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Archiv 2010

14. September 2010

Sein Herz schlug für Verkündigung und Diakonie

Superintendent i. R. Ernst Achenbach gestorben

Ernst Achenbach, Foto: Kirchenkreis Siegen

Ernst Achenbach, Superintendent des Kirchenkreises Siegen von 1978 bis 1995, ist am 10. September im Alter von 78 Jahren in Siegen verstorben.

„Sein Herz schlug sowohl für die Verkündigung des Wortes Gottes als auch für den diakonischen Auftrag der Kirche“, würdigte Präses Alfred Buß den Verstorbenen. Achenbach war Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort und Vorstandsmitglied des Diakonischen Werkes in Münster. Als Vorsitzender des Ständigen Kirchenordnungsausschusses der Landessynode und im Rechtsausschuss der Evangelischen Kirche der Union befasste er sich auch verantwortlich mit Fragen der Ordnung seiner Kirche.

Er trat 1958 in den Dienst der Evangelischen Kirche von Westfalen, zunächst als Vikar in Gronau und Schwerte, dann als Hilfsprediger in Berleburg und später als Pfarrer in der Erlöser-Kirchengemeinde in Siegen.

Während seiner Amtszeit gab es im mitgliederstärksten Kirchenkreis der westfälischen Landeskirche zahlreiche Veränderungen: Gegründet wurden die Telefonseelsorge Siegen und die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL). Die Diakonie erhielt eine neue Struktur. Es entstanden die Diakoniestationen Nord, Mitte und Süd sowie das Evangelische Hospiz Siegerland, die drei evangelischen Krankenhäuser im Siegerland wurden von einem Verein zur gGmbH umgewandelt.

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