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Archiv 2010

3. Dezember 2010

20 Jahre Evangelisches Familienbildungswerk Westfalen und Lippe

Mitgliederversammlung zum Jubiläum

Podium (Auf Klick größer)

Das evangelische Familienbildungswerk könne stolz auf 20 Jahre zurückblicken. Die evangelische Familienbildung werde auch in Zukunft gebraucht und sei unverzichtbar als oft erster Kontakt der Kirche zu werdenden Eltern, so Superintendentin Annette Muhr-Nelson, Vorstandsvorsitzende des Evangelischen Familienbildungswerkes Westfalen und Lippe auf der Mitgliederversammlung. Höhen und Tiefen der finanziellen Förderung konnte man im Verbund verkraften. Es habe Schließungen von Familienbildungsstätten gegeben, aber auch neue Initiativen und Gründungen.

Das Profil und die Qualität der evangelischen Familienbildung haben sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Das evangelische Familienbildungswerk spielt eine wichtige Rolle in der Weiterbildung, aber auch als Kooperationspartner der Jugendhilfe, der Ganztagsschulen und Familienzentren. Die evangelische Familienbildung ist eine wichtige Säule in den regionalen Bildungsnetzwerken mit Angeboten der Frauen- und Männerbildung und Kursen für junge Eltern.

Dr. Hildegard Kaluza

Von der Ernährerfamilie zum partner-

schaftlichen Familienmodell

Die größte Herausforderung für Familien sei heute der Wandel von der Ernährerfamilie zum partnerschaftlichen Familienmodell, meinte Dr. Hildegard Kaluza vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Familien müssten auf diesem Weg früh gefördert werden. Notwendig sei dabei eine familienfreundliche Arbeitswelt aber auch ein besseres System haushaltsnaher Dienstleistungen.

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