20. Mai 2010
Zeitschriftenschau
Neues aus dem diakonischen Blätterwald

Perthespost
Perthespost
Mit einer genialen Idee macht die aktuelle Perthespost auf: die ersten zehn Seiten sind nur mit Karikaturen gestaltet. Damit soll Inklusion praktisch erlebbar werden. Joachim Gengenbach erklärt die ungewöhnliche Gestaltung: „Nicht alle Menschen können lesen und haben deshalb trotz der vielen Bilder Probleme mit dem Text. Sie werden durch den Text „behindert“. Da wo Geschriebenes uns trennt, da einen uns Bilder, die wir verstehen, ohne sie durch Worte erläutert bekommen zu müssen.“ In Bild und Text wird in der aktuellen Ausgabe unter anderem über ein Praktikum von Hannelore Kraft (SPD) im Second-Hand-Warenhaus (T)Raumland in Hamm berichtet.
offene tür – Kreuznacher Diakonie
Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des Magazins aus Rheinland-Pfalz ist Sport für Menschen mit Behinderung. Freude an Bewegung und Wettkampf: Eigene sportliche Aktivitäten und das Dabeisein bei Sport-Events und Wettkämpfen ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil der Freizeitgestaltung. Ausführlich wird das Landesleistungszentrum Boccia vorgestellt, in dem sich Sportler intensiv auf die Paralympics oder Special Olympics vorbereiten können.
offene tür - Kreuznacher Diakonie

Unser Werk
Unser Werk
Das Johannswerk geht ins Weltall, zumindest mit der Titelgeschichte seiner Zeitschrift. Die Kinder im Familienzentrum Johannesstift stehen auf intergalaktisches Lernen. Das Zentrum ist nur eines von unterschiedlichen Projekten für Kinder und Jugendliche, die vorgestellt werden. Ausführlich wird auch über das Symposion „Satt, sauber fremdbestimmt? - Was tun, wenn der Bewohner einer Alteneinrichtung sich selbst Schaden zufügt?“ berichtet.
Wittekindshofer InfoBrief
Die Leser des InfoBrief werden über die Fachtagung „Fix fixiert?“ informiert. Experten diskutierten über eine aktuelles und kontroverses Thema: die Frage der Freiheitsbeschränkung und -entziehung für Menschen mit Behinderungen. Aus seinem christlichen Verständnis heraus kommt Vorstandssprecher Dierk Starnitzke zu dem Schluss: „Freiheitsbeschränkende Maßnahmen führen in dieser Sicht paradoxerweise zu einer größeren Freiheit, als wenn man den Menschen seinen Selbstwidersprüchen und Selbstverletzungen einfach überlässt.“
SKM-Nachrichten
Man bekommt einen guten Überblick über die vielfältigen Aktivitäten der Diakonissenanstalt Salem-Köslin, wenn man in deren Zeitschrift blättert. Da geht es um die Zusammenarbeit von Ärzten und Heimleitungen, um ein Bündnis zwischen Theorie und Praxis in der Ausbildung und ein Antigewalt-Management in der Kinderheimat. Natürlich wird auch über den geplanten Zusammenschluss mit dem Diakonsichen Werk Minden berichtet.
SKM-Nachrichten - Salem Köslin

Das Magazin der Diakonie Michaelshoven
M – Das Magazin aus Michaelshoven
Die Diakonie in Michaelshoven im Kölner Süden feiert ihr 60jähriges Bestehen. Um die eigene Arbeit vorzustellen kommen im eigenen Magazin die Betroffenen zu Wort. „In dieserAusgabe möchten wir Ihnen Geschichten über Jugendliche und junge Erwachsene in der Diakonie Michaelshoven erzählen. Es sind junge Menschen,die von uns betreut und beraten werden, die bei uns leben oder bei uns arbeiten.Und es sind zum Teil Menschen,die schon sehr früh negative Erfahrungen gemacht haben und nach Orientierung suchen mussten.“ Zum Beispiel die Geschichte eines Mädchens, die in einer Wohngruppe für Ess- und Magersüchtige betreut wird.
Das Friedenshortwerk
Die Leser werden an die stille Zeit vor Ostern erinnert. Im Friedenshort werden bis heute traditionell in diesen Tagen keine geschäftlichen Briefe verschickt und keine Verträge geschlossen. Neben der Besinnung auf die Passion und auf Ostern ist ein historischer Beitrag lesenswert. „Erinnerungen an eine Kindheit in Miechowitz“. Marga Morgenroth ist sieben Tage alt, als sie am 21. August 1931 zum Friedenshort kommt. Heute sagt sie: „Ich nehme es als Geschenk Gottes an, bei ›Muttchen‹ in der Mutters-Freude-Familie aufgewachsen zu sein.“
Der Scheideweg
Die Vereinszeitung der Gefährdetenhilfe Scheideweg widmet sich in der aktuellen Ausgabe der Arbeit in Gefängnissen und der Hilfe für Straffällige in Familien: „Offene Familien und familiäre Wohngemeinschaften für Menschen aus Kriminalität und Sucht sind aus der Gefährdetenhilfearbeit nicht wegzudenken. Unser Reden im Gefängnis von Gottes Liebe und Vergebung würde stark an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn wir unseren Worten keine Taten folgen ließen.“ Ausführlich werden Chancen und Probleme der Arbeit geschildert und man bekommt Einblick in die Arbeit und das besondere Konzept der Gefährdetenhilfe.
Der Scheideweg - Gefärhdetenhilfe Scheideweg

Diakoniewerk Herford
apropos...
Die Berichte aus den Einrichtungen der Evangelischen Diakoniestiftung Herford haben den Schwerpunkt: Wie gut ist Pflege? Die Transparenzberichte in der Altenhilfe. Es werden kritische Töne angeschlagen: „Für Kundinnen und Kunden heißt das im Ergebnis, dass sie sich im Moment noch nicht auf die Aussagekraft der Pflegenoten allein verlassen sollten.“ In weiteren Artikel wird über „Von der Funktionspflege zur Bezugspflege“ und das Risikomanagement berichtet.
lebensZeichen
Das Magazin der Bleibergquelle in Velbert widmet sich dem Gebet. „Wir vergessen so oft das Naheliegendste: mit unserem Vater im Himmel über alle großen und kleinen Anliegen unseres Lebens zu reden“, kommentiert Werner Süs.
recke:in
Wie sich Altenhilfeeinrichtungen vor Ort mit Gemeinden, Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden vernetzten können, kann man im Magazin der Graf-Recke-Stiftung nachlesen. Ein Ergebnis dieses gewobenen Netzes von Beziehungen sind die Therapieschweine Rudi und Felix, die regelmäßig das Walter- Kobold-Haus in Düsseldorf besuchen.

Valeo Klinik-Verbund
mittendrin
Das Magazin der Valeo-Verbundkliniken in Westfalen hebt ein aktuelles Thema auf den Titel: „Ein Medizin-Studium kann ich mir nicht mehr leisten?“ und wirbt damit gleichzeitig für ein Stipendienprogramm für Studierende. Zahlreiche Berichte aus den angeschlossenen Häusern runden das Heft ab.
mittendrin - Valeo-Klinikverbund
Das Magazin
Die erste Ausgabe des gemeinsamen Magazins für das Johanniter-Krankenhaus und das Bethesda-Krankenhaus in Dusiburg könnte auch gleichzeitig die letzte Ausgabe sein. Der Zusammenschluss der beiden Kliniken wird wieder aufgehoben.
Johanniter und Bethesda Krankenhäuser, Duisburg