28. Juni 2010
Rudern und Bogenschießen verbindet
Jugendliche trafen sich zu den 14. Europäischen Erlebnissporttagen
Einmal im Jahr kommen Jugendliche aus mehreren europäischen Ländern zu den Erlebnissporttagen der Diakonie RWL zusammen. Ziel ist es, sich näher kennen zu lernen, Vorurteile abzubauen und gemeinsam unterschiedliche Aktivitäten durchzuführen. In diesem Jahr traf man sich in Wegberg.
Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich vom 25. bis 27. Juni rund 220 Jugendliche aus Rheinland-Westfalen-Lippe, Ungarn, Rumänien und der Slowakei zu den 14. Europäischen Erlebnissporttagen auf dem Zeltplatz der Jugendbildungsstätte St. Georg in Wegberg am Niederrhein. Die jungen Menschen kommen aus Maßnahmen der Jugendsozialarbeit, der Jugendberufshilfe, der Behindertenarbeit und anderer sozialer Einrichtungen. Gemeinsam und gegeneinander versuchten sich die Jugendlichen im Fahrradfahren, Wandern, Rudern, Bogenschießen und vielem mehr.
Begegnung junger Menschen aus Europa
Begrüßt wurden die Teilnehmer von Nikolaus Immer, Geschäftsbereichsleiter für Soziales und Integration der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Dr. Ruth Seidl, Landtagsabgeordnete, Kreisdirektor Peter Deckers und dem Bürgermeister der Stadt Wegberg, Reinhold Pillich. Nach der Begrüßung diskutierte ein Teil der Jugendlichen unter der Moderation von Nikolaus Immer mit Dr. Ruth Seidl, Peter Deckers und Reinhold Pillich über Fragen, die die Jugendlichen im EU-Seminar erarbeitet hatten. Die Politiker begrüßten diese Form der Begegnung junger Menschen aus Europa. Deutlich signalisiert wurde von der Landespolitik, sich dafür einzusetzen, die Erlebnissporttage auch in den anstehenden politischen Beratungen in Nordrhein-Westfalen nicht dem Rotstift zum Opfer fallen zu lassen.
Vor den Erlebnissporttagen fand in der Jugendbildungsstätte St. Georg ein einwöchiges EU-Seminar statt, an dem sich rund 40 junge Menschen aus Ungarn, Rumänien, der Slowakei und Nordrhein-Westfalen über die Geschlechterrollen in Europa und in ihrem jeweiligen Land ausgetauscht haben.