8. März 2010
Ehrliche Bilanz und nachhaltige Beschäftigungsförderung
Diakonie-Vorstand unterstützt SPD-Vorsitzende in der Sache

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Aus Sicht der Diakonie spricht vieles dafür, Arbeitslosen die Möglichkeit zu geben, dass sie gemeinnützige Tätigkeiten übernehmen können. Dies ist aber nur unter drei Bedingungen akzeptabel: Die Angebote müssen freiwillig sein, sie dürfen den Ersten Arbeitsmarkt nicht tangieren und sie müssen auf Dauer gefördert werden.
Dabei kommt es nach Ansicht von Becker darauf an, „einen Zuverdienst auf Basis einer soliden Grundsicherung zu ermöglichen.“ Diesen Auftrag habe auch das Bundesverfassungsgericht erteilt.
Schon im November 2009 hatte der Diakonie-Vorstand auf dem Zukunftskonvent der NRW-SPD erklärt, dass das gängige Aktivierungs-Programm der Hartz-Gesetzgebung gescheitert sei. Stattdessen forderte Becker damals „ein freies und offenes Angebot einer auf Dauer geförderten, sozialintegrativen Arbeit“, um Menschen vor völliger Resignation, Apathie und vor dem sozialen Abseits zu bewahren.
Mit rund 18 000 Arbeitsgelegenheiten ist die Diakonie einer der größten Träger von Ein-Euro-Maßnahmen in NRW.
Weitere Informationen der Diakonie RWL zum Thema sowie den Vortrag von Dr. Becker auf dem SPD-Zukunftskonvent finden Sie unter www.diakonie-rwl.de/hartz