25. Januar 2010
Verbesserung der Suchtberatung in JVA
Drogenhunde zur Abschreckung von Rauschgiftschmugglern reichen nicht aus!

Foto: fotolia.da
Alle Experten sind sich einig: Vorbeugen ist besser als heilen! Das gilt auch für die Hilfen für inhaftierte Menschen, die drogenabhängig sind. Deshalb sind Verbesserungen zur Bekämpfung des „Einbringens von Rauschgift in Justizvollzugsanstalten“ (so der Text einer Gesetzesinitiative der NRW-Landesregierung) oder die Ausbildung von vier Drogensuchhunden für JVA´s eigentlich nicht zu kritisieren. Jede Angebotsreduzierung hilft auch. Diese Maßnahmen dürfen aber nicht suggerieren, dass damit das Drogenproblem gelöst werden kann und tatsächlich die Chancen, ein zukünftig straffreies Leben zu führen, dadurch deutlich verbessert werden.
Abschreckung allein greift zu kurz
Drogenabhängigkeit ist ein komplexes Problem aus körperlicher Abhängigkeit verbunden mit psychischen und sozialen Problemen und hier noch unter den besonderen Bedingungen in einer Justizvollzugsanstalt. Deshalb müssen Maßnahmen zur Angebotsreduzierung in besonderer Weise mit angeboten persönlicher Hilfen in einem angemessenen und abgestimmten Verhältnis stehen. Die einseitige Betonung der Verschärfung rechtlicher Rahmenbedingungen oder der Versuch der Abschreckung von Drogendealern durch die Ausbildung von Drogen- und Spürhunden greifen zu kurz.
Bessere Ausstiegsangebote gefordert
Eine Verbesserung der notwendigen Hilfen insbesondere von Substitution, Beratung und Ausstiegshilfen und ein abgestimmtes Übergangsmanagement ist dringend erforderlich, um die Chancen für ein Drogen freies Leben und eine strafffreie Zukunft zu verbessern. Die Straffälligenhilfe und die Sucht- und Drogenhilfe der Diakonie setzt sich deshalb für eine Verbesserung der Hilfs- und Ausstiegsangebote während der Haft, wie z.B. Substitutionsangebote, externe Drogenberatung in JVA´s sowie ein abgestimmtes Übergangsmanagement ein.
Alle Experten sind sich einig: Vorbeugen ist besser als heilen! Das gilt auch für die Hilfen für inhaftierte Menschen, die drogenabhängig sind. Deshalb sind Verbesserungen zur Bekämpfung des „Einbringens von Rauschgift in Justizvollzugsanstalten“ (so der Text einer Gesetzesinitiative der NRW-Landesregierung) oder die Ausbildung von vier Drogensuchhunden für JVA´s eigentlich nicht zu kritisieren. Jede Angebotsreduzierung hilft auch. Diese Maßnahmen dürfen aber nicht suggerieren, dass damit das Drogenproblem gelöst werden kann und tatsächlich die Chancen, ein zukünftig straffreies Leben zu führen, dadurch deutlich verbessert werden.
Abschreckung allein greift zu kurz
Drogenabhängigkeit ist ein komplexes Problem aus körperlicher Abhängigkeit verbunden mit psychischen und sozialen Problemen und hier noch unter den besonderen Bedingungen in einer Justizvollzugsanstalt.
Deshalb müssen Maßnahmen zur Angebotsreduzierung in besonderer Weise mit angeboten persönlicher Hilfen in einem angemessenen und abgestimmten Verhältnis stehen. Die einseitige Betonung der Verschärfung rechtlicher Rahmenbedingungen oder der Versuch der Abschreckung von Drogendealern durch die Ausbildung von Drogen- und Spürhunden greifen zu kurz.
Bessere Ausstiegsangebote gefordert
Eine Verbesserung der notwendigen Hilfen insbesondere von Substitution, Beratung und Ausstiegshilfen und ein abgestimmtes Übergangsmanagement ist dringend erforderlich, um die Chancen für ein Drogen freies Leben und eine strafffreie Zukunft zu verbessern. Die Straffälligenhilfe und die Sucht- und Drogenhilfe der Diakonie setzt sich deshalb für eine Verbesserung der Hilfs- und Ausstiegsangebote während der Haft, wie z.B. Substitutionsangebote, externe Drogenberatung in JVA´s sowie ein abgestimmtes Übergangsmanagement für Substituierte ein.