

4. August 2011

Projekt RÜCKENWIND - Bildung für Beschäftigte der beruflichen Weiterbildung

Toolbox zur Bildungsbedarfsanalyse und Bildungsplanung im Praxistest

Portraitfoto: von Annette Nowinski

Das Projekt RÜCKENWIND FÜR FABI hat eine "Online-Toolbox" zur Bildungsbedarfsanalyse und Bildungsplanung in Unternehmen vorgestellt, die nun in 14 Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften (BQG) praktisch erprobt wird. Die Toolbox wurde speziell für die Bedarfe der Unternehmen in diesem Arbeitsfeld entwickelt.  "Die Besonderheit des Instruments besteht darin, dass es sowohl ein ‚Selbstlern-‚´als auch ein Analyseinstrument zur Erhebung des Bildungsbedarfs ist", erklärt Annette Nowinski, die das Projekt koordiniert.

Mehr zum Stand des Projekts "RÜCKENWIND FÜR FABI"

3. August 2011

Jedes Wetter hat seine Tücken

Wohnungslosenhilfe hat das ganze Jahr geöffnet

"Wer grölt denn da so?" Die Frage steht plötzlich im Raum, nein auf der Wiese - und niemand will sie beantworten. Die Familie steht auf dem öffentlichen Grillplatz wie viele andere auch um einen mitgebrachten Grill und wartet darauf, dass die Würstchen gar sind. Der älteste Mann in der Gruppe verzieht das Gesicht - wahrscheinlich denkt er, "Das sind die Männer dort hinten, die ungewaschenen mit dem vielen Bier". Doch dann folgt er dem Blick seiner Frau und entdeckt das streitende und heftig gestikulierende Paar am Nachbargrill...

Weitere Informationen zur Wohnungslosenhilfe

1. August 2011

Newsletter Diakonie RWL, August 2011

Der Newsletter Diakonie RWL informiert mit ausgewählten Nachrichten über die breite Themenvielfalt , die im Webauftritt der Diakonie RWL zu finden ist. Die aktuelle Ausgabe ist vom 1. August 2011. Alle Ausgaben des Newsletters finden Sie unter www.diakonie-rwl.de/newsletter.

Weiter zum aktuellen Newsletter der Diakonie RWL

1. August 2011

Kirche, Diakonie und Fachverbände unzufrieden

Änderung des Kinderbildungsgesetzes bringt wenig Verbesserung

Die Evangelischen Kirchen in NRW mit ihrer Diakonie und den Fachverbänden sind nicht zufrieden mit dem ersten Änderungsgesetz zum Kinderbildungsgesetz (KiBiz), das am 1. August in Kraft tritt. "Wir haben eindeutig mehr Qualitätsverbesserungen, insbesondere für die Betreuung der unter dreijährigen Kinder erwartet", sagt Klaus Eberl, Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche im Rheinland. "Dafür hätte man auf die Beitragsfreiheit zum jetzigen Zeitpunkt verzichten sollen." Ebenfalls nicht eingelöst worden sei die Forderung nach landesweit einheitliche Beitragstabellen, damit nicht der Wohnort über die finanzielle Belastung junger Eltern durch Kindergartenbeiträge entscheidet.

Weitere Informationen zum Kinderbildungsänderungsgesetz

1. August 2011

Brieftaubenzüchter: 12.000 Euro Spende für Aktion Lichtblicke

Mit einem richtig großen Scheck überraschte Brieftaubenzüchter Andreas Lücke Lichtblicke-Vorstandsmitglied Reinhard van Spankeren. 12.000 Euro gehen an die Aktion Lichtblicke. Dieses Geld kommt armen Kindern und ihren Familien in Nordrhein-Westfalen zugute. "Weil wir solch engagierte und verlässliche Spender haben," so van Spankeren, "können wir vielen Kindern und Jugendlichen in Not helfen."

Mehr über die Scheckübergabe für die Aktion Lichtblicke

29. Juli 2011

Funktionierender Pflege-Mix statt prekärer Arbeitsverhältnisse

Diakonie RWL will legale Beschäftigung von Betreuungskräften und vernünftige Qualität in der häuslichen Pflege

„Wir benötigen in Deutschland dringend eine Verständigung über tragfähige Versorgungsstrukturen im Bereich ambulanter häuslicher Pflege. Wir müssen die Probleme der Schattenwirtschaft mit ihren prekären Arbeitsverhältnissen im Pflegebereich angehen. Unser Ziel ist eine vernünftige Qualität der Pflege im Interesse der zu Pflegenden und deren Angehörigen.“
So positioniert sich Ulrich Christofczik, Leiter des Geschäftsbereichs Pflege, für die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe gegenüber Vorschlägen, die im Zusammenhang von Schwarzarbeit im Bereich der häuslichen Pflege in jüngster Zeit von privaten Vermittlungsagenturen für Hausbetreuungskräfte in die Diskussion gebracht und teilweise von Parlamentariern aufgegriffen worden waren. Diese Vorschläge orientieren sich am Österreichischen Modell eines Hausbetreuungsgesetzes.

Weitere Informationen zum Pflege-Mix

29. Juli 2011

Werkstatt "Gemeinde und Diakonie"

Online-Austausch hebt viele Beispiele, wie diakonische Arbeit im sozialen Nahbereich gestärkt und vernetzt werden kann

Flipchart mit Aufschrift

Wie lässt sich gemeindediakonisches Engagement unterstützen, wie lässt sich die Arbeit von Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen besser vernetzen? Mit diesen Fragen haben sich 40 Akteure aus Kirche und Diakonie in RWL im Mai und Juni 2011 auf zwei Veranstaltungen und in einer siebenwöchigen Online-Werkstatt befasst. Zusammengetragen wurden viele Beispiele, wie diakonische Arbeit im sozialen Nahbereich aufgebaut, gestärkt, organisiert und vernetzt werden kann.

Mehr zu Verlauf und Ergebnissen der Werkstatt "Gemeinde & Diakonie"

28. Juli 2011

"Irrlichternde Politik des Bundes gefährdet Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst"

Diakonie kritisiert im Verbund der Wohlfahrtsverbände „offenen Wortbruch“ des Bundesfamilienministeriums

Freiwillige unterstützt Alte Dame im Seniorenheim.

Hochgradig verärgert sind die Wohlfahrtsverbände in Nordrhein-Westfalen über die Vorwürfe aus dem Bundesfamilienministerium, die Träger der Freien Wohlfahrtspflege würden sich nicht genug für den neuen Bundesfreiwilligendienst (BFD) engagieren. Im Namen aller NRW-Wohlfahrtsverbände sagte der derzeitige Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft, Andreas Meiwes: „Wir sind empört und irritiert über die irrlichternde Politik des Bundes.“ Man habe gut überlegt, ob man sich öffentlich zu diesem skandalösen Vorgehen des Bundes äußern solle, so Jürgen Thor,  Leiter der Freiwilligendienste der Diakonie RWL in Münster. "Wir wollten nicht die ohnehin schon vorhandene Verunsicherung in Sachen Bundesfreiwilligendienst verstärken. Aber was da in Berlin geplant wird, darf man um der Sache willen und um der Freiwilligen willen nicht unkommentiert lassen."

Weitere Informationen zur Kritik an der Politik in Sachen Freiwilligendienste

28. Juli 2011

Dossiers und Debatten

Dokumentation zur Kontroverse über die Präimplantationsdiagnostik

Arzt bei der Betrachtung eines DNA-Profils

Der Deutsche Bundestag hat am 7. Juli 2011 über den künftigen Umgang mit der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) entschieden. Zur Abstimmung standen drei unterschiedliche Gesetzentwürfe fraktionsübergreifender Parlamentariergruppen. Der "Deutsche Ethikrat", das politisch bedeutendste Beratungsgremium im Vorfeld, hatte nach monatelangen Gesprächen im Frühjahr seinen Bericht vorgelegt. Der Rat war zu keiner einheitlichen Meinung gekommen.  Auch innerhalb von Kirchen und Verbänden finden sich unterschiedliche Einschätzungen.  Hintergrund und wichtige Positionen der Debatte sind in einer neuen Rubrik auf den Webseiten der Diakonie RWL dokumentiert.

Dossiers und Debatten

27. Juli 2011

Umbauarbeiten im Haus der Diakonie

Bis Mitte 2012 wird der Altbau in der Lenaustraße umfangreichen Sanierungsmaßnahmen unterzogen

Baustellenschild am Haus der Diakonie in der Lenaustraße

Die Baugenehmigung der Stadt Düsseldorf hängt an der Eingangstür. Jetzt ist es amtlich: Die Sanierungsarbeiten am Haus der Diakonie in Düsseldorf in der Lenaustraße können beginnen. Das Haus wurde in den 60er Jahren gebaut. Zwischenzeitlich waren zwei Gebäudeteile angebaut worden. Jetzt muss der sogenannte Altbau einer umfangreichen Sanierung unterzogen werden.

Weitere Informationen zum Umbau in der Lenaustraße

26. Juli 2011

40.000 Euro Soforthilfe für die Menschen in Ostafrika

Landeskirchen unterstützen Kindernothilfe und Diakonie Katastrophenhilfe

Hungernde Menschen im Flüchtlingslager warten auf Nahrungsausgabe

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) und die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) haben insgesamt 40.000 Euro als Soforthilfe für Ostafrika zur Verfügung gestellt. Sie unterstützen damit je zur Hälfte die Kindernothilfe und die Diakonie Katastrophenhilfe.

Weitere Informationen zur Soforthilfe der Kirchen für Somalia

25. Juli 2011

Nur im Doppelpass erfolgreich

Diakonie-Einrichtungen und Maßregelvollzugskliniken diskutieren Grundlagen für Forensik-Nachsorge

Landesbeauftragter Uwe Dönisch-Seidel beim Vortrag

Der Doppelpass zwischen Maßregelkliniken und den so genannten Komplementäreinrichtungen ist besonders geeignet für eine gelingende Forensik-Nachsorge. Diese Überzeugung brachte der fußballbegeisterte Uwe Dönisch-Seidel bei seinem Vortrag "Die forensische Nachsorge in NRW" zum Ausdruck. Dönisch-Seidel sprach beim Fachtag "Forensische Nachsorge optimieren" in Dortmund. Eingeladen waren Diakonie-Experten aus unterschiedlichen Praxiszusammenhängen aus dem Arbeitsfeld und Umfeld der forensischen Nachsorge.

Weitere Informationen zum Fachtag Forensiknachsorge

22. Juli 2011

Erkennbare Vorteile für Patienten und verbesserte Rahmenbedingungen für Mitarbeitende

Ev. Krankenhaus Lippstadt und Ev. Krankenhausfördergesellschaft gründen drittgrößten evangelischen Krankenhauskonzern in NRW

Logos der Träger der neuen Krankenhausholdung

Die Stiftung Evangelisches Krankenhaus Lippstadt wird zum 1. Januar 2012, vorbehaltlich der noch ausstehenden Genehmigungen, gemeinsam mit der EKF Evangelische Krankenhausfördergesellschaft mbh eine neue Krankenhausträgergesellschaft gründen und damit neue, größere Strukturen im Sinne eines evangelischen Krankenhauskonzerns schaffen. In Nordrhein-Westfalen wird die zukünftige Gesellschaft damit den drittgrößten evangelischen Krankenhauskonzern darstellen.

Weitere Informationen zur Neugründung der Krankenhausholding

22. Juli 2011

Hilfen aus dem Knast für Japan

Patienten der Forensik in Duisburg sammelten Spenden für die Diakonie Katastrophenhilfe

Die Erdbeben-Katastrophe in Japan hat weltweit eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Auch aus Deutschland gab es viel Unterstützung. Allein die Diakonie Katastrophenhilfe hat mehr als eine Million Euro zur Verfügung gestellt. Bei einer ungewöhnlichen Spendenaktion in Duisburg kamen noch einmal 1600 Euro zusammen.

Mehr über die Diakonie Katastrophenhilfe

20. Juli 2011

Ärztinnen und Ärzte in Evangelischen Krankenhäusern erhalten drei Prozent mehr Gehalt

Dienstnehmer und Dienstgeber einigen sich in der Arbeitsrechtlichen Kommission

Arzt mit Patient

Die Arbeitsrechtliche Kommission Rheinland-Westfalen-Lippe hat heute in Dortmund beschlossen, dass die Ärztinnen und Ärzte in Evangelischen Krankenhäusern im Bereich der Diakonie-Rheinland-Westfalen Lippe drei Prozent mehr Gehalt bekommen. Die Regelung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2011. Außerdem wurden zum 1. Juli 2011 Zuschläge für nächtliche ärztliche Dienste verschiedener Art neu eingeführt beziehungsweise erhöht. Damit wurden monatelange, schwierige Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen.

Mehr zur Tariferhöhung

19. Juli 2011

Somalia: Soforthilfe für Dürreopfer

KIRCHLICHE HILFSWERKE: WEITERE 600.000 EURO FÜR NOTLEIDENDE DORFBEWOHNER

Logo der Diakonie Katastrophenhilfe

Die beiden kirchlichen Hilfswerke Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international haben jetzt zusätzlich 600.000 Euro bereitgestellt, um rund 15 000 hungernde Menschen in ländlichen Gebieten mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln zu versorgen. In der Region Galguduud wird die Partnerorganisation auch weitere Hilfsgüter wie Decken, Planen und Moskitonetze verteilen.

Mehr zur aktuellen Lage in Somalia

15. Juli 2011

Armenpflege-Denkmal neu aufgestellt

Bürgerinitiative finanziert Denkmal zum Elberfelder Modell

Bronzestatue: Eine Frau, die ihren Arm fürsorglich um einen alten Mann gelegt hat

Das Elberfelder Modell, ein stadtteilorientiertes System zur Armenpflege, war ein prägendes Modell bei der Entwicklung einer von Kommunen, Kirchen und entstehenden Wohlfahrtsverbänden getragenenen Armenfürsorge in Deutschland. Seit Juni 2011 steht auf dem Kirchplatz vor der Citykirche in Wuppertal-Elberfeld ein Denkmal, mit dem das Engagement der ehrenamtlichen Armenpflegerinnen und Armenpfleger gewürdigt wird. Es ist die Rekonstruktion eines verschollenen Denkmals von 1903. Eine Bürgerinitiative hatte Spenden gesammelt, um die Rekonstruktion des Denkmals zu finanzieren.

Mehr zum Hintergrund des neuen Denkmals und zu aktuellen Bezügen

14. Juli 2011

"Verantwortung übernehmen"

Publikation zu Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung von Diakonie und Landeskirchen

zwei Männer in Beratungssituation

Wer kann sich an Evangelische Beratungsstellen wenden? Wie arbeiten Ehe-, Familien und Lebensberatungsstellen? Wie wirken sich neue Gesetze auf die Beratungsarbeit aus? Kann man sich auch online beraten lassen? Wie sieht das evangelisch-seelsorgliche Profil von Beratung aus? Zu diesen und ähnlichen Fragen informiert jetzt präzise und anschaulich eine neue Broschüre der Diakonie RWL, entstanden in Zusammenarbeit mit der rheinischen Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung und der westfälischen Hauptstelle.

Mehr zu den Inhalten der Publikation

12. Juli 2011

Somalia: Dürreopfer brauchen dringend Hilfe

EVANGELISCHES HILFSWERK STELLT 500.000 EURO FÜR NOTHILE BEREIT

Logo der Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt eine halbe Million Euro Nothilfe für die Opfer der verheerenden Dürre in Ostafrika bereit. Dort herrscht die schlimmste Hungersnot seit Jahrzehnten. Das evangelische Hilfswerk unterstützt die Menschen dort mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Latrinen und Notunterkünften.

Mehr zu der Lage in Somalia

12. Juli 2011

Bleiberechtsregelung für Jugendliche

Diakonie-Stellungnahme für humanitäre Umsetzung

Banner der Aktion Bleiberecht

Am 30. Juni 2011 ist mit dem § 25 a Aufenthaltsgesetz die neue Bleiberechtsregelung für Jugendliche und Heranwachsende in Kraft getreten. Ebenfalls am 30. Juni 2011 hat die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe dem Innenministerium des Landes NRW in einem ausführlichen Gespräch „Vorschläge für eine humanitär geprägte Umsetzungsregelung“ vorgestellt.

Mehr dazu lesen

11. Juli 2011

15. Bethel Athletics mit Besucherrekord

Ex-Bundespräsident Horst Köhler eröffnet die Spiele

Horst Köhler mit Gattin sowie Vorstand Ulrich Pohl bei der Eröffnung

Über 1 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer feierten am Samstag ein fröhliches Sportfest im Sportpark Gadderbaum. Bei idealem Wettkampfwetter – der Himmel war über weite Strecken leicht bewölkt – trafen sich die Sportlerinnen und Sportler zu den 15. Bethel Athletics, um sich in zehn Disziplinen zu messen, darunter auch Golf, Reiten und Schwimmen. Die Besucherzahlen waren in diesem Jahr rekordverdächtig. Anhand der Essensausgaben konnte ermittelt werden, dass rund 2 800 Gäste an dem Sportereignis mit Volksfestcharakter teilgenommen haben.

Mehr zu den 15. Bethel Athletics

7. Juli 2011

Sozialer Sprengstoff über die nächste Generation hinaus

Kirche und Diakonie warnen vor Kürzungen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit

Pfarrer Dr. h.c. Alfred Buß, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen

Kirche und Diakonie warnen eindringlich vor den Plänen der Bundesregierung, die Mittel zum Kampf gegen die Arbeitslosigkeit drastisch zu kürzen. Das vorgesehene „Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“ wirke wie ein Teil eines großen Sparpakets zu Lasten der ohnehin Benachteiligten, erklärte Präses Alfred Buß am Donnerstag (7. Juli) in Dortmund vor Journalisten. Gerade Langzeitarbeitslose hätten noch weniger Chancen als bisher, sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen. Nach seinen Angaben würden die Leistungen zur Eingliederung in Arbeit bis 2014 um insgesamt fast 18 Milliarden Euro gekürzt.

Weitere Informationen zu den Kürzungen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit

7. Juli 2011

Ambulante Pflege muss ausreichend finanziert werden

Pflegedienste sehen sich in ihrer Existenz bedroht

Frauke Bußkamp, Diakonie RWL, Reinhard Quellmann, Vorsitzender des Fachverbandes Ambulante Pflege für NRW und Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter der Diakonie RWL.

Seit Jahren sind die Entgelte in der ambulanten Pflege nicht leistungsgerecht gestiegen. Die tarifgebundenen Personalkosten können nicht mehr aufgebracht werden. Viele ambulante Pflegedienste, die das Leben von Pflegebedürftigen zu Hause unterstützen, fürchten perspektivisch um ihre Existenz. „Die dauerhafte Unterfinanzierung der ambulanten Pflege führt dazu, dass viele Pflegedienste mit dem Rücken zur Wand stehen. Die Rahmenbedingungen blockieren eine angemessene Versorgung der Pflegebedürftigen“, so Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf einer Fachtagung der Diakonie RWL. Der Rationalisierungsdruck müsse aufgehalten werden, damit ambulante Einrichtungen auf dem Markt bestehen könnten und sich nicht aus dem Arbeitsfeld zurückzögen.

Mehr zur Fachtagung Ambulante Pflege

6. Juli 2011

Umfassende Versorgungs- und Gesundheitsleistung aus einer Hand

Neuer Gesundheits-Zusammenschluss "Evangelischer Verbund Ruhr"

Geschäftsführer Werner Neveling, Günther Barenhoff, Superintendent Reiner Rimkus, Wolfgang Möller und Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter

16 Krankenhaus- und Pflegegesellschaften mit insgesamt
4 700 Mitarbeitern sind in dem neu gegründeten Evangelischen Verbund Ruhr (EVR) organisiert. Die neue Gesundheitsholding hat ihren Sitz in Herne. Reiner Rimkus, Aufsichtsratsvorsitzender der evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne/Castrop-Rauxel, stellte das Unternehmen vor, das mit einem Jahresumsatz von rund 223 Millionen Euro zum größten der Branche gehört.

Weitere Informationen zum Evangelischen Verbund Ruhr

6. Juli 2011

Menschen mit und ohne Behinderung im Quartier

Arbeitskreis Gemeinde und Diakonie thematisiert den "Lebensort Gemeinde" unter dem Aspekt der Inklusion

Die Referentin des Tages, Pfarrerin Sabine Ahrens

"Inklusion ist eine zutiefst christlich-diakonisch begründete Haltung. In ihrem Kern geht es um eine umfassende Begegnung von Menschen, die sowohl eine Herausforderung als auch einen großen Reichtum bedeuten." Im Dialog entwickelten Pfarrerin Sabine Ahrens vom Pädagogisch-Theologischen Institut der Evangelischen Kirche im Rheinland und Olaf Maas, Geschäftsbereichsleiter in der Diakonie RWL, vor dem Arbeitskreis Gemeinde und Diakonie wesentliche Einsichten und Schlüsselsätze zum Thema Inklusion.

Weitere Informationen zum Thema Inklusion im Quartier

4. Juli 2011

Trotz Schuldenbremse mehr Geld für Kinder und Jugendliche

Diakonie fordert Aktionsplan gegen Kinderarmut im Saarland

Wolfgang Biehl, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes an der Saar

Das Diakonische Werk an der Saar fordert einen landesweiten Aktionsplan gegen Kinder- und Jugendarmut im Saarland. Das Sozialministerium müsse umgehend einen solchen Plan erstellen und umsetzen, sagte Geschäftsführer Wolfgang Biehl am Donnerstag der Evangelischen Nachrichtenagentur epd mit Blick auf eine neue Studie zu Kinder- und Jugendarmut im Land. Wie die Studie belegt, ist die Kinder- und Jugendarmut im Saarland stärker verbreitet ist als in den anderen westlichen Bundesländern.

Mehr zum Thema Kinderarmut im Saarland

4. Juli 2011

Bewährte Infrastruktur in der Hilfe für Langzeitarbeitslose nicht zerschlagen

Ratsvorsitzender kritisiert Kürzungen der Bundesregierung bei der Förderung von Ein-Euro-Jobs

Präses Nikolaus Schneider vor dem Plakat der Presbyteriumswahl 2012

„Es kann nicht sein,“ so der rheinische Präses und Ratsvorsitzende der EKD Nikolaus Schneider, "dass es eine quantitative Entspannung auf dem Arbeitsmarkt gibt bei einer gleichzeitigen qualitativen Zunahme der Langzeitarbeitslosen.“ Kritisch äußerte sich Nikolaus Schneider im Rahmen der Sommer-Pressekonferenz der Evangelischen Kirche im Rheinland in Düsseldorf zu den Sparbeschlüssen der Bundesregierung bei den Ein-Euro-Jobs.

Weitere Informationen zur Sommer-Pressekonferenz

30. Juni 2011

Brot für die Welt: Spendenfreudigkeit hält an

8,1 Millionen Euro kommen aus Rheinland, Westfalen und Lippe

In Berlin präsentierte „Brot für die Welt“ sein Spendenergebnis für das Jahr 2010. Von den insgesamt rund 62,1 Millionen Euro in Deutschland kamen 8,1 Millionen aus dem Bereich Rheinland, Westfalen und Lippe. In den drei Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe ist das Spendenaufkommen insgesamt leicht gestiegen. Auch im Jahr der Eurokrise zeigten unzählige Spender, dass die Not der Menschen in den Ländern des Südens nicht in Vergessenheit gerät.

Bilanz von Brot für die Welt 2010 in Rheinland, Westfalen und Lippe

28. Juni 2011

150 000 junge Männer haben in den vergangenen 50 Jahren in Einrichtungen der Diakonie RWL ihren Zivildienst geleistet

Die Diakonie setzt verstärkt auf Freiwilligendienste als Chance, soziale Arbeit kennenzulernen

Einer der ersten Zivildienstleistenden in Bethel begleitet eine behinderte Dame

„Nach 50 Jahren Zivildienst möchten wir `Danke´ sagen an die etwa 150 000 jungen Männer, die in dieser Zeit in Einrichtungen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe ihren Zivildienst geleistet haben“, so Maria Loheide, Geschäftsbereichsleiterin der Diakonie RWL. Großplakate werden ab 30. Juni 2011 an den drei Standorten der Diakonie RWL in Düsseldorf, Münster und Köln diesen Dank für die vielfältigen Betreuungsaufgaben der Zivildienstleistenden sichtbar machen. Darauf sieht man auch einen der ersten Zivis überhaupt, der damals in Bielefeld-Bethel seinen Dienst begonnen hatte.

Weitere Informationen zum Dank an Zivildienstleistende

28. Juni 2011

Ältere Menschen mit zeitgemäßen Angeboten in das gesellschaftliche Leben einbeziehen.

Diakonie RWL beteiligt sich an vier Standorten an einer neuen Landesinitiative.

Zwei alte Damen an einem Hochbeet

Ältere Menschen mit zeitgemäßeren Angeboten und Konzepten aktiv in das gesellschaftliche Leben in ihrem Quartier und ihrer Kommunen einzubeziehen, so beschreibt Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, das Ziel einer neuen Landesinitiative, an der sich Kommunen und sozialen Institutionen beteiligen. In Gelsenkirchen, Moers, Moers-Meerbeck und Schwerte nehmen auch Teams der Diakonie RWL an der Initiative teil.

Weitere Informationen zur Landesinitiative für Gemeinwesenorientierte Seniorenarbeit

27. Juni 2011

"Als wären wir zur Strafe hier"

Wittekindshof stellt Studie zur Gewalt gegen Menschen mit geistiger Behinderung vor

Mädchen gehen mit einer Diakonisse gemeinsam zur Kirche

Dr. Dierk Starnitzke, Vorstandssprecher der Diakonischen Stiftung Wittekindshof hat am Montag, 27. Juni 2011, in Bad Oeyenhausen das Buch "Als wären wir zu Strafe hier." vorgestellt. Autoren sind Prof Hans-Walter Schmuhl aus Bielefeld und Dr. Ulrike Winkler aus Berlin. Gemeinsam haben die renommierten Diakoniewissenschaftler Gewalt gegen Menschen mit geistiger Behinderung im Wittekindshof in den 1950er und 1960er Jahren anhand von Archivmaterial und Zeugeninterviews erarbeitet.

Weitere Informationen zum Buch "Als wären wir zur Strafe hier"

24. Juni 2011

"Mit Neuen Medien Jugendliche für die Diakonie gewinnen"

Treffen der diakonischen Öffentlichkeitsarbeit in RWL

Bernhard Munzel, Maja Schaefer, Volker Koenig

Wie lassen sich Jugendliche für soziale und pflegerische Berufe in der Diakonie interessieren? Dieses Thema stand im Zentrum des Treffens der diakonischen Öffentlichkeitsarbeit in RWL am 22. Juni in der Geschäftsstelle des Diakoniewerks Essen. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels und Veränderungen im Freiwilligendienst befassten sich 35 Mitarbeitende aus der Öffentlichkeitsarbeit in Diakonischen Werken und Einrichtungen mit der Frage, wie Jugendliche mit neuen Medien noch besser angesprochen werden können. Vorgestellt wurde unter anderem ein neues Projekt des Diakonie Bundesverbandes.

Mehr zum Treffen der diakonischen Öffentlichkeitsarbeit in RWL

17. Juni 2011

Interkulturelle Herausforderungen für die Diakonie

Dialog auf Augenhöhe

Birgit Buchholz

Die Gesellschaft wird bunter. Jeder dritte Jugendliche hat einen Migrationshintergrund. Begleitet wird diese kulturelle und religiöse Vielfalt von zunehmender sozialer Ungleichheit. „Angesichts dieser gesellschaftlichen Entwicklung muss die Diakonie ihre Angebote öffnen und zugänglicher gestalten, sodass alle Menschen unabhängig ihrer Herkunft und kulturellen Orientierung diese in Anspruch nehmen können. Wir müssen einen Dialog auf Augenhöhe mit Ratsuchenden unterschiedlicher Herkunft führen und unsere Einrichtungen interkulturell öffnen“, so Birgit Buchholz, Vorsitzende der Trägerkonferenz Migration und Flucht, bei einem Workshop der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Mehr zum Workshop "Interkultuerelle Herausforderungen für die Diakonie"

14. Juni 2011

100 Tage nach Erdbeben und Tsunami in Japan

Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Weg zur Normalität

Pakete werden gepackt

Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland danken den Bundesbürgern für ihre große Solidarität mit den Opfern.Die vier Organisationen des Aktionsbündnis Katastrophenhilfe unterstützen die am stärksten betroffenen Familien und Kinder auf ihrem Weg zurück zur Normalität.

Mehr über die Aufbauhilfe der Diakonie in Japan

9. Juni 2011

Geschlossene Unterbringung für Suchtkranke

Neues Projekt des Diakonischen Werkes Dortmund

Portrait Ralf Seiler

Hilfe für Suchtkranke kann sehr unterschiedlich aussehen: Wenn durch Beratungs- und Unterstützungsangebote der "Drehtüreffekt" von Rückfällen und Klinikeinweisungen nicht mehr zu durchbrechen ist, hilft einigen Abhängigen die geschlossene Unterbringung in einer Wohngruppe. Das Diakonische Werk Dortmund hat in einem neuen Projekt die geschlossene Wohngruppe erprobt.  "Bei der geschlossenen Unterbringung Suchtkranker denkt man zunächst an Arrest, aber manche Abhängige schaffen es nur unter solchen engen aber gleichzeitig individuell angepassten  Rahmenbedingungen mit dem Trinken aufzuhören. Dabei kommt es besonders auch auf die zugewandte Haltung der Mitarbeitenden an", so Ralph Seiler, Geschäftsbereichsleiter bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Mehr zu der geschlossenen Wohngruppe für Suchtkranke des Diakonischen Werkes Dortmund

9. Juni 2011

Von der diakonischen Beschäftigungsgesellschaft zum Fairholder Value Unternehmen?

Fachverband "FABI" diskutiert die Zukunft der öffentlich geförderten Beschäftigung

Michael Stelzner und Ursula Gröning

Die Zukunft der öffentlich geförderten Beschäftigung war das zentrale Thema auf der Mitgliederversammlung und Fachtagung des Fachverbands für berufliche und soziale Integration in der Diakonie RWL (FABI) am 31. Mai 2011. Zustimmung für Konzepte des Fachverbands gab es aus Wissenschaft und Politik.

Mehr zur Diskussion über die Konzepte von Fachverband und Diakonie RWL

6. Juni 2011

…da wird dein diakonisches Herz sein

Diakonie auf dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden

Das Diakoniequartier auf dem Kirchentag

Beim Kirchentag in Dresden war neben dem überall präsenten Herz-Logo auch das Kronenkreuz der Diakonie stark vertreten. Neben dem zentralen Diakonie-Dorf auf dem Theaterplatz, waren auch Einrichtungen aus dem Gebiet der Diakonie RWL mit eigenen Ständen vertreten.

Mehr über die Diakonie auf dem Kirchentag

3. Juni 2011

Beratung in der Pränataldiagnostik

Diakonie RWL veröffentlicht Handreichung aus evangelischer Sicht

Titel der Broschüre

Die Diakonie RWL hat eine Handreichung vorgelegt, die erstmals den Gesamtprozess einer Beratung in der Pränataldiagnostik darstellt. Die Handreichung beschreibt die Komplexität einer Beratung mit systemischen Ansatz. In der Handreichung geht es um alle Fragen des Beratungsprozesses von einem ersten Kontakt bis möglicherweise zur längerfristigen Beratung nach der schwierigen Entscheidung zu einem Schwangerschaftsabbruch oder einer Krise nach der Geburt eines Kindes mit Behinderungen.

Mehr zur Handreichung und die Publikation zum Download

3. Juni 2011

Soziales Wohnen im Alter

Förderprogramm des BMFSF für Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen

Zwei alte Männer auf einer Parkbank

Soziales Wohnen im Alter: Unter diesem Titel fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Projekte, mit denen Menschen mit Hilfebedarf ein Verbleib im vertrauten Wohnumfeld erleichtert werden kann. Für das Teilprojekt "Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen"  werden bis 15. August noch Bewerbungen gesucht.
Mit Beteiligung der Diakonie RWL wurden bereits viele Ansätze zur Gestaltung sozialer Quartiere entwickelt, auf die neue Projekte leicht aufbauen können.

Mehr zum Förderprogramm und zu Beratungsmöglichkeiten bei der Diakonie RWL

1. Juni 2011

"Ein Mitsubishi für Japan"

Spendenaktion der Rheinischen Gesellschaft erweckt großes öffentliches Interesse

Ausschnitt aus der Autobild-Klassik

Unterstützt von einer besonderen Idee, sammeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rheinischen Gesellschaft für Innere Mission und Hilfswerk Geld für eine Spendenaktion für Japan. Mehrere Einrichtungen der Rheinischen Gesellschaft verzichten zum Beispiel auf ihren Betriebsausflug, um das gesparte Geld zu spenden. Öffentliche Wirksamkeit aber erlangt die Spendenaktion durch eine Auktion: Geschäftsführer Jochen Obermann versteigert seinen Mitsubishi über ebay, der Erlös geht an die deutschsprachige evangelische Gemeinde in Tokio. Die Zeitschrift "Auto Bild Klassik" brachte einen zweiseitigen Bericht zu der Aktion.

Bericht der Rheinischen Gesellschaft zur Auktion

31. Mai 2011

Zahl der Langzeitarbeitslosen steigt - Chancen auf Teilhabe sinken

Befragung der Diakonie RWL zeigt Rückgang an geförderten Arbeitsplätzen

Grafik zum Rückgang bei Arbeitsgelegenheiten um 60%

Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der verfügbaren Arbeitsgelegenheiten und der geförderten Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose in Einrichtungen der Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe um mehr als ein Drittel zurückgegangen. Auch im Programm "JobPerspektiven" machten sich Einschnitte in der Praxis drastisch bemerkbar. Dies ergab eine aktuelle Befragung bei Einrichtungen der Beschäftigungsförderung und Qualifizierung.

Mehr zu den Ergebnissen der Befragung

26. Mai 2011

Neue Lieder, eindeutige Worte, Dank an Pfarrer Humrich

Die Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes im Rheinland tagte in Duisburg

Bühne und Sprechpult, im Hintergrund Powerpointanzeige Mitgliederversammlung

Aus 250 Einrichtungen waren Trägervertreter zur Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes im Rheinland nach Duisburg gekommen. Auf der Tagesordnung standen Informationen zur Strukturentwicklung der Diakonie RWL, zur Entwicklung eines neuen Mitgliedsbeitragssystems sowie einige Beschlüsse zur Änderung der Satzung des Werkes. In seinem Bericht des Vorstandes ermutigte Dr. Uwe Becker die Delegierten zu eindeutigen Worten und einer klaren Haltung. Pfarrer Dietrich Humrich leitete als Vorsitzender des Diakonischen Rates zum letzten Mal die Mitgliederversammlung. Er geht Ende des Jahres in Ruhestand.

Weitere Informationen zur Mitgliederversammlung des DW Rheinland

26. Mai 2011

Nehmen Sie Platz auf der blauen Couch

Diakonie lädt politische und kirchliche Prominenz zum Gespräch beim Rheinland-Pfalztag in Prüm

Logo des Rheinland-Pfalz-Tages 2011 in Prüm/Eifel

Von 27. bis 29. Mai findet der Rheinland-Pfalz-Tag in Prüm in der Eifel statt. Beim Landesfest präsentieren sich diakonische und kirchliche Einrichtungen und Gruppen auf einer „ökumenischen Kirchenmeile“. Auf der „blauen Couch“ der Diakonie befragt Pfarrer Albrecht Bähr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz prominente Vertreter aus Politik und Kirche zu akktuellen Fragen der Gesellschaft.

Weitere Informationen zum Programm der Diakonie auf dem RLP-Tag

26. Mai 2011

Begleitung beim Sterben statt begleitete Tötung

200 Experten diskutierten beim Hospiztag der Diakonie RWL

Blick durchs Fenster

Bei extrem schweren Krankheiten sei ein ärztlich assistierter Suizid zu befürworten, dafür plädierte der evangelische Sozialethiker Hartmut Kreß in seinem Hauptvortrag auf dem Hospiztag der Diakonie RWL in Wuppertal. Einen Alterssuizid schloss er davon ausdrücklich aus. Rund 200 Pflegekräfte, Seelsorger und Ehrenamtliche aus der Hospizbewegung diskutierten die Frage: Darf jeder sterben wie er will?

Mehr über den Hospiztag 2011 der Diakonie RWL

24. Mai 2011

"Ökonomie trifft Diakonie"

Verleihung der Honorarprofessur an Uwe Becker

vorne im Bild Prof. Schäfer und Prof. Becker, im Hintergrund Studierende

"Die Evangelische Fachhochschule R-W-L würdigt die herausragende Leistungen von Uwe Becker in den Feldern der diakonischen Praxis, der Diakoniewissenschaft und Sozialethik mit der Verleihung der Honorarprofessur", so Rektor Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer in seiner Rede anlässlich einer öffentlichen Senatssitzung an der EFH. Erstmalig wurde eine Persönlichkeit, die nicht der Hochschule angehört, in dieser Weise ausgezeichnet.

Diakonie trifft Ökonomie: Mehr zu den Inhalten der Antrittsvorlesung von Pfarrer Prof. Dr. Uwe Becker

20. Mai 2011

Ein fünfzigjähriges Kapitel geht zu Ende

Letzter Lehrgang für Zivildienstleistende in der Diakonie RWL

zwei Zivildienstleistende mit Papier und Kleber

Vom 16. - 27. Mai 2011 findet der letzte Einführungslehrgang für Zivildienstleistende der Diakonie RWL e.V. in der Ev. Landjugendakademie in Altenkirchen (Westerwald) statt. Die Begleitung von Freiwilligen wird fortgesetzt. Maria Loheide, Geschäftsbereichsleiterin für Familie, Bildung und Erziehung in der Diakonie RWL, wünscht sich dafür "einen Freiwilligendienst, der zum wichtigen und selbstverständlichen Bestandteil der Lebens- und Lernbiografien von jungen Menschen gehört".

Mehr zur zukünftigen Begleitung für Freiwillige in FSJ und BFD

20. Mai 2011

Mittendrin!

Armutssensibles Handeln in der Kinder- und Jugendhilfe

Titelbild der Broschüre

Jedes vierte Kind in NRW ist von Armut betroffen. "Menschen, die arm sind, leiden nicht nur darunter, dass sie sich extrem einschränken müssen. Sie leiden zusätzlich unter dem Gefühl, im sozialen Miteinander nicht mithalten zu können", so Maria Loheide bei einem Fachtag der Diakonie RWL zu armutssensiblem Handeln in der Kinder- und Jugendhilfe in Dortmund. In den Einrichtungen von Diakonie und Kirche sei deshalb armutssensibles Handeln von großer Bedeutung.

Bei der Veranstaltung wurde eine neue Arbeitshilfe der Diakonie RWL vorgestellt, die zeigt, wie armutssensibles Handeln im Alltag von Einrichtungen konkret aussehen kann: Teilhabemöglichkeiten für Menschen in Armutslagen, Vermeidung von Ausgrenzung und besondere pädagogische Angebote und Programme, vom aufregenden kostenlosen Kindergeburtstag in der Gemeinde bis zum gesunden Frühstück in der offenen Ganztagsschule für alle. Die Broschüre enthält keine Patentrezepte, sondern wirbt für konzeptionelle Veränderungen und auch für einen sensiblen Blick für Situationen, in denen individuell geholfen werden muss.

Mehr zu den Inhalten der Fachtagung

20. Mai 2011

Alkohol? Weniger ist besser!

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe beteiligt sich an Aktionswoche

Unter dem Titel "Alkohol" Weniger ist besser!" findet vom 21. bis zum 29. Mai die Aktionswoche Alkohol statt. Alkohol ist in Deutschland allgegenwärtig: auf Partys und Geburtstagen, Konfirmation und beim Einstand im Büro. 9,5 Millionen Menschen konsumieren Alkohol auf riskante Weise, davon sind 1,3 Millionen abhängig. Jeder fünfte Mann und fast jede sechste Frau trinken zu viel. Mitglieder und Träger der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe beteiligen sich an der Aktionswoche mit Informations- und Sportveranstaltungen, Gottesdiensten oder Infoständen vor Ort. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Diakonie dafür ein, dass suchtgefährdete und abhängige Menschen und ihre Angehörigen bedarfsgerechte Hilfen erhalten. Ralph Seiler, Geschäftsbereichsleiter bei der Diakonie RWL erläutert, warum sich die Diakonie an der Aktionswoche beteiligt.

Das Interview mit Ralph Seiler

19. Mai 2011

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

Nachdenken über Ethik und Moral in einem diakonischen Unternehmen

Zwei Personen auf dem Podium

"Es ist dir gesagt, Mensch was gut ist ..."(Micha 6,8): Unter diesem Motto stand eine Fachtagung der Rheinischen Gesellschaft für Innere Mission und Hilfswerk am 12. Mai in Leichlingen. Die Veranstaltung verstand sich als "Tag der Unterbrechung, des gemeinsamen Ringens und Innehaltens, des Dialogs über Ethik in einem diakonischen Unternehmen", so Jochen Obermann, Geschäftsführer der Rheinischen Gesellschaft für Innere Mission und Hilfswerk in seiner Begrüßung.

Mehr zu den Inhalten der Fachtagung

19. Mai 2011

Sammlungsbewegung "FÜR" Menschen in Not

Diakonie und Caritas starten am Samstag neue Aktion in Nordrhein-Westfalen/Ehrenamtliche gehen von Tür zu Tür

Es ist geradezu eine "Sammlungsbewegung", die Diakonie und Caritas am Samstag (21. Mai) starten. Tausende Ehrenamtliche werden bis zum 11. Juni von Tür zu Tür gehen und um eine Spende für Menschen in Not bitten. Das Motto ist in diesem Jahr so kurz wie eindeutig: "FÜR", abgeleitet aus dem Wort Jesu: "Was Ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt Ihr mir getan". Seit über 60 Jahren organisieren die beiden kirchlichen Wohlfahrtsverbände zweimal im Jahr gemeinsame Sammlungen. Die Erlöse werden in den Gemeinden sowie von den Diakonischen Werken und Caritasverbänden vielfältig eingesetzt, um alten, kranken und armen Menschen unbürokratisch zu helfen.


18. Mai 2011

Gemeinsam soziale Herausforderungen bewältigen

Diakonie in Rheinland-Pfalz bewertet Koalititonsvertrag positiv

Pfarrer Albrecht Bähr, Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz

„Es ist ein Erfolg für die Diakonie, dass die Mainzer Erklärung zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung als Selbstverpflichtung im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung aufgenommen wurde“, betont Albrecht Bähr, der Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz. Rot-grün bekenne sich zu sozialer Verantwortung in Rheinland-Pfalz. Die Diakonie sei gesprächsbereit. Der vorliegende Koalitionsvertrag unter dem Motto ‚Den sozial-ökologischen Wandel gestalten’ sei eine gute Grundlage.

Mehr zur Bewertung des Koalitionsvertrages in Rheinland-Pfalz

17. Mai 2011

Dr. Michael Schulz neuer Professor an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld

Portrait Dr. Schulz

Dr. Michael Schulz ist zum neuen Professor für den Studiengang "Psychische Gesundheit / Psychiatrische Pflege" an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld ernannt worden. Der Studiengang wird vom Verband evangelischer Krankenhäuser mitfinanziert. Professor Michael Schulz erläutert, warum der neue Studiengang notwenig ist.

Ein Interview mit Prof. Dr. Michael Schulz

17. Mai 2011

Kompetenzen ausbauen und Perspektiven schaffen

Neue Fortbildungsreihe zur frühkindlichen Bildung

Die erste Fortbildungsreihe zur Frühkindlichen Bildung speziell für KinderpflegerInnen und sogenannte Ergänzungskräfte im Bereich Tageseinrichtungen für Kinder ist erfolgreich abgeschlossen. 20 Kinderpflegerinnen machten sich gemeinsam mit dem Fachverband für Tageseinrichtungen für Kinder in Westfalen und Lippe (evta.) auf den Weg, die geforderte „Nachqualifizierung“ auf die Beine zu stellen.

Mehr zur Fortbildungsreihe zur frühkindlichen Bildung

12. Mai 2011

Was geht mich Deine Armut an?

Plädoyer für eine biblisch begründete Kultur der Solidarität

Solidarität aus biblischer Perspektive verlangt das Streben nach der realen Verbesserung der Lebensverhältnisse der schwächsten Glieder einer Gesellschaft - so Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, bei einem Vortrag in der Saarbrücker Johanneskirche. Grundlage für Solidarität sei ein substanzieller Gerechtigkeitsbegriff, der über die pure Behauptung von Leistungs-, Befähigungs- oder Teilhabegerechtigkeit hinausgehe.

Mehr zu den Thesen von Dr. Uwe Becker und der Vortrag im Volltext

12. Mai 2011

Kritik am System der Pflegenoten

BAGFW fordert: Darstellung der Qualität von Pflegeeinrichtungen auf neue tragfähige Füße zu stellen

Dr. Klaus Wingenfeld

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege setzt sich dafür ein, das jetzige System der Pflegenoten zu ersetzen. Eine zukünftige Qualitätstransparenz müsse auf der Grundlage von Aspekten der Ergebnis- und Lebensqualität hergestellt werden, hieß es in einer Mitteilung der BAGFW vom 12. Mai. Dem bisherigen System der Pflegenoten war vielfach vorgehalten worden, lediglich die Qualität von Konzeption und Dokumentation abzubilden. Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL, begrüßte den Vorstoß.

Mehr zum neuen Positionspapier der BAGFW

12. Mai 2011

Diakonie fordert einen wirksamen Flüchtlingsschutz in Europa

Nur mit gemeinsamer Solidarität können menschenrechtliche Standards gewährleistet werden

Titelbild der Dokumentation zur 13. Europäische Asylrechtstagung in Palermo

Angesichts der aktuellen Lage im Mittelmeerraum fordern die Diakonie in Baden und Rheinland-Westfalen-Lippe, Flüchtlingen weiterhin einen wirksamen Zugang zu einem fairen Asylverfahren in der EU zu gewähren. Die aktuelle Zuspitzung der Situation mache besonders deutlich, dass eine Zusammenarbeit mit Staaten wie zum Beispiel Libyen oder Tunesien keine Antwort sein kann, da dort der Flüchtlingsschutz alles andere als gewährleistet ist.

Mehr zur Forderung der Diakonie

6. Mai 2011

"Ursachen von Erkrankungen ressortübergreifend wahrnehmen"

Dr. Uwe Becker fordert neue Ansätze in der Gesundheitspolitik

Ministerin Barbara Steffens, vdek-Vorstand Thomas Ballast und Vorstand der Diakonie RWL, Dr. Uwe Becker

Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, fordert neue Ansätze in der Gesundheitspolitik, die die Verursachung von Erkrankungen besser in den Blick nimmt. Bei einer Diskussionsveranstaltung u. a. mit NRW-Ministerin Barbera Steffens und DGB-Bundesvorstand Annelie Buntenbach forderte Becker, die gesundheitlichen Folgen von Politik in allen Politikfeldern systematischer zu berücksichtigen.

Mehr zur Diskussion über Perspektiven in der Gesundheits- und Pflegepolitik

5. Mai 2011

Bildung auf Europäisch

Der Deutsche Qualifikationsrahmen und die Herausforderungen für die Freie Wohlfahrtspflege

Ausschnitt vom Titelbild: Menschen auf einem Podest schauen in verschiedene Richtungen

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freie Wohlfahrtpflege in NRW hat in dem Arbeitsausschuss "Aus- und Weiterbildung" eine Broschüre zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) erstellt. Die Broschüre informiert über die grundlegenden Schritte dieser Entwicklungen, die mit den Stichworten "Europäischer Qualifikationsrahmen" und "Deutscher Qualifikationsrahmen" verbunden sind und gibt Hinweise für Dienstgebende sowie für Bildungsanbieter. Dr. Annett Herrmann, Bildungsreferentin in der Diakonie RWL, hat die Publikation mit erstellt.

Mehr dazu und die Veröffentlichung zum Download im Bereich Publikationen

4. Mai 2011

Mitgliederversammlung des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.

Krankenhausverband sieht optimistisch in die Zukunft

Fragen der Weiterentwicklung von Krankenhäusern standen im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarland. Der Vorsitzende des Krankenhausverbandes, Herr Dr. Werner Schwartz, sieht die evangelischen Krankenhäuser auf einem guten Weg.

Mehr zur Einschätzung des Fachverband-Vorsitzenden

5. Mai 2011

Maria Loheide ist neuer sozialpolitischer Vorstand der Diakonie

Foto: Maria Loheide

Der Diakonische Rat des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland hat Maria Loheide zum sozialpolitischen
Vorstand der Diakonie berufen. Die Geschäftsbereichsleiterin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe wird ihr Amt im September 2011 in Berlin antreten. Sie folgt auf Kerstin Griese.

Mehr über die neue Aufgabe von Maria Loheide

3. Mai 2011

Freie Wohlfahrtspflege in NRW feiert 50-jähriges Bestehen

Gruppenfoto

Mit einem Festakt am 6. Mai feierte die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen ihr 50-jähriges Bestehen. Zur Feier in Düsseldorf erschienen rund 350 Gäste aus Politik und Verwaltung, von Kooperationspartnern und aus den Verbänden, darunter auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Den Festvortrag hielt der Münsteraner Sozialethiker und Religionssoziologe Karl Gabriel.

Mehr über das Jubiläum der Freien Wohlfahrtspflege NRW

21. April 2011

Hilfe zwischen Trümmern

Diakonie Katastrophenhilfe organisiert Hilfe in Japan

Logo der Diakonie Katastrophenhilfe

Gewaltig ist das Ausmaß der Zerstörung, die das verheerende Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami am 11. März entlang Japans Küste im Nordosten der Insel Honshu ausgelöst haben. Angesichts der riesigen Verwüstungen kommen die Aufräum- und Bergungsarbeiten im Katastrophengebiet nur langsam in Gang, zumal immer neue starke Nachbeben die Menschen in der Region in Angst und Schrecken versetzen. Dennoch ist mittlerweile die Nothilfe der Partner der Diakonie Katastrophenhilfe angelaufen - ein kleines Zeichen der Hoffnung.

Mehr über den Einsatz der Diakonie in Japan

21. April 2011

Mehr als 3 Millionen Euro für notleidende Kinder

„Lichtblicke Spezial“ am Karfreitag bei den NRW-Lokalradios

Die gemeinsame Spendenaktion von Diakonie, Caritas und den NRW-Lokalradios „Aktion Lichtblicke“ freut sich über ein hervorragendes Zwischenergebnis. Über 3 Mio. Euro an Spenden sind in der laufenden Saison 2010/2011 bereits bei der Hilfsaktion für bedürftige Kinder und Jugendliche aus NRW und deren Familien eingegangen.

Mehr zur Aktion Lichtblicke von Diakonie, Caritas und NRW-Lokalradios

19. April 2011

SÜCHTIG

Relativ komischer Stoff - die Theaterveranstaltung der Diakonie Fachstelle Sucht war ein großer Erfolg

Karl Maslo auf der Bühne

Am 31. März 2011 hatte die Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen gGmbH eine Premiere: Erstmalig versuchte sie, über den unkonventionellen Weg einer Theaterveranstaltung Menschen mit dem Thema Sucht in Kontakt zu bringen. Und der Erfolg macht Mut! 120 Menschen füllten den Saal des Kulturzentrums Wichern fast bis auf den letzten Platz und sahen "SÜCHTIG. Relativ komischer Stoff", ein Theaterstück, in dem der Autor (Mark Lundholm)und der Schauspieler (Karl Maslo) als Betroffene genau wissen, worüber sie sprechen.

Mehr über die Theaterveranstaltung der Diakoniefachstelle Sucht

18. April 2011

Fest- und Schlussakt für den Zivildienst

Nach 50 Jahren wird der Zivildienst in diesem Jahr abgeschafft

Personen

Mit einem Festakt in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld wurde am 13. April des 50-jährigen Jubiläums des Zivildienstes gedacht. 2011 ist, wegen der Aussetzung der Wehrpflicht, gleichzeitig das Ende des Zivildienstes. Der Bundesbeauftragte für Zivildienst, Dr. Jens Kreuter, würdigte den Zivildienst als großartige Erfolgsgeschichte – sowohl für die betreuten Menschen als auch für die Millionen junger Männer, die Einblicke in soziale Arbeit bekommen und eine spezifische Sozialisation erfahren haben. Nicht wenige ehemalige Zivildienstleistende arbeiten heute hauptberuflich in Kirche und Diakonie.

Mehr zum Festakt für den Zivildienst

15. April 2011

Newsletter Diakonie RWL April 2011

Die wichtigsten Meldungen der letzten Wochen auf einen Blick

Der aktuelle "Newsletter Diakonie RWL" bietet einen Überblick über die wichtigsten Meldungen der letzten Wochen. Themen u. a.: Arbeitsrechtsregelungen und Dritter Weg, Expertise zu Zukunftsfragen der Diakonie, Pflegenoten, Diakonie in Rheinland-Pfalz, Gemeinde & Diakonie, Wohnquartier4 mit neuem Beratungsangebot, Demenzkampagne, Diakonie-Projekte in Ganztagsschulen und FSJ.

Weiter zum aktuellen Newsletter der Diakonie RWL

15. April 2011

Liga in Rheinland-Pfalz

Nikolaus Immer übernimmt Vorsitz der Kommission "Soziale Integration, Armutsbekämpfung und Migration"

Foto: Nikolaus Immer

Herr Immer, zum 1. April 2011 sind Sie - nach einer entsprechenden Wahl durch die Liga-Vollversammlung - Vorsitzender der Kommission 4 der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege im Land Rheinland-Pfalz. Zunächst herzlichen Glückwunsch zu dieser Wahl und zu Ihrer neuen Aufgabe. Worum geht es inhaltlich bei der Arbeit der Kommission 4?

Nikolaus Immer: Danke für den Glückwunsch – nach vielen Jahren, in denen unser Kollege Professor Dr. Franz  Segbers aus Hessen-Nassau die Kommission geleitet hat, waren jetzt wir von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe dran. So habe ich mich gerne dieser neuen Aufgabe gestellt.

Das Interview mit Nikolaus Immer

15. April 2011

"Der bedingungslose Dienst am Nächsten erfordert eine alternative Streitkultur"

Barenhoff: Konsensmodell des Dritten Weges ist zukunftsweisend für den sozialen Bereich

Günther Barenhoff, Sprecher des Vorstands der Diakonie RWL

Für Günther Barenhoff, Sprecher des Vorstands der Diakonie RWL, ist der grundgesetzlich geschützte Verfahrensweg für die Tariffindung im Dritten Weg, der im Konfliktfall eine verbindliche Schlichtung eines neutralen Schlichters zwischen den beiden Parteien vorsieht, unverzichtbar und gesamtgesellschaftlich richtungsweisend. "Wir sind moderner als Verdi", so Barenhoff in einem Interview mit der Neuen Westfälischen Zeitung.

Mehr über das Interview mit Günther Barenhoff

15. April 2011

Diakonie begrüßt Neuausrichtung der NRW-Flüchtlingspolitik

Weitere Verbesserungen erforderlich

Foto: Dietrich Eckeberg

"Die Diakonie begrüßt den neuen Geist in der Flüchtlingspolitik in Nordrhein-Westfalen", das sagte Dietrich Eckeberg, Referent für Migration und Flucht bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, bei einer Podiumsdiskussion im Dortmunder Reinoldinum. Es sei richtig, so der Experte, den Schutz der Flüchtlinge in den Vordergrund zu rücken, nicht die Abwehr von Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. Dieser spürbare neue Geist, das bleibt die Anforderung der Diakonie an die Flüchtlingspolitik des Landes, müsse aber noch stärker in eine neue Praxis münden.

Mehr über die Neuausrichtung der NRW-Flüchtlingspolitik

15. April 2011

Neue Angebote in der evangelischen Sucht-Selbsthilfe

Planungskonferenz des NRW Landesvorstandes des Blauen Kreuzes

Der NRW Landesvorstand des Blauen Kreuzes in der Evangelischen Kirche traf sich in Gelsenkirchen mit seinen Vorsitzenden und Vertretern der Ortsvereine, um auf der diesjährigen Planungskonferenz über die Aufgaben der Sucht-Selbsthilfe und die Planungen des Folgejahres zu beraten. In der Suchtselbsthilfe geht man neue Wege durch spezielle Angebote für einzelne Zielgruppen. Es gibt Gesprächskreise für ältere Menschen, aber auch Seminare für Frauen und Gesprächskreise mit männerspezifischen Themen. Gut angenommen werden auch die Seminare und Veranstaltungen zum Thema "Sucht und Entspannung".

Mehr über die neuen Angebote der Suchtselbsthilfe

14. April 2011

Basisqualifikation Interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe

Mehr als 150 Praxisprojekte zur interkulturellen Arbeit initiiert

Gruppenbild: Teilnehmende mit Zertifikaten

Seit 2005  findet zweimal im Jahr im Mai in Köln und im November in Bochum der Zertifikatskurs Basisqualifikation „Interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe“ statt. Beim Abschluss des letzten Kurses am 8. Mai wurde das 150. Zertifikat verliehen. Damit sind im Rahmen des Kursangebotes über 150 Praxisprojekte innerhalb von fünf Jahren entstanden.

Mehr zur Basisqualifikation Interkulturelle Kompetenz für soziale Berufe

13. April 2011

NRW-Verdienstorden für Diakoniemitarbeiterin

Ilona Füchtenschnieder-Petry für ihren Einsatz gegen Glücksspielsucht geehrt

Ilona Füchtenschnieder-Petry im Gespräch mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Rita Süßmuth

Was haben Stargeiger David Garrett, die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth und die Diakoniemitarbeiterin Ilona Füchtenschnieder-Petry aus Herford gemeinsam? Sie alle, zusammen mit anderen, haben jetzt den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft überreichte diese höchste Auszeichnung des Landes. Die Diakonie RWL freut sich und gratuliert herzlich Ilona Füchtenschnieder, die die Landesfachstelle Glücksspielsucht NRW leitet, angesiedelt beim Diakonischen Werk Herford.

Mehr über den Einsatz von Ilona Füchtenschnieder-Petry gegen Glücksspielsucht

13. April 2011

Niedrigschwellige medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen erfolgreich

Mobiler Dienst wird gut angenommen

Der "Mobile Medizinische Dienst" - der niedrigschwellige Angebote für wohnungslose Menschen bietet - wird gut angenommen. Die wissenschaftliche Begleitforschung der Ärztekammer Westfalen-Lippe bewertet das Projekt als erfolgreich. 90 Prozent derjenigen, die zu den Mobilen Diensten gegangen sind, hatten vorher keinen Kontakt mehr zu niedergelassenen Ärzten. Eingerichtet wurde der Mobile Medizinische Dienst 2006 in Nordrhein-Westfalen gemeinsam von den gesetzlichen Krankenkassen, der kassenärztliche Vereinigung und den kommunalen Spitzenverbänden. Im Rahmen des "Umsetzungskonzeptes zur medizinischen Versorgung wohnungsloser Menschen" haben Träger der Freien Wohlfahrtspflege – unter anderem der Westfälische Herbergsverband (WHV) als Fachverband der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe – entscheidend zum Erfolg des Modellprojektes beigetragen. Sie haben "Mobile Medizinische Dienste" eingerichtet, ausgebaut, unterstützt und für deren Finanzierung gesorgt. So entstanden in sechs nordrhein-westfälischen Großstädten Anlaufstellen für Wohnungslose, und zwar in Bielefeld, Dortmund, Essen, Hagen, Köln und Münster.

Mehr über die niedrigschwellige medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen

12. April 2011

Neue Debatte um Pflegenoten

Diakonie und Caritas fordern Zeitplan für neuen Pflege-TÜV

Portraitfoto von Dr. Klaus Wingenfeld

Angesichts der neu entflammten Diskussion um eine Aussetzung des bestehenden Systems der Pflegenoten fordern die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und der Diözesancaritasverband Münster einen kurzfristigen Fahrplan für ein neues Bewertungssystem, in dem es wirklich um Qualität der Pflege geht. Günther Barenhoff, Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., fordert einen verbindlichen Zeitplan für die Einführung der neuen Instrumente.

Mehr zu den Vorschlägen von Diakonie und Caritas für eine bessere Transparenz in der Pflege

12. April 2011

Väter und Kinder einbeziehen

Neue Ansätze für Frauenhäuser

Frau und Mann stehen Rücken an Rücken - Frau im Vordergrund

Frauen flüchten vor der Gewalt ihrer Männer ins Frauenhaus und kehren doch vielfach nach kurzer Zeit wieder zurück. Weil die Probleme in der Familie aber nicht gelöst sind, werden sie wieder geschlagen - ein "Drehtüreffekt" entsteht.

Mehr zum Thema Frauenhäuser lesen

11. April 2011

Bleiberecht für Roma

Haltung von Kirche und Diakonie

Zwei Flüchtlingskinder

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) hat ihre Forderung nach einem dauerhaften Bleiberecht für Roma und weitere ethnische Minderheiten aus Ex-Jugoslawien bekräftigt. Angehörige der damals vertriebenen und geflohenen Menschen, die zum größten Teil Roma seien, würden im Kosovo oder in Serbien weiterhin massiv diskriminiert, erklärte Kirchenrat Rafael Nikodemus für die Evangelische Kirche im Rheinland.

Mehr zum Bleiberecht für Roma

8. April 2011

Diakonie-Projekt will Angebote in Ganztagsschulen verbessern

Auftakt mit zehn Modellstandorten

Gruppenfoto

„Hilfen zur Erziehung in der Offenen Ganztagsschule“ – so heißt ein neues Projekt der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Zwei Jahre beträgt die Laufzeit des Projekts. Die Stiftung Deutsche Jugendmarke und das NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport unterstützen das Vorhaben. Das Institut für soziale Arbeit (Münster) übernimmt die wissenschaftliche Begleitforschung. Ziel ist es, „schwierige“ Kinder im Offenen Ganztag besser zu fördern. Dazu werden die Diakoniekompetenzen von Erziehungshilfe und Ganztag zusammengebracht.

Mehr zum Diakonie-Projekt

8. April 2011

Demenz erfordert Verständnis

Demenzkampagne im Bergischen und Oberbergischen Land

Kampagnenmotiv Junger Mann

Zunächst sind es nur Aussetzer des Kurzzeitgedächtnisses. Mit der Zeit tauchen Erinnerungslücken in der eigenen Vergangenheit auf. Gelernte Fertigkeiten gehen in einem schleichenden Prozess verloren. Demenz ist eine Krankheit, die den Betroffenen unaufhaltsam ihre emotionalen und sozialen Fähigkeiten nimmt, ihr Erleben, Denken und Verhalten verändert und sie zunehmend hilfloser macht. Das Demenz-Servicezentrum Bergisches Land, die Evangelischen Stiftung Tannenhof und die Diakonie im Rheinland starten heute eine Demenzkampagne mit Unterstützung der Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid.

Mehr zur Demenzkampagne

6. April 2011

Essener Bahnhofsmission bietet neuen Service für Bahnreisende

Kinderlounge als Zwischenstopp für Kleine auf großer Fahrt

Blick in die Kinderlounge: Spielecke und bunte Luftballons vor den Fenstern

Zum Start gab´s Schokoladenkuchen und Kakao: Eine extra neu eingerichtete Kinderlounge hat die Essener Bahnhofsmission nun in ihren Räumlichkeiten offiziell eröffnet. Um Wartezeiten auf Anschlusszüge zu überbrücken oder die Kinder in Ruhe versorgen zu können, steht sie Familien, aber auch allein reisenden Kindern als zielgruppengerecht gestalteter Aufenthaltsort direkt im Bahnhofsbereich zur Verfügung.

Mehr zu der Eröffnung der Kinderlounge lesen

6. April 2011

"Entgleisung des Gerechtigkeitsbegriffs"

Dr. Uwe Becker fordert eine "bessere Gerechtigkeit"

Foto von Dr. Uwe Becker

Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, kritisiert die "Entgleisung" des Gerechtigkeitsbegriffs im politischen Sprachgebrauch. In der Politik sei ein Rückzug auf einen inhaltslosen Gerechtigkeitsbegriff zu verzeichnen, so Becker in einer Analyse, die auf den Webseiten der Diakonie RWL zum Download verfügbar ist und am 6. April beim Jahresempfang des Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann und der Diakonie vorgestellt wurde.

Mehr zum Thema Gerechtigkeit und die Analyse zum Herunterladen

5. April 2011

Inklusion

Stresstest für den Berufsbildungsbereich der WfbM

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wird in der (Fach-) Öffentlichkeit intensiv diskutiert und auch in der Praxis werden Wege und Konzepte gesucht, die es ermöglichen, den Ansprüchen einer inklusiven beruflichen Rehabilitation für Menschen mit Behinderung gerecht zu werden. Auf einem Fachtag mit dem Titel "Inklusion - Stresstest für den Berufsbildungsbereich der WfbM" hat der evangelische Fachverband Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Westfalen-Lippe dieses Thema aufgegriffen.

Mehr zu den Themen der Fachtagung

4. April 2011

Ich will arbeiten

Arbeitsmarktkampagne der Duisburger Kirche und ihrer Diakonie

Kampangenbeginn - Stand mit Diskutierenden

"Insbesondere diejenigen unter den Erwerbslosen, die Hartz IV beziehen, haben auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance. Auf 15 Erwerbslose kommt in Duisburg eine freie Stelle. Der Zweite Arbeitsmarkt bricht zusammen, weil ihm die Politik das Geld entzieht. Menschen, die ohnehin keine richtige Arbeit finden, bekommen nicht mal mehr ein Beschäftigungsangebot." So kommentiert Stephan Kiepe-Fahrenholz, Leiter des Diakonischen Werkes,  die Duisburger Situation folgendermaßen.

Weiter zur Kampagne "Ich will arbeiten"

31. März 2011

"Perspektiven der Diakonie im gesellschaftlichen Wandel"

Expertise zu Zukunftsfragen der Diakonie vorgelegt

Buchcover

"Perspektiven der Diakonie im gesellschaftlichen Wandel" heißt eine Expertise der Diakonie, die am 31. März von Dr. Uwe Becker auf der Diakonischen Konferenz präsentiert wurde. Die im Auftrag der Delegiertenversammlung des Diakonischen Werkes der EKD erstellte Analyse beschreibt maßgebliche Trends der gesellschaftlichen Entwicklung und ihre Herausforderungen für die Diakonie.

Das Autorenteam stammt aus Wissenschaft und diakonischer Praxis. Geleitet wurde die Arbeit der Expertengruppe von Dr. Uwe Becker.

 

 

Mehr zur Expertise und der komplette Inhalt zum Download

31. März 2011

12 Leben im Rückblick

Ausstellung zeigt zeitgemäßes Bild des Alterns

Unter dem Motto „12 Leben“ erarbeitet das Seniorenzentrum des Diakoniewerks Bethel in Bad Oeynhausen eine Ausstellung der Lebenswerke von zwölf Persönlichkeiten aus der Region. Mit diesem Projekt möchte das Seniorenzentrums, das Leben der Senioren würdigen und das negative Bild des Alters in der Gesellschaft revidieren.

12 Leben - Ausstellung des Diakoniewerks Bethel zu Lebenswerken von Senioren

31. März 2011

Kirche, Kinder und KiBiz: in die Zukunft investieren

Evangelische Kirchen, Fachverbände und Diakonie im Gespräch mit Ministerin Schäfer

Kinder auf dem Spielplatz

Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) - von Anfang an strittig - soll bereits zum nächsten Kindergartenjahr verändert werden. Die Evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen, die Fachverbände und die Diakonie trafen sich zu einem konstruktiv kritischen Dialog mit Ministerin Ute Schäfer und Staatssekretär Professor Klaus Schäfer über die Revision des KiBiz.

Mehr zum Thema KiBiz

30. März 2011

Kinderarmut

Armutssensibles Handeln in Kirchengemeinden und Kindertagesstätten

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe hat eine Arbeitshilfe für Träger der Jugendhilfe erarbeitet, in der Anspruch und Ziel armutssensiblen Handelns erläutert werden. Das Ziel von  Diakonie und Kirche lautet: alle evangelischen Einrichtungen und Dienste der Kinder- und Jugendhilfe sollen sich intensiv mit ihrer eigenen Arbeit auseinandersetzen. Barmherzigkeit, Solidarität und Gerechtigkeit sollen keine abstrakten Werte bleiben, sondern alltäglich in der Praxis unserer Arbeit spürbar werden.

Mehr zu armutssensiblem Handeln in Kirchengemeinden und Kindertagesstätten

25. März 2011

WohnQuartier4

Diakonie RWL bringt Erfolgsmodell in die Fläche

Foto von Christiane Grabe vor bunter Malerei

Die Diakonie RWL hat ein neues Beratungsangebot für Mitgliedseinrichtungen und Kirchengemeinden, die die Sicherung der sozialen Infrastruktur in neuen Netzwerken aktiv gestalten wollen. Das Angebot knüpft an Strategien aus dem Modellprojekt "WohnQuartier4" an.

Mehr zum neuen Beratungsangebot der Diakonie RWL

30. März 2011

Sechstes Fachgespräch für Familienzentren

Familie und Gesundheit aus systemischer Sicht

In Kooperation mit dem Evangelischen Fachverband für Frauengesundheit e.V. lud die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. am 24. Februar 2011 zu ihrem sechsten Fachgespräch für Familienzentren ein. Das ausgebuchte Fachgespräch widmete sich diesmal dem Thema „Familie und Gesundheit in Familienzentren".

Mehr zu den Inhalten des Fachgesprächs

21. März 2011

Symbol für die Arbeit der Frauenhäuser

Frauenhäuser stellen ihre Arbeit vor

Frau mit gepacktem Müllsack

Bei der Veranstaltung "FrauenJahr 100" des Ministeriumss für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW in Mülheim a.d. Ruhr haben auch die sieben diakonischen Frauenhäuser in NRW mit den über 30 beteiligten Frauenorganisationen ihre Arbeit präsentiert und ein besonderes Symbol für die Arbeit der Frauenhäuser eingeführt.

Mehr zur Präsentation der Frauenhäuser

18. März 2011

Mit Zauberei Grenzen überwinden

Bahnhofsmission Dortmund gewinnt den Fundraising-Preis 2010

Swetlana Berg, Nikolaus Immer

„Grenzen überwinden. 100 Jahre gelebte Ökumene in den Bahnhofsmissionen“ unter diesem Motto stand der Bundesweite Tag der Bahnhofsmission 2010. In Dortmund wurde dieser Tag so kreativ gefeiert, dass dafür die Bahnhofsmission Dortmund jetzt mit dem Fundraising-Preis der Diakonie RWL ausgezeichnet wurde.

Mehr über den Fundraisingpreis der Bahnhofsmissionen in der Diakonie RWL

17. März 2011

Wandern für die Andern

9.000 Euro aus Breckerfeld für Brot für die Welt

Zur 22. Aktion "Wandern für die Andern"  machten sich 260 Wanderer bei ersten frühlingshaften Temperaturen in Breckerfeld auf den Weg, um Spenden für "Brot für die Welt" zu sammeln. Organisiert wurde die Aktion - wie jedes Jahr - vom ökumenischen Arbeitskreis Dritte Welt. Die Teilnehmer hatten sich im Vorfeld von Freunden und Bekannten für jeden erwanderten Kilometer sponsern lassen. "Viele kleine Beiträge ergeben eine große Summe", so die Erfahrung von  Erich Korntheurer, einem der langjährigen Mitorganisatoren. Auch in diesem Jahr war die Aktion erfolgreich: 9.000 Euro kamen für Brot für die Welt zusammen.


16. März 2011

Keine Zurschaustellung des Fixerelends

RTL Explosiv berichtet über die Krisenhilfe Bochum

Urs Koethner von der Krisenhilfe Bochum

Im Dezember 2010 berichtete RTL Explosiv über die Arbeit der Krisenhilfe e.V. Bochum. Einen Tag lang begleitete das RTL-Team den Suchttherapeuten Urs Koethner und berichtete über das Schicksal dreier Konsumenten. Silvia Wilske, fachliche Leiterin der Krisenhilfe, erzählte in einem Interview, wie es zu dem Beitrag kam und was sie sich davon erhofft.

Mehr über die Krisenhilfe der Diakonie in Bochum

15. März 2011

Lichtblicke sagt "Danke"

Empfang in der Staatskanzlei

Lichtblicke Schirmherr Udo Kraft

Mit einem Empfang hat sich die Aktion Lichtblicke bei ihren Spendern bedankt. Stellvertretend für die vielen großen und kleinen Aktionen, mit denen in den vergangenen Monaten Geld zu Gunsten von "Lichtblicke" gesammelt wurde, waren am Montag 20 Gruppen in die Düsseldorfer Staatskanzlei eingeladen. Seit elf Jahren gibt es die Gemeinschaftsaktion von Diakonie, Caritas und den NRW-Lokalradios.

Mehr über die Aktion Lichtblicke

14. März 2011

Forum Rituelle Gewalt

Fachtagung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Die Beschäftigung mit dem Thema "Rituelle Gewalt" brachte Anfang März Menschen mit vielfältigen Kompetenzen und fachlichen Professionen - Psychologen, Theologen aber  auch Polizei - auf einer Fachtagung zusammen. Neben der Frage, wie eine qualifizierte Ausstiegsberatung aussehen kann, ging es um geeignete Therapien sowie rechtliche, weltanschauliche und polizeiliche Aspekte.

Mehr über die Fachtagung

14. März 2011

Freiwilligendienst als Chance für junge Menschen und für Kirche und Diakonie

Foto: Maria Loheide, Geschäftsbereichsleitung

Nach 50 Jahren läuft mit der Wehrpflicht auch der Zivildienst aus. An seine Stelle soll ein Bundesfreiwilligendienst treten. Das entsprechende Gesetz wird für Juli erwartet. "Wir wollen allen jungen Menschen, die sich bei uns melden, attraktive Tätigkeiten für einen Freiwilligendienst bieten. Sie im Rahmen dieses Orientierungs- und Bildungsjahres zu unterstützen und zu fördern ist für uns eine große Herausforderung", so Maria Loheide, Geschäftsbereichsleiterin bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Mehr über den Freiwilligendienst bei der Diakonie RWL

11. März 2011

Schulministerin Löhrmann in Volmarstein

Diakonische Träger von Förderschulen diskutieren mit Ministerin über Inklusion

Maria Loheide, Ministerin Sylvia Löhrmann, Jürgen Dittrisch

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann traf sich mit rund 20 Vorständen und Vertretern sonderpädagogischer Einrichtungen der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe im Berufsbildungswerk der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Gemeinsam wurde über den Inklusionsplan der Landesregierung diskutiert. Nach der UN-Behindertenrechtskonvention haben alle Kinder das Recht auf inklusive Bildung. Das heißt, dass ihre Eltern wählen können, wo ihr Kind zur Schule gehen soll. Ein Ziel der Landesregierung ist, dass die allgemeine Schule der Ort ist, wo die Kinder beschult werden.

Mehr zum Besuch von Schulministerin Sylvia Löhrmann in Volmarstein

11. März 2011

Lebenskrisen und Suizide im Alter

Projekt der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe entwickelt Beratungsangebote

Katja Alfing, Projektkoordinatorin

Immer mehr ältere Menschen sind nicht mehr in der Lage, ihre Lebenskrisen zu bewältigen und erkranken an Depressionen. Krankheit, Einsamkeit, Pflegebedürftigkeit, der Eintritt in den Ruhestand oder Kriegserlebnisse können die Betroffenen überfordern. Gerade ältere Menschen ziehen sich in diesen Situationen häufig zurück. Sie suchen nicht die Unterstützung von Beratungsstellen, sondern vereinsamen und wählen nicht selten den Weg des Suizides. Besonders bei älter werdenden Männern steigt die Zahl der Alterssuizide. Beratungsangebote speziell für ältere Menschen in Krisensituationen fehlen.

Mehr über das Projekt Lebenskrisen und Suizide im Alter

10. März 2011

Rassistischen Umtrieben und Diskriminierung konkret wehren

Evangelische Kirchen und Diakonie in NRW beteiligen sich an Wochen gegen den Rassismus

Ein Schwarzer wird wegen seiner Hautfarbe nicht in die Diskothek eingelassen. Ein Bewerber mit arabisch klingendem Nachnamen erhält keinen Wohnbesichtigungstermin. Beispiele für Diskriminierung und Rassismus im Alltag gibt es viele.

Mehr zu den Wochen gegen Rassismus

10. März 2011

Was geht mich deine Armut an

Diakonie-Vorstand spricht beim Diakonischen Aschermittwoch in Bonn

Dr. Becker beim Vortrag in der Friedenskirche in Meckenheim

Beim zehnten diakonischen Aschermittwoch in der Friedenskirche in Bonn-Meckenheim forderte Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, Solidarität als gesellschaftlichen Wert ein. Dies sei nicht nur für Menschen in besonderen Lebenslagen wichtig, etwa Langzeitarbeitslosen, die sich durch die politischen Reformen an den Hartz-Gesetzen nun vollends als gesellschaftlich überflüssige Subjekte verstehen lernten. "Es geht auch um das Gesicht dieser Gesellschaft insgesamt, denn diese Gesellschaft verliert an Qualität, an Würde und an Humanität, wenn sie die schwächsten Glieder aus dem Blick verliert.", so Becker.

Mehr zum Vortrag von Dr. Becker beim diakonischen Aschermittwoch

9. März 2011

Gemeinsam sind wir stärker

Michael Lingemann erster Sprecher des Fachausschusses Suchtselbsthilfe NRW

Foto: Michael Lingemann

Michael Lingemann ist zum neuen ersten Sprecher des Fachausschusses Suchtselbsthilfe Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Der Fachausschuss Suchtselbsthilfe NRW ist der Zusammenschluss aller in NRW arbeitenden Landesverbände der Suchtselbsthilfeorganisationen, rechtlich selbstständigen Suchtselbsthilfegruppen und Initiativen. Er koordiniert und vertritt die Interessen der Suchtkranken und ihrer Angehörigen aus den Verbänden. Michael Lingemann setzt sich als Vertreter der evangelischen Suchtselbsthilfe seit 15 Jahren für die Belange der Menschen mit Suchterkrankungen ein.

Mehr über den neuen Sprecher des Fachausschusses Suchtselbsthilfe

8. März 2011

Nothilfe für Flüchtlinge in Nordafrika

Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden

Im Norden Afrikas sind hunderttausende Menschen auf der Flucht vor den Kämpfen in Libyen. Erste Nothilfsmaßnahmen sind angelaufen: Die Diakonie Katastrophenhilfe versorgt im ägyptisch-libyschen Grenzgebiet bei Salloum rund 5 000 Menschen gemeinsam mit der Caritas. Ein Team des globalen kirchlichen Netzwerks "ACT Alliance", an dem auch die Diakonie Katastrophenhilfe beteiligt ist, wirkt im tunesisch-libyschen Grenzgebiet. Für beide Hilfsmaßnahmen bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden.

Diakonie Katastrophenhilfe hilft Flüchtlingen in Libyen, Ägypten und Tunesien

4. März 2011

Alternative zum System der "Pflegenoten"

Pflegepraktiker begrüßen neues Konzept für Qualität und Transparenz in der Pflege

"Das neue Modell für Qualität und Transparenz  in der Pflege eignet sich besser als alles bislang Dagewesene für die Bewertung von Pflegeleistungen. Es kommt der berechtigten Forderung der Verbraucher nach verlässlicher Information entgegen", so Ulrich Christofczik, Geschäftsbereichsleiter für Pflege, Alten- und Behindertenarbeit in der Diakonie RWL zu den Ergebnissen einer neuen Studie zu Qualität in der Pflege.

Die von der Bundesregierung beauftragte Studie wurde am 4. März 2011 auf einer Veranstaltung des Fachverbandes für Altenarbeit der Diakonie RWL in Münster vorgestellt. Sie zeigt Alternativen zum vielfach kritisierten System der Pflegenoten.

Mehr über die Alternative zum System der "Pflegenoten"

3. März 2011

Armut fällt nicht vom Himmel

Diakonie RWL unterstützt Mainzer Erklärung der Landesarmutskonferenz Rheinland-Pfalz.

Mit ihrer „Mainzer Erklärung zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung“ will die Landesarmutskonferenz Rheinland Pfalz (LAK) Politikerinnen und Politiker an ihre Verantwortung erinnern, alle Gesetzesvorhaben kritisch daraufhin zu überprüfen, ob sie zu mehr Armut führen. Denn Armut falle nicht vom Himmel, sie werde gemacht, sagte Dr. Franz Segbers, Sprecher der LAK, bei der Vorstellung der Erklärung.

Mehr über die Mainzer Erklärung der LAK Rheinland-Pfalz

3. März 2011

Stark in der Region

Diakonie von Schwelm bis Menden und von Hagen bis Altena

Die Geschäftsführer (v.l.n.r.): Martin Wehn, Dirk Bernd Bobe, Helmut Bernhardt, Volker Holländer

Das Diakonische Werk Ennepe-Ruhr / Hagen und die Diakonie Mark-Ruhr mit Sitz in Iserlohn haben zum 1. Januar 2011 eine gemeinsame Gesellschaft gegründet. Neuer Name: Diakonie Mark-Ruhr gemeinnützige GmbH. Mit der Gründung sind die ersten Ergebnisse der knapp zweijährigen Gespräche zur Zusammenführung der beiden Diakonischen Werke deutlich: Zunächst werden die Sozialen Dienste aus Hagen, Hattingen, Hemer, Iserlohn, Menden, Schwelm und Witten mit etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in dem neuen Diakonischen Werk zusammengeführt. Sitz der Geschäftsstelle, in der knapp 80 Mitarbeitende beschäftigt sein werden, wird im Laufe des Jahres das Hagener Wichernhaus in der Martin-Luther-Straße werden.

Mehr über den Zusammenschluss der Diakonischen Werke Iserlohn und Hagen / Ennepe-Ruhr

1. März 2010

„Leben bis zuletzt“

Bei der Diakonie Vlotho hat die Sterbebegleitung einen hohen Stellenwert

Da sein: Diplom-Pflegewirtin Heidi Wahl begleitet eine Sterbende auf ihrem letzten Weg.

Tod und Sterben werden im Alltag oft verdrängt. Meist aus Angst, wie professionelle Sterbebegleiter wissen. Im Stift Eidingsen, im ostwestfälischen Bad Oeynhausen, arbeiten Seelsorger, Ärzte, Angehörige, Pflegepersonal und Mitarbeiter des ökumenischen Hospizkreises Hand in Hand, um sterbende Menschen möglichst individuell und wunschgerecht zu betreuen. Mit Vorlesebüchern, Gebetssammlungen, Kerzen, Duftölen und einem Qualitätszirkel von speziell ausgebildeten Sterbebegleitern, die sich gegenseitig ergänzen.

Mehr über die Sterbebegleitung der Diakonie

24. Februar 2011

"Die Systeme verändern sich"

Überarbeiteter Orientierungrahmen zur Zusammenarbeit von Straffälligenhilfe und Justiz

Deckblatt der Broschüre

"Die Systeme verändern sich, die Kooperationsformen zwischen Justiz und Freier Straffälligenhilfe werden vielfältiger und der Kosten- und Veränderungsdruck auf die Handelnden wächst." Sabine Bruns, seit Herbst 2010 Vorstandsmitglied der Evangelischen Konferenz für Straffälligenhilfe Fachverband im Diakonischen Werk der EKD, zitiert aus dem Vorwort des Orientierungsrahmens zur Zusammenarbeit mit der Justiz.

Mehr zum Orientierungsrahmen

23. Februar 2011

Aktiv für Arbeit und Integration

Stadtteilmütter in NRW

Portraitfoto von Chrissa Stamatopoulou

Ein besonderes Stadtteilmütter-Projekt startet jetzt in NRW: Im Fokus stehen neben der Unterstützung von Migrantenfamilien die Förderung der Stadtteilmütter selbst und ihre Chancen auf Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Träger des Projekts sind die Diakonie RWL und die örtlichen Diakonischen Werke in Bochum, Dortmund und Essen. Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und von den Jobcentern mit Bundesmitteln gefördert.

Webseiten zum Projekt: www.diakonie-rwl.de/stadtteilmuetter

21. Februar 2011

Das Ende eines Wintertheaters

Vorstand der Diakonie RWL geht davon aus, das der Hartz IV-Kompromiss wieder vors Verfassungsgericht kommt

Im WDR-Fernsehen äußerte sich Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, kritisch zu dem in der Nacht ausgehandelten Hartz IV-Kompromiss. "Das ist das Ende eines Wintertheaters, in dem es um drei Euro ging. Ein Drei-Euro-Streit, der aber jetzt nicht dem gerecht wird, was das Bundesverfassungsgericht will."

Mehr zur Einschätzung der Diakonie RWL zum Hartz IV-Kompromiss

15. Februar 2011

"Freie Heimwahl verteidigen"

Die Stadt Duisburg beschneidet die Wahlfreiheit von Pflegebedürftigen

Die Stadt Duisburg will ihrer Zahlungspflicht als Sozialhilfeträger für anderweitig nicht gedeckte Pflegekosten nur noch bis zu einer willkürlich gesetzten Grenze nachkommen. "Das Recht eines jeden Pflegebedürftigen auf freie Heimwahl wird dadurch beschnitten" sagt Ulrich Christofczik, Leiter des Geschäftsbereichs Pflege, Alten- und Behindertenarbeit der Diakonie RWL, in einem Kommentar für chrismon plus rheinland.

 

Mehr zur Kritik der Diakonie RWL an den Duisburger Sparmaßnahmen

15. Februar 2011

Dr. Peter Bartmann zu Besuch bei der Diakonie RWL in Münster

Der neue Leiter des Zentrums Gesundheit, Rehabilitation und Pflege der Bundesdiakonie, Dr. Peter Bartmann, besuchte die Diakonie RWL in Münster. Im gemeinsamen Gespräch mit dem Vorstand Günther Barenhoff und den beiden Leitungen des Geschäftsbereiches Pflege, Alten- und Behindertenarbeit, Ulrich Christofczik und Olaf Maas, tauschte man sich aus über die aktuellen Herausforderungen im Bereich Pflege und Behindertenhilfe.

Mehr über den Besuch von Dr. Peter Bartmann bei der Diakonie RWL in Münster

14. Februar 2011

Suchtselbsthilfe NRW

Gesundheitsministerin sagt Unterstützung zu

Logo der FAS: Fachausschuss Selbsthilfe Nordrhein-Westfalen

Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, traf sich am 28. Januar mit dem Fachausschuss Suchtselbsthilfe Nordrhein-Westfalen (FAS-NRW).

Mehr zum Gespräch des FAS-NRW mit der Gesundheitsministerin

11. Februar 2011

"Unwürdige Debatte"

Diakonie-Vorstand Dr. Uwe Becker kritisiert Diskussion um Hartz IV

Diakonie-Vorstand Dr. Uwe Becker sieht Bedarfsgemeinschaften und Politik gleichermaßen als Verlierer einer unwürdigen parteipolitischen Auseinandersetzung: „Wochenlang ist im Vermittlungsausschuss mit hohem medialen Aufwand über eine unverschämt niedrige Anpassung der Grundsicherung gestritten worden. Dass es den Politikern von Koalition und Opposition wirklich noch um die vom Bundesverfassungsgericht geforderten transparenten und realitätsgerechten Leistungen oder gar um das grundgesetzlich geschützte menschenwürdige Existenzminimum ging, glaubt nach diesem Theater kein Mensch mehr. Auch kein Verfassungsrichter.“

Mehr zur Kritik an der HartzIV-Debatte und zu den Vorschlägen der Diakonie

11. Februar 2011

2 000 Kirchengemeinden trinken fair – Bielefeld machte den Anfang

Kaffee-Initiative von Brot für die Welt ein voller Erfolg

In Deutschland schenken 2 000 evangelische Kirchengemeinden ausschließlich fair gehandelten Kaffee aus. Am 12. Februar wird die Kampagne „Gerecht genießen – 2 000 Gemeinden trinken fair“ von „Brot für die Welt“ in Bremen abgeschlossen. Bereits im Oktober 20005 war die evangelische Markusgemeinde in Bielefeld die bundesweit erste, die sich der Kampagne anschloss. Die Aktion lief damals noch unter dem Titel „Gerecht genießen – 1 000 Gemeinden trinken fair“

Mehr über fairen Kaffee von Kirchengemeinden

9. Februar 2011

Ein talentierter Praktikant

Franz Müntefering absolviert Praktikumstag im Berufsbildungswerk des CJD

Franz Müntefering im Gabelstabler

„Sehr talentiert ist unser „Praktikant, denn Gabelstapler lenken ist nicht so einfach.“ Nicht nur Ausbilder Josef Havenith, auch die Auszubildenden im Berufsbildungswerk des Christlichen Jugenddorfwerkes in Frechen sind beeindruckt, als der SPD Politiker auf Anhieb den Gabelstapler bedienen konnte.  Für einen Tag war der frühere Bundesarbeits- und Sozialminister und gelernte Industriekaufmann  Franz Müntefering in die Rolle eines Praktikanten im Fachlager des Frechener CJD Berufsbildungswerkes geschlüpft.

Müntefering besucht Diakonie-Berufsbildungswerk

7. Februar 2011

Gern genommen - aber nicht bezahlt

Krankenkassen verweigern kostendeckende Finanzierung der Familienpflege

Zum wiederholten Male sind die landesweiten Vergütungsverhandlungen für die Familienpflege zwischen Krankenkassen und der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW (LAG) gescheitert. "Gerne rufen Mitarbeiter der Krankenkassen bei uns  an und bitten um Einsätze der Familienpflege. Aber eine kostendeckende Finanzierung verweigern die Kassen", kritisierte LAG-Vorsitzende Andreas Meiwes am Mittwoch in Essen. Dabei werde dieser Dienst mehr denn je gebraucht. Familienpflegerinnen unterstützen bei Ausfall der Mutter wegen Krankheit die Familie und führen den Haushalt. In Krisensituationen stärken sie die Kinder. "Es ist ein Unding, dass die Krankenkassen diese gesetzlich vorgeschriebene Aufgabe unzureichend finanzieren", kritisierte der LAG-Vorsitzende.

Mehr über die Finanzierung der Familienpflege

4. Februar 2011

Mit guter Musik Gutes tun

Benefizkonzert in Bünde unterstützt Diakonie Katastrophenhilfe

Mann mit Posaune

Mit einem Benefizkonzert in der Lukaskirche in Bünde-Holsen unterstützten 80 Sänger und Musiker die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe. Chöre und Instrumentalisten hatten sich zusammengetan, um den Flutopfern in Pakistan zu helfen. Posaunenchöre, die Chöre Cantate Domino und Up to date sowie der Cellist Tobias Schmidt-Detering machten den Nachmittag zu einem besonderen Klangerlebnis.

Mehr zum Benefizkonzert für die Diakonie Katastrophenhilfe

4. Februar 2011

175 Jahre Kaiserswerther Diakonie

Einblicke zur Diakonie gestern und heute

Theodor und Caroline Fliedner

Heute ist Kaiserswerth ein Stadtteil von Düsseldorf. Würde man in aller Welt eine Umfrage machen, ob Düsseldorf oder Kaiserswerth bekannter ist, könnte es sein, dass mehr Menschen von Kaiserswerth gehört haben. Denn die weltweit erste Diakonissenanstalt, vor 175 Jahren vom örtlichen Gemeindepfarrer Theodor Fliedner gegründet, schuf mit dem Amt der Diakonisse ein neues diakonisches Frauenamt, das das Bild von Diakonie insgesamt über Jahrzehnte geprägt hat.

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1. Februar 2011

Der eigene Wille braucht Beratung

Pflege- und Betreuungsexperten der Diakonie RWL diskutieren über Patientenverfügungen

Wie will ich sterben? Wer soll für mich Entscheidungen fällen, wenn ich es nicht mehr kann? Welche medizinische Behandlung wünsche ich mir? In einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht kann man auf diese Fragen theoretische Antworten festschreiben. In der Praxis bleibt es aber schwierig, den Patientenwillen umzusetzen. Experten der Diakonie RWL sind sich einig: eine ausführliche Beratung und möglichst konkrete Willensbekundungen sind der richtige Weg.

 

Mehr über den Fachtag Patientenverfügung

28. Januar 2011

Engagement für suchtkranke Frauen gewürdigt

Diakonie RWL gratuliert Bella Donna Geschäftsführerin Martina Tödte zum Bundesverdienstorden

Martina Tödte mit Verdienstorden

Die Geschäftsführerin von Bella Donna, Fachstelle für Frauen und Sucht in Essen, ist vom Bundespräsidenten Christian Wulff mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Martina Tödte erhält diese Auszeichnung für ihr langjähriges, außerordentliches und konsequentes Engagement für die Arbeit mit drogenabhängigen Frauen, drogenabhängigen Müttern und ihren Kindern sowie für die Vernetzung von Kolleginnen und Kollegen, die mit drogenabhängigen Frauen arbeiten.

Mehr zum Hintergrund der Auszeichnung

28. Januar 2011

Vielfalt als Stärke

Neue Publikation beschreibt die Kooperation von Jugendhilfe und Schule in Evangelischer Kirche und Diakonie

Die Evangelischen Kirchen im Rheinland, in Westfalen und Lippe und ihre Diakonie engagieren sich in starkem Maße in der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule. Gemeinsames Ziel ist dabei, echte individuelle Förderung für Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen, gute Angebote zu entwickeln und Bildung, Erziehung und Betreuung für junge Menschen als "Gesamtpaket" zusammenzubringen.

Mehr über die Broschüre "Vielfalt als Stärke"

26. Januar 2011

"AbenTeuer Geld"

Schuldnerprävention der Diakonie Krefeld & Viersen im Gefängnis

Logo der Aktion

Das „Auskommen mit dem Einkommen“ wird für viele Menschen zunehmend zu einem Problem und führt nicht selten zu einer Überschuldung. Junge Menschen in Haft sind von dieser Problematik besonders häufig betroffen. Auf Initiative der Fachberatungsstelle Schuldnerberatung in der Justiz haben die Diakonie Krefeld & Viersen, das Gustav-Stresemann-Institut Bonn und der SKM Krefeld ein umfassendes Konzept zur Vermittlung von Konsum- und Finanzkompetenz für inhaftierte Jugendliche entwickelt.

Mehr über das Präventionsprojekt

21. Januar 2011

Wissenschaftlich und diakonisch umtriebiger Geist

Prof. Ernst-Ulrich Huster wird an der Evangelischen Fachhochschule RWL verabschiedet

Ernst-Ulrich Huster, Professor für Politikwissenschaften und langjähriger Rektor an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, ist mit einem Festakt am 20. Januar in den Ruhestand verabschiedet worden. Professor Dr. Huster hatte sich mit Expertisen und Veröffentlichungen zur Sozialpolitik einen Namen gemacht. Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, hob in einer Laudatio das Engagement von Professor Dr. Huster für die Diakonie hervor.

Mehr zur Verabschiedung von Prof. Huster

21. Januar 2011

„Klima der gesellschaftlichen Ächtung zermürbt“

Diakonie-Vorstand kritisiert Erniedrigung und Ausgrenzung von Menschen in schwierigen Lebenslagen

Mann im Anzug sitzt am Straßenrand

Bei einem Festakt zum 10-jährigen Jubiläum von „Gulliver“, der Kölner „Überlebensstation für Obdachlose“, hat Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie RWL, das Klima der Erniedrigung und Ausgrenzung von Menschen in schwierigen Lebenslagen kritisiert. Menschen in materieller Armut würden durch eine armselige Kultur der Schuldzuweisungen weiter zermürbt.

Mehr zur Kritik von Dr. Uwe Becker

13. Januar 2011

Streiks zunächst nicht beanstandet

Landesarbeitsgericht Hamm widerspricht Kirche und Diakonie

Waage  © iStockphoto / DNY59

Hamm/NRW. Nach dem Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm vom heutigen Donnerstag (13.1.) ist ein Streikverbot in Kirche und Diakonie zunächst nicht bestätigt. Das Landesarbeitsgericht hat einer Berufung der Gewerkschaft Verdi gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Bielefeld stattgegeben. Dieses hatte Verdi im März 2010 untersagt, Beschäftigte in der Diakonie zu Streiks aufzurufen.

Hintergründe zum Urteil

13.01.2011

Diakonie in Rheinland-Pfalz

Jens Rautenberg in die Geschäftsführung berufen

Jens Rautenberg im Gespräch

Mit der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz haben die Landeskirchen und ihre Diakonischen Werke in der Pfalz, in Hessen-Nassau sowie im Rheinland eine neue Struktur für die Diakonische Landschaft in Rheinland-Pfalz geschaffen. Drei Diakonische Werke sind hier über ihre Mitglieder vertreten. Die neu geschaffene Arbeitsgemeinschaft hat jetzt eine Geschäftsführung berufen. Aus dem Rheinland wird Jens Rautenberg Mitglied der Geschäftsführung. In einem Interview erläutert er die Lage und die Aufgabe.

Interview mit Jens Rautenberg

12. Januar 2011

Handbuch Gemeinde und Diakonie erscheint bei eteos

Diakonie-Handbuch sucht haupt- und ehrenamtlich Engagierte für eine evangelisch profilierte Diakonie

Titelbild des Buches Gemeinde und Diakonie

Kirchengemeinde und Diakonie gehören zusammen. Sie arbeiten aber nicht immer zusammen. Und manchmal kennt man sich kaum noch. Dieses Buch analysiert Entwicklungen, informiert über Projekte, erläutert Grundlagen und zeigt an Praxisbeispielen was zu tun ist. Zum Buch entsteht eine Internetseite, die vertiefendes Material anbietet.

Mehr zum Handbuch "Gemeinde & Diakonie"

3. Januar 2011

Qualifizierung von Menschen mit Behinderungen

EU fördert neues Projekt der Diakonie RWL

Michael Dreiucker, im Hintergrund zwei weitere Projektmitarbeitende

In dem im letzten Jahr abgeschlossenen EU-Projekt „ability@work“ hat die Diakonie RWL gemeinsam mit anderen europäischen Partnern Konzepte für die berufsfeldübergreifende betriebsnahe Qualifizierung für Menschen mit Behinderung entwickelt. Die Umsetzung in die Praxis erfordert auch von den Lehrenden neue Kompetenzen. Unter dem Namen „comptence2train“ startet nun ein Folgeprojekt, das von der Diakonie RWL koordiniert wird.

Mehr zum EU-Projekt "competence2train"