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Archiv 2010

22. Juni 2010

Qualifizierte Führung für Evangelische Familienzentren

20 Leiterinnen von Kindertageseinrichtungen erhalten Zertifikat

In einem feierlichen Rahmen haben Pfarrer Thomas Vogtmann, Mitglied im Vorstand des Fachverbandes evta., Sabine Prott und Dr. Remi Stork den Teilnehmerinnen ihre Zertifikate zum erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs im Tagungshaus der Evangelischen Kirche von Westfalen „Haus Villigst“ überreicht.

Der Evangelische Fachverband der Tageseinrichtungen für Kinder in Westfalen und Lippe evta. hat erstmalig einen berufsbegleitenden Qualifizierungslehrgang zur „Leitung eines Evangelischen Familienzentrums“ durchgeführt. Die 20 teilnehmenden Leiterinnen aus Evangelischen Familienzentren und Kindertageseinrichtungen erhielten ihr Zertifikat zum erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs.

Das Landesprogramm zur Entwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren NRW stellt die Leitungen der Kindertageseinrichtungen vor neue Aufgaben und Herausforderungen. Ein vorrangiges Ziel der Leitungskräfte ist, ihre Einrichtung so zu managen und weiter zu entwickeln, dass Familien in ihrer Lebenswelt optimal unterstützt werden können.


Gruppenbild mit allen Erzieherinnen

Gruppenbild mit den zertifizierten Teilnehmerinnen
(Bild auf Klick größer)

Ein Familienzentrum mit Leben zu füllen, passgenaue Angebote zu entwickeln und kooperative Netzwerke mit anderen familiennahen Institutionen aufzubauen und zu gestalten, erfordert besondere Führungskompetenzen. In 120 Stunden haben sich die Teilnehmerinnen unter der Lehrgangsleitung von Sabine Prott und Dr. Remi Stork, Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, mit den vielfältigen Themen eines Familienzentrums auseinandergesetzt und neue Kenntnisse und Kompetenzen erworben.

Neben den theoretischen Inhalten war mit jedem der fünf Module an unterschiedlichen Standorten der Besuch einer familienorientierten Institution verbunden. Damit hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sowohl innovative evangelische Familienzentren, als auch deutsche „Early-Exellence-Centres“ in Berlin und das „Hundertwasserhaus“ in Essen kennenzulernen und sich mit deren Arbeit auseinanderzusetzen.

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