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Archiv 2010

15. September 2010

20 Jahre Sorge um die Seele alter Menschen

Konvent der Altenheimseelsorge in Westfalen

Konvent der Altenheimseelsorge: Aktive und Gäste

Seit 1990 treffen sich Altenheimseelsorger aus Westfalen zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung. In dieser Zeit hat sich die Arbeit verändert. Auf seiner Jahrestagung warnt der Konvent vor einem weiteren Stellenabbau in der Altenheimseelsorge.

20 Jahre Konventsarbeit mit dem Aufbau eines Netzwerks intensiven Austauschs der Synodalbeauftragten, gemeinsamen Fort- und Weiterbildungen, einer Homepage mit Informationen und Angeboten für die Seelsorgerinnen und Seelsorger markieren einen Wendepunkt. Das ist auf der Jahrestagung zum Ausdruck gebracht worden.

 

Bedeutung der Altenheimseelsorge für Kirche und Diakonie

Grußworte des Vorstands des Johanneswerks Dr. Habenicht und der Landeskirchenrätin Schibilsky betonten die besondere Bedeutung der Altenheimseelsorge für Kirche und Diakonie. Vizepräsident Henz überbrachte die Grüße der Evangelischen Kirche von Westfalen und sprach in seiner Andacht von den neuen Wegen, die aus der spürbar wachsenden Sorge unter den in der Seelsorge Tätigen herausführen sollte. Die Geschichte der schon betagten Sara, die noch einen Sohn gebären sollte, war dafür die Textgrundlage.

 

Resolution: Gegen weiteren Stellenabbau

Als Gast aus Berlin hat der Logotherapeut Günter Funke zum Thema „Was unserem Leben Sinn gibt – vom Wesen der Begegnung und Beziehung“ einen eindrucksvollen Vortrag gehalten. Außerdem hat die langjährige Sprecherin des Konvents Dorothea Philipps einen Rückblick auf 20 Jahre Konventsarbeit gegeben. Am Ende des Konventstages wurde über eine Resolution abgestimmt. Diese mahnt, dass Altenheimseelsorge in der Gefahr steht, ihre besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verlieren. Der Pfarrstellenumbau, der zurzeit schnell vonstatten geht und auch mit einem Abbau an Seelsorgerinnen und Seelsorgern einhergeht, darf nicht zur Vernachlässigung der Menschen führen, die als Pflegebedürftige besonders der aufsuchenden Seelsorge bedürfen.

 

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