Sie sind hier: Start >

Aktuelles

> Archiv >

Archiv 2010

17. April 2010

100 Jahre gelebte Ökumene

Tag der Bahnhofsmissionen am 17. April

Schild mit Aufschrift:

Der dritte Samstag im April ist jedes Jahr der "Tag der Bahnhofsmissionen" - dieses Jahr also am 17. April in einem besonderen Jahr: vor 100 Jahren wurde die Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmission in Deutschland (KKBM) gegründet, mit der die Zusammenarbeit zwischen evangelischer und katholischer Bahnhofsmission ausgebaut wurde. In Rheinland, Westfalen und Lippe finden an vielen Orten Aktionen der Bahnhofsmissionen statt: Etwa in Köln, wo sich die Bahnhofsmission Köln in der Markthalle des Hauptbahnhofs präsentiert und wo am Vormittag auch der Kabarettist Jürgen Becker anzutreffen ist. Oder in Paderborn, wo sich ehrenamtlichen Teams der ökumenischen Bahnhofsmission Paderborn und der diakonisch geführten Bahnhofsmission Altenbeken vor der Franziskanerkirche bei frisch gebackenen Waffeln und Kaffee über ihre Arbeit informieren.

Breites Spektrum an Hilfsangeboten

"Bahnhofsmission ist gelebte Kirche am Bahnhof", sagt Pfarrer Udo Blank, Leiter der Verbindungsstelle Saarland der Diakonie RWL. "Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen persönliche Begegnung und haben Zeit für die Fragen und Nöte der Menschen." Die rund 100 Bahnhofsmissionen in Deutschland sind ein ökumenisches Angebot von Diakonie und Caritas für Menschen in akuter Not. Rund 2200 Ehrenamtliche engagieren sich in den Bahnhofsmissionen, oft zu Tageszeiten, an denen andere Hilfe nicht verfügbar ist. Das Spektrum der Hilfe variiert. Sie reicht von der Hilfe beim Ein-, Aus- und Umsteigen bis hin zu niedrigschwelligen Angeboten für Suchtkranke oder Wohnungslose. Finanziert wird die Arbeit hauptsächlich durch Spenden und Zuschüsse der Kirchen.

 

zurück zur Liste